Tagebuch

Ein Rückblick auf Ereignisse und Veranstaltungen.

05. September 2010 - Vereinstreffen am Roten See

Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde

Pilzverein Heinrich Sternberg Rehna e.V

6. Vereinstreffen am Roten See bei Brüel

Am Sonntag, den 05. September 2010.

Die wismarer Pilzfreunde trafen sich um 08.30 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem Zeughaus in der Ulmenstrasse. Mit dem PKW fuhren wir dann in Richtung Brüel. Gegen 09.30 Uhr war Ankunft und Begrüßung der rehnaer Pilzfreunde auf dem Parkplatz am Roten See sowie Festlegung der Exkursionsgebiete. Dazu konnten wir noch so manchen wissbegierigen Pilzfreund begrüßen, der nicht in unseren Vereinen organisiert war, aber an unseren Exkursionen zu einem Unkostenbeitrag von 5.00 € teilnehmen konnte. Das Geld kommt dem Erhalt der Pilzberatungsstelle “Steinpilz - Wismar” zu gute.

Gegen 09.45 Uhr verabschiedeten sich die ersten Exkursionsgruppen um Torsten Richter und Irena Dombrowa in Richtung Deichelsee und Jülchendorf.

Um 10.00 Uhr startete von der dortigen Blockhütte aus eine von Reinhold Krakow geführte, öffentliche Pilzlehrwanderung durch die waldreiche Umgebung des Roten Sees.

Zuvor bauten Mama Irena und Pilzfreund Hans - Jürgen Wilsch unter der Leitung des "jüngsten Pilzberaters Mecklenbug - Vorpommerns", Jonas Dombrowa (5) schon eine kleine Ausstellung am Engand der Blockhütte auf.

Zuvor bauten Mama Irena und Pilzfreund Hans - Jürgen Wilsch unter der Leitung des "jüngsten Pilzberaters Mecklenburg - Vorpommerns", Jonas Dombrowa (5), schon mal eine kleine Ausstellung am Eingang der Blockhütte auf.

So wurde jeder Besucher der Blockhütte darauf Aufmerksam, unter welchem Motto der heutige 5. Septermber 2010 am Roten stand.

So wurde jeder Besucher der Blockhütte darauf aufmerksam, unter welchem Motto der heutige 5. September 2010 am Roten See bei Brüel stand.

Zu den Höhepunkten des Tages zählte die Entdeckung zweier Hexenringe des Riesen- Krempentrichterlings am Roten See. Die nicht gerade häufige Art zählt zu den größten mitteleuropäischen Pilzarten und kann sogar gegessen werden.

Zu den Höhepunkten des Tages zählte die Entdeckung zweier Hexenringe des Riesen- Krempentrichterlings am Roten See. Die nicht gerade häufige Art zählt zu den größten mitteleuropäischen Pilzen und kann sogar gegessen werden.

Ebenfalls ein Superlativ in punkto größe ist der Riesen - schirmpilz, den Jonas hier entdeckt hat. Er zählt zu seinen Lieblingspilzen und mag die Hüte im ganzen bebraten besonders gern.

Ebenfalls ein Superlativ in punkto größe ist der Riesen - Schirmpilz, den Jonas hier entdeckt hat.

 Gegen 13.00 Uhr trafen die meisten von ihren Exkursionen wieder an der Blockhütte ein und Mittag war angesagt nach Angebot des Hauses. Serviert von dem fleißigen Team um Hüttenwirt Herrn Krüger.

Die Körbe der Sammler werden nach ungenießbaren und giftigen Arten durchsucht. Dieser Gallen- röhrling, den Torsten Richter hier erklärt, kann ein ganzes Gericht ungenießbar machen.

Die Körbe der Sammler werden nach ungenießbaren und giftigen Arten durchsucht. Dieser Gallen- Röhrling, den Torsten Richter hier erläutert, kann ein ganzes Pilzgericht ungenießbar machen.

Den tollsten Fund des Tages machten die Pilzfreunde um Torsten Richter, die zum Deichelsee aufgebrochen waren. Sie entdeckten hier auf den kalkhaltigen Böden den in M-V äußerst seltenen Violettfleischigen Stachelling

54 Arten wurden auf der Moosfläche ausgelegt und mit Namensschildern versehen.

Wie immer wurde auch eine Pilzausstellung aufgebaut. 54 Arten wurden auf die Moosfläche gelegt und mit Namensschildern versehen.

Auch diese Kinder interessierten sich schon für Pilze. 05. September 2010.

Auch diese Kinder interessierten sich schon für Pilze. 05. September 2010.

Die Farbe grün bei den Pilzschildern steht für essbar, gelb für ungenießbar und rot für giftig!

Unter dem Moos befinden sich auf der Platte befestigte Nägel um einige Pilze standhaft zu machen.

die beiden Organisatoren dieser Veranstaltung: Torsten Richter vom Pilzverein Heinrich sternberg Rehna e.V. und Reinhold Krakow von der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde.

Die beiden Organisatoren dieser Veranstaltung: Torsten Richter vom Pilzverein Heinrich Sternberg Rehna e.V. und Reinhold Krakow von der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde.

Beim anschließenden, gemütlichen Beisammensein konnte gefachsimpelt, gebadet oder nochmals exkursiert werden.

Bei dem schönen wetter herrschte heute Hochbetrieb am Roten See.

Bei dem schönen Wetter herrschte Hochbetrieb am Roten See.

Gegen 18.00 Uhr endete dann das 6. Treffen der Pilzfreunde am Roten See bei Brüel. In diesem Jahr war uns Wetter und Pilzwachstum wirklich wohlgesonnen und niemand hatte Grund sich zu beklagen.

Abschlußfoto auf der erneuerten Steganlage des Roten Sees. Insgesamt dürften es heute an die 40 Pilzfreunde gewesen sein, von denen hier schon eingige abgereist waren. 05. September 2010.

Abschlußfoto auf der erneuerten Steganlage des Roten Sees. Insgesamt dürften es heute an die 40 Pilzfreunde gewesen sein, von denen hier schon einigige abgereist waren. 05. September 2010.

Noch ein letzter wehmütiger Blick auf den Roten See, der in manchen Jahren durch eine Algenblüte tatsächlich rötlich schimmern soll. Auf Wiedersehen bis zum nächste Jahr, wenn es wieder heißt: "Auf zum Roten- und Deichelsee".

Noch ein letzter, wehmütiger Blick auf den Roten See, der in manchen Jahren durch eine Algenblüte tatsächlich rötlich schimmern soll. Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: "Auf zum Roten See"!.

 Nächste Vereinsexkursion - siehe unter Termine

 

04. September 2010 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Öffentliche Pilzlehrwanderung von Jülchendorf in Richtung Demen

Am Sonnabend, den 04. September 2010, trafen sich 25 Pilzfreunde, die Interesse an einer geführten Pilzwanderung hatten, um 08.00 Uhr am wismarer ZOB, in der Wasserstrasse. Mit dem PKW fuhren wir dann in Richtung Jülchendorf. Ziel waren die ausgedehnten und pilzreichen Wälder des ehemaligen Staatsforst Turloff. Es ging durch Gebiete, die noch kürzlich wegen militärischer Nutzung nicht betreten werden durften. Das Revier gehört zum Naturpark Sternberger Seenland. Bei herbstlich kühlem, aber angenehmen Wanderwetter starteten wir von Jülchendorf aus in Richtung Demen. Pilze gab es sowohl direkt an den Wegen, als auch im Inneren des Waldes. Nur die beliebten Röhrlinge und Pfifferlinge versteckten sich recht gut, so dass ausgiebiges Suchen angesagt war. Viele wollten aber vor allem ihren Horizont erweitern und neues kennenlernen. So konnte man hier ausgiebig die Unterschiede zwischen Perl- und Pantherpilz studieren, essbare und ungenießbare Täublinge kennen Lernen und dem gefährlichsten aller Giftpilze, dem Grünen Knollenblätterpilz, in seiner natürlichen Umgebung begegnen.

Einer der interessantesten Funde war heute dieser Breitschuppige Champignon (Agaricus lanipes). Die Art wächst zerstreut bevorzugt unter Eichen. Die Stielbasis neigt zur Gelbverfärbung und der Pilz riecht angenehm anisartig. 04. September 2010.

Einer der interessantesten Funde war heute dieser Breitschuppige Champignon (Agaricus lanipes). Die Art wächst zerstreut bevorzugt unter Eichen. Die Stielbasis neigt zur Gelbverfärbung (hier allerdings noch weiß) und der Pilz riecht angenehm anisartig. 04. September 2010.

Diese beiden Damen waren über ihren Fund sehr glücklich. Ein schöner steinpilz und ein fast genau so großer Pfifferling. 04. September 2010.ck mi

Diese beiden Damen freuten sich über ihren Fund sehr! Ein schöner Steinpilz und ein fast genau so großer und schöner Pfifferling. 04. September 2010.

Zu den ungenießbaren Täublingen zählten heute diese hübschen Sonnen - Täublinge (Russula solaris). Standortfoto im sternberger Seenland am 04. September 2004.

Zu den ungenießbaren Täublingen zählten heute diese hübschen Sonnen - Täublinge (Russula solaris). Standortfoto im Wald bei Jülchendorf am 04. September 2010.

Zu den gesuchten Leckerbissen gehörten heute natürlich auch solche schönen, jungen Maronen - Röhrlinge.

Zu den gesuchtesten Leckerbissen gehörten natürlich auch solche schönen, jungen Maronen - Röhrlinge.

Auch der eine oder andere, kurz entschloßenen Ostsee - Urlauber nahm spontan an unserer heutigen Wanderung teil und hatte auf die Schnelle keinen fachgerechten Korb zur Hand, aber diese giftigen Pantherpilze durften ohnehin nicht in die Plastetüte.

Auch der eine oder andere, kurz entschlossene Ostsee - Urlauber nahm spontan an unserer heutigen Wanderung teil und hatte auf die Schnelle keinen fachgerechten Korb zur Hand, aber diese giftigen Pantherpilze durften ohnehin nicht in die Plastetüte.

In das Sammelbehältniss durften aber diese ganz jungen Weißstieligen Stochschwämmchen gelegt werden.

In das Sammelbehältniss durften aber diese ganz jungen Weißstieligen StocKschwämmchen gelegt werden.

Liebevoll betrachtet diese glückliche Sammerin ihre kleine Krause Glucke, die sie gerade an einem Kiefernstubben fand.

Liebevoll betrachtet diese glückliche Sammlerin ihre kleine Krause Glucke, die sie gerade an einem Kiefernstubben fand.

Weitläufig sind hier die Wälder des ehemaligen Truppenübungsplatzes.

Weitläufig sind hier die Wälder des ehemaligen Truppenübungsplatzes.

Auch wunderschöne Steinpilze wurden ab und an gefunden. Zur Zeit herrscht keine erhöhte Waldbrandgefahr, so dass die verdiente Zigarette nacxh einem so tollen Fund erlaubt sei.

Auch wunderschöne Steinpilze wurden ab und an gefunden. Zur Zeit herrscht keine erhöhte Waldbrandgefahr, so dass die verdiente Zigarette nach einem so tollen Fund gegönnt sei.

Einen nicht alltäglichen Fund tätigte hier Erika Wittenhagen. Der Hasen - Röhrling ist schon etwas besonderes und darf auch verspeist werden.

Einen nicht alltäglichen Fund tätigte Erika Wittenhagen. Die Hasen - Röhrlinge sind schon etwas besonderes und dürfen auch verspeist werden.

Und auch unsrere Stammwanderin Helga Köster hatte heute das Glück einige sehr schöne Stein- und Birkenpilze zu finden. Die Mahlzeit wird mit ihrer Flurnachbarin geteilt.

Und auch unsrere Stammwanderin Helga Köster hatte heute das Glück, einige sehr schöne Stein- und Birkenpilze zu finden. Die Mahlzeit wird mit ihrer Hausnachbarin geteilt.

Leider waren zum Abschlußbild nicht mehr alle 25 Teilnehmer anwesend, so dass stellvertreten für alle die verbliebenen zu diesem Fototermin Stellung bezogen. 04. September 2010 im Wald bei Demen.

Leider waren zum Abschlußbild nicht mehr alle 25 Teilnehmer anwesend, so dass stellvertretend für alle, die verbliebenen zum obligatorischen und abschließenden Fototermin Stellung bezogen. 04. September 2010 im Wald bei Demen.

 Wann ist die nächste Pilzwanderung? - siehe unter Termine!

22. August 2010 - Pilzausstellung mit Imbissangebot

Pilzausstellung mit Imbissangebot zum Schwedenfest

Sonntag, den 22. September 2010 von 10.00 - 18.00 Uhr im “Steinpilz - Wismar”, ABC Strasse 21.

Wie es sich gehört war auch unser Imbissstand vor`m "Steinpilz" schwedisch beflaggt.

Wie es sich gehört, war auch unser Imbissstand vor dem "Steinpilz" heute schwedisch beflaggt.

Bei den gegenwärtig günstigen Wachstumsbedingungen waren 112 Pilzarten in der Frischpilzausstellung “Unsere Großpilze im Herbst” für 1.00 € zu sehen.

Vor zwei stunden noch im Wald, gab es sie ganz frisch zu kaufen: Riesen - Schirmpilze und Sommersteinpilze.

Vor zwei Stunden noch im Wald, gab es sie ganz frisch zu kaufen: Riesen - Schirmpilze und Sommersteinpilze.

Die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. boten wieder ab etwa 11.00 Uhr einen kleinen Imbiss mit Waldpilzsuppe, frischen Waffeln und Kaffee an. Es gab getrocknete und frische Steinpilze und deren Würzpulver zu kaufen.

Gestern macht auch die "Sommertour" vom NDR - Radio M-V in Wismat Station und übertrug die Stadtwette live im NDR - Fersehen in der Sendung Nordmagazin. Es galt etwa 700 Fischkisten aneinander gereiht auf dem wismarer Marktplatz im Domino - Effekt umkippen zu lassen, was auch gelang. Somit war die Stadtwette gewonnen. Es gab 1000 € für ein soziales Projekt. Im Interview sehen wir hier gerade wismars neuen Bürgermeister Thomas Beyer. 21.08.2010.

Gestern machte auch die "Sommertour" von NDR 1 - Radio M-V zum Schwedenfest in Wismar Station. Die Stadtwette wurde live im NDR - Fersehen übertragen. Es galt etwa 700, auf dem Marktplatz aneinander gereihte Fischkisten im Domino - Effekt, umpurzeln zu lassen, was natürlich unter großem Beifall auch gelang. Die gewonnenen 1000 € von Lotto - M-V, kamen einem sozialen Projekt zu gute. Hier sehen wir gerade den neu gewählten Bürgermeister der Hansestadt Wismar, Thomas Beyer, bei einem Interview mit dem NDR - Nordmagazin.

 Der nächste Imbiss findet zu unserer großen Pilzausstellung am 25. und 26. September 2010 statt. 

21. August 2010 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Öffentliche Pilzlehrwanderung durch den Haushalt Forst

Zu einer Pilzwanderung durch den Haushalt Forst von Neu Lübstorf nach Rote Flöte ludt der “Steinpilz - Wismar” wieder am Sonnabend, den 21. August 2010 ein. Treff war um 08.00 Uhr auf dem Zentralen Omnibusbahnhof in der Wasserstrasse. Mit zwei Autos starteten wir in Richtung Neu Lübstorf. In Zickhusen stießen noch zwei pilzbegeisterte Damen zu uns und in Neu Lübstorf wartete bereits der Bützower Pilzberater Klaus Warning auf uns. Das Waldgebiet gehört zum sogenannten Haushalt Forst und zählt zu unseren artenreichsten und interessantesten Pilzrevieren in unserer Region. Viele seltene Pilze wie zum Beispiel den Schwarzhütigen Steinpilz oder den Isabellrötlichen Schneckling konnten wir hier schon im laufe der Jahre entdecken. Heute fanden wir die beiden Arten zwar nicht, aber es war trotzdem eine sehr interessante und artenreiche Pilzwanderung. Dieses gilt sowohl für die “Kochtopfmykologen”, als auch für den fortgeschrittenen Pilzliebhaber.

Dieser kleine junge aus Wuppertal freute sich sehr zu diesem Kerbrandigen Trichterling, der glich zu Beginn mit weiteren Artgenossen mitten auf dem Waldweg stand.

Dieser kleine junge, namens Ole Plehn, der zusammen mit seinem Opa Dieter Plehn, aus Wuppertal, an unserer heutigen Wanderung teilnahm, freute sich sehr zu diesem Kerbrandigen Trichterling, der gleich zu Beginn mit weiteren Artgenossen, mitten auf dem Waldweg stand. 21.08.2010.

Es wird Herbst! Zumindest diese Pilze deuten schon darauf hin. Es handelt sich um die Herbst- oder Totentrompete, ein verwandter des allbekannten Pfifferlings. Herbsttrompeten zählen zu unseren schmackhaftesten und wertvollsten Speisepilzen, besonders wenn sie getrochnet als Würze verwendet wird. Standortfoto am 21. august 2010 im Haushalt Forst.

Es wird Herbst! Zumindest diese Pilze deuten schon darauf hin. Es handelt sich um die Herbst- oder Totentrompete (Craterellus cornucopioides), ein verwandter des allbekannten Pfifferlings. Herbsttrompeten zählen zu unseren schmackhaftesten und wertvollsten Speisepilzen, besonders wenn sie getrocknet als Würze Verwendung finden . Standortfoto am 21. August 2010 im Haushalt Forst.

Immer wieder ein Erlebniss ist die Entdeckung dieser höchst interessanten Bauchpilzart, der Igel - Stäubling (Lycoperdon echinatum). In guten Laubwäldern mit Kalk im Boden kann man ihm aber durchaus im Herbst begenen. Standortfoto am 21. august 2010 im Haushalt Forst.

Immer wieder ein Erlebniss ist die Entdeckung dieser höchst interessanten Bauchpilzart, des Igel - Stäublings (Lycoperdon echinatum). In guten Laubwäldern mit Kalk im Boden kann man ihm aber durchaus im Herbst begegnen. Standortfoto am 21. August 2010 im Haushalt Forst. Kein Speisepilz.

Auch der wunderschöne Kiefern - Braunporling (Phaeolus schweinitzii) erfreute uns auch heute wieder. Diesesmal aber nicht auf Kiefernwurzeln, sondern bei Douglasie. Standortfoto am 21. August 2010 im Haushalt Forst. Kein Speisepilz.

Auch der wunderschöne Kiefern - Braunporling (Phaeolus schweinitzii) erfreute uns heute einmal mehr. Diesesmal aber nicht auf Kiefernwurzeln, sondern bei Douglasie. Standortfoto am 21. August 2010 im Haushalt Forst. Kein Speisepilz.

Freuen über so schöne Perlpilze kann sich hier auch Bärbel Wirth aus Gallentin. 21. August 2010.

Freuen über so schöne Perlpilze kann sich hier auch Bärbel Wirth aus Gallentin. 21. August 2010.

Mehrfach und dann meist sehr gesellig wachsend fanden wir heute den Morse - Täubling, dessen Lamellenschneiden schön mit dunkelvioletten Morsezeichen verziert sind. Standortfoto am 21. August 2010 im Haushalt Forst.

Mehrfach und dann meist sehr gesellig wachsend fanden wir heute den Morse - Täubling (Russula illota), dessen Lamellenschneiden schön mit dunkelvioletten Morsezeichen verziert sind. Standortfoto am 21. August 2010 im Haushalt Forst.

Obwohl der sehr angenehme Mandel/Marzipanduft des Morse - Täublings zum reinbeißen verleitet, wie Bärbel Wirth und Erika Wittenhagen hier gerade feststellen, ist er aber nicht schmackhaft und kann als ungenießbar eingestuft werden. 21. August 2010.

Obwohl der sehr angenehme Mandel/Marzipanduft des Morse - Täublings zum reinbeißen verleitet, wie Bärbel Wirth und Erika Wittenhagen hier gerade feststellen, ist er aber nicht schmackhaft und kann als ungenießbar eingestuft werden. 21. August 2010.

Wenige Meter weiter dan ein Freudenschrei, so ein toller Steinpilz! Liebe Erika, ich hoffe er sah auch von innen so gut aus! 21. August 2010.

Wenige Meter weiter dann ein Freudenschrei, so ein toller Steinpilz! Liebe Erika, ich hoffe er sah auch von innen so gut aus! 21. August 2010.

An einer schattigen und feuchten Stelle mit Hainbuchen, Rotbuchen und Eichen wuchsen diese nicht sonderlich häufigen Täublinge. Es handelt sich um den Gelbfleckenden Täubling (Russula luteotacta). Die recht kleine Art ähnelt dem Buchen Spei - Töubling, hat aber viel weiter auseinander stehende Lamellen, einen teils rötlich überlaufenen Stiel und jung zahlreiche Tränen auf den Lamellenschneiden. Standortfoto am 21. August 2010 im Haushalt Forst.

An einer schattigen und feuchten Stelle mit Hainbuchen, Rotbuchen und Eichen wuchsen diese, nicht sonderlich häufigen Täublinge. Es handelt sich um den Gelbfleckenden Täubling (Russula luteotacta). Die recht kleine Art ähnelt dem Buchen Spei - Täubling, hat aber viel weiter auseinander stehende Lamellen, einen teils rötlich angehauchten Stiel und jung zahlreiche Tränen auf den Lamellenschneiden. Bei Berührung werden besonders die Lamellen gelbfleckig. Standortfoto am 21. August 2010 im Haushalt Forst.

Gleich daneben drei Vertreter des äußerst seltenen Gelben Rauhfuß - Röhrlings (Leccinum crocipodium). Die Art ist ein Eichenbegleiter wärmebegünstigter Sommerwälder und in Mecklenburg bisher nur an ganz wenigen Stellen nachgewiesen. Essbar, aber lieber zu schonen!. 21. August 2010 im Haushalt Forst.

Gleich daneben drei Vertreter des äußerst seltenen Gelben Rauhfuß - Röhrlings (Leccinum crocipodium). Die Art ist ein Eichenbegleiter wärmebegünstigter Sommerwälder und in Mecklenburg bisher nur an ganz wenigen Stellen nachgewiesen. Essbar, aber lieber schonen!. 21. August 2010 im Haushalt Forst.

Hier sehen wir ein Prachtkerl des "Old Man Of The Woods" - des alten Mannes des Waldes. Gemeint ist natürlich nicht Pilzfreund Hans - Jürgen Wilsch, sondern der wirklich stattliche Strubbelkopf (Strobilomyces floccopus), den er zusammen mit zwei kleineren Fruchtkörpern unter Buchen fand. 21. August 2010.

Hier sehen wir ein Prachtkerl des "Old Man Of The Woods", des alten Mannes des Waldes. Gemeint ist aber nicht unser ebenfalls ansehnliche Pilzfreund Hans - Jürgen Wilsch, sondern dieser stattliche Strubbelkopf (Strobilomyces floccopus). 21. August 2010.

Am Schluß der erfolg- und lehrreichen Pilzwanderung unser obligatorisches Gruppenfoto. Wie man sieht, waren heute 10 Pilzfreunde im Haushalt Forst, einem unserer "Edelwälder" unterwegs. 21. August 2010.

Am Schluß der erfolgreichen Pilzwanderung noch unser obligatorisches Gruppenfoto in der Ortschaft Rote Flöte. Wie man sieht, waren heute 10 Pilzfreunde im Haushalt Forst, einem unserer "Edelwälder" unterwegs 21. August 2010.

 Die nächste Pilzwanderung? - siehe unter Termine!

