Schirmpilze in Mecklenburg
Riesenschirmpilze = Gattung Macrolepiota
Mittelgroße bis sehr große schirmähnliche Blätterpilze mit knollig verdickter Stiebasis und meist dicken, verschiebarem Ring am Stiel. Die Huthaut reißt beim Wachstum meist charakteristisch schuppig auf. Weißsporer. Saprophytische Lebensweise in Wäldern, Grasland, Gärten, Äckern u.s.w. In Mitteleuropa etwa 17 Arten, die meisten sind essbar.

Acker - Riesenschirmpilz (Macrolepiota excoriata). Etwas kleiner als die meisten anderen Arten der Gattung und stets außerhalb des Waldes auf Wiesen, Weiden und Äckern sowie auch in Trockenrasen wachsende und recht häufige Art. Der hellbräunliche Hut wird bei der Streckung des selben zunehmend schuppig, aber meist nicht so deutlich und zahlreich wie bei seinen größeren Verwandten. Jung sind die Hüte essbar.

Der Riesen - Schirmpilz oder Parasol (Macrolepiota procera) ist der größte und bekannteste Vertreter seiner Gattung und zugleich auch einer unserer größten Pilze überhaupt. Im Sommer und Herbst sind seine großen Schirme an Wald- und Strassenrändern, Waldlichtungen und auf Wiesen kaum zu übersehen. Sein genatterter Stiel und der dicke verschiebare Ring sind zusammen mit seiner Hutbeschuppung und der größe die besten Kennzeichen. Die Hüte sind gebraten eine Delikatesse. Standortfoto am Strassenrand bei Wendorf (zwischen Brüel und Crivitz) im Sommer 2009.
