Stockschwämme
Als Stockschwämme bezeichnen wir büschelig wachsende Blätterpilze an meist schon totem Holz. Am häufigsten finden wir sie an Baumstümpfen. Zu ihnen gehören so schmackhafte und beliebte Pilzarten wie Hallimasch und das Stockschwämmchen.
Hier wollen wir im laufe der Zeit einge von ihnen in Wort und Bild kurz vorstellen.

Graublättriger Schwefelkopf (Hypholoma capnoides) Vorzüglicher Speisepilz. Er wächst vor allem im Oktober. Ist aber von da an bis zum Frühling zu finden. Wenn es im April oder Mai wärmer wird, stellt er sein Wachstum ein. Foto: 05. April 2009.

Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis) Das Stockschwämmchen steht mit seinem Namen für alle Blätterpilze die büschelig an Baumstubben und liegenden Stämmen vorkommen. Es ist sehr häufig, vor allem im Herbst. Wächst aber auch im Rest des Jahres, selbst in milden Wintern. Es ist ein sehr schmackhafter und meist auch ergiebiger Speisepilz, aber ohne die zähen Stiele! Der Pilz besiedelt meist Laubholz (siehe bei Holzbewohner) Standortfoto vom 17. April 2009.

Hallimasch (Armillaria specc.) Der Hallimasch ist einer unserer häufigsten Stubbenpilze. Er wächst oft auf Totholz, befällt aber auch lebende Bäumen und kann forstwirtschaftliche Schäden verursachen. Für den Pilzsammler ist er eine ergiebige und wohlschmeckende Massennahrung. Er tritt in mehreren Arten, meist in der Zeit von September - November auf. Kann aber insgesamt zwischen Mitte Juni - Mitte Dezember gefunden werden. Alle Hallimasch - Arten sind roh giftig und müssen gut gegahrt werden, eventuell kurz Abkochen und Wasser wegschütten. Standortfoto am 02. Oktober 2019 im Staatsforst Rehna.