 

17. August 2010 - Abendwanderung der Pilzfreunde

Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde

Die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. waren am heutigen Abend wieder zu unserer traditionellen Abendwanderung eingeladen. Treff war um 18.00 Uhr an der Gaststätte “Kiek In” im wismarer Stadtteil Wendorf, Rudolf Breitscheid Strasse. Unsere Wanderung verlief dieses mal durch die dortigen Wäldchen in Richtung Seeblick und dann weiter an der Ostseeküste entlang bis zur Ortschaft Hoben. Von dort aus ging es dann nach Hinter Wendorf und durch die Kleingartenanlage am Klingenberg wieder zum Ausgangspunkt zurück. Dank der feuchten Witterung der letzten Zeit, gab es auch reichlich Pilze, so dass sogar die “Kochtopfmykologen” voll auf ihre Kosten kamen.

10 Pilzfreunde waren heute Abend dabei:

10 Pilzfreunde waren heute Abend dabei. Von links. Reinhold Krakow, Hans - Jürgen Wilsch, Angela Drews, Liselotte Strerath, Helga Köster, Eberhard Heyne, Ilona Heyne, Bärbel Wirth, Erika Wittenhagen und Thomas Harm.

 

13. - 15. August 2010 Pilzwochenende in Mecklenburg - Pilzseminar

Pilzwochenende in Mecklenburg

Der “Steinpilz - Wismar” und die Pilzberaterin im Landkreis Parchim, Irena Dombrowa, luden zu einem pilzkundlichen Wochende nach Mecklenburg ein. Wo? - in Keez bei Brüel, Dorfstrasse 1a, direkt an der B 104. Hier steht ein geräumiger Schulungs- und Arbeitsraum zur Verfügung und die Wald- und seenreiche Umgebung lädt zu ausgiebigen Pilzexkursionen ein. Wann?

Freitag, den 13. August 2010 von 18.00 - 20.00 Uhr Einführung Pilzkunde

Sonnabend, den 14. August von 08.00 - 12.00 Uhr Exkursionen danach Mittagessen in Keez. Von 14.00 - 18.00 Uhr nochmals Exkursionen.

Sonntag, den 15. August von 08.00 - 12.00 Uhr Fundauswertung und Aufbau einer Ausstellung. Bei Bedarf am Nachmittag Abschlußexkursion.

Die Kosten belaufen sich auf 50.00 € - Kinder unter 18 Jahren 25.00 €.

So war es jedenfalls geplant. Leider bestand aber kein Interesse, so dass die Veranstaltung ausfallen mußte. 

              

07. August 2010 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Öffentliche Pilzlehrwanderung von Groß Görnow nach Sagsdorf

Sonnabend, den 07. August 2010, traf sich der harte Kern der wismarer Pilzfreunde um 08.00 Uhr auf dem ZOB in Wismar. Mit zwei Autos ging es dann in Richtung Groß Görnow. Von hier aus wanderten wir durch den Wald bis nach Sagsdorf. Es handelt sich um Laub- und Nadelwaldforste auf überwiegend sandigen, sauren Böden. Eigentlich ein Paradies für Speisepilzsammler, aber die vorangegangene Trockenheit sorgte, wie nicht anders zu erwarten, für ein äußerst bescheidenes Aufkommen von Frischpilzen. Der in den letzten Tagen gefallene Regen muss erst einmal einwirken und ab dem nächsten Wochenende sollte es dann auch hier wieder interessanter werden.

Wenige Tage nach stärkeren Regenfällen zeigen sich zunächst verschiedene Kleinarten wie diese Waldfreund - Rüblinge (Collybia dryophila). Es lohnt kaum diesen minderwertigen Pilz zu speisezwecken ein zu Sammeln. Standortfoto am 07. August 2010 im Sültener Forst.

Wenige Tage nach stärkeren Regenfällen zeigen sich zunächst verschiedene Kleinarten, wie diese Waldfreund - Rüblinge (Collybia dryophila). Es lohnt kaum, diesen minderwertigen Pilz zu speisezwecken ein zu Sammeln. Standortfoto am 07. August 2010 im Sültener Forst.

Die vertrockneten Schwefelporlinge (Laetiporus sulhureus) stammen wohl aus diesem Frühjahr. Sie haben dieser Eiche im laufe der Jahre schon ganz schön zugesetzt. Übrigens erscheinen ab sofort wieder frische Schwefelporlinge, allerdings nicht an den Bäumen, wo im Frühjahr schon etwas dran war. 07. August 2010 im Sültener Forst.

Die vertrockneten Schwefelporlinge (Laetiporus sulphureus) stammen wohl aus diesem Frühjahr. Sie haben dieser Eiche im laufe der Jahre schon ganz schön zugesetzt. Übrigens erscheinen ab sofort wieder frische Schwefelporlinge, allerdings nicht an den Bäumen, wo im Frühjahr schon etwas dran war. 07. August 2010 im Sültener Forst.

In der Nacht zum 15. Juni 1978 kam es in diesem Wald zu einem spektakulären Ereignis. Am Schwarzen See kam es zu einem Erdrutsch wobei auch ein Teil eines Waldweges und ein Bagger im See versank.

In der Nacht zum 15. Juni 1978 kam es in diesem Wald zu einem spektakulären Ereignis. Am Schwarzen See kam es zu einem Erdrutsch wobei auch ein Teil eines Waldweges und ein Bagger im See versank.

Immer noch ragen die Äster der abgestürzten Bäume aus dem Wasser. Genau hier verlief ein breiter Fahrweg, der bis heute unterbrochen ist.

Immer noch ragen die Äste der abgestürzten Bäume aus dem Wasser. Genau hier verlief auch ein breiter Fahrweg, der bis heute unterbrochen ist. 07. August 2010.

Unweit des Schwarzen Sees fanden wir auch einige Maronen(Castanea sativa). Diese wärmeliebende Baumart ist bei uns in Norddeutschland eher selten zu finden.

Unweit des Schwarzen Sees fanden wir auch einige Maronen (Castanea sativa). Diese wärmeliebende Baumart ist bei uns in Norddeutschland eher selten zu finden.

Die Früchte der Edel - Kastanie sind bestachelt wie ein Igel und mit bloßen Händen kaum ohne Schmerzen zu greifen. Der Farbe reifer Kastanien hat unser Maronen - Röhrling seinen Namen zu verdanken.

Die Früchte der Edel - Kastanie sind bestachelt wie ein Igel und mit bloßen Händen kaum ohne Schmerzen zu greifen. Der Farbe reifer Kastanien hat unser Maronen - Röhrling seinen Namen zu verdanken.

Zwischem den Schwarzen und dem Langen See befindet sich auch ein interessantes Kesselmoor.

Zwischem dem Schwarzen und dem Langen See befindet sich auch ein interessantes Kesselmoor.

Der Sültener Forst gehört zum Naturpark Sternberger Seenland. Immer wieder begegnet man hier an besonderen Stellen sehr informative und ansprechende Schautafeln, die viel wissenswertes zu einzelnen Biotopen oder zur Forstwirtschaft im allgemeinen vermitteln.

Der Sültener Forst gehört zum Naturpark Sternberger Seenland. Immer wieder begegnet man hier an besonderen Stellen sehr informativen und ansprechenden Schautafeln, die viel wissenswertes zu einzelnen Biotopen oder zur Forstwirtschaft im allgemeinen vermitteln.

Der einzige Täubling auf unserer heutigen Tour. Ein Papagei - Täubling (Russula ionochlora) stand mutterseelen alein am Waldweg. 07. August 2010.

Der einzige Täubling auf unserer heutigen Tour. Ein Papagei - Täubling (Russula ionochlora) stand mutterseelen allein am Waldwegrand. 07. August 2010.

Sehr dekorativ haben diese Buckel - Trameten (Trametes gibbosa) diesen Buchenstubben besiedelt. Standortfoto am 07. August 2010 im Sültener Forst.

Sehr dekorativ haben diese Buckel - Trameten (Trametes gibbosa) diesen Buchenstubben besiedelt. Standortfoto am 07. August 2010 im Sültener Forst.

Unser Abschlußfoto am Waldrand in Sagsdorf bei einer sehr schön und geschmackvoll gestalteten Schautafel über die Lebensweise der Roten Waldameise. 07. August 2010.

Unser Abschlußfoto am Waldrand bei Sagsdorf mit einer sehr schön und geschmackvoll gestalteten Schautafel über die Lebensweise der Roten Waldameise. 07. August 2010.

Und auf der Rückfahrt nach Wismar machten wir noch einen Halt in Reinstorf. Pilzfreundin Helga Köster ludt uns anlßlich ihres Geburtstages zum Mittagessen in den Reinstorfer Krug ein. Schon viele Jahr eine gute Adresse, wenn es um preiswertes und schmackhaftes Essen geht.

Und auf der Rückfahrt nach Wismar machten wir noch einen Halt in Reinstorf. Pilzfreundin Helga Köster ludt uns anläßlich ihres Geburtstages zum Mittagessen in den Reinstorfer Krug ein. Schon viele Jahre eine gute Adresse, wenn es um preiswertes und schmackhaftes Essen geht.

 Die nächste Pilzwanderung? - siehe unter Termine!

 

 

 

31. Juli - 07. August 2010 - Lehrgang zum Fischereischein

Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins auf Lebenszeit

Aufgrund der starken Nachfrage im Landkreis Parchim, hat Irena Dombrowa einen Kurs außer der Reihe am 19./20.06. und26.727.06.2009 eingeschoben. Da Frau Dombrowa in einem pädagogischen Beruf tätig ist, melden viele Eltern ihre Kinder zum Lehrgang bei ihr an, denn der Stpff ist doch recht umfangreich.

Aufgrund der starken Nachfrage im Landkreis Parchim, hat Irena Dombrowa einen Kurs außer der Reihe am 19. und 20. sowie 26. und 27.06.2009 eingeschoben. Da Frau Dombrowa in einem pädagogischen Beruf tätig ist, melden viele Eltern ihre Kinder bei ihr zu einem Lehrgang an, denn der Lehrstoff ist doch recht umfangreich und besonders für Kinder eine Herausforderung.

 Der nächste reguläre Lehrgang fandt zu folgenden Zeiten statt

Sonnabend, den 31. Juli von 10.00 - 16.00 Uhr

Montag, den 02. August von 10.00 - 16.00 Uhr

Dienstag, den 03. August von 10.00 - 16.00 Uhr

Mittwoch, den 04. August von 10.00 - 16.00 Uhr

Donnerstag, den 05. August von 10.00 - 16.00 Uhr

Die Prüfung erfolgte am Sonnabend, den 07. August 2010 um 11.00 Uhr.

Wo? - alles bei Irena Dombrowa in Keez bei Brüel, Dorfstrasse 1a.

Anmeldungen können jederzeit bei Irena Dombrowa, Dorfstrasse 1a , 19412 Keez oder unter Tel.: 038483/27694 oder 03841/228917 erfolgen.

Oder auch über

E - Mail: steinpilz.wismar@t-online.de

01. August 2010 - Vereinsexkursion der Pilzfreunde

Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde

Am Sonntag, den 01. August 2010 trafen sich 6 Pilzfreunde um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem wismarer Zeughaus zu einer

Vereinsexkursion zu “Adam und Eva”, den Riesenmammutbäumen bei Crivitz.

Riesen - Mammutbaum

Riesen - Mammutbaum (Sequoiandendron giganteum)

Die Art Sequoiandendron giganteum - Der Riesenmammutbaum - ist in Nordamerika beheimatet und soll dort nur noch in einem 400 Km langen und 25 Km breiten Streifen am West- Hang der Siera Nevada in Kalifornien vorkommen. Die Bäume wurden hier im mecklenburgischen Wald zum Andenken an verdiente Forstleute gepflanzt und sind für jeden Pilzsammler oder Spaziergänger ein eindrucksvolles Erlebnis.

Das ist also Adam und Eva!. Paradiesisch ist die Landschaft mit ihren ausgedähnten Wäldern allemal. 01. August 2010.

Das sind also Adam und Eva!. Paradiesisch ist die Landschaft mit ihren ausgedehnten Seen und Wäldern allemal. 01. August 2010.

 In Weberin erwartete uns noch Klaus Warning und wir wanderten zunächst an dem mit Erlen und Buchen bestandenen Uferbereich des idyllisch gelegenen Glambecksees entlang und kamen in die Nähe der Ortschaft Basthorst, wo es eine solide Hotelanlage gibt. Von hier aus ist ein Wanderweg zu den Mammutbäumen ausgeschildert.

Hier kann man wirlich paradiesisch in der Ruhe mecklenburgs entspannen. 01. August 2010.

Hier kann man wirklich paradiesisch in der Ruhe mecklenburgs entspannen. 01. August 2010.

Auch der Biber fühlt sich hier sichtlich wohl. Das war ganze Arbeit!

Auch der Biber fühlt sich hier sichtlich wohl. Das war ganze Arbeit!

Der ungenießbare Schuppige Sägeblättling bevorzugt trockene Standorte an Kiefernholz. 01. August 2010.

Der ungenießbare Schuppige Sägeblättling (Lentinus lepideus) bevorzugt trockene Standorte an Kiefernholz. 01. August 2010.

Von der Crivitzer Landstrasse aus sind es noch 250 m.

Von der Crivitzer Landstrasse aus sind es noch 250 m bis zu Adam und Eva..

Die Bäume sind noch jung, aber trotzden schon irgendwie monumental. Sie sollen bis zu 4000 Jahre alt werden. Wir schauen dann später noch mal vorbei!

Die Bäume sind noch jung, aber trotzdem schon irgendwie monumental. Sie sollen bis zu 4000 Jahre alt werden. Wir schauen dann später noch mal vorbei!

Dagegen wirken wir Menschen doch eher wie Zwerge. 01. August 2010.

Dagegen wirken wir Menschen doch eher wie Zwerge. 01. August 2010.

Hier erwartete uns schon ein liebevoll eingdeckter Tisch.

Inzwischen deckte Irena in Keez schon liebevoll den Mittagstisch und ludt uns zum Essen ein..

im geräumigen Fischereischulungsraum hätten auch gut und gerne 30 Leute platz gefunden. Guten Appetit! 01. August 2010.

Im geräumigen Fischereischulungsraum hätten auch gut und gerne 30 Leute Platz gefunden. Guten Appetit! 01. August 2010.

 

 
 
 

 

24. Juli 2010 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Öffentliche Pilzlehrwanderung durch die Vierburgwaldung bei Bützow

Am Sonnabend, den 24. Juli 2010. Treff war um 08.00 Uhr auf dem ZOB in der wismarer Wasserstrasse. Mit einem Auto und vier Pilzfreunden fuhren wir in Richtung Bützow. Hier erwartete uns schon Klaus Warning, der bekannte Pilzberater dieser Kleinstadt im herzen von Mecklenburg. Unser Ziel war heute die ortsnahe Vierburgwaldung. Es handelt sich hier überwiegend um sandige, abwechslungsreiche Laub - und Nadelwälder. Die wochenlange Hitze und Trockenheit ließ aber kaum Frischpilze sprießen. Wir brauchen dringend ergiebigen Regen!

Klaus Warning ist schon seit geraumer Zeit der Stadtbekannte Pilzberater von Bützow. Gemeinsam mit der Stadt richtete er vor 10 Jahren bereits einen Lehrpfad zum Thema Pilze in der Vierburgwaldung ein. Wie ließen uns von ihm sachkundig durch dieses interessante Gebiet führen. 24. Juli 2010.

Klaus Warning ist schon seit geraumer Zeit der Stadtbekannte Pilzberater von Bützow. Gemeinsam mit der Stadt richtete er vor etwa 10 Jahren bereits einen Lehrpfad zum Thema Pilze in der Vierburgwaldung ein. Wir ließen uns von ihm sachkundig durch dieses interessante Gebiet führen. 24. Juli 2010.

Der Lehrpfad ist gut ausgeschildert.

Der Lehrpfad ist gut ausgeschildert.

Los geht auf dem bützower Pilzlehrpfad.

Los geht auf dem bützower Pilzlehrpfad.

Immer wieder tauchen informative Schautaffeln auf.

Immer wieder tauchen informative Schautaffeln auf.

Einige wichtige Fakten zum Thema Holzbewohnende Pilze.

Einige wichtige Fakten zum Thema holzbewohnende Pilze.

Gezielt und ausgesucht wurden hier Holzstämme der unterschiedlichsten Baumarten abgelagert. Hier kann man die Vorlieben bestimmter Pilzarten für eine ganz bestimmte Holzart beobachten. Eine sehr gute Idee!

Gezielt und ausgesucht wurden hier Holzstämme der unterschiedlichsten Baumarten abgelagert. Hier kann man die Vorlieben bestimmter Pilzarten für eine ganz spezielle Holzart beobachten. Eine sehr gute Idee!

Auf Holz wachsen sowohl essbare als auch giftige Arten. Die allermeisten kommen aber zu Speisezwecken nicht in betracht.

Auf Holz wachsen sowohl essbare als auch giftige Arten. Die allermeisten kommen aber zu Speisezwecken nicht in betracht.

in unmittelbarer Nähe liegt auch das Naturschutzgebiet Peetscher See, ein stark der Verlandung ausgesetzter Flachwassersee, der vor allem für viele Vogelarten von großer Bedeutung ist.

In unmittelbarer Nähe liegt auch das Naturschutzgebiet Peetscher See, ein stark der Verlandung ausgesetzter Flachwassersee, der vor allem für viele Vogelarten von Bedeutung ist, wie man dieser Schautafel entnehmen kann.

Anstatt mit Pilzen, füllte sich mein Exkursionskorb mit Kiefernzapfen, die wir zum Dekorieren und Basteln benötigen.

Anstatt mit Pilzen, füllte sich mein Exkursionskorb mit Kiefernzapfen, die wir zum Dekorieren und Basteln benötigen.

Zum verschnaufen lädt auf halber Strecke dieses Holzhäuschen ein.

Zum verschnaufen lädt auf halber Strecke dieses Holzhäuschen ein.

Es gab aber doch noch einige Frischpilze: 

Aber es gab doch noch einige Frischpilze auf dem Pilzlehrpad zu bewundern. Neben wenigen Speise- Täublinge auch dieser ansehliche Samtfuß - Krempling (Paxillus atrotomentosus). Als Speisepilz ist es allerdings nicht zu empfehlen. Standortfoto am 24. Juli 2010.

Neben wenigen Speise- Täublingen auch dieser ansehliche Samtfuß - Krempling (Paxillus atrotomentosus). Als Speisepilz ist er allerdings nicht zu empfehlen. 24. Juli 2010.

Eine Augenweide war dieser wunderschöne Kiefern - Braunporling (Phaeolus schweinitzii). Dieser nicht seltene Porling wächst im Sommer und Hernst an Nadelholz. Er besitzt die Eigenschaft Hindernisse während seines Wachstums mit einzuschließen, so hier eine junge Eberesche. Auch Laub und Grashalme werden mit eingschlossen. Der Pilz ist ungenießbar.Er ist ein bedeutender Forstschädling und zerstört das Kernholz.

Eine Augenweide war dieser wunderschöne Kiefern - Braunporling (Phaeolus schweinitzii). Der nicht seltene Porling wächst im Sommer und Herbst an Nadelholz. Er besitzt die Eigenschaft, Hindernisse während seines Wachstums mit einzuschließen, so wie hier eine junge Eberesche. Auch Laub und Grashalme werden mit umwachsen. Der Pilz ist ungenießbar und ein bedeutender Forstschädling der das Kernholz zerstört.

Auf moorigem Untergrund am Ufer des Peetschsees traten zahlreiche Dickschalige Kartoffel - Hartboviste (Scleroderma citrinum) in Erscheinung. Sie sind jung schwer und fest wie eine rohe Kartoffel. Schneidet man sie auf, findet man die Mitte meist violettschwärzlich verfärbt. Kartoffelboviste sind giftig!

Auf moorigem Untergrund am Ufer des Peetscher Sees traten zahlreiche Dickschalige Kartoffel - Hartboviste (Scleroderma citrinum) in Erscheinung. Sie sind jung schwer und fest wie eine rohe Kartoffel. Schneidet man sie auf, findet man die Mitte meist violettschwärzlich verfärbt. Kartoffelboviste sind giftig!

Auch dieser Schiefe Schillerporling macht den Birken nicht selten zu schaffen. Auch er ist ein starker Holzzerstörer. In Teeform ist er beonders in Russland und in Ostasien ist er unter der Bezeichnung "Tschaga" ein beliebter Heilpilz. 25. Juli 2010

Auch dieser Schiefe Schillerporling (Inonotus obliquus) macht den Birken nicht selten zu schaffen. Auch er ist ein starker Holzzerstörer. In Teeform ist er beonders in Russland und in Ostasien unter der Bezeichnung "Tschaga" ein beliebter Heilpilz. 25. Juli 2010.

Zum Schluß wie immer noch ein Gruppenfoto aller Teilnehmen, leider heute nur, wie man sieht, 4 Pilzfreude aus Wismar und einer aus Bützow.

Zum Schluß, wie immer, noch ein Gruppenfoto aller Teilnehmer, leider heute nur, wie man sieht, 4 Pilzfreude aus Wismar und Klaus aus Bützow.

 Danach wurden wir noch von Frau Warning in den idyllischen Garten direkt am Warnowufer zum Mittagessen eingeladen. 

Hier ludt Klaus uns zunächst zu einem kleinen Rundgang ein. Aufsehen erregte besonders die "Bohnenpyramide". Das gibt es wirklich nicht überall zu sehen!.

Hier schauten wir uns im Garten etwas um. Aufsehen erregte besonders Klaus eine "Bohnenpyramide". So etwas gibt es wirklich nicht an jeder Ecke zu sehen!.

Inzwische hat sein Frau schon liebevoll den Tisch gedeckt. Es gab selbst gemachten Kartoffelsalat und Kloppse.

Inzwischen hat seine Frau schon liebevoll den Tisch gedeckt. Es gab selbst gemachten Kartoffelsalat und Kloppse.

So dann ging es zu Tisch und wir ließen es uns schmecken. Herzlichen Dank für das vorzügliche Gericht an Frau Warning und besten Dank an Klaus, für den gelungenen Ausflug in die Region Bützow.

So dann ging es zu Tisch und wir ließen es uns schmecken. Herzlichen Dank für das vorzügliche Gericht an Frau Warning und besten Dank an Klaus, für den gelungenen Ausflug in die Region Bützow.

 Im Anschluß fuhren wir gemeinsam wieder nach Wismar. Im Normalfall hätte ich heute Nachmittag von 16.00 - 18.00 Uhr die Pilzberatung, also den “Steinpilz” geöffnet. Da es im großen und ganzen kaum Pilze gibt, ist die Resonanz und der Bedarf an Pilzberatung zur Zeit leider gering. Die große Hitze ist erst einmal vorbei und das Wetter ist für die nächsten Tage leicht durchwachsen vorhergesagt. Das wird viele Urlauber auch zu einem Stadtbummel anregen und der “Steinpilz” stößt doch oft auf ein besonderes Interesse, denn so einen “Pilzladen” haben die allermeisten noch nirgens gesehen. Auch eine ständige Frischpilzausstellung in diesem Umfang dürfte großen Seltenheitswert besitzen. Deshalb entschloß ich mich heute nochmals in den immer noch pilzsicheren Haushalt Forst zu fahren, um noch einen Korb voll Ausstellungspilze zu holen. Tags zuvor habe ich nähmlich längst nicht alles abtransportieren können. Kann ich eine attraktive Ausstellung präsentieren, sind auch mehr Menschen bereit, einen Euro dafür aus zu geben. Dieser trägt seinerseits wieder dazu bei, dass ich den “Steinpilz” auch weiterhin bezahlen kann. Und damit sieht es in diesem Jahr nicht besonders gut aus. Anders als die Vierburgwaldung, steht dieses Waldgebiet auf schwerem Boden. Dieser kann die noch vorhandene Feuchtigkeit viel länger speichern. Auch die Schatten spendenden Buchen tragen dazu bei. Außerdem hat sich am Abend des 12. Juli eine Schwergewitterschiene zwischen Schwerin und Wismar aufgebaut. Das Gebiet liegt genau da zwischen und es dürften ca. 20 Liter Regen auf den Quadratmeter gefallen sein. Anders als viele offenen Landschaften, können Wälder solche Sturzregen viel besser aufnehmen und speicher. Das führte nochmals zu einer deutlichen Verbesserung des Pilzaufkommens.

Am kalkigen Waldwegrand gab es stellenweise zahlreiche Netzstielige Hexen - Röhrlinge (Boletus luridus). Sie sind essbar, müssen aber gut erhitzt werden. Auch sollte nach Möglichkeit Alkohol gemieden werden. Standortfoto am 24. Juli 2010 im Haushalt Forst.

Am kalkigen Waldwegrand gab es stellenweise zahlreiche Netzstielige Hexen - Röhrlinge (Boletus luridus). Sie sind essbar, müssen aber gut erhitzt werden. Auch sollte nach Möglichkeit Alkohol gemieden werden. Standortfoto am 24. Juli 2010 im Haushalt Forst.

Viele Exemplare standen hier und fast alle makellos und im selben Entwicklungsstadium. Typisch für einen durch Regen neu ausgelösten Wachstumsschub. Haushalt Forst am 24. Juli 2010.

Viele Exemplare standen hier und fast alle makellos und im selben Entwicklungsstadium. Typisch für einen durch Regen neu ausgelösten Wachstumsschub. Haushalt Forst am 24. Juli 2010.

Zu den häufigeren Röhrlingen zählen zur Zeit in diesem Wald diese seltenen Anhängsel - Röhrlinge (Boletus appendiculatus). Gute Speisepilze, aber schonenswert! Standortfoto am 24. Juli 2010 im Haushalt Forst.

Zu den häufigeren Röhrlingen zählen hier zur Zeit diese seltenen Anhängsel - Röhrlinge (Boletus appendiculatus). Gute Speisepilze, aber schonenswert! Standortfoto am 24. Juli 2010 im Haushalt Forst.

In manchen Büchern wird der Anhängsel - Röhrling (Boletus appendiculatus) auch als Gelbfleischiger Steinpilz bezeichnet. Tatsächlich hat er auch wie dieser eine zarte gelbliche Netzzeichnung auf dem Stiel. Echte Steinpilze besitzen aber immer weißes Fleisch, das nur etwas gelblich oder weinrötlich gezont sein kann.

In manchen Büchern wird der Anhängsel - Röhrling (Boletus appendiculatus) auch als Gelbfleischiger Steinpilz bezeichnet. Tatsächlich hat er auch wie dieser eine zarte gelbliche Netzzeichnung auf dem Stiel. Echte Steinpilze besitzen aber immer weißes Fleisch, das nur etwas gelblich oder weinrötlich durch gefärbt sein kann.

Noch immer gibt es hier, wie schon seit etwa drei Wochen ungewöhnlch viele Pfeffer - Milchlinge (Lactarius pargamenus). Ein Milchling den man praktisch nur im Hochsommer finden kann. Nur nach besonderer Zunereitung zum empfehlen. Standortfoto am 24. Juli 2010 im Haushalt Forst.

Noch immer gibt es hier, wie schon seit etwa drei Wochen, ungewöhnlch viele Pfeffer - Milchlinge (Lactarius pargamenus). Ein Milchling, den man praktisch nur im Hochsommer finden kann. Er kann nur nach besonderer Zunereitung empfohlen werden. Standortfoto am 24. Juli 2010 im Haushalt Forst.

Auch Sommersteinpilze wurden durch den Regen wieder neu aktiviert. Hier kann man einmal deutlich die Farbvariationen bei dieser Art, ausgelöste durch Wetter und Sonneneinstrahlung studieren. Von fast weiß bei starker Sonne, bis dunkel schokoladenbraun im Schatten. Standortfoto am 24. Juli 2010 im Haushalt Forst.

Auch Sommersteinpilze wurden durch den Regen wieder neu aktiviert. Hier kann man einmal deutlich die Farbvariationen bei dieser Art, ausgelöste durch Witterungseinflüße wie Sonneneinstrahlung, studieren. Von fast weiß bei starker Sonne, bis dunkel- samtig schokoladenbraun im Schatten. Standortfoto am 24. Juli 2010 im Haushalt Forst.

Das gleiche Spiel hier noch einmal bei einem Flockenstieligen Hexen - Röhrling (Boletus luridiformis). Ein unkundiger Pilzbestimmer könnte hier schnell auf die Idee kommen, einen immer hellhütigen Satans - Röhrling bgefunden zu haben. Standortfoto am 24. Juli 2010 im Haushalt Forst.

Das gleiche Spiel hier noch einmal bei einem Flockenstieligen Hexen - Röhrling (Boletus luridiformis). Ein unkundiger Pilzbestimmer könnte hier schnell auf die Idee kommen, einen immer hellhütigen Satans - Röhrling gefunden zu haben. Standortfoto am 24. Juli 2010 im Haushalt Forst.

Der gleiche Fruchtkörper von der sonnenabgewandten Seite. Hier ist die typische, dunkelbraunsamtige Färbung zu erkennen, wie es sich eigentlich für diese Art gehört.

Der gleiche Fruchtkörper von der sonnenabgewandten Seite. Hier ist die typische, dunkelbraunsamtige Färbung zu erkennen, wie es sich eigentlich für diese Art gehört.

Vereinzelt traten Stink - Täublinge (Russula foetens) auf. Dieser große, geriefte, gelbbräunlich gefärbte und unangenehm riechende Täubling ist nicht empfehlenswert. Standortfoto am 24. Juli 2010 im Haushalt Forst.

Vereinzelt traten Stink - Täublinge (Russula foetens) auf. Dieser große, geriefte, gelbbräunlich gefärbte und unangenehm riechende Täubling ist nicht empfehlenswert. Standortfoto am 24. Juli 2010 im Haushalt Forst.

Füllten in der Vierburgwaldung Kiefernzapfen aus Mangel an Pilzen meinen Korb, waren es im Haushalt Forst die schönsten Pilze die man sich nur Wünschen kann. Genug Material für eine halbwegs ordentliche Pilzausstellung! 24. Juli 2010.

Füllten in der Vierburgwaldung Kiefernzapfen aus Mangel an Pilzen meinen Korb, waren es im Haushalt Forst die schönsten Pilze die man sich nur Wünschen kann. Genug Material für eine halbwegs ordentliche Pilzausstellung! 24. Juli 2010.

Die nächste Pilzwanderung? - siehe unter Termine

 

 

 

 

 
 

 

 
 

 

 

 

 
 

 

 

 
 

 

 
 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 

 

 
 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 

 

 
 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 

 

 

 

18. Juli - Pilzausstellung mit Imbissangebot

Pilzausstellung mit Imbissangebot zum wismarer Trödelmarkt

Sonntag, den 18. Juli 2010 von 10.00 - 18.00 Uhr im “Steinpilz”, ABC Strasse 21.

Der “Steinpilz - Wismar” und die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. luden wieder zur Besichtigung der Pilzausstellung ein. Gezeigt wurde ein repräsentativer Überblick über das momentane Pilzwachstum in unserer Region. Da zu gab es auch wieder frische Waldpilze in Form einer herzhaften Pilzsuppe. Auch frische Waffeln und Kaffee waren wieder im Angebot.

Die Besichtigung der Ausstellung kostete 1.00 €.

Der Erlös dient dem Erhalt der langjährigen Pilzberatungsstelle in Wismar. 

13. Juli 2010 - Treffen der Pilzfreunde

Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde

Ein weiteres Treffen der Pilzfreunde fand am Dienstag, den 13. Juli 2010, um 18.00 Uhr im “Steinpilz - Wismar”, ABC Strasse 21 statt.

Thema des Abends waren “Unsere Großpilze im Sommer”

Ich stellte einige frisch gesammelte Pilzarten in unserer kleinen Runde vor. Danach schauten wir uns noch zwei Filmbeiträge an. Das waren zum einen ein kleiner Film von der alten, städtischen Pilzberatungsstelle, in dem unsere früheren Pilzfreunde Siglinde Wundrak und Josef Gast zu sehen waren. Josef Gast verstab leider im März kurz nach Vollendung des 86. Lebensjahres. Im zweiten Film waren Mitschnitte von einigen unserer Pilzwanderungen im Jahr 2009 zu sehen. 6 Pilzfreunde nahmen an unserem heutigen Treffen teil.

11. Juli 2010 - Pilzausstellung mit Imbissangebot

Pilzausstellung mit Imbissangebot zum Pöttermarkt in Wismar

Sonntag, den 11. Juli 2010, von 10.00 - 18.00 Uhr im “Steinpilz - Wismar”, ABC Strasse 21. Es gab heute nur frische Waffeln, Kaffee und kühlen Fruchtsaft, da bei tropischer Hitze heiße Pilzspezialitäten wohl kaum der Renner gewesen wären. Den Imbissstand betreuten auch dieses mal wieder Peter Kofahl und Hans - Jürgen Wilsch.

Es konnten 72 Pilzarten in der Ausstellung “Unsere Großpilze im Sommer” für 1.00 € angeschaut werden.

Diese Ausstellung wird laufend mit den aktuell in Wald und Flur wachsenden Pilzen neu bestückt. Somit ändern sich Artenzusammensetzung und auch Umfang unserer Ausstellung ständig.

Die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. 

10. Juli 2010 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Öffentliche Pilzlehrwanderung von Groß Labenz nach Klein Görnow

Am Sonnabend, den 10. Juli 2010, trafen sich 4 Pilzfreunde um 08.00 Uhr am ZOB, in der wismarer Wasserstrasse. Mit zwei Autos fuhren wir in Richtung Groß Labenz.

Groß Labenz liegt unweit der mecklenburgischen Kleinstadt Warin am gleichnamigen Labenzer See in einer wunderschönen, waldreichen Landschaft.

Groß Labenz liegt unweit der mecklenburgischen Kleinstadt Warin und am Ufer des gleichnamigen Labenzer Sees, eingebettet in eine wunderschöne, waldreiche Landschaft.

Bei hochsommerlicher Hitze ging es durch die abwechslungsreichen Wälder von Groß Labenz bis Klein Görnow. Es handelt sich in diesem Gebiet um ausgedehnte Laub- und Nadelwaldbestände, die bei günstigen Bedingungen sehr pilzreich sein können. Die Bedingungen waren aber alles andere als günstig. Viel zu lange hatte es hier nicht mehr ergiebig geregnet. Außer einige ganzjährig zu findende Holzpilze, wehte uns nur gelegentlich der unverkennbare “Duft” ausgewachsener Stinkmorcheln um die Nase. Ansonsten kein einziger Frischpilz in einem für Speisepilzfreunde eigentlich sehr viel versprechendem Gebiet.

Erika Wittenhagen freut sich über die ersten reifen Heidelbeeren. 10. Juli 2010.

Erika Wittenhagen freut sich über die ersten reifen Heidelbeeren. 10. Juli 2010.

Dieser schöne Schmetterling ließ sich zu unseren Füßen auf dem Waldweg nieder.

Dieser schöne Schmetterling ließ sich zu unseren füßen auf dem Waldweg nieder.

Wunderschöne Waldbereiche in denen bei günstige Bedingungen sicher die schönsten Pilze zu finden sind. 10. Juli 2010.

Wunderschöne Waldbereiche in denen bei günstigeren Bedingungen sicher die schönsten Pilze zu finden sind. 10. Juli 2010.

Diese Rotrandigen Baumschwämme (Fomitopsis pinicola) stehe Kopf. Sie haben keine Möglichkeit mehr ihre Sporen dem Wind anzuvertrauen. Das hat der fleißige Waldarbeiter leider nicht bedacht, der dieses Holz stappelte oder hat er es etwa sogar mit bedacht gemacht? 10. Juli 2010.

Diese Rotrandigen Baumschwämme (Fomitopsis pinicola) stehen Kopf. Sie haben keine Möglichkeit mehr ihre Sporen dem Wind anzuvertrauen. Das hat der fleißige Waldarbeiter leider nicht bedacht, der dieses Holz stappelte, oder hat er es gerade deshalb so gemacht? 10. Juli 2010.

Unser hochsommerlicher Waldspaziergand endete am Großsteingrab bei Klein Görnow.

Unser hochsommerlicher Waldspaziergang endete am Großsteingrab bei Klein Görnow.

Eine steinzeitliche Begräbnissstätte wie von Hühnen errichtet.

Eine steinzeitliche Begräbnisstätte wie von Hühnen errichtet.

Geräumig im Inneren, aber keine sterblichen Überreste auszumachen.

Geräumig im Inneren, aber keine sterblichen Überreste auszumachen.

Unweit ein weiterer Hügelbau, ebenfalls von vielen fleißigen Helfern errichtet, aber hier waren gewiß0 keine Hühnen am Werk. 20. Juli 2010.

Ganz in der Nähe ein weiterer Hügelbau, hier waren gewiß keine Riesen am Werk, aber ein fleißiges Völkchen war es allemal. 10. Juli 2010.

Und zum Schluß wie immer ein gemeinsammes Erinnerungdfoto. Hier sind zu sehen: Helga Köster, Reinhold Krakow, Erika Wittenhagen und Hans - Jürgen Wilsch vom "harten Kern" der wismarer Pilzfreunde. 10. Juli 2010.

Und zum Schluß, wie immer, ein gemeinsammes Erinnerungdfoto. Hier sind zu sehen: Helga Köster, Reinhold Krakow, Erika Wittenhagen und Hans - Jürgen Wilsch vom "harten Kern" der wismarer Pilzfreunde. 10. Juli 2010.

 Wann ist die nächste Pilzwanderung? - siehe unter “Termine”

03. Juli 2010 - Pilzausstellung mit Imbissangebot

Pilzausstellung mit Imbissangebot zum Weinfest

Die Akteure am heutigen Imbissstand: Hans - Jürgen Wilsch und Peter Kofahl. 03. Juli 2010.

Die Akteure am heutigen Imbissstand: Hans - Jürgen Wilsch und Peter Kofahl. 03. Juli 2010.

Am Sonnabend, den 03. Juli 2010, von 10.00 - 18.00 Uhr im “Steinpilz-Wismar”, ABC Strasse 21. Heute gab es allerdings keinen herzhaften Pilzimbiss, dafür aber wieder frische Waffeln, Pflaumenkuchen und Erdbeertorte. Dazu reichten wir Kaffee oder erfrischenden Orangensaft. Es waren Trockenpilze und Pilzwürze, Honig vom privaten Imker sowie bedruckte T - Shirts und handgearbeitete Topflappen im Angebot. Von Pilzsuppe oder Pilzpfanne haben wir heute bei den schweißtreibenden Temperaturen von über 30 Grad im Schatten abgesehen. 

Die Waffeln waren wie immer frisch und lecker.

Die Waffeln waren wie immer frisch und lecker.

Es konnte die Ausstellung ”Unsere Großpilze im Sommer” mit 83 Pilzarten für 1.00 € angeschaut werden.

Der Erlös kam wie immer dem Erhalt der langjährigen wismarer Pilzberatungsstelle zu gute.

27. Juni 2010 - Vereinsausflug der Pilzfreunde

Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde

Vereins- und Tagesausflug zum Pilzmuseum Neuheide bei Graal Müritz

Treffpunkt war am Sonntag, den 27. Juni 2010, um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem Zeughaus in Wismar. Von hier aus starteten wir mit 6 Leuten bei schönstem Sommerwetter zu einem Vereinsausflug zum Pilzmuseum Neuheide bei Graal Müritz. Hier gibt es neben einer ständigen Pilzausstellung (meist naturgetreue Nachbildungen) auch Schmetterlinge, präparierte Vögel & Säugetiere, Muscheln sowie Edelsteine & Mineralien zu bewundern, die teils auch käuflich erworben werden können. Wir wandelten natürlich auch im zugehörigen Paradiesgarten. Das Objekt liegt in ländlicher Idylle im Ortsteil Neuheide und grenzt genau an ein Waldgebiet, dass weitläufig noch zur Rostocker Heide gehört. So verbanden wir den Besuch im Pilzmuseum gleichzeit mit einer Pilzexkursion durch dieses Gebiet. Anschließend machten wir noch einen kleinen pilzkundlichen Abstecher in den Kernbereich der Rostocker Heide, hier war es allerdings schon viel zu trocken, so dass kaum ein frischer Pilz zu sehen war.

Nach einer etwas längeren Autofahrt muss unser Kraftfahrer Thomas kurz unterm Fligenpilz verschnaufen. 27. Juni 2010.

Nach einer etwas längeren Autofahrt muss unser Kraftfahrer Thomas kurz unter einem Fliegenpilz verschnaufen. 27. Juni 2010.

Der Wegweiser zum Pilzmuseum zeigt

Der Wegweiser zum Pilzmuseum zeigt 1,3 Km an. Nach einer kleinen Gehölzschau machen wir uns langsam auf die Socken. 27. Juni 2010.

Nach wenigen Schritten schon ein Aufschrei von Thomas. Er entdeckte ein ganzes Nest von Sommersteinpilzen. Da bewahrheitet sich mal wieder die Weisheit das bei Fliegenpilzen, Steinpilze meist nicht fern sind. 27. Juni 2010.

Nach wenigen Schritten schon ein Aufschrei von Thomas. Er entdeckte ein ganzes Nest von Sommersteinpilzen. Da bewahrheitet sich mal wieder die Weisheit, dass bei Fliegenpilzen, Steinpilze meist nicht weit sind. 27. Juni 2010.

Sommersteinpilze in der Rostocker Heide am Standort fotografiert. 27. Juni 2010

Sommersteinpilze (Boletus reticulatus) in der Rostocker Heide am Standort fotografiert. 27. Juni 2010.

Auch ein unbekannter Künstler war hier kürzlich am Werk.

Auch ein unbekannter Künstler war hier kürzlich am Werk. 27. Juni 2010.

Pilzfreundin Helga freut sich über die ersten Maronen - Röhrlinge der Saison. 27. Juni 2010.

Pilzfreundin Helga freut sich über die ersten Maronen - Röhrlinge der Saison. 27. Juni 2010.

Auch Hans - Jürgen ist voller Freufe über diesen schönen Sommersteinpilz der stolz am Wegesrand kurz vor dem Pilzmuseum stand. 27. Juni 2010.

Auch Hans - Jürgen ist voller Freude über diesen schönen Sommersteinpilz, der stolz am Wegesrand kurz vor dem Pilzmuseum stand. 27. Juni 2010.

Auch dieser Maronen - Röhrling ist sehr willkommen, wenn nur der Stiel nicht so madig wäre. 27. Juni 2010.

Auch dieser Maronen - Röhrling ist sehr willkommen, wenn nur der Stiel nicht so madig wäre. 27. Juni 2010.

Auch Rotfuß - Röhrlinge (Xerocomus chrysenteron) waren vereinzelt zu finden. 27. Juni 2010.

Auch Rotfuß - Röhrlinge (Xerocomus chrysenteron) waren vereinzelt zu finden. 27. Juni 2010.

Noch einmal kurz verschnaufen und dann hinein in die Natur - Schatzkammer in Neuheide. 27. Juni 2010.

Noch einmal kurz verschnaufen und dann hinein in die Natur - Schatzkammer in Neuheide. 27. Juni 2010.

Das Pilzmuseum und all die anderen Sehenswürdigkeiten können hier in der Saison täglich von 09.00 - 17.00 Uhr besichtigt werden.

Das Pilzmuseum und all die anderen Sehenswürdigkeiten können hier in der Saison täglich von 09.00 - 17.00 Uhr besichtigt werden.

Wann ist die nächste Vereinsexkursion? - siehe unter Termine!

26. Juni 2010 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Öffentliche Pilzlehrwanderung von Ventschow nach Hasenwinkel

Treff war um 08.00 Uhr am ZOB, in der wismarer Wasserstrasse. Nach Bildung von Fahrgemeinschaften ging es mit zwei Autos nach Ventschow. Hier erwarteten uns schon Erika Wittenhagen aus Bad Kleinen und Klaus Warning aus Bützow. Nach dem drei Autos zum Endpunkt gefahren wurden, starteten wir, acht an der Zahl, zu unserer Wanderung durch eine abwechslungs- und waldreiche Landschaft, immer auf der Suche nach Frühsommerpilzen, bis hin zur Schloß- und Parkanlage Hasenwinkel. Die sehenswerte Schloßanlage wurde im Jahr 1912 fertiggestellt und dient heute als Schulungsort und Tagungstätte. Die Parkanlage hat besonders zur Zeit der Rhododendron - Blüte ihre Reize. Pilze gab es heute, auf Grund der fortschreitenden Trockenheit, nur sehr wenige. Ein besonderes Dankeschön gebührt Pilzfreund Thomas Harm, der kurz entschloßen, auf halber Strecke umkehrte, sein Auto holte und eine ältere Dame, die einen Schwächeanfall erlitten hatte, umgehend nach hause brachte. Sie hatte sich nach überstandener, schwerer Krankheit doch etwas zu viel zugemutet. Wünschen wir ihr gute Besserung, auch in der Hoffnung, dass sie uns im Herbst wieder mit gestärkten Kräften auf unserer Pilzpirsch begleiten kann. 

Unser Wandergebiet gehörte teilweise schon zum Naturpark Sternberger Seenland.

Unser Wandergebiet gehörte teilweise schon zum Naturpark Sternberger Seenland.

Abwechslungsreich verläuft der Weg durch teils blühende Landschaften im Nordwesten Mecklenburgs. 26. Juni 2010.

Abwechslungsreich verläuft der Weg durch teils blühende Landschaften im Nordwesten Mecklenburgs. 26. Juni 2010.

Leider wird diese tolle Landschaft durch die neu erbaute Autobahn, von Wismar nach Schwerin, zerschnitten. 26. Juni 2010.

Leider wird diese tolle Landschaft durch den neu erbauten Autobahnabschnitt von Wismar nach Schwerin zerschnitten. 26. Juni 2010.

Stellenweise erscheinen dieser Tage, trotz relativer Trockenheit, sehr schöne und junge Perlpilze (Amanita rubescens). Wer sie von dem giftigen Pantherpilz mühelos trennen kann, kann diesen guten Soeisepilz mit Genuss verspeisen. Aber immer gut erhitzen, denn roh sind sie giftig!. Standortfoto am 26. Juni 2010 im Wald bei Hasenwinkel.

Stellenweise erscheinen dieser Tage, trotz relativer Trockenheit, sehr schöne und junge Perlpilze (Amanita rubescens). Wer sie von dem giftigen Pantherpilz mühelos trennen kann, kann diesen guten Speisepilz zum Essen mitnehmen. Aber immer gut erhitzen, denn roh sind Perlpilze giftig!. Standortfoto am 26. Juni 2010 im Wald bei Hasenwinkel.

An dieser Stelle auch einmal ein herzliches Dankeschön an Klaus Warning, dem Pilzb erater der mecklenburgischen Kleinstadt Bützow. Wann immer er es zeitlich einrichten kann, nimmt er gern an unseren Wanderungen und Exkursionen teil und entlastet mich mit seinem kompeten Pilzwissen, besonders wenn die Artenvielfalt mal seht hoch ist und mein Mund aufgrund der viele Erläuterungen schon auszufransen droht.

An dieser Stelle auch einmal ein herzliches Dankeschön an Klaus Warning, dem Pilzberater der mecklenburgischen Kleinstadt Bützow. Wann immer er es zeitlich einrichten kann, nimmt er gern an unseren Wanderungen und Exkursionen teil und entlastet mich mit seinem kompeten Pilzwissen, besonders wenn die Artenvielfalt mal sehr hoch ist und mein Mund aufgrund der vielen Erläuterungen schon auszufransen droht. 26. Juni 2010.

Diese mächtige, mehrstämmige Eiche im Schloßpark Hasenwinkel bot sich als attraktiver Fotohintergrund regelrecht an. Von rechts Helga Köster, Hans - Jürgen Wilsch, Dr. Jochen Sperber, Thomas Harm, Erika Wittenhagen und Reinhold Krakow. 26. Juni 2010.

Diese mächtige, mehrstämmige Eiche im Schloßpark Hasenwinkel bot sich als attraktiver Fotohintergrund regelrecht an. Von rechts: Helga Köster, Hans - Jürgen Wilsch, Dr. Jochen Sperber, Thomas Harm, Erika Wittenhagen und Reinhold Krakow. 26. Juni 2010.

Schloß Hasenwinkel. Der neubarocke Putzbau mit Mansarddach entstand im Jahr 1912 nach Plänen von Paul Korff. Es wurde für den deutsch - russischen Diplomaten Schmitz errichtet. 1927 wurde es von der Druckerfamilie Giradet aus Essen erworben. Dies floh 1945 vor der Roten Armee.Es wurde kurz darauf Sitz des sowjetischen Militärstabes und Flüchtlingslager. Ab 1952 Fachschule für Staatswissenschaften und von 1970 - 1990 war hier die Akademie für sozialistische Wirtschaftsführung. von 1993 - 1996 wurde aufwendig rekonstruiert und dient seit dem als Schulungsort, Tagungszentrum und Hotel. 26. Juni 2010.

Schloß Hasenwinkel. Der neubarocke Putzbau mit Mansarddach entstand im Jahr 1912 nach Plänen von Paul Korff. Es wurde für den deutsch - russischen Diplomaten Schmitz errichtet. 1927 wurde es von der Druckerfamilie Giradet aus Essen erworben. Diese floh 1945 vor der Roten Armee. Es wurde kurz darauf Sitz des sowjetischen Militärstabes und Flüchtlingslager. Ab 1952 Fachschule für Staatswissenschaften und von 1970 - 1990 befand sich hier die Akademie für sozialistische Wirtschaftsführung. 1993 - 1996 wurde das Gebäude aufwendig rekonstruiert und dient seit dem als Schulungsort, Tagungszentrum und Hotel. 26. Juni 2010.

 Wann ist die nächste Pilzlehrwanderung? - siehe unter Termine!

 

 

 

 

15. Juni 2010 - Treffen der Pilzfreunde

Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde

Die Pilzfreunde trafen sich wieder am Dienstag, den 15. Juni 2010 um 18.00 Uhr im “Steinpilz - Wismar”, ABC Strasse 21.

Thema an diesem Abend war der Wert und die Verwendungsmöglichkeiten der heimischen Speisepilze nach Frieder Gröger. Als Imbiss gabe es eine unserer beliebten Waldpilzsuppen aus Maipilze, Austern - Seitlingen und Champignons. Danach schauten wir uns noch zwei Filmbeiträge an. 14 Pilzfreunde waren zu diesem Abend gekommen.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

13. Juni 2010 - Pilzausstellung mit Imbissangebot

Pilzausstellung mit Imbissangebot zu den Hafentagen

An diesem Wochenende fanden wieder die traditionellen Hafentage in Wismar statt. Diesem Anlass geschuldet, öffneten wir am Sonntag, den 13. Juni 2010, wieder von 10.00 - 18.00 Uhr die Frischpilzausstellung “Unsere Großpilze im Frühsommer” und boten dabei auch einen kleinen Imbiss an. Es gab eine leckere Waldpilzsuppe mit Maipilzen und Austern - Seitlingen, frische Waffeln, Kaffee sowie Kräutertee, zubereitet und serviert von den Pilzfreunden der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V..

Insbesondere viele Champignons wachsen zu Zeit, darunter auch der giftige Karbol - Egerling. Hier zusammen mit essbaren Arten im Vergleich. 13. Juni 2010.

Insbesondere viele Champignons wachsen zu Zeit, darunter auch der giftige Karbol - Egerling. Hier zusammen mit essbaren Arten im Vergleich. 13. Juni 2010.

Aber auch der giftigste Pilz des Spätfrühjahrs und Frühsommers, der Ziegelrote Rißpilz konnte anhand zahlreicher Exemplare hier studiert werden.

Aber auch der giftigste Pilz des Spätfrühjahrs und Frühsommers, der Ziegelrote Rißpilz, konnte anhand zahlreicher Exemplare hier begutachtet werden.

Auch frische Maipilze lagen noch auf der Ausstellungsfläche. Hier konnten ebenfalss die Unterschiede zu seinem giftigen Doppelgänger, dem Ziegelroten Rißpilz, studiert werden. 13. Juni 2010.

Auch frische Maipilze lagen noch auf der Ausstellungsfläche. Es konnten die Unterschiede zu seinem giftigen Doppelgänger, dem Ziegelroten Rißpilz, am frischen Material studiert werden. 13. Juni 2010.

Insgesamt waren 99 Großpilzarten des Frühsommers für 1.00 € zu besichtigen. 

12. Juni 2010 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Öffentliche Pilzlehrwanderung durch die Questiner Tannen bei Neubukow

Am Sonnabend, den 12. Juni 2010, waren wir auf der Suche nach Frühsommerpilzen in den Questiner Tannen bei Neubukow unterwegs. Es handelte sich hier um Laub- und Nadelwaldbestände auf überwiegend sandigen Böden. Treffpunkt war wieder um 08.00 Uhr auf dem Zentralen Omnibusbahnhof in der wismarer Wasserstrasse. Von hier aus ging es dann mit den vorhandenen PKW`s zum Zielgebiet. Die sehr feuchte und schwülwarme Witterung der Vortage motivierte doch immerhin 16 Pilzfreunde an dieser frühsommerlichen Pilzwanderung teil zu nehmen. Wer sich aber auf attraktive Speisepilze des Frühsommers gefreut hatte, wurde leider enttäuscht. Es gab zwar eine ganze Menge frischer Pilze, meist aber nur Kleinarten wie Waldfreund Rüblinge, Helmlinge, Rißpilze, Becherlinge, Tintlinge u.s.w.. Ganz vereinzelt einmal einen Täubling, Milchling, Perlpilz oder Birkenpilz, sowie ein winziger Pfifferling.

Diese schönen Becherlinge erfreuten uns an einem Waldweg. Zu genaueren Bestimmung sollte ein Mikroskop sowie ein gutes Fachbuch zu rate gezogen werden. 12. Juni 2010.

Diese schönen Becherlinge erfreuten uns an einem Waldweg. Zur genaueren Bestimmung sollte ein Mikroskop sowie ein gutes Fachbuch zu rate gezogen werden. 12. Juni 2010.

Es ging aber auch noch viel kleiner. An so manchem Holzknüppel befinden sich oft sehr zahlreich winzigste Arten, oft Ascomyceten, die oft nur mit einer Lupe wahrgenommen werden können.

Es geht aber auch noch kleiner. An so manchem Holzknüppel befinden sich häufig sehr zahlreich, winzigste Pilze, oft Ascomyceten, die meist nur mit einer Lupe wahrgenommen werden können.

So etwas wollen viele finden, aber Röhrlinge gab es heute, bis auf zwei Birkenpilze (Leccinum sacabrum) keine. Standortfoto in den Questiner Tannen am 12. Juni 2010.

So sieht für die meisten Pilzsammler ein richtiger Speisepilz aus, aber Röhrlinge gab es heute, bis auf diesen Birkenpilz (Leccinum scabrum), keine. Standortfoto in den Questiner Tannen am 12. Juni 2010.

Dafür landeten, was sonst eher selten der Fall ist, die Glimmertintlinge (Coprinus micaceus) in den Sammelbehältnissen der Pilzfreunde. Jung und ohne Alkohol können sie gegessen werden, am besten als Suppenpilz und dann sofort zubereiten.

Dafür landeten, was sonst eher unüblich ist, diese Glimmertintlinge (Coprinus micaceus) in den Sammelbehältnissen der Pilzfreunde. Jung und ohne Alkohol können sie gegessen werden, am besten als Suppenpilz und dann sofort zubereiten. Standortfoto in den Questiner Tannen am 12. Juni 2010.

Liebevoll und weich verpackt wurden die zarten Pilze zum Transport in die Dose gelegt.

Liebevoll und weich verpackt wurden die zarten Pilze zum Transport in die Dose gelegt.

Zum Abschluß wie immer noch ein Gruppenfoto. Bis auf eine Dame, die sich ziemlich geschaft von dieser Tour lieber im Auto ausruhte, sind alle Pilzfreunde der heutigen Wanderung hier zu sehen. Questiner Tannen am 12. Juni 2010.

Zum Abschluß, wie immer, noch ein Gruppenfoto. Bis auf eine Dame, die sich ziemlich geschaft von dieser Tour, lieber im Auto ausruhte, sind alle Pilzfreunde der heutigen Wanderung hier zu sehen. Questiner Tannen am 12. Juni 2010.

 Danach trennten sich für die meisten von uns wieder die Wege. Der harte Kern der wismarer Pilzfreunde traff sich allerdings um 15.00 Uhr bereits wieder. Irena Dombrowa hatte anläßlich ihres 50. Geburtstages zur Feier nach Schwerin eingeladen.

Pilzfreund Thomas Harm arbeitet im wismarer Autohaus Preuss. In dieser geräumigen Limosine, die sein Chef ihm zu diesem Zweck zur Verfügung stellte - und dafür herzlichsten Dank,

Pilzfreund Thomas Harm arbeitet im wismarer Autohaus Preuss. Mit diesem geräumigen Chrysler Grand Voyager, den sein Chef uns zu diesem Zweck freundlicherweise zur Verfügung stellte - und dafür herzlichsten Dank! - sammelte er uns ein und wir fuhren nach Schwerin.

Von rechts: Helga Köster, Thomas Harm, Pter Kofahl, Erika Wittenhagen, Hans - Jürgen Wilsch und Reinhold Krakow. 12. Juni 2010.

Von rechts: Helga Köster, Thomas Harm, Peter Kofahl, Erika Wittenhagen, Hans - Jürgen Wilsch und Reinhold Krakow. 12. Juni 2010.

Neben zahlreichen Verwandten, Bekannten und Arbeitskolegen, machten es sich die Pilzfreunde bequem und hertem dem,was jetzt kommt. Und das war zunächst reichlich Kaffee und Kuchen.

Neben zahlreichen Verwandten, Bekannten und Arbeitskolegen, machten es sich die Pilzfreunde bequem und harrtem dem, was nun wohl kommen mag, und das war zunächst reichlich Kaffee und Kuchen.

Die 50 sind geschafft meint Irena vor versammelter Manschaft im schweriner "Freizeittreff Krebsförden" vor versammelter Manschaft. Wir gratulieren ganz herzlich!

Die 50 sind geschaft, meint Irena vor versammelter Manschaft im schweriner Freizeitreff Krebsförden.12. Juni 2010.

Dannach führte uns Ireane durch den Stadtteiltreff Krebsförden, der gleichzeitig ihr Arbeitsplatz ist. Er wird als Freizeittreff für Jung und Alt von der Caritas Schwerin betreut.

Danach führte uns Irena durch den Stadtteiltreff Krebsförden, der gleichzeitig auch ihr Arbeitsplatz ist. Er wird als Freizeittreff für Jung und Alt von der Caritas Schwerin betrieben.

Liebe Irena, die Pilzfreunde der gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. wünschen die für die nächsten 50 nur das allerbeste sowie Glück und Gesundheit.

Liebe Irena, die Pilzfreunde der gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. wünschen die für die nächsten 50 nur das Allerbeste, Glück und Gesundheit so wie viele schöne Pilze!.

 Am späteren Abend wieder in Wismar angelangt, fuhren wir noch zu Hans - Jürgen. Nicht nur die Pilze haben es ihm angetan. Auch Kakteen sind seit vielen Jahren seine Leidenschaft.

Viele hundert dieser genügsammen Wüstenplanzen gedeihen in seinen Gewächshäusern.

Viele hundert dieser genügsammen Wüstenpflanzen gedeihen in seinen Gewächshäusern.

Schön, aber Wehrhaft!

Schön, aber Wehrhaft!

Manche wollen sogar ziemlich hoch hinaus.

Manche wollen sogar ziemlich hoch hinaus.

Immer wieder lädt er zwischendurch auch mit einer Auswahl das Auto voll und fährt zu Ausstellungen oder Planzenbörsen mit seinen Schätzen.

Immer wieder lädt Pilzfreund Hans - Jürgen Wilsch mit einer Auswahl seiner Schätze das Auto voll und fährt zu Ausstellungen oder Planzenbörsen zum Verkaufen oder Tauschen.

Die nächste Pilzwanderung? - siehe unter Termine.

30. Mai 2010 - Pilzausstellung mit Imbiss

Pilzausstellung mit Imbissangebot zum Spittelmarkt

Am Sonntag, den 30. Mai 2010, gab es von 10.00 - 18.00 Uhr 92 Großpilzarten des Frühlings im “Steinpilz”, ABC Strasse 21, zu sehen. Die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. und das mykologische Informationzentrum “Steinpilz - Wismar” luden auch wieder zu einer herzhaften Maipilz- und Schwefelporlingspfanne, Waldpilzsuppe mit Birkenpilzen, Butterpilzen, Riesenschirmlingen, Weißstieligen Stockschwämmchen und Hallimasch ein. Kaffee, Kräutertee und frische Waffeln standen ebenfalls wieder auf dem Programm.

Das Stadtgeschichtliche Museum der Hansestadt Wismar veranstaltete an diesem Tag in unmittelbarer Nähe ihren traditionellen “Spittelmarkt”, der alljährlich eine große Zahl von Besuchern anlockt. Trotz des regnerischen Wetters war wieder ein großer Andrang von interessierten Besuchern zu verzeichnen, denen es Spass macht, im alten Trödel Ausschau nach dem Besonderen, Antiken oder Nützlichen zu halten. Da es kaum Imbissmöglichkeiten gab, nutzten viele unser Angebot und halfen somit auch den “Steinpilz” in Wismar vor dem Aussterben zu bewahren. Vielen Dank!

Dicht umlagert waren wieder die Stände, die vor dem "Schabbelhaus" und der Nikoleikirche aufgebaut waren. 30. Mai 2010.

Dicht umlagert waren wieder die Stände, die vor dem "Schabbelhaus" an der "Schweinsbrücke" und der Nikolei - Kirche aufgebaut waren. 30. Mai 2010.

Das "Schabbelhaus", benannt nach einem ehemaligen wismarerer Bürgermeister, der hier wohnte, beherbergt heute das stadtgeschichtliche Museum. Das Gebäude wurde jetzt aber lehr geräumt und wird in den nächsten Jahren aufwendig saniert. 30. Mai 2010.

Das "Schabbelhaus", benannt nach einem ehemaligen Bürgermeister Wismars, der in diesem Haus wohnte, beherbergt das stadtgeschichtliche Museum. Das Gebäude wurde jetzt leer geräumt und wird in den nächsten Jahren aufwendig saniert. 30. Mai 2010.

Zunächst hielt sich der Andrang an unseren Stand, auch Wetterbedingt, noch in Grenzen, aber am Nachmittag ging es voll los! 30. Mai 2010.

Zunächst hielt sich der Andrang an unseren Stand, auch wetterbedingt, noch in Grenzen, aber am Nachmittag ging es voll los! 30. Mai 2010.

Freundlich begrüßt unser Fliegenpilz die Besucher im "Steinpilz". Schließlich stehen sie im Wald auch häufig eng bei einander

Freundlich begrüßt unser Fliegenpilz die Besucher im "Steinpilz". Auch im Wald harmonieren beide bestens, denn Fliegenpilze weisen im dunklen Fichtendickicht oft auf die besten Steinpilz - Standorte hin!.

 Der nächste Imbisstag findet am Sonntag, den 13. Juni 2010, statt.

29. Mai 2010 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Öffentliche Pilzlehrwanderung in die Forste bei Börzow/Questin

Am Sonnabend, den 29. Mai 2010 waren die Pilz-, Natur- und Wanderfreunde wieder ganz herzlich zu einer Pilzwanderung im Frühling eingeladen. Treff war um 08.00 Uhr auf dem ZOB Wismar, in der Wasserstrasse. Mit 5 Leuten und einem Auto fuhren wir in Richtung Grevesmühlen.  Ziel waren die Forstreviere bei Börzow und Questin. Ende Mai könnten wir hier bei günstigen Witterungsbedingungen vielleicht schon erste Sommerpilze finden, so hoffte ich bei der Planung dieser Tour. Und die Hoffnung wurde auch bestätigt. Einige schöne Flockenstielige Hexen - Röhrlinge, einen Birkenpilz, einige Papagei - Täublinge und natürlich noch Maipilze waren an Speisepilze im Angebot. Bei Sommersteinpilzen war allerdings Fehlanzeige. Denen ist es offensichtlich einfach noch zu kalt. Es handelte sich hier um Laub- und Nadelwaldforste auf sandigen Böden. Das Wetter war sonnig und bei sehr angenehmen Temperaturen bestens zum Wandern geeignet. Nach dem wir uns im Wald etwas “verzettelt” hatten und plötzlich schon fast in Grevesmühlen standen, konnte uns aber eine nette ältere Dame, die mit ihrem Hund unterwegs war, wieder die richtige Richtung weisen. Schließlich wollten wir ja im Wald und nicht in der Stadt Grevesmühlen unsere Wanderung fortsetzen. Gegen 13.30 Uhr waren wir wieder am Auto und fuhren nach Wismar. Wir hatten eine sehr schöne Frühlings - Pilzwanderung hinter uns.

Wunderschön und eine Freude für mich waren diese nicht häufig vorkommenden Gelbblättrigen Rüblinge (Collybia exculpta), die von einigen Mykologen nur als gelbblättrige Form des viel häufigeren Waldfreund Rüblings angesehen wird. Wie auch immer, ein schönes Pilzchen ist er allemal. Standortfoto im Wald bei Börzow am 29. Mai 2010.

Wunderschön und eine Freude für mich waren diese nicht häufig vorkommenden Gelbblättrigen Rüblinge (Collybia exculpta), die von einigen Mykologen nur als gelbblättrige Form des viel häufigeren Waldfreund Rüblings angesehen wird. Wie auch immer, ein schönes Pilzchen ist er allemal. Standortfoto im Wald bei Börzow am 29. Mai 2010.

Gleich daneben am Waldwegrand standen diese schönen Maipilze (Calocybe gambosa). Wir sollten ihnen heute noch öfters Begegnen. Standortfoto im Wald bei Börzow am 29. Mai 2010.

Gleich daneben, am Waldwegrand, standen diese schönen Maipilze (Calocybe gambosa). Wir sollten ihnen heute noch öfters Begegnen. Standortfoto im Wald bei Börzow am 29. Mai 2010.

Der Höhepunkt des Tages waren zweifellos diese schönen Hochgerippten Becherlorcheln (Helvella acetabulum). Sie standen am Wegrand unter Eichen. Die Art kommt in Mecklenburg nur zersteut vor. Der Pilz gilt sogar als essnar, sollte aber geschont werden. Standortfoto am 29. Mai 2010 im Wald bei Börzow.

Der Höhepunkt des Tages waren zweifellos diese schönen Hochgerippten Becherlorcheln (Helvella acetabulum). Sie standen am Wegrand unter Eichen. Die Art kommt in Mecklenburg eher zersteut vor. Der Pilz gilt sogar als essbar, sollte aber geschont werden. Standortfoto am 29. Mai 2010 im Wald bei Börzow.

Freude über diese schönen Flockenstieligen Hexen - Röhrlinge kam bei Helga Köster und Regina Groß auf. 29. Mai 2010.

Freude über diese schönen Flockenstieligen Hexen - Röhrlinge kam bei Helga Köster und Regina Groß auf. 29. Mai 2010.

Der Flockenstielige Hexen - Röhrling (Boletus luridiformis) ist ein ausgezeichneter Speisepilz, der aber gut gegart werden muss. Er wächst immer schon ab Mitte Mai und kann sogar im November noch unter Eichen, Buchen und Fichten gefunden werden.

Der Flockenstielige Hexen - Röhrling (Boletus luridiformis) ist ein ausgezeichneter Speisepilz, der aber gut gegart werden muss. Er wächst immer schon ab Mitte Mai und kann sogar im November noch unter Eichen, Buchen und Fichten gefunden werden.

Auch der große Breitblättrige Rübling (Megacollybia platyphylla) war wieder Vertreten. Ein häufiger Blätterpilz um diese Jahreszeit. Standortfoto am 29. Mai 2010 im Wald bei Börzow.

Auch der große und leicht giftige Breitblättrige Rübling (Megacollybia platyphylla) war wieder Vertreten. Ein häufiger Blätterpilz um diese Jahreszeit. Standortfoto am 29. Mai 2010 im Wald bei Börzow.

Der giftige Grünblättrige Schwefelkopf schmeckt bitter, was ein Vorzug für einen Giftpilz ist. Ihn kann man fast ganzjährig antreffen. Standortfoto am 29. Mai 2010 im Wald bei Börzow.

Der giftige Grünblättrige Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare) schmeckt bitter, was ein Vorzug für einen Giftpilz ist. Ihn kann man fast ganzjährig antreffen. Standortfoto am 29. Mai 2010 im Wald bei Börzow.

Und das war die kleine Wandertruppe von heute. Von links: Reinhold Krakow, Regina Groß, Erika Wittenhagen, Helga Köster und Hans - Jürgen Wilsch. 29. Mai 2010

Und das war die kleine Wandertruppe von heute. Von links: Reinhold Krakow, Regina Groß, Erika Wittenhagen, Helga Köster und Hans - Jürgen Wilsch. 29. Mai 2010

Nächste Pilzwanderung? - Siehe unter “Termine”.

22. Mai 2010 - Vereinsexkursion der Pilzfreunde

Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde

Am Sonnabend, den 22. Mai 2010 waren die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. sowie interessierte Gäste wieder zu einer Vereins- und Kartierungsexkursion herzlich eingeladen. Treff war um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem Zeughaus, in der wismarer Ulmenstrasse. Mit 2 Autos und 7 Pilzfreunden fuhren wir dann nach Proseken. Dort angekommen wartete noch eine interessierte Dame mit ihrem Hund auf uns. Sie ist vor einem Jahr von Köln an die Ostsee nach Hohen Wieschendorf gezogen und liebt die ursprüngliche Natur und die saubere Luft hier an der Küste. Sie schloss sich uns an. So dann starteten wir die heutige Tour durch abwechslungsreiche Laubwälder vom Prosekener Grund bis zum Ostseestrand bei Zierow. Das letzte drittel der Wanderung führte uns in unmittelbarer Strandnähe bis nach Hohen Wieschendorf. Das Frischpilzaufkommen hielt sich, der Jahreszeit entsprechend, in Grenzen. Wirklich neues für dieses Gebiet haben wir nicht gefunden. Das Wetter war zum Wandern bestens geeignet - nebligtrübe und wolkenverhangen bei einer leichten Schwüle. Pilzwetter wie es im Buche steht!

Der Breitblättrige Rübling (Megacollybia platyphylla) ist ein auffallender Blätterpilz in feuchteren Laubwäldern er wächst fast die gesammte Saison über und leitet oft in großer Zahl den Übergang von den Frühlingspilzen zum Sommeraspekt ein. Er soll leicht giftig sein. Standortfoto im Prosekener Grund am 22. Mai 2010.

Der Breitblättrige Rübling (Megacollybia platyphylla) ist ein auffallender Blätterpilz in feuchteren Laubwäldern. Er wächst fast die gesammte Saison über und leitet oft in großer Zahl den Übergang von den Frühlingspilzen zum Sommeraspekt ein. Er soll leicht giftig sein. Standortfoto im Prosekener Grund am 22. Mai 2010.

Auf den ersten Blick eine gewisse Änlichkeit, aber viel kleiner, besitzt der Buchenwald - Wasserfuß (Hydropus subalpinus). Er ist ebenfalls typisch um diese Zeit und recht häufig in Buchenwäldern anzutreffen. Auch er wächst bis zum Herbst und ist für Speisezwecke ohne Bedeutung. Standortfoto im Zierower Wald am 22. Mai 2010.

Auf den ersten Blick änlich, aber viel kleiner, ist der Buchenwald - Wasserfuß (Hydropus subalpinus). Er ist ebenfalls typisch für diese Zeit und recht häufig in Buchenwäldern anzutreffen. Auch er wächst bis zum Herbst und ist für Speisezwecke ohne Bedeutung. Standortfoto im Zierower Wald am 22. Mai 2010.

Bei dem feuchten Wetter der letzten Zeit kann man auch frische Judasohren (Hirneola auricula - judae) finden. Sie dürfen in der asiatischen Küche nicht fehlen!. Standortfoto am 22. Mai 2010 im Wald bei Eggerstorf.

Bei dem feuchten Wetter der letzten Zeit kann man auch frische Judasohren (Hirneola auricula - judae) finden. Sie dürfen in der asiatischen Küche nicht fehlen!. Standortfoto am 22. Mai 2010 im Wald bei Landsdorf.

Auch diese Becherlinge (Peziza specc.) wuchsen hier in der Nähe von modrigem Holz. Standortfoto am 22. Mai 2010 im Wald bei Landsdorf.

Auch diese Becherlinge (Peziza specc.) wuchsen hier in der Nähe von modrigem Holz. Standortfoto am 22. Mai 2010 im Wald bei Landsdorf.

Auch Maipilze und Morcheln gab es hier. Sogar drei Dickfuß - Morcheln fanden wir, die aber schon begannen in sich zusammen zu fallen. Auf dem Bild eine Käppchen - Morchel. 22. Mai 2010.

Auch Maipilze und Morcheln gab es hier. Sogar drei Dickfuß - Morcheln fanden wir, die aber schon begannen, in sich zusammen zu fallen. Auf dem Bild eine Käppchen - Morchel. 22. Mai 2010.

In Eggerstorf gibt es auch einen Reiterhof. Wir begnügten uns aber den Pferden einen schönen Tag zu wünschen. 22. Mai 2010.

In Eggerstorf gibt es auch einen Reiterhof. Hoch zu Roß kann man die schöne Landschaft erkunden. Wir begnügten uns aber den Pferden ein freundliches "Hallo" zu sagen und einen schönen Tag zu Wünschen. 22. Mai 2010.

Hier und da einige Schuppige Porlinge (Polyporus squamosus) in jung und Alt sowie Weinbergschecken auf Schritt und Tritt. 22. Mai 2010.

Hier und da einige Schuppige Porlinge (Polyporus squamosus) in jung und alt sowie Weinbergschnecken auf Schritt und Tritt. 22. Mai 2010.

Und schließlich erreichten wir den Strand bei Zierow. Von hier aus kann man eigentlich die Insel Poel ausmachen, heute aber leider nichts zu machen. Zu dunstig war das Wetter. 22. Mai 2010.

Und schließlich erreichten wir den Strand bei Zierow. Von hier aus kann man eigentlich die Insel Poel ausmachen, heute aber leider nichts zu machen. Zu dunstig war das Wetter. 22. Mai 2010.

Nach den starken Regenfällen der Vorwoche herscht Aufbruchstimmung bei so mancher Pilzart. Diese Frühlings - Ackerlinge (Agrocybe praecox) sind jetzt häufige in Laubwäldern, Parkanlagen, auf Holzschredder und wie hier tatsächlich neben einem Acker in der Grasnarbe längst des Weges

Nach den starken Regenfällen der Vorwoche herrscht Aufbruchstimmung bei so mancher Pilzart. Diese Frühlings - Ackerlinge (Agrocybe praecox) sind jetzt häufig in Laubwäldern, Parkanlagen, auf Holzschredder und, wie hier, tatsächlich neben einem Acker in der Grasnarbe längst des Weges zu finden. Sie sind essbar. Am Standort fotografiert am 22. Mai 2010.

Am Strand von Hohen Wieschendorf angekommen, schnell noch ein Gruppenfoto, wobei zwei Damen leider fehlen. Die Kölnerin hatte sich schon verabschiedet und die Fotografin wollte nicht unbedingt mit auf`s Bild. 22. Mai 2010.

Am Strand von Hohen Wieschendorf angekommen, schnell noch ein Gruppenfoto, wobei zwei Damen leider fehlen. Die Kölnerin hatte sich schon verabschiedet und die Fotografin wollte nicht unbedingt mit auf`s Bild. 22. Mai 2010.

 Danach ging es wieder in Richtung Wismar. Hier angelangt fuhren wir noch zu einer Parkanlage, wo ich seit Tagen Schwefelporlinge beobachtete.

Dieses Exemplar des Schwefelporlings (Laetiporus sulphureus) wird unsere Pilzausstellung bereichern. 22. Mai 2010.

Dieses Exemplar des Schwefelporlings (Laetiporus sulphureus) wird unsere Pilzausstellung bereichern. 22. Mai 2010.

Dieser darf weiter wachsen.

Dieser darf weiter wachsen.

Und dieser wird gegessen. In diesem Zustand sind sie noch ganz zart und saftig. Standortfoto an Weide am 22. Mai 2010.

Und dieser wird gegessen. In diesem Zustand sind sie noch ganz zart und saftig. Standortfoto an Weide am 22. Mai 2010.

Und so kamen Hans Jürgen und Helga doch noch zu einer Pilzmahlzeit.

Und so kamen Hans Jürgen und Helga doch noch zu einer verdienten Pilzmahlzeit. 22. Mai 2010

Und wann ist die nächste Vereinsexkursion - siehe unter “Termine”.

 

18. Mai 2010 - Treffen der Pilzfreunde

Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde

Am Dienstag, den 18. Mai 2010 waren die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. wieder zu um 18.00 Uhr in den “Steinpilz - Wismar”, ABC Strasse 21, eingeladen. Thema des heutigen Abends waren seltene Pilzfunde im Nordwesten Mecklenburgs. Im Anschluß schauten wir uns noch einen kleinen Pilzfilm zum Thema Heilpilze an. Erika Wittenhagen sorgte für unser leibliches im Zuge ihres Geburtstages. Dafür nochmals herzlichen Dank und alles gute im neuen Lebensjahr! 11 Pilzfreunde nahmen an dieser Veranstaltung teil.

15. Mai 2010 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Öffentliche Pilzlehrwanderung

Am Sonnabend, den 15. Mai 2010, ludt der “Steinpilz - Wismar” wieder zu einer Pilzwanderung ein. Treff war um 08.00 Uhr am ZOB Wismar, in der Wasserstrasse. Mit dem PKW starteten wir von hier aus zu einer Ostseeküstenwanderung von Brook bis Steinbeck. Diese Frühlingspilzwanderung wird allen vier Teilnehmern wohl für immer im Gedächtniss haften bleiben. So etwas erlebt man wirklich nicht alle Jahre. Eigentlich bestand großes Interesse von vielen, die sich telefonisch nach den Modalitäten dieser Wanderung erkundigten. Aber das so schlecht vorausgesagte Wetter hielt dann doch viele zurück. Entgegen den Erwartungen, war das Wetter aber sehr moderat. Es tröpfelte zwar gelegentlich, aber nichts dramatisches. Der starke Dauerregen begann erst am späteren Nachmittag. So begab sich der “Harte Kern” der wismarer Pilzfreunde zu einer der beeindruckensten Pilzwanderungen im Frühling, die wir je erlebt haben. Ich kannte dieses Gebiet überhaupt nicht und habe die Wanderroute von der Karte aus geplant. Und das war ein Volltreffer!

Hier am Strand bließ uns der frische Wind kräftig um die Ohren, aber im Windschatten des teils bewaldeten Küstenschutzstreifens kamen wir sogar in?s Schwitzen. 15.Mai 2010.

Hier am Strand bließ uns der frische Wind kräftig um die Ohren, aber im Windschatten des teils bewaldeten Küstenschutzstreifens kamen wir sogar in´s Schwitzen. 15. Mai 2010.

Hier fotografiert Thomas Harm gleich zu Beginn ein Büschel essbare Rosablättrige Helmlinge. 15. Mai 2010.

Hier fotografiert Thomas Harm gleich zu Beginn ein Büschel essbare Rosablättrige Helmlinge. 15. Mai 2010.

Wenige Schritte weiter dann dieses - Fingerhut Verpel (Verpa conica)! Ich war aus dem Häuschen! Das zweite mal in meiner Pilzsucher - Kariere kam mir diese seltene Schlauchpilzart unter die Augen. Die Pilze sind wie die Morcheln essbar, sollten aber in unserer Region wegen ihrer Seltenheit geschont werden Standortfoto am 15. Mai 2010.

Wenige Schritte weiter dann diese Fingerhut Verpel (Verpa conica). Ich war aus dem Häuschen! Erst das zweite mal in meiner Pilzsucher - Karriere kam mir diese seltene Schlauchpilzart unter die Augen. Die Pilze sind wie die Morcheln gute Speisepilze, sollten aber in unserer Region wegen ihrer Seltenheit geschont werden. Standortfoto am 15. Mai 2010 im Küstenstreifen zwischen Brook und Steinbeck.

Fast an der gleichen Stelle dann diese wunderbaren Schild - Rötlinge, einer der schmackhaftesten Frühlingspilze. Immer unter Rosengewächsen wie Plaumenbäumen, Schlehen und hier wohl unter dem allgegenwärtigeb Sanddorn. Standortfoto am 15. Mai 2010.

Fast an der gleichen Stelle dann diese wunderbaren Schild - Rötlinge (Entoloma clypeatum) - einer der schmackhaftesten Frühlingspilze. Immer unter Rosengewächsen wie Plaumenbäumen, Schlehen und hier wohl unter dem allgegenwärtigen Sanddorn. Standortfoto am 15. Mai 2010.

Erika Wittenhagen traut diesen Rötlingen wohl noch nicht ganz.

Erika Wittenhagen traut diesen Rötlingen wohl noch nicht ganz, wie ihr kritischer Blick vermuten läßt.

Kurze Zeit endeckt Thomas Harm den ersten Hexenring Maipilze - Die Pilzmahlzeit ist gesichert! 15. Mai 2010.

Kurze Zeit später endeckt Thomas Harm den ersten Hexenring Maipilze - Die Pilzmahlzeit ist gesichert! 15. Mai 2010.

Unter Weidengebüsch am Wegrand dann diese Rißpilze (Inocybe specc.). Das ist nichts für die Pfanne. Fast alle Vertreter dieser Artenreichen Blätterpilzgattung enthalten den Giftstoff Muskarin! 15. Mai 2010.

Unter Weidengebüsch am Wegrand dann diese Rißpilze (Inocybe specc.). Das ist nichts für die Pfanne. Fast alle Vertreter dieser artenreichen Blätterpilzgattung enthalten den Giftstoff Muskarin! 15. Mai 2010.

An grasiegen Wegrändern ist im Frühling und Sommer oft dieser kleine Halbkugelige Ackerling (Agrocybe semiorbicularis) zu finden. Er ist für Speisezwecke ohne Bedeutung. Standortfoto am 15. Mai 2010.

An grasiegen Wegrändern ist im Frühling und Sommer oft dieser kleine Halbkugelige Ackerling (Agrocybe semiorbicularis) zu finden. Er ist für Speisezwecke ohne Bedeutung. Standortfoto am 15. Mai 2010.

Ab März kann man den Frühlings - Mürbling finden. Er ist häufig in feuchteren Laubwäldern und bei reichlichem Vorkommen kann er als Suppenpilz Verwendung finden. Standortfoto im Laubwald zwischen Brook und Steinbeck am 15. Mai 2010.

Ab März kann man den Frühlings - Mürbling finden. Er ist häufig in feuchteren Laubwäldern und bei reichlichem Vorkommen kann er als Suppenpilz Verwendung finden. Standortfoto im Laubwald zwischen Brook und Steinbeck am 15. Mai 2010.

Ganz in der Nähe wuchsen diese drei Vertreter der Artenreichen Gattung der Helmlinge (Macena specc.). Ohne Speisewert. Standortfoto am 15. Mai 2010.

Ganz in der Nähe wuchsen diese drei Vertreter der artenreichen Gattung der Helmlinge (Mycena specc.). Ohne Speisewert. Standortfoto am 15. Mai 2010.

Schön, dieser Erdstern, oder ist doch eher ein Seestern?

Schön, dieser Erdstern, oder ist es doch eher ein Seestern?

An einem Rastplatz des Ostseeküsten - Fernradweges machten wir eine kleine Pause und breiteten unsere Pilzfunde stolz auf dem Tisch aus. Keiner ahnte aber, was Thomas weinge Meter hinter uns gleich entdecken wird! 15. Mai 2010.

An einem Rastplatz des Ostseeküsten - Fernradweges machten wir eine kleine Pause und breiteten unsere Pilzfunde stolz auf dem Tisch aus. Keiner ahnte in diesem Moment aber, was für ein toller Fund uns noch bevorstand! 15. Mai 2010.

Diese wunderschönen Gold - Mistpilze (Bolbitius vitellinus sind aber nicht gemeint. Sie sind zwar eine Augenweide, aber sonst höchstens zur Ausstellung für kurze Zeit zu gebrauchen. 15. Mai 2019.

Diese wunderschönen Gold - Mistpilze (Bolbitius vitellinus) sind aber nicht gemeint. Sie sind zwar eine Augenweide, aber sonst höchstens zur Ausstellung für kurze Zeit zu gebrauchen. 15. Mai 2019.

Nein, das war der "Hammer" des Tages, wahre Monster - Morcheln die Thomas hier fand. So ein Anblick hatte keiner von uns je erlebt oder sich nur Träumen lassen. Etwa 15 rieseige Dickfuß - Morcheln leuchteten schon von wetem aus der üppigen Vegetation. Da stockt einem fast der Atem! 15. Mai 2010.

Nein, das war der "Hammer" des Tages! Riesige Monster - Morcheln leuchteten schon von weitem aus der üppigen Vegetation und Thomas entdeckte sie als erster. Da stockt einem fast der Atem. So etwas hatte keiner von uns je gesehen, geschweige denn träumen lassen! 15. Mai 2010.

Es handelt sich um die Dickfuß - Morchel (Morchella esculenta var. crassipes). Sie ist viel seltener als die normale Speisemorchel und kann mehr als 30 cm Höhe erreichen und und über 1,o Kg schwer werden. Standortfoto am 15. Mai 2010.

Es handelt sich um die Dickfuß - Morchel (Morchella esculenta var. crassipes). Sie ist viel seltener als die normale Speisemorchel und kann mehr als 30 cm Höhe erreichen und wohl auch bis zu 1,0 Kg schwer werden. Unsere wogen im Schnitt 500g. Standortfoto am 15. Mai 2010.

Ihr Stiel ist besonders am Grund stark verdickt und der Hut ist meist rundlich geformt. Sie soll mit Vorsicht genossen werden, da schon schwache Vergiftungen bekannt wurden. Ich vermute, es wurden aber meist zu alte Exemplare verspeist, den sie ist keine eigene Art, sondern nur eine besonders große Form der Speisemorchel. 15. Mai 2010.

Ihr Stiel ist besonders am Grund stark verdickt und der Hut ist meist rundlich geformt. Sie soll mit Vorsicht genossen werden, da schon schwache Vergiftungen bekannt wurden. Ich vermute, es wurden aber meist zu alte Exemplare verspeist, denn sie ist keine eigene Art, sondern nur eine besonders große Form der Speisemorchel. 15. Mai 2010.

Die viel zierlicheren Käppchen - Morcheln begleiteten uns heute auf der ganzen Wanderung. Sie war immer mal wieder zu finden. Standortfoto am 15. Mai 2010.

Die viel zierlichere Käppchen - Morchel (Mitrophora semilibera) begleitete uns heute auf der ganzen Wanderung. Sie war immer mal wieder zu finden. Standortfoto am 15. Mai 2010.

Auf Krautigen Abfällen, beim Abernten des nöchsten Maipilz - Hexenrings vielen Thomas diese Becherlinge auf. Es handelt sich um den Blasigen Becherling (Peziza vesiculosa). Er ist nicht empfehlenswert. Standortfoto am 15. Mai 2010.

Auf krautigen Abfällen, beim Abernten des nächsten Maipilz - Hexenrings, bemerkte Thomas diese Becherlinge. Es handelt sich um den Blasigen Becherling (Peziza vesiculosa). Er ist nicht empfehlenswert. Standortfoto am 15. Mai 2010.

Und noch ein letzter Bilck die Steilküste herunter dann endet die wohl erlebnissreichste Frühlingspilzwanderung, die wir jeh gemacht haben.

Noch ein letzter Bilck die Steilküste herunter auf`s Meer und dann endet die wohl erlebnissreichste Frühlingspilzwanderung, die wir je gemacht haben. 15. Mai 2010.

Wann ist die nächste Pilzwanderung? - Siehe unter Termine.

13. Mai 2010 - Pilzausstellung mit Imbiss

Frischpilzausstellung mit Imbissangebot zum Herrentag

Am Donnerstag, den 13. Mai 2010 von 10.00 - 18.00 Uhr.

Nicht nur die Herren konnten sich bei herzhaften Pilzspezialitäten und frisch gebackenen Waffeln über den aktuellen Stand des gegenwärtigen Pilzwachstums informieren. Die Ausstellung unter dem Motto “Unsere Großpilze im Wandel der Jahreszeiten - Der Frühling” war schon ab 10.00 Uhr geöffnet. Es konnten 68 Großpilzarten bewundert werden. Imbiss gab es dann ab 11.30 Uhr.

In den letzten Tagen waren wir viel im Wald und haben reichlich Maipilze gesammelt. Sie Gedeihen in diesem Jahr bei optimalen feuchtkühlen Bedingungen hervorragend. Da bot sich eine Maipilzpfanne selbst redend an. Auch unsere traditionelle Waldpilzsuppe bestand zum großen Teil aus Maipilzen. Irena hatte auch wieder eine Kräuter - Brennesselsuppe im Angebot. Sie zauberte frische, leckere Schürzkuchen und ich war neben der Ausstellungsbetreuung und Pilzberatung für die Zubereitung von Waffelteig zuständig. Thomas betreute unseren Imbissstand und bediente das neue Waffeleisen. 

Die Frischpilzausstellung vom 13. Mai 2010.

Die Frischpilzausstellung vom 13. Mai 2010.

Maipilze für unsere Pilzpfanne und Suppe.

Maipilze für unsere Pilzpfanne und Pilzsuppe.

Peter Kofahl hat schon Routine beim Putzen von Maipilzen. Seit drei Tagen macht er nichts anders mehr.

Peter Kofahl hat schon Routine beim Putzen von Maipilzen. Seit drei Tagen macht er nichts anders mehr.

Die Maipilz - Möhrenpfanne dampft!

Die Maipilz - Möhrenpfanne dampft!

Irena beim fertigen ihrer ganz tollen Schürzkuchen. Wirklich ein "Gedicht", besonders wenn sie noch fast warm sind!

Irena beim fertigen ihrer ganz tollen Schürzkuchen. Wirklich ein Gedicht, besonders wenn sie noch warm sind!

Und dieser Spitzmorchel - Jägermeisterkörbchen brachten uns unsere Pilzfreunde Ilona und Eberhart Heyne. Die Morcheln wuchsen in Nachbar`s Garten!

Und dieses Spitzmorchel - Jägermeister - Körbchen brachten uns unsere Pilzfreunde Ilona und Eberhart Heyne zur Feier des Tages. Die Morcheln wuchsen in Nachbar`s Garten!

und hinterher ließen sie sich neben vielen anderen unsere beliebte Pilzsuppe schmecken.

Und hinterher ließen sie sich unsere beliebte Pilzsuppe schmecken.

Aufgrund des Überangebotes an frischen Frühlingspilzen und dringend benötigten Einnahmen zum Erhalt des “Steinpilz - Wismar”, gibt es auch morgen, den 14. Mai und Sonntag, den 16. Mai 2010 wieder ein Imbissangebot.

Die Besichtigung der Ausstellung kostete wie immer 1.00 €.

 

08. Mai 2010 - Frühjahrstagung der Pilzberater

Frühjahrstagung der Pilzberater Mecklenburg - Vorpommerns

Am Sonnabend, den 08. Mai 2010, waren wieder alle Pilzberater des Landes zur Frühjahrstagung nach Teterow eingeladen. Irena, Jonas und ich waren  dabei. Landespilzsachverständiger Dr. Oliver Duty leitete die Veranstaltung. Er legte den Jahresbericht der Pilzberatung für M-V vor und gab Erläuterungen dazu b.z.w wichtige Hinweise für die bevorstehende Pilzsaison. Ria Bütow brachte uns den Pilz des Jahres etwas näher. Brigitte Schurig ging auf die Pilzkartierung in unserem Land ein und bittet um Fundmeldungen von Judasohren, Rotrandigen Baumschwämmen und Grünen Knollenblätterpilzen. Bitte mit Meßtischblattangaben. Schließlich zeigte uns Udo Hopp noch einige Bilder von besonderen Pilzfunden, wie z.B. der Zipfellorchel.

Hier bewunderten alle die tollen Maipilze, die Jonas am Vortag mit der Mama in Schwerin gesammelt hat. Er hat drei Pilzberaterinnen glücklich gemacht, in dem er die schönen Pilze verschenkte. Von links auf dem Bild: Jonas Dombrowa, Irena Dombrowa, Harry Käding, Brigitte Schurig und Frau Dr. Schmidt. 08. Mai 2010.

Hier bewundern alle die tollen Maipilze, die Jonas am Vortag mit der Mama in Schwerin gesammelt hat. Er hat drei Pilzberaterinnen glücklich gemacht, in dem er die schönen Pilze verschenkte und sie heute Abend oder Morgen etwas zu essen haben. Von links auf dem Bild: Jonas Dombrowa, Irena Dombrowa, Harry Käding, Brigitte Schurig und Frau Dr. Schmidt. 08. Mai 2010.

Ria Bütow aus Rostock brachte uns während eines tollen Vortages den Pilz des Jahres 2010, Die Schleiereule (Cortinarius praestans) etwas näher. Die Art ist in Mecklenburg leider nicht zu finden. 08. Mai 2010.

Ria Bütow aus Rostock brachte uns während eines tollen Vortages den Pilz des Jahres 2010, die Schleiereule (Cortinarius praestans) etwas näher. Die Art ist in Mecklenburg leider nicht zu finden. 08. Mai 2010.

02. Mai 2010 - Pilzausstellung mit Imbissangebot

Pilzausstellung mit Imbissangebot

Am Sonntag, dem 02. Mai 2010 von 10.00 - 18.00 Uhr im “Steinpilz -  Wismar”, ABC Strasse 21.

Bei der Besichtigung der Dauerausstellung “ Unsere Großpilze im Wandel der Jahreszeiten”, in der genau 70 Arten zu bewundern waren, konnte auch wieder unsere herzhafte und beliebte Waldpilzsuppe verkostet werden. Auch Kaffee und frische Waffeln, Schürzkuchen, Pilzbouletten mit Pellkartoffen und frischen Wildkräutern standen wieder auf der Speisekarte. 

Diese jungen Spargelpilze (Coprinus comatus) schoben sich gerade aus der Erde. Sie können alle verwendet werden. Standortfoto am 01. Mai 2010 am Mühlenteich in Wismar.

Diese jungen Spargelpilze (Coprinus comatus) schoben sich gerade aus der Erde. Sie konnten alle verwendet werden und landeten in unserer Pilzsuppe, gemeinsam mit eingefrorenen Butterpilzen und Hallimasch aus dem Vorjahr. Standortfoto am 01. Mai 2010 am Mühlenteich in Wismar.

Klein geschnitten und gewaschen ist der Spargelpilz, wie ein anderer deutscher Name lautet, ein recht schmackhafter und beliebter Speisepilz. Foto am 01. Mai 2010.

Klein geschnitten und gewaschen, gedünstet oder in der Pilzsuppe ist der Schopftintling ein recht schmackhafter und beliebter Speisepilz. Foto am 01. Mai 2010.

Die Lorchel und Morchelecke der heutigen Ausstellung. 02. Mao 2010.

Die Lorchel- und Morchelecke der heutigen Ausstellung. 02. Mai 2010.

Tischlermeister, Hobby - Musiker und Vereinsmitglied Hemut Meier umrahmte den heutigen Imbisstag mit Gesang, Gitarre und Mundharmonika.

Tischlermeister, Hobby - Musiker und Vereinsmitglied Helmut Meier umrahmte den heutigen Imbisstag mit Gesang, Gitarre und Mundharmonika. 02. Mai 2010.

Auch die Schürzkuchen, die unsere gute Seele Irena Dombrowa heute wieder Zauberte, waren wie immer Lecker, genau wie alle andereb Spezialitäten von ihr.

Auch die Schürzkuchen, die unsere gute Seele Irena Dombrowa heute wieder zauberte, waren wie immer eine Köstlichkeit, genau wie alle anderen Spezialitäten von ihr.

Vielen Dank auch wieder an Pilzfreund Thomas Harm für seine hilfsbereite Unterstützung. 02. Mai 2010.

Vielen Dank auch wieder an Pilzfreund Thomas Harm für seine, wie immer hilfsbereite Unterstützung. 02. Mai 2010.

 Ohne die Unterstützung auch aller anderen Pilzfreunde und interessierter Menschen, die unsere Aktivitäten in unterschiedlicher Form, sei es durch eine Stärkung an unserem Imbissstand oder durch die Besichtigung der einzigartigen Frischpilzausstellung honorieren, würde es den “Steinpilz” in Wismar schon lange nicht mehr geben. Vielen Dank!  

01. Mai 2010 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Öffentliche Pilzlehrwanderung bei Eulenkrug

Am Sonnabend, dem 01. Mai 2010 ludt der “Steinpilz - Wismar” zu einer Pilzwanderung ein. Treff war um 08.00 Uhr am ZOB Wismar, in der Wasserstrasse. Von hier aus fuhren wir mit zwei Autos in Richtung Eulenkrug. Der dortige Tarnewitzer Urwald begeisterte jeden der 5 Natur- und Pilzfreunde, die an der heutigen Wanderung teilnahmen. Das Frischpilzaufkommen hätte zwar besser sein können, denn zum Essen fanden wir kaum etwas. Ich freute mich aber sehr, als ich die am 14.04.1996 erstmals hier gefundenen Holzkohlenpilze (Daldinia concentrica) wieder fand. Immer noch in der Pracht wie damals. Sie wachsen hier an Totholz von Eschen. Ich habe schon viele Exkursionen durch zahlreiche Wälder in Mecklenbug gemacht, aber nirgens diese großen Holzkohlenpilze in dieser Form gefunden.   

Grünblättriger Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare) Giftig. Die Pilze wuchen heute im Tarnewitzer Urwald.

Grünblättriger Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare) Giftig. Die Pilze wuchen heute im Tarnewitzer Urwald.

Himmelsschlüsselchen

Himmelsschlüsselchen oder Schlüsselblume (Primula specc.) im Tarnewitzer Urwald.

Wie es sich für einen Urwald gehört, dürfen die Bäume hier alt werden und umfallen wenn es ihnen paßt. Pilze sorgen dann mit anderen Organismen dafür, dass aus ihnen im laufe der Zeit wertvoller Humus wird.

Wie es sich für einen Urwald gehört, dürfen die Bäume hier alt werden und umfallen wenn es ihnen paßt. Pilze sorgen dann mit anderen Organismen dafür, dass aus diesen Baumruinen im laufe der Zeit wertvoller Humus wird.

Wald - Veilchen (Viola silvestris) 01. Mai 2010.

Wald - Veilchen (Viola silvestris) 01. Mai 2010 im Tarnewitzer Urwald..

Holzkohlenpilz (Daldinia concentrica) eine in Westmecklenburg anscheinend sehr seltene Art. Standortfoto am 01. Mai 2010 im Tarnewitzer Urwald.

Holzkohlenpilz (Daldinia concentrica) eine in Westmecklenburg anscheinend sehr seltene Art. Standortfoto am 01. Mai 2010 im Tarnewitzer Urwald.

Das Gebiet besteht überwiegend aus feuchteren Erlen/Eschewäldern, hier aber ein Bereich mit großen alten Buchen.

Das Gebiet besteht überwiegend aus feuchteren Erlen/Eschewäldern, hier aber ein Bereich mit großen alten Buchen.

Diese Schuppigen Porlinge (Polyporus squamosus) taugten nicht mehr zum Essen. Sie werden die Pilzausstellung bereichern. 01. Mai 2010.

Diese Schuppigen Porlinge (Polyporus squamosus) taugten nicht mehr zum Essen. Sie werden die Pilzausstellung bereichern. 01. Mai 2010 im Tarnewitzer Urwald.

Das Gebiet liegt unmittelbar am Urlauberort Boltenhagen. Vorbildliche Ausschilderung der Wanderwege!

Das Gebiet liegt unmittelbar am Urlauberort Boltenhagen. Vorbildlich ist hier die Ausschilderung der Wanderwege!

Viele neue, kleine und große Urlaubsunterkünfte sind hier in den letzten Jahren entstanden. Zu den beschaulicheren Apartements zählen die netten Häuschen.

Viele neue, kleine und große Urlaubsunterkünfte sind hier in den letzten Jahren entstanden. Zu den beschaulicheren Apartements zählen diese netten Häuschen.

Beinahe übersehen haben wir diese Kurzstieligen Weichritterlinge (Melanoleuca brevipes) die zusammen mit einem Zweisporigen Champignon plötzlich am Wegrabd auftauchten. Essbar. Standortfoto am 01. Mai 2010 im Tarnewitzer Urwald.

Beinahe übersehen haben wir diese Kurzstieligen Weichritterlinge (Melanoleuca brevipes) die zusammen mit einem Zweisporigen Champignon plötzlich am Wegrand auftauchten. Essbar. Standortfoto am 01. Mai 2010 im Tarnewitzer Urwald.

Schmetterlinge flogen hier heute mehrere Arten. Das könnte hier ein Diestelfalter sein, der ähnlich wie die Zugvögel im Frühling aus Süreuropa bei uns eintreffen

Schmetterlinge flogen hier heute mehrere Arten. Das könnte hier ein Diestelfalter sein, der ähnlich wie die Zugvögel im Frühling aus Süreuropa wieder bei uns eintreffen.

Abschlußfoto nahe Klütz am 01. Mai 2010. Von links: Reinhold Krakow, Hans Jürgen Wilsch, Thomas Harm, Peter Kofahl und Helga Köster.

Abschlußfoto nahe Tarnewitz am 01. Mai 2010. Von links: Reinhold Krakow, Hans Jürgen Wilsch, Thomas Harm, Peter Kofahl und Helga Köster.

Die Teilnahmegebühr belief sich auf 5.00 €. 

25. April 2010 - Vereinsexkursion der Pilzfreunde

Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde

Zur ersten Vereinsexkursion des Jahres trafen sich 8 Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. am Sonntag, den 25. April 2010 am Eiertunnel in Bad Kleinen. Von hier aus starteten wir bei sonnigem und warmen Frühlingswetter zu einer wunderschönen Wanderung am Ufer des Schweriner Sees entlang bis nach Lübstorf. Der Uferwanderweg ist auf weite Strecken bewaldet. Um diese Jahreszeit ist hier Morchel - Erwartungsgebiet. Speise-und Käppchenmorcheln, Schuppige Porlinge, Schwefelporlinge, Stockschwämmchen und Frühlingsmürblinge können hier schon um diese Zeit hier gefunden werden. Von den genannten Frischpilzen waren heute lediglich die ersten, jungen Speisemorcheln so wie einige ebenfalls ganz junge und frische Schuppige Porlinge zu finden. Gegen 12.00 Uhr endete die Tour an der Lübstorfer Klinik am Schweriner See.

Wunderschön frisch, aber im Laub- und den frischen Kräutern kaum auszumachen, waren heute die beliebten Speisemorcheln (Morchella esculenta). Standortfoto am Schweriner See am 25. April 2010.

Wunderschön frisch, aber im Laub und den frischen Kräutern kaum auszumachen, waren heute die beliebten Speisemorcheln (Morchella esculenta). Standortfoto Schweriner See am 25. April 2010.

 

23. - 25. April 2010 - Frühjahrstagung der AMMV

Frühjahrstagung der Arbeitsgemeinschaft Mykologie Mecklenburg - Vorpommern

Die Frühjahrstagung der Fachgruppe Mykologie im Naturschutzbund Deutschland fandt vom 23.- 25. April 2010 im Familienpark Dambeck AWO SANO, im südlichen Müritz - Nationalpark statt.

20. April 2010 - Treffen der Pilzfreunde

Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde

Die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. und 2 interessierte Gäste, die gleichzeitig der Gruppe der Pilzfreunde beitraten, trafen sich am Dienstag, den 20. April um 18.00 Uhr wieder im “Steinpilz - Wismar”, ABC Strasse 21. Auf dem Programm standen heute Frühlingspilze. Einige Frischpilze der Saison konnten in unserer Dauerausstellung bewundert werden. Ich zeigte einen Bildervortrag mit Pilzen des Frühjahrs und stellte unser Internettagebuch “Wetter und Pilze” vor. Wir zogen einen Vergleich zum April 2009. Insgesamt nahmen 13 Pilzfreunde an der heutigen Veranstalltung teil und wir freuten uns, dass wir zwei neue Mitglieder gewinnen konnten.

17. April 2010 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Öffentliche Pilzlehrwanderung durch den ehemaligen großherzoglichen Forst Moidentin

Am Sonnabend, den 17. April 2010 ludt der “Steinpilz - Wismar” wieder zu einer Pilzlehrwanderung im Vorfrühling ein. Treff war um 08.00 Uhr am Busbahnhof (ZOB) Wismar, in der Wasserstrasse. Mit dem PkW erreichten wir das Zielgebiet, den Wald bei Kletzin. Von hier aus Wanderten wir auf der Suche nach Frühlingspilzen bis zum Waldbahnhof Moidentin. Das Wetter war sonnig, aber besonders anfangs recht frisch. An frischen Pilzen fanden wir wieder einige Fichten - Zapfenrüblinge und leider nur drei Graublättrige Schwefelköpfe. Aber plötzlich ein Aufschrei: “Schaut mal dort, was für eine große Gruppe sehr ansehnlicher Blätterpilze”. “Was mögen das wohl für welche sein?”, und noch viel wichtiger: “Sind die auch essbar?” Aber die Anwesenheit zweier Pilzberater (Klaus Warning und meine Wenigkeit) konnte die Fragen schnell Beantworten. Hier standen etwa 15 prächtige Frühlings - Weichritterlinge am Wegrand im Holzmulch von Fichten. “Den kann man getrost essen und er soll sogar ein guter Speisepilz sein”, war meine Antwort. Es reichte für zwei Pilzmahlzeiten für zwei Wanderer und zwei Pilze erlaubte ich mir für meine Pilzausstellung mit zu nehmen.

Frühlings - Weichritterling (Melanoleuca cognata). Weichritterlinge sind eigentlich ein schwieriges Feld für Pilzbestimmer und Feldmykologen. Die Gattung als solches ist mit einiger Erfahrung recht leicht erkennbar, aber die einzelnen Arten sind oft schwierig bestimmbar. Anders bei dieser Art. Die Cohnacfarbenen Lamellen unterscheiden sich von anderen, graulammelligen Weichritterlingen. Er soll ein guter Speisepilz sein. Wir werden erfahren, wie sie geschmeckt haben. Standortfoto am 17. April 2010 im Großherzoglichen Forst Moidentin.

Frühlings - Weichritterling (Melanoleuca cognata). Weichritterlinge sind eigentlich ein schwieriges Feld für Pilzbestimmer und Feldmykologen. Die Gattung als solches ist mit einiger Erfahrung recht leicht erkennbar, aber die einzelnen Arten sind oft schwierig zu Bestimmen. Anders bei dieser Art. Die Cognac - farbenen Lamellen unterscheiden sich von anderen, graulamelligen Weichritterlingen. Er soll ein guter Speisepilz sein. Wir werden erfahren, wie sie geschmeckt haben. Standortfoto am 17. April 2010 im Großherzoglichen Forst Moidentin.

Unsere pilzinteressierte Gruppe war heute klein und Bestand aus 4 Leuten. Helga Köster ist seit vielen Jahren Stammgast unserer Wanderungen. Sobald sie einen Ameisehaufen entdeckt, wird erst einmal ein Taschentuch darauf gelegt. Die Ameisen bekämpfen den Fremdkörper mit ihrer Ameisensäure. Das hilf bei verschnupfung die Nase wieder frei zu bekommen. 17.04.2010.

Unsere pilzinteressierte Gruppe war heute klein und Bestand aus 4 Leuten. Helga Köster ist seit vielen Jahren Stammgast unserer Wanderungen. Sobald sie einen Ameisehaufen entdeckt, wird erst einmal ein Taschentuch darauf gelegt. Die Ameisen bekämpfen den Fremdkörper mit ihrer Ameisensäure. Das hilft bei Verschnupfung die Nase wieder frei zu bekommen. Helga Köster und Pilzfreund Armin Büttner aus Schwerin am 17.04.2010.

Im nu sind die Ameisen aktiv bei der Bekämpfung des vermeindlichen Feindes.

Sofort sind die Ameisen aktiv bei der Bekämpfung des vermeindlichen Feindes.

Wie für und bestimmt, plötzlich eine Bank zum Verweilen bei herrlich sonnigem Wetter.

Wie für uns bestimmt, plötzlich eine Bank zum Verweilen und Frühstücken bei herrlich sonnigem Wetter.

Ehrenfriedhof im Moidentiner Forst.

Ehrenfriedhof im Moidentiner Forst.

Unweit des Bahnhofs Moidentin befindet sich ein Waldfriedhof zum Gedenken verstorbener Kriegsflüchtlinge im Durchgangslager Losten, die hier im Wald bestattet wurden. 17.04.2010.

Unweit des Bahnhofs Moidentin befindet sich dieser Waldfriedhof zum Gedenken verstorbener Kriegsflüchtlinge im damaligen Quarantänelager Losten, die hier im Wald bestattet wurden. 17.04.2010.

Mächtige Wuzeln verankern diese Buche im Holhweg zum Moidentiner Bahnhof. 17.04.2010.

Mächtige Wuzeln verankern diese Buche im Hohlweg zum Moidentiner Bahnhof. 17.04.2010.

Durch den Moidentiner Forst schlängelt sich der Wallensteingraben. Ausgehend vom Schweriner See fließt er in Richtung wismarer Mühlenteich und dann in die Ostsee. Er ist jetzt noch Naturbelassen, soll aber für Wassertourismus erschlossen werden. Hoffentlich nicht!

Durch den Moidentiner Forst schlängelt sich der Wallensteingraben. Ausgehend vom Schweriner See fließt er in Richtung wismarer Mühlenteich und dann in die Ostsee. Er ist jetzt noch naturbelassen, soll aber für wassertouristische Nutzung erschlossen werden. Hoffentlich wird aus diesem Vorhaben nichts!

Diesem Porling stehen im wahrsten Sinne des Wortes die Haare zu Berge. Striegelige Tramete (Trametes hirsuta). 17. April 2010.

Diesem Porling stehen im wahrsten Sinne des Wortes die Haare zu Berge. Striegelige Tramete (Trametes hirsuta). 17. April 2010.

Überall in den Laubwöldern auf besseren Standorten blühen jetzt sie Annemonen. 17.04.2010.

Überall in den Laubwäldern auf besseren Standorten Blühen jetzt die Annemonen. 17.04.2010.

 

 

 

 

03. April 2010 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Öffentliche Pilzlehrwanderung zur Saisoneröffnung

Am Karsamstag, dem 03. April 2010, starteten wir in die neue Pilzsaison mit der ersten Pilzwanderung des Jahres. Treff war um 09.00 Uhr am ZOB in der wismarer Wasserstrasse. Zielgebiet waren die Wälder bei Beidendorf. Es handelte sich hier meist um Nadelforste, überwiegend Fichte. Typische Pilze des Vorfrühlings konnten wir heute leider nicht finden, es sei denn, man zählt den essbaren Fichten - Zapfenrübling zu diesen. Der aber ist keineswegs auf den Frühling beschränkt. Im letzten Herbst gab es genau diesen quasi als Bodendecker. Anders als im Herbst, wo ihn keiner als Speisepilz beachtete, weil genug ergiebigere Arten zu finden waren, war er uns auf der 1. Wanderung des Jahres sehr willkommen. Es ist zwar sehr mühselig, aber als eine Art Frühlingssport betrachtet und mit der Gewissheit einer frischen Pilzmahlzeit am Abend oder zu den Osterfeiertagen, lohnte sich die Mühe allemal. Wer wollte, konnte sich genug Pilzhütchen einsammeln, so das es für eine Frühlingssuppe reichte. 6 Pilzfreunde nahmen an der ersten Tour des Jahres teil. Das Wetter war bestens, bis auf einen recht kalten Wind, der uns am Waldrand um die Ohren pfiff.

Fichten - Zapfenrübling (Strobilurus esculentus). Schon sein wissenschaftlicher Name esculentus = essbar, weist auf seine kulinarische Verwertbarkeit hin. Standortfoto im Fichtenforst bei Beidendorf am 03. April 2010.

Fichten - Zapfenrübling (Strobilurus esculentus). Schon sein wissenschaftlicher Name esculentus = essbar, weist auf seine kulinarische Verwertbarkeit hin. Standortfoto im Fichtenforst bei Beidendorf am 03. April 2010.

Viele male Bücken sind erforderlich, aber nach und nach füllt sich das Körbchen. Das wird eine tolle Osterpilzsuppe mit Zapfenrüblingen.

Viele male Bücken sind erforderlich, aber nach und nach füllt sich das Körbchen. Das wird eine tolle Osterpilzsuppe mit Zapfenrüblingen.

Und ein letzter Gruß des Winters. Ein einziger Winter - Trompetenschnitzling (Tubaria furfuracea), sonst nichts an Frischpilzen. Foto am 03. April 2010 im Wald bei Beidendorf. Auch er ist essbar.

Und ein letzter Gruß des Winters. Ein einziger Winter - Trompetenschnitzling (Tubaria furfuracea), sonst nichts an weiteren Frischpilzen. Foto am 03. April 2010 im Wald bei Beidendorf. Auch er ist essbar.

Für etwas Abwechslung sorgte Ponny Püppi mit zugehöriger Familienbegleitung. Foto 03. April 2010 im Wald bei Beidendorf.

Für etwas Abwechslung sorgte Ponny Püppi mit zugehöriger Familienbegleitung. Foto 03. April 2010 im Wald bei Beidendorf.

Das Abschlußfoto mit Selbstauslöser nach einer schönen Frühjahrswanderung durch den Beidendorfer Wald am 03. April 2010.

Das Abschlußfoto mit Selbstauslöser nach einer schönen Frühjahrswanderung durch den Beidendorfer Wald am 03. April 2010.

Und zu Mittag gab es bei mit Kartoffelpuffer und eine herhafte Fichten - Zapfen - Rüblings - Suppe.

Und zu Mittag gab es bei mir Kartoffelpuffer und eine herzhafte Fichten - Zapfen - Rüblings - Suppe.

26. März 2010 - Pilzverein “Heinrich Sternberg” e.V. Rehna

Mitgliederversammlung des Pilzvereins “Heinrich Sternberg” e.V. Rehna

Die alljährliche Mitgliederversammlung der Rehnaer Pilzfreunde fand in diesem Jahr am Freitag, den 26. März um 19.00 Uhr wieder im “Deutschen Haus” in Rehna statt. Dazu war auch eine 4 köpfige Abordnung der wismarer Pilzfreunde angereist. In gemütlicher Runde bei Speis und Trank blickte Vereinsvorsitzender Torsten Richter zurück auf vergangenes und wagte einen vorausschauenden Blick auf zukünftiges.  

23. März 2010 - Treffen der Pilzfreunde

Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde

Die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. waren am Dienstag, den 23. März 2010 zu um 18.00 Uhr in den “Steinpilz-Wismar”, ABC Strasse 21, wieder ganz herzlich zum Vereinsabend eingeladen. Zu beachten war der neue Wochentag unserer Treffen in diesem Jahr. Auf bitten einiger Pilzfreunde haben wir uns für den Dienstag entschieden und auch den Beginn um 1 Stunde, auf 18.00 Uhr vorgezogen. Also, bis auf weiteres, nicht mehr Freitags um 19.00 Uhr sondern Dienstags um 18.00 Uhr. Heute widmeten wir uns kurz dem Pilz des Jahres 2010, der Schleiereule (Cortinarius praestans) und anschließend schauten wir uns eine Bilderserie, die Reinhold Krakow komentierte, von Pilzunden und Veranstaltungen der vergangenen Saison an. Wir gedachten unserem, vor wenigen Tagen verstorbenen Pilzfreund Josef Gast.

13. - 27. März 2010 - Lehrgang zum Fischereischein

Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins auf Lebenszeit

Sonnabend, den 13. März von 10.00 - 16.00 Uhr

Sonntag, den 14. März von 10.00 - 16.00 Uhr

Sonnabend, den 20. März von 10.00 - 16.00 Uhr

Sonntag, den 21. März von 10.00 - 16.00 Uhr

Die Prüfung erfolgt am Sonnabend, den 27. März 2010 um 13.00 Uhr.

Wo? In Keez bei Brüel, Dorfstrasse 1a, direkt an der B104.

Kursleiterin ist Irena Dombrowa.

Die Kosten belaufen sich für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren auf 65.00 € und Erwachsene 85.00 €.

Darin enthalten ist bereits die Prüfungsgebühr von 15.00 € b.z.w. 25.00 €.

10 zukünftige Petrijünger nahmen die Gelegenheit war, um sich die notwendigen Kenntnisse zur Prüfung zum Fischereischein an zu eignen.  

Schriftliche Anmeldungen an folgende Adresse: Irena Dombrowa, Dorfstrasse 1a, 19412 Keez.

Auch telefonisch unter 038483/27694 oder 03841/228917

Handy: 01743792765

E-Mail: steinpilz.wismar@t-online.de

 

26. Februar 2010 - Treffen der Pilzfreunde

Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde

Die Pilzfreunde trafen sich wieder am Freitag, den 26. Februar 2010 im “Steinpilz - Wismar, ABC Strasse 21. Auf dem Programm stand an diesem Abend ein Bildervortag über Pilzfunde in der letzten Saison. Zuvor zeigte uns Thomas Harm über Beamer viele Urlaubsbilder aus Australien. Von dort war er erst vor 14 Tagen, nach gut zwei Wochen Hochsommer, in das tiefwinterliche Deutschland zurück gekehrt.  8 Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. nahmen an dieser Veranstaltung teil.

16. - 27. Februar 2010 - Lehrgang zum Fischereischein

Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins in Keez bei Brüel.

Einen Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins auf Lebenszeit führte Irena Dombrowa zu folgenden Zeiten in  Keez, bei Brüel, Dorfstrasse 1a (direkt an der B104) durch: 

Sonnabend, den 06.02.2010 von 10.00 - 16.00 Uhr

Sonnabend, den 13.02.2010 von 10.00 - 16.00 Uhr

Mittwoch, den 17.02.2010 von 10.00 - 16.00 Uhr

Donnerstag, den 18.02.2010 von 10.00 - 16.00 Uhr

Freitag, den 19.02.2010 von 10.00 - 16.00 Uhr

Die Prüfung erfolgte am 27.02.2010 um 13.00 Uhr ebenfalls in Keez. Von den 28 Teilnehmern, darunter viele Kinder, bestanden alle erfolgreich die Prüfung.

Erleichtert und überglücklich präsentieren die zukünftigen Petrijünger ihre Urkunde zur bestandenen Fischerprüfung bei Irena Dombrowa in Keez.

Erleichtert und überglücklich präsentieren die zukünftigen Petrijünger ihre Urkunde zur bestandenen Fischerprüfung bei Irena Dombrowa in Keez.

Die Kosten beliefen sich bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr auf 65.00 € insgesamt und Erwachsene ab dem 18. Lebensjahr auf 85.00 € gesamt.

28 zukünftige Angler nutzten diese Gelegenheit um in der bevorstehenden Angelsaison das erforderliche Zertifikat in der Tasche zu haben.

Anfragen und Anmeldungen unter Telefon: 038483/27694

03841/228917 oder Handy: 01743792765.

E-Mail: steinpilz@t-online.de

Anmeldeschluss ist der 05. Februar 2010.

29. Januar 2010 - Treffen der Pilzfreunde

Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. - Gruppe der Pilzfreunde

Zum ersten mal im neuen Jahr trafen sich die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. am Freitag, den 29.01.2010 um 19.00 Uhr zum Vereinsabend im “Steinpilz-Wismar”, ABC Strasse 21.  Schwerpunktthema war ein Bildervortrag über Pilzwanderungen und Exkursionen im vergangenen Jahr. Es wurden Planungsvorschläge für die neue Saison gemacht. Außerdem gedachten wir unserem, am 07. Januar verstorbenen Pilzfreund Prof. Dr. Ullrich Bardet. Über Jahrzehnte gehörte er zu unseren aktivsten Pilzfreunden. Sein Tod hinterlässt eine schmerzhafte Lücke. Er wird uns sehr fehlen!  

09. - 22. Januar 2010 - Lehrgang zum Fischereischein

Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins

Einen Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins auf Lebenszeit bot der “Steinpilz-Wismar” zu folgenden Zeiten an:

Sonnabend, den 09.01.2010 von 10.00 - 16.00 Uhr.

Sonntag, den 10.01.2010 von 10.00 - 16.00 Uhr.

Sonnabend, den 16.01.2010 von 10.00 - 16.00 Uhr

Sonntag, den 17.01.2010 von 10.00 - 16.00 Uhr

Freitag, den 22.01.2010 von 18.00 - 20.00 Uhr

Die Prüfung sollte am 30.01.2010 im wismarer Rathaus, Raum 28, stattfinden.

Leider lagen bis zum 08.01.2010 zu wenige verbindliche Anmeldungen vor, so dass der Lehrgang abgesagt werden mußte.

Anfragen und schriftliche Anmeldungen können jederzeit im “Steinpilz-Wismar”, ABC Strasse 21, erfolgen, auch telefonisch unter:

03841/228917

03841/226813

 038483/27694

oder Handy: 01743792765

E-Mail unter steinpilz.wismar@t-online.de

Die Kosten, einschließlich Prüfungsgebühr, belaufen sich für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren auf 65.00 € und Erwachsene ab dem 18. Lebensjahr auf 85.00 €.

Ein Lehrgang kann nur starten, wenn sich bis zum jeweiligen Beginn  mindestens 10 Interessenten verbindlich (schriftlich) angemeldet haben.

Weinachtsfeier der Pilzfreunde in Keez

Am Freitag, den 11. Dezember 2009, trafen sich die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. sowie einige Gäste in Keez, bei Brüel, zum vorweihnachtlichen Jahresausklang. Begrüßen konnten wir auch wieder den Pilzberater der mecklenburgischen Kleinstadt Bützow, Klaus Warning, sowie den bekannten Mykologen Benno Westphal aus Neuhof/Bobitz bei Wismar. Er zeigte und kommentierte uns Bilder zur Pilzflora armer Kiefernwälder.

Weihnachtliche Stimmung in Keez am 11. Dezember 2009.

Weihnachtliche Stimmung in Keez am 11. Dezember 2009.

Der Weihnachtsmann hat auf seinem Weg durch den Wald noch allerhand pilzliche Gaben gefunden.

Der Weihnachtsmann hat auf seinem Weg durch den Wald noch allerhand pilzliche Gaben gefunden.

Während unser kleiner Jonas sich mehr für den Weihnachtsmann interessiert, sind es für die Erwachsenen doch eher die frischen Pilze.

Während unser kleiner Jonas sich mehr für den Weihnachtsmann interessiert, sind es für die Erwachsenen doch eher die frischen Pilze.

04. Dezember 2009 - Treffen der Kräuterfreunde

Zu einem gemütlichen vorweihnachtlichen Treffen ludt die Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. ihre Kräuterfreunde am Freitag, dem 04. Dezember 2009, zu um 18.00 Uhr in den “Steinpilz” - ABC Strasse 21, ein. 

22. November 2009 - Kartierungsexkursion der Pilzfreunde

Zur letzten Kartierungsexkursion in der zu Ende gehenden Saison ludt die Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. ihre Pilzfreunde am Sonntag, dem 22. November 2009, ein. Treff war um 09.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem wismarer Zeughaus. Von hier aus fuhren wir mit 2 Autos bis nach Kletzin. Die Exkursion führte durch Teile des ehemaligen großherzoglichen Forstreviers Moidentin bis zum Bahnhof Moidentin. Unterschiedliche Laub- und Nadelwaldbereiche sorgten hier für Abwechslung nicht nur bei den Pilzen. Das Wetter war für Ende November sehr mild, allerdings regnete es im Verlauf etwas. Das Pilzaufkommen war für die fortgeschrittene Jahreszeit ganz passabel. Nennenswerte Neufunde für dieses schon recht gut bearbeitete Gebiet gab es allerdings nicht.

Pinsel Schüpplinge (Pholiota jahnii) luden uns hier zum Fototermin ein. Die auffällige, büschelig wachsende Art ist in etwas besseren Buchenwäldern im Herbst keine Seltenheit. Auf dem Bild Thomas Harms, Hans - Jürgen Wilsch und fotografierend Ulrich Bardet. 22.11.2009.

Pinsel Schüpplinge (Pholiota jahnii) luden uns hier zum Fototermin ein. Die auffällige, büschelig wachsende Art ist in etwas besseren Buchenwäldern im Herbst keine Seltenheit. Auf dem Bild Thomas Harm, Hans - Jürgen Wilsch und fotografierend Ulrich Bardet. 22.11.2009.

Thomas Harm ist sich noch beim grübeln, um welchen Anis - Champignon es sich hier handeln könnte. 22.11.2009.

Thomas Harm ist noch am grübeln, um welchen Anis - Champignon es sich hier handeln könnte. 22.11.2009.

Thomas Harm und Ulrich Bardet mit verschiedenen Pilzarten (Schirmpilt, Stockschwämmchen, Champignon, Hallimasch) in den Händen. 22.22.2009.

Thomas Harm und Ulrich Bardet mit verschiedenen Pilzarten (Schirmpilz, Stockschwämmchen, Champignon, Hallimasch) in den Händen. 22.11.2009.

Die Winterpilze (Flammulina velutipes) kommen jetzt mit macht. Sie machen sich Luft, in dem sie die Rinde des Baumes regelrecht aufbrechen. Gute Speisepilze. Standortfoto am 22.11.2009 in Großherzoglichen Forst Moidentin.

Die Winterpilze (Flammulina velutipes) kommen jetzt mit Macht. Sie machen sich Luft, in dem sie die Rinde des Baumes regelrecht aufbrechen. Gute Speisepilze. Standortfoto am 22.11.2009 im Großherzoglichen Forst Moidentin.

Der Schwarzpunktierte Schneckling (Hygrophorus pustulatus) ist zur Zeit sehr häufig in Fichtenforste anzutreffen. Standortfoto am 22.11.2009 im Großherzoglichen Forst Moidentin. Essbar.

Der Schwarzpunktierte Schneckling (Hygrophorus pustulatus) ist zur Zeit sehr häufig in Fichtenforste anzutreffen. Standortfoto am 22.11.2009 im Großherzoglichen Forst Moidentin. Essbar.

Hier wird schon das Messer gewetz und diese ganz frische Krause Glucke (Sparassis crispa) ab zu schneiden. Obwohl meist an Kiefernholz. kann sie gelegentlich, so wie hier, auch an Fichte oder Lärche vorkommen. 22.11.2009.

Hier wird schon das Messer gewetzt um diese ganz frische Krause Glucke (Sparassis crispa) ab zu schneiden. Obwohl meist an Kiefernholz, kann sie gelegentlich, so wie hier, auch an Fichte oder auch Lärche vorkommen. 22.11.2009.

Die Teilnehmer der letzten Exkursion des Jahres 2009 am Bahnhof von Moidentin am 22.11.2009.

Die Teilnehmer der letzten Vereinsexkursion des Jahres 2009 am Bahnhof von Moidentin am 22.11.2009.

21. November 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Am Sonnabend, dem 21. November 2009, ludt das mykologische Informationszentrum ”Steinpilz - Wismar” zur letzten Pilzwanderung des Jahres ein. Treff war um 08.00 Uhr auf dem ZOB in der wismarer Wasserstrasse. Mit dem PKW starteten wir von hier aus zu einer Pilzwanderung durch das Drispether Moor. Die Rückfahrt fand gegen Mittag statt. Die Teilnahmekosten betrugen 5.00 € pro Person. Bei bestem, sehr mildem Wetter mit viel Sonnenschein erlebten wir eine schöne Abschlußwanderung. Zunächst ging es in den Randbereich des Drispether Moores, bestanden mit Buchen, Birken, Erlen und teils mächtigen alten Eichen. Da im inneren des Moores noch Torf abgebaut wird, ist dieser Bereich leider nicht zugänglich. Das Pilzaufkommen an guten Speisepilzen war hier äußerst dürftig. Graukappen, Fuchsige Rötel - Trichterlinge und viele minderwertige Horngraue Rüblinge wuchsen hier. Danach statteten wir noch dem benachbarten Haushalt Forst einen kleinen Besuch ab. Pilze gab es auch hier viele, aber die wenigsten wanderten in die Körbe, dafür konnte so manche interessante Art vorgestellt und kennen gelernt werden. Mit Pilzberater Klaus Warning aus Bützow waren wir genau 9 Pilzfreunde auf der letzten Tour des Jahres 2009. Morgen findet noch eine Vereinsexkurssion von Kletzin bis zum Bahnhof Moidentin statt. Ansonsten starten wir wieder im April 2010 in die neue Saison.  

Gleich zu Beginn freute sich Pilzfreund Ulrich Bardet über diesen kleinen Klapperschwamm am Fuß dieser Eiche. Leider war er für die Küche nicht mehr geegnet. 21.11.2009.

Gleich zu Beginn freute sich Pilzfreund Ulrich Bardet über diesen kleinen Klapperschwamm am Fuß dieser Eiche. Leider war er für die Küche nicht mehr geeignet. 21.11.2009.

Auch diese Safran Schirmpilze (Macrolepiote rhacodes) standen in unmittelbarer nähe eines dicken Baumstammes. Die Hüte sind gute Speisepilze. Standortfoto am 21.11.2009 im Drispether Moor.

Auch diese Safran Schirmpilze (Macrolepiota rhacodes) standen in unmittelbarer nähe eines dicken Baumstammes. Die Hüte sind gute Speisepilze. Standortfoto am 21.11.2009 im Drispether Moor.

Auch diese frischen Judasohren (Hirneola auricula - judae) waren hier zu finden. Sie dürfen bei kaum einem Gericht in der asiatischen Küche fehlen. Standortfoto am 21.10.2009 im Drispether Moor.

Diese frischen Judasohren (Hirneola auricula - judae) fanden wir heute ebenfalls. Sie dürfen in kaum einem Gericht der asiatischen Küche fehlen. Standortfoto am 21.10.2009 im Drispether Moor.

Im Haushalt Forst fotografierte ich heute am Standort diese Schwarzroten Spei - Täublinge (Russula atropurpurea). Sie schmecken brennend scharf und sind daher ungenießbar. 21.11.2009.

Im Haushalt Forst fotografierte ich heute am Standort diese Schwarzroten Spei - Täublinge (Russula atrorubens). Sie schmecken brennend scharf und sind daher ungenießbar. 21.11.2009.

Nach dem vielen Regen ist auch der dichteste Fichtenforst tiefgründig durchfeuchtet. Das hat die kleinen Fichtenzapfen - Rüblinge (Stribilurus esculentus) momentan in Unmengen wachsen lassen. In diesem Fichtenbereich war es ein Bodendecker und in millionenfacher Ausführung vertreten. So habe ich es von diesem Pilz noch nie erlebt. Der wissenschaftliche Name esulentus = essbar weist auf seine Verwertbarkeit als Speisepilz hin. Standortfoto am 21.11.2009 im Haushalt Forst.

Nach dem vielen Regen ist auch der dichteste Fichtenforst tiefgründig durchfeuchtet. Das hat die kleinen Fichtenzapfen - Rüblinge (Strobilurus esculentus) in Unmengen auf den Plan gerufen. In diesem Fichtenbereich war es ein Bodendecker und in millionenfacher Ausführung vertreten. In dieser Form habe ich es noch nicht erlebt!. Der wissenschaftliche Name esculentus = essbar deutet auf seine Verwertbarkeit hin. Standortfoto am 21.11.2009 im Haushalt Forst.

Im anschließende Buchenwald gab es dann auch noch Steinpilze (Boletus edulis). Allerdings haben wir nur zwei Stück gefunden, von denen hier einer zu sehen ist. Standortfoto am 21.11.2009 im Haushalt Forst.

Im anschließenden Buchenwald gab es dann auch noch Steinpilze (Boletus edulis). Allerdings haben wir nur zwei gefunden, von denen hier einer zu sehen ist. Standortfoto am 21.11.2009 im Haushalt Forst.

Und hier gab es wunderbare düfte zu erleben. Klaus Warning (mitte) verteilt Blasse Duftmilchlinge zum Geruchstest. Sie duften wunderbar nach Kokosflocken.

Und es gab wunderbare Düfte zu erleben. Klaus Warning (mitte) verteilt Blasse Duftmilchlinge zum Geruchstest. Sie duften wunderbar nach Kokosflocken.

Aber auch für`s Auge gab es reichlich in einem Gebiet mit viel Eicheholz. Hier leuchteten die frischen Fruchtkörper des Striegeligen Schichtpilzes (Stereum hirsutum) an viele Ästen und Stämmen. Standortfoto am 21.11.2009 im Haushalt Forst.

Aber auch für`s Auge gab es reichlich in einem Gebiet mit viel Eichenholz. Hier leuchteten die frischen Fruchtkörper des Striegeligen Schichtpilzes (Stereum hirsutum) an vielen Ästen und Stämmen. Standortfoto am 21.11.2009 im Haushalt Forst.

Giftig, aber schön anzusehen sind diese kleinen Kastanienbraunen Schirmlinge (Lepiota castanea). Waldwegrand im Haushalt Forst bei Zickhusen am 21.11.2009.

Giftig, aber schön anzusehen sind diese kleinen Kastanienbraunen Schirmlinge (Lepiota castanea). Waldwegrand im Haushalt Forst bei Zickhusen am 21.11.2009.

Ein wenig in Schieflage geraten ist unser Abschlußbild der heutigen Pilzwanderung. Haushalt Forst am 21.11.2009.

Ein wenig in Schieflage geraten ist unser Abschlußbild der heutigen Pilzwanderung. Haushalt Forst am 21.11.2009.

 

  

 

20. November 2009 - Treffen der Pilzfreunde

Am Freitag, dem 20. November 2009 trafen sich 11 Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. um 19.00 Uhr im Steinpilz - ABC Strasse 21. Es gab einen Filmabend zum Thema Jägerei in Deutschland und England. 

08. November 2009 - Kartierungsexkursion der Pilzfreunde

Zu einer Kartierungsexkursion trafen sich 4 Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. am Sonntag, dem 08. November 2009 um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem Zeughaus, in der wismarer Ulmenstrasse. Mit dem Auto starteten wir dann nach Nisbill. Ziel war ein relativ kleines Nadel/Laubmischwaldgebiet auf sandigem Boden. Besondere Pilzfunde konnten wir hier leider nicht verzeichnen. Neben den typischen Spätherbstsaprophyten gab es auch frische Safran- und Riesenschirmpilze. Unter Kiefern ein paar Butterpilze und Frostschnecklinge. Da wir relativ schnell in diesem Gebiet durch waren, entschlossen wir uns noch für einen Abstecher in das Radebachtal bei Blankenberg. Uberwiegend Buchenbestände auf teils kalkigen Böden. Hier fanden wir wieder die kalkliebenden Rosablättrigen- und Buchen- Klumpfüße. Auch einer der schönsten Schleierlinge, den Safranblauen Schleimfuß (Cortinarius croceocaeruleus). Neben seinen markanten Farben und den schleimigen Stielen, ist er auch an seinem extrem bitteren Geschmack zu erkennen. Den besten Fund machte hier Pilzberater Klaus Warning aus Bützow: Hygrocybe grossula, den Gelboliven Ellerling. Der ist, zumindest für meine Aufzeichnungen, neu in diesem Gebiet und ich habe ihn heute auch erstmals in natura bewundern können. 

Diese filigranen Binsen - Röhrenkeulen (Macrotyphula filiformis) wachsen oft zu tausenden wie gesät auf nassen Laubblättern, gern von Rotbuche. So auch im Wald bei Nisbill am 08.11.2009.

Diese filigranen Binsen - Röhrenkeulen (Macrotyphula filiformis) wachsen oft zu tausenden wie gesät auf nassen Laubblättern, gern von Rotbuche. So auch im Wald bei Nisbill am 08.11.2009.

Aber auch die Kochtopfmykologen kamen, wie man sieht, voll auf ihre Kosten. Steinpilze (Boletus edulis) wie sie im Buche stehen. Jung, knackig und kerngesund! 08.11.2009 im Revier Weiße Krug.

Aber auch die Kochtopfmykologen kamen, wie man sieht, voll auf ihre Kosten. Steinpilze (Boletus edulis) wie sie im Buche stehen. Jung, knackig und kerngesund! 08.11.2009 im Revier Weiße Krug.

Und zum Schluß, bis auf den Fotografen, wie es sich für eine Steinpilz - Webseite gehört, jeweils einen solchen in die Hand zum Abschlußfoto. Revier Weiße Krug bei Blankenberg am 08.11.2009.

Und zum Schluß, bis auf den Fotografen, wie es sich für eine Steinpilz - Webseite gehört, jeweils einen solchen in die Hand zum Abschlußfoto. Revier Weiße Krug bei Blankenberg am 08.11.2009.

 

07. November 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Am 07. November 2009 ludt Pilzberater Reinhold Krakow vom “Steinpilz - Wismar” wieder zu einer geführten Pilzwanderung ein. Treff war um 08.00 Uhr am ZOB Wismar, in der Wasserstrasse. Mit dem PKW starteten wir von hier aus in Richtung Alt Karin, um in den dortigen Wäldern nach Pilzen des Spätherbstes Ausschau zu halten. Hier warteten bereits 9 Wanderfreunde aus Rostock und Pilzberater Klaus Warning aus Bützow auf uns. Leider konnten wir die Wanderung nicht wie vorgesehen durch den Wald bei Alt Karin durchführen, sondern mußten kurzerhand Umdisponieren und fuhren zum Höltingsdorfer Forst, ganz in der Nähe. Grund war eine großangelegte Treibjagd, die bei uns nicht angemeldet wurde und wir haben unsere Veranstaltung nicht bei der Jägerschaft angekündigt. Die Teilnahme kostete wie immer 5.00 € pro Person. Es nahmen insgesamt 17 Pilzfreunde an der heutigen Wanderung teil. Die Rückfahrt erfolgte gegen Mittag. Ein kleiner Rest, der “Harte Kern”, dem ich auch angehörte, fuhr anschließend dennoch in den Alt Kariner Wald und die Körbe füllten sich hier zusehends bis zum Rand.

Thomas Harm und Hans - Jürgen Wilsch präsentieren stolz die Ausbeute. Insbesondere Violette - Rötel - Ritterlinge, Graublättrige Schwefelköpfe und Echt Waldchampignons fällten die Körbe. Natürlich auch Fliegenpilze für die Ausstellung. Alt Karin am 07. November 2009.

Thomas Harm und Hans - Jürgen Wilsch präsentieren stolz die Ausbeute. Insbesondere Violette - Rötel - Ritterlinge, Graublättrige Schwefelköpfe und Echte Waldchampignons füllten die Körbe. Natürlich auch Fliegenpilze für die Ausstellung. Alt Karin am 07. November 2009.

06. November 2009 - Treffen der Kräuterfreunde

Die Kräuterfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. treffen sich nicht wie geplant am Freitag, den 06. November, sonder am Freitag, den 13. November 2009 um 18.00 Uhr im Steinpilz - Wismar, ABC Strasse 21. Das Thema des Abends ist noch offen. Gäste sind herzlich willkommen.

30. Oktober 2009 - Treffen der Pilzfreunde

Am Freitag, dem 30. Oktober 2009 trafen sich 6 Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. wieder um 19.00 Uhr im Steinpilz - ABC Strasse 21. Thema des Abend`s war das Mykologische Mitteilungsblatt - die Fachzeitschrift der Pilzberater in der ehemaligen DDR. Außerdem schauten wir uns noch drei Filmbeiträge an - Das Wismar - Fernsehen zu Gast im Steinpilz/Oktober 2009, Mit dem NDR - Fernsehen im Forst Gädebehn/25.Oktober 2009 und eine weiterer Beitrag des Wismar - Fernsehens vom Juni 2001″Pilzausstellung im Jahreslauf” in Zierow.

25. Oktober 2009 - Kartierungsexkursion der Pilzfreunde

Am Sonntag, dem 25. Oktober 2009 trafen sich die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem Zeughaus, in der Ulmenstrasse. Von hier aus starteten wir mit den Autos zu einer Kartierungsexkursion durch den Forst Gädebehn bei Stahlberge. Interessierte Gäste waren ein Drehteam des NDR - Fernsehens vom Landesfunkaus in Schwerin. Sie begleiteten uns mit dem Anliegen, einen Fernsehbeitrag über Sinn und Zweck des Kartierens von Pilzen zu Produzieren. Außerdem begleiteten uns die Pilzfachleute Brigitte Schurig aus Sülsdorf und Klaus Warning aus Bützow sowie zwei weitere Gäste.

 

 

 

 

 

 

24. Oktober 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Sonnabend, dem 24. Oktober 2009 ludt der “Steinpilz - Wismar” wieder zu einer Pilzwanderung ein. Treff war um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem Zeughaus. Mit dem PKW ging es dann nach Teßmannsdorf. Hier Wandern wir durch die Teßmannsdorfer Tannen. Ein Waldstück, das direkt bis an den Ostseestrand heran reicht. Hier stehen zwar keine Tannen, aber um so mehr Kiefern, Birken und Eichen und darunter gab es natürlich auch zahlreiche Pilze. Leider waren die meisten von ihnen Ungenießbar. Aber es waren auch genügend Speisepilze vorhanden, so dass jeder eine mehr oder weniger große Mahlzeit mit nach hause nehmen konnte. Es nahmen 16 Pilzfreunde an der Tour teil. Die Rückfahrt erfolgte am frühen Nachmittag. Die Teilnahmegebühr betrug wie immer 5.00 €. 

Das Abschlußfoto der Pilzwanderung durch die Teßmannsdorfer Tannen am 24.10.2009.

Das Abschlußfoto der Pilzwanderung durch die Teßmannsdorfer Tannen am 24.10.2009.

16. - 18. Oktober 2009 - Pilzwochenende in Mecklenburg

Zum 3. Pilzseminar in diesem Jahr unter dem Motto “Ein Pilzwochenende in Mecklenburg” ludt der “Steinpilz - Wismar” vom 16. - 18. Oktober ein. Die Veranstaltung sollte in Keez, bei Brüel, Dorststrasse 1a, stattfinden. Das Grundstück liegt genau an der B 104 zwischen Schwerin und Sternberg. Durch das Seminar hätten die beiden Pilzberater Irena Dombrowa und Reinhold Krakow geführt. Die waldreiche Umgebung bietet beste Möglichkeiten für ausgedehnte Pilzexkursionen. Sowohl sandige Nadelwälder auf ärmeren Böden als auch Buchenwälder auf besseren, teils kalkhaltigen Böden bieten viel Abwechslung bei der Artenvielfalt.

Für bis zu 5 Personen steht eine Ferienunterkunft zur Verfügung. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Das Programm:

Freitag, den 16. Oktober von 18.00 - 21.00 Uhr Einführung in die Pilzkunde

Sonnabend, den 17. Oktober von 08.00 - 12.00 und 14.00 - 18.00 Uhr Exkursionen. Da zwischen Mittagessen.

Sonntag, den 18. Oktober von 08.00 - 12.00 Uhr Fundauswertung und Aufbau einer Ausstellung. Es besteht die Möglichkeit, die gesammelten Speisepilze gleich der kulinarischen Verwertung zu zuführen.  Bei Bedarf am Nachmittag noch eine Abschlußexkursion.

Die Seminargebühren belaufen sich auf 80.00 € für Erwachsene und für Kinder unter 18 Jahren 50.00 €.

Auskunft unter Tel.: 03841/228917 und 038483/27694.

Schriftliche Anmeldungen oder per E-Mail bis zum 10. Oktober an Steinpilz - Wismar, ABC Strasse 21, 23966 Wismar.

Es gab zwar Anfragen zu diesem Seminar, leider lagen aber bis zum 10.10. 2009 keine verbindlichen Anmeldungen vor. Wir boten diese Pilzwochenden in Mecklenburg in diesem Jahr das ersta mal an, konnten aber mangels Interesse leider keines starten. Vieleicht war es auch der Pilzarmut in diesem Jahr geschudet. Wenn kaum Pilze wachsen, kann man auch nicht viel dazu lernen. Wir werden auch im nächsten Jahr diese Seminare anbieten, in der Hoffnung auf mehr Pilze und größeres Interesse. 

E-Mail: steinpilz-wismar@t-online.de 

09. - 11. Oktober 2009 - Herbsttagung der Pilzberater

Die Herbsttagung der Pilzberater in Mecklenburg - Vorpommern fand in diesem Jahr vom 09. - 11. Oktober in Plau am See statt (Weiterbildung der Pilzberater).

10. Oktober 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Am Sonnabend, den 10. Oktober, ludt die Pilzberatungsstelle “Steinpilz - Wismar” wieder zu einer öffentlichen Pilzwanderung ein. Treff war um 08.30 Uhr auf dem ZOB in der wismarer Wasserstrasse. Von hier aus starten wir mit dem PKW nach Neukloster, in das dortige Klaasbachtal. Die Teilnahmegebühr betrug wie immer 5.00 €.  

So viele Stockschwämmchen - hmmm, die werden schmecken!

So viele Stockschwämmchen - hmmm, die werden schmecken!

03. - 04. Oktober 2009 - 10. Tage der Pilze in Rehna

Bereits am Ortseingang sowie mitten in Rehna wurde auf dieses Ereignis hingewiesen.

Bereits am Ortseingang sowie mitten in Rehna wurde auf dieses Ereignis hingewiesen.

 

Vom 03. - 04. Oktober 2009  fanden wieder die traditionellen “Tage der Pilze” in Rehna statt. In diesem Jahr immerhin schon zum 10. mal. Präsentiert wurde diese große “Pilzschau” im Kreuzgang der mittelalterlichen Klosteranlage zu Rehna.

 Man kann ohne Übertreibung feststellen, das sich die “Tage der Pilze” in Rehna zu einer der attraktivsten und größten Pilzausstellungen im norddeutschen Raum entwickelt haben und ein Besuch sich unbedingt lohnt. Nicht zuletzt auch durch das einmalige Ambiente.

Geöffnet war die Ausstellung am Sonnabend und Sonntag jeweils von 10.00 - 16.00 Uhr.

Im Rückblick auf die zurück liegenden Jahre ist es den Rehnaer Pilzfreunden, selbst in mageren Hungerjahren (Trockenheit), so auch dieses Jahr, fast immer gelungen, eine äußerst Artenreiche  beeindruckende Pilzausstellung auf die Beine zu stellen. In diesem Jahr waren es fast 300 Arten! Auch weil viele, oft noch sehr junge, fleißige Helfer in die umliegenden Wälder ausschwirren und unter Anleitung des Vereinsvorsitzenden und Bio - Lehrers, Torsten Richter, fachgerecht eine möglichst große Artenvielfalt zusammen suchen. Kann es einen besseren Biologie Unterricht geben?.

Unterstützung erfuhren die Tage der Pilze auch von weiteren Kennern der Materie. Hier sind vor allem Prof. Dr. Jürgen Schwick - ein ganz großer Pilz- und vor allem Porlingsexperte - und die Pilzberater Irena Dombrowa und Reinhold Krakow aus Wismar bzw. Keez bei Brüel zu nennen.

Am Sonnabend, den 03. Oktober starteten in diesem Zusammenhang um 09.45 Uhr wieder Pilzwanderungen in die umliegenden Wälder. Wer also Lust hatte mit Fachleuten in die Pilze zu gehen, sollte sich bis zu diesem Zeitpunkt vor dem Amtsgebäude der Stadt Rehna versammelt haben. Mit PKW`s ging es dann in den Staatsforst Rehna (Woitendorfer Wald).

Los geht es zur Exkursion durch den Staatsforst. Eine zweite Gruppe um Torsten Richter und Prof. Jürgen Schwick fuhren in einen anderen Bereich dieses interessanten Waldgebietes.

Los geht es zur Exkursion durch den Staatsforst Rehna. Eine zweite Gruppe um Torsten Richter und Prof. Dr. Jürgen Schwick fuhren in einen anderen Bereich dieses interessanten Waldgebietes.

  

02. Oktober 2009 - Treffen der Kräuterfreunde

Freitag, den 02. Oktober 2009 trafen sich die Kräuterfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. nicht im “Steinpilz”, sondern um 18.00 Uhr im Seminarraum der Sonnen - Apotheke im Burgwallcenter. Es gab einen Vortrag über Honig.

18. Pilzausstellung in der Hansestadt Wismar

Pilzausstellungen unter dem Motto “Unsere Großpilze im Wandel der Jahreszeiten” gibt es bei uns ständig für 1.00 € zu sehen. Meist zwischen 50 und 150 Pilzarten. Sie werden von April - November ständig neu gesucht und die Ausstellung wandelt nahezu täglich ihr “Gesicht”. Es ist möglicherweise die einzige Pilzausstellung in diesem Umfang in Deutschland, die ständig frische Pilze zeigt. Einmal im Jahr gibt für 3 Tage eine

Große Pilzausstellung in Wismar

Wo? - im “Steinpilz - Wismar”, ABC Strasse 21.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, dem 24. September 2010 um 14.00 Uhr.

Die weiteren Öffnungszeiten:

                        Freitag, den 24. September von 14.00 - 18.00 Uhr. 

                     Sonnabend, den 25. September von 10.00 - 18.00 Uhr.

                       Sonntag, den 26. September von 10.00 - 18.00 Uhr.

Es gibt wieder ein Imbissangebot aus Waldpilzspezialitäten, frischen Waffeln, Kaffee und Kräutertee`s. Pilzsammler können ihre gesammelten Werke fachkundig überprüfen lassen. Info - Material und Pilzbücher, Trockenpilze und Pilzwürze sowie frischer Honig vom Imker sind u.a. im Angebot. Bei einem Pilzquizz kann man sein Wissen testen und mit etwas Glück einen Preis gewinnen. Natürlich kann auch jeder mit interessanten Pilzfunden unsere  Ausstellung bereichern.

Trotz der Trockenheit trugen die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. ca. 240 Großpilzarten zusammen. Viele Besucher staunter nicht schlecht, dass wir trotz der Trockenheit so eine Fülle von Pilzen zeigen konnten. Foto: 26.09.2009 im "Steinpilz - Wismar, ABC Strasse 21.

Trotz der Trockenheit trugen die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. ca. 240 Großpilzarten im letzten Jahr zusammen. Viele Besucher staunter nicht schlecht, dass wir trotz der Trockenheit so eine Fülle von Pilzen zeigen konnten. Foto: 26.09.2009 im "Steinpilz - Wismar" - ABC Strasse 21.

Dicht an dicht drängen sich die Pilze in unserer Ausstellung.

Dicht an dicht drängen sich die Pilze in unserer Ausstellung.

        Die Besichtigung kostete wie immer 1.00 €    

20. September 2009 - Kartierungsexkursion der Pilzfreunde

Zu einer Kartierungs- und Vereinsexkursion ludt die Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. ihre Pilzfreunde und interessierte Gäste am Sonntag, den 20. September 2009, wieder herzlich ein. Treff war um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem wismarer Zeughaus, in der Ulmenstrasse. Von hier aus ging es per Fahrgemeinschaft mit dem PKW nach Roggendorf. Zur pilzkundlichen Bestandsaufnahme bei Kaiserwetter exkursierten wir dann durch ein einzigartiges und außergewöhliches Biotop im Nordwesten Mecklenburgs - durch das Roggendorfer Moor. Umrandet von Erlenbrüchen liegt hier ein Torfmoor mit fast reinem Birkenbestand, Heidekraut und Blaubeersträuchern in einer Üppigkeit, wie man es in Mecklenburg nur noch selten findet. Dazwischen immer wieder die schönsten Birkenpilze. 5 Pilzfreunde beteiligten sich an dieser Exkursion. Wer nicht mit dabei war, hat wirklich etwas verseumt. Nicht nur weil es viele Speisepilze gab, sondern vor allem der schönen Landschaft wegen. Mit ca. 50 im Feld bestimmten Pilzarten war die Artenvielfalt für Ende September allerdings recht armselig. Die Trockenheit läßt grüßen!

Auf Dickschaligen Kartoffelbovisten gab es stellenweise den Schmarotzer - Röhrling (Xerocomus parasiticus). Standortfoto am 20.09.2009 im Roggendorfer Moor.

Auf Dickschaligen Kartoffelbovisten gab es stellenweise den Schmarotzer - Röhrling (Xerocomus parasiticus). Standortfoto am 20.09.2009 im Roggendorfer Moor.

Pilzberater Klaus Warning freut sich über diese schönen Steinpilze.

Pilzberater Klaus Warning freut sich über diese schönen Steinpilze.

Meine Wenigkeit, Reinhold Krakow vom "Steinpilz" über diese "Maggiepilze".

Meine Wenigkeit, Reinhold Krakow vom "Steinpilz - Wismar" über diese duftenden "Maggiepilze" (Lactarius helvus)

Auch eine ausgiebige Pilzmahlzeit war für jeden gesichert. Es gab viele Birkenpilze und auch einige Steinpilze. Im Roggendorfer Moor am 20. September 2009.

Auch eine ausgiebige Pilzmahlzeit war für jeden gesichert. Es gab viele Birkenpilze und auch einige Steinpilze im Roggendorfer Moor am 20. September 2009.

Der Graugrüne Birkenpilz (Leccinum thalassinum) ist hier eine Charakterart. Standortfoto am 20. 09.2009 im Roggendorfer Moor.

Der Graugrüne Birkenpilz (Leccinum thalassinum) ist hier eine Charakterart. Standortfoto am 20. 09.2009 im Roggendorfer Moor.

Auch der Buntfärbende Birkenpilz ist hier zu hause. Roggendorfer Moor am 20.09.2009.

Auch der Buntfärbende Birkenpilz (Leccinum variicolor) ist hier zu hause. Roggendorfer Moor am 20.09.2009.

Chrakteristisch in Feuchtbiotopen unter Birken ist auch der Lilablättrige Schleimfuß (Cortinarius delibutus. Auch diesen essbaren Cortinarius fanden wir heute hier.

Charakteristisch in Feuchtbiotopen unter Birken ist auch der Blaublättrige Schleimfuß (Cortinarius delibutus). Auch ihn fanden wir heute hier. Standortfoto im Roggendorfer Moor am 20.09.2009.

In früheren Zeiten wurde hier ausgiebig Torf gestochen. Nun haben sich Seen gebildet.

In früheren Zeiten wurde hier ausgiebig Torf gestochen. Heute finden wir hier kleinere und größere Seen vor.

Eine wunderschöne Exkursion geht bei wunderbarem Spätsommerwetter in einer phantastischen Landschaft zu Ende.

Eine wunderschöne Exkursion geht bei wunderbarem Spätsommerwetter in einer phantastischen Landschaft zu Ende.

19. September 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Am Sonnabend, den 19. September 2009 ludt Reinhold Krakow, von der Pilzberatungsstelle Wismar, wieder zu einer pilzkundlichen Wanderung ein. Treff war um 08.00 Uhr am ZOB in Wismar. Mit Autos ging es dann in Richtung Venzkow. Von hier aus Wanderten wir Pilze suchend und bestimmend durch den ehemaligen Staatsforst Turloff bis nahe Kobande bei Crivitz. Dieses Gebiet ist ein regelrechtes Paradies für Speisepilzsammler. Aufgrund der trockenen Witterung war das Aufgebot an Frischpilzen jedoch bescheiden (siehe bei “Pilzwanderungen”).

Wunderschöne Fligenpilze, Riesen - Krempentrichterlinge und Riesen Schirmpilze zählten zu unseren Funden. 19.09.2009 in den Kobander Tannen.

Wunderschöne Fliegenpilze, Riesen - Krempentrichterlinge und Riesen - Schirmpilze zählten zu unseren Funden. 19.09.2009 in den Kobander Tannen.

 

18. September 2009 - Treffen der Pilzfreunde

13 Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. traffen sich am Freitag, den 18. September 2009 um 19.00 Uhr im “Steinpilz - Wismar”, ABC Strasse 21. Thema war die Vorbereitung der 17. Pilzausstellung in Wismar. Pilzfreundin Irena sorgte für das leibliche Wohl mit frisch gebackenen Plaumenkuchen, Schirmpilzauflauf und einer Gemüsesuppe. Außerdem schauten wir uns zwei kurze Filmbeiträge zum Thema Pilze und Pilzausstellung an.

13. September 2009 - Kakteenverein Wismar

Am Sonntag, den 13. September 2009 ludt der Kakteenverein Wismar e.V. seine Mitglieder wieder zu einer Pilzexkursion mit dem Pilzberater Reinhold Krakow von der Pilzberatungsstelle “Steinpilz - Wismar” ein. Treff war um 09.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem Zeughaus in der wismarer Ulmenstrasse. Hier hatten sich 5 pilzbegeisterte Kakteenfreunde eingefunden und wir starteten  mit zwei Autos in Richtung Weberin. In den dortigen, meist sauren und moosreichen Nadelforsten, wanderten wir ca. 3 Stunden immer mit einem geschärften Blick in Richtung Waldboden. Leider hielt sich das Pilzaufkommen wieder sehr in Grenzen. Für Mitte September leider sehr ernüchternd! Gegen 13.00 Uhr endete die Pilztour und wir traten die Heimfahrt an. 

Bei einigen blieb der Korb fast leer, so wie bei unserem ältesten Teilnehmer (Zweiter von links), der mit seinen 92 Jahren diese Wanderung ohne Einschränkung meisterte. Das verdient Anerkennung und bewunderung.

Bei einigen blieb der Korb fast leer, so wie bei unserem ältesten Teilnehmer (zweiter von links), der mit seinen 93 Jahren diese Wanderung ohne Einschränkung meisterte. Das verdient Anerkennung und Bewunderung! Für Hans-Jürgen Wilsch war die Mahlzeit gesichert. Er wird sich die Krause Glucke schmecken lassen. 13.09.2009.

Freude kommt auf, wenn so ein schöner Birkenpilz das Herz der Pilzsucherin höher schlagen läßt. 13.09.2009.

Freude kommt auf, wenn so ein schöner Birkenpilz das Herz der Pilzsucherin höher schlagen läßt. 13.09.2009.

 

   

 

 

11. - 13. September 2009 - Herbsttagung der AMMV (NABU)

Die Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft Mykologie Mecklenburg - Vorpommerns fand vom 11. - 13. September 2009 in Schönhof bei Feldberg statt.

09. - 10. September 2009 - 3. Pilzwoche in Schwerin

Auch an diesem Projekt beteiligt war der NABU und die Fachgruppe Mykologie aus Schwerin.

An diesem Projekt waren auch der NABU und die Fachgruppe Mykologie aus Schwerin beteiligt.

Die Naturschutzstation in Schwerin - Zippendorf, direkt am Badestrand des Schweriner See`s gelegen.

Die Naturschutzstation in Schwerin - Zippendorf, direkt am Badestrand des Schweriner See`s gelegen.

Info - Tafel zum Schweriner See am Eingang der Station.

Info - Tafel zum Schweriner See am Eingang der Station.

Die Naturschutzstation Schwerin - Zippendorf e.V., die Caritas Mecklenburg e.V. in Schwerin und die Pilzberatungsstelle ”Steinpilz - Wismar” sowie die Pilzberater Brigitte Schurig und Elfi Hrubi aus der Region Schwerin führten in diesem Jahr bereits zum 3. mal ihre Pilzwoche in der Naturschutzstation Schwerin - Zippendorf durch. Ähnlich wie in den Vorjahren, konnten schweriner Schulen mit mehreren Klassen an diesem Projekt teilnehmen.

Treff zur Pilaexkursion an der schweriner Schule am Fernsehturm am 09.09.2009.

Treff zur Pilzexkursion an der schweriner Schule am Fernsehturm am 09.09.2009.

Am 1. Tag gab es wieder Exkursionen in die umliegenden Wälder und Parkanlagen. Die gesammelten Pilze wurden danach bestimmt und in einer Ausstellung präsentiert.

Wegweiser zur Ausstellung.

Wegweiser zur Ausstellung.

Auf Grund der Trockenheit gelangte nur 51 Pilzarten zur Ausstellung.

Wegen der Trockenheit gelangten nur 51 Pilzarten zur Ausstellung.

  Beim Pilzquizz und diversen Spielen konnten Preise gewonnen werden.

Im Außenbereich wurden ebenfalls einige Umwelt- und Geschicklichkeitspiele vorbereitet. Die Schüler lauschen gespannt den Spielanleitungen von Hernn Jonitz von der Caritas Mecklenburg e.V.

Im Außenbereich wurden ebenfalls einige Umwelt- und Geschicklichkeitspiele vorbereitet. Die Schüler lauschen gespannt den Spielanleitungen von Herrn Jonitz von der Caritas Mecklenburg e.V.

Derweil haben sich die beiden Pilzberaterinen Brigitte Schurig und Elfi Hrubi ein halbschattiges Plätzschen bei 30 Grad Rekordhitze am Nachmittrag in Schwerin am 09.09.09 gesucht. Eine Tasse Kaffee tut jetzt gut.

Derweil haben sich die beiden Pilzberaterinen Brigitte Schurig und Elfi Hrubi ein halbschattiges Plätzchen am Nachmittag des 09.09.09 gesucht. Eine Tasse Kaffee tut jetzt gut.

Zum Schluß waren alle Schulklassen eingeladen, sich von den anwesenden Pilzberatern noch einmal sachkundig ihre gefunden Pilze in der Ausstellung erklären zu lassen und gleichzeitig auch viel Wissenswertes über die Welt der Pilze und ihrer Bedeutung im Haushalt der Natur zu erfahren.

Auch eine CD mit den wichtigsten Erläuterungen zum Thema Pilze wurde eigens für dieses Projekt erstellt..

Auch eine CD mit den wichtigsten Erläuterungen zum Thema Pilze wurde eigens für dieses Projekt gefertigt.

06. September 2009 - Pilzausstellung mit Imbissangebot

Von 10.00 - 18.00 Uhr ludt der “Steinpilz - Wismar” und die Gemeinnützige Gesellschaft e.V. Wismar mit ihren Pilzfreunden wieder zu einer Pilzausstellung mit kulinarischer Umrahmung ein. Es gab 97 verschiedene Pilzarten zu besichtigen. Dazu wurde wieder eine herzhafte Pilzsuppe nach “Art des Hauses”, frische Waffeln und Pflaumenkuchen  mit Kaffee serviert.

Das heutige Team: Bärbel Wirth, Thomas Harm, Peter Kofahl und Hans Jürgen Wilsch.

Das heutige Team: Bärbel Wirth, Thomas Harm, Peter Kofahl und Hans Jürgen Wilsch.

 

05. September 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Am Sonnabend, den 05. September 2009 ludt der “Steinpilz - Wismar” wieder zu einer Pilzwanderung ein. Treff war um 08.00 Uhr am ZOB in Wismar, Wasserstrasse. Mit dem PKW fuhren wir nach Jülchendorf. Gegen 09.00 Uhr starteten wir von hier aus bei strömemden Regen zu einer Pilzwanderung durch den ehemaligen Staatsforst Turloff bis nach Weberin. Unter Führung von Pilzberater Reinhold Krakow hielt sich das Pilzaufkommen wieder in Grenzen. Eine leichte Besserung gegenüber von vor 14 Tagen war aber fest zu stellen.

Gleich zu Beginn begrüßte uns ein Schwfelporling. Zum Essen war er schon zu alt, aber für die Ausstellung ist er bestens.

Gleich zu Beginn begrüßte uns ein Schwefelporling. Zum Essen war er schon zu alt, aber für die Ausstellung ist er bestens.

04. September 2009 - Treffen der Kräuterfreunde

Die Veranstaltung der Kräuterfreunde am Freitag, den 04. September 2009 ist leider ausgefallen. 

29. August 2009 - 5. Tagesausflug zum Roten See bei Brüel

Bereits zum 5. mal in Folge trafen sich die Mitglieder des Pilzvereins “Heinrich Sternberg” Rehna e.V. und die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. zum gemeinsammen Tagesausflug am Roten See bei Brüel. Gegen 09.30 Uhr war Treffen auf dem dortigen Parkplatz mit den Rehnaer Pilzfreunden. Gegen 10.00 Uhr starteten wir zu einer Exkursion zum Deichelsee, in der Hoffnung, den äußerst seltenen Satans - Röhrling wieder einmal zu finden, der hier zu hause ist. Leider ohne Erfolg! Gegen 12.00 Uhr traffen wir uns zum Mittag an der dortigen Blockhütte. Nach der Stärkung mit Speis und Trank gab es eine kurze Fundauswertung. Die eigentlich geplante Pilzausstellung viel leider aus Mangel an Exponaten aus.

Gruppenfoto auf dem Steg der dortigen Badestelle. 29. August 2009.

Gruppenfoto auf dem Steg der dortigen Badestelle. 29. August 2009.

Danach wurde noch die bestehende Bademöglichkeit von einigen Pilzfreunden genutzt und die Veranstalltung für dieses Jahr beendet.

23. August 2009 - Pilzausstellung mit Imbissangebot

Am Sonntag, den 23. August 2009 luden die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft und die Pilzberatungsstelle Wismar wieder zu einer Pilzausstellung unter dem Motto “Unsere Großpilze im Herbst”, von 10.00 - 18.00 Uhr, in die ABC Strasse 21, ein. Neben einem köstlichen Pilzimbiss, frischen Waffeln, Kaffee und Tee gab es 77 aktuell wachsende Pilzarten für 1.00 € zu besichtigen. 

Da in Wismar an diesem Wochende das 10. Schwedenfest gefeiert wurde, statte uns auch ein Ehrenregiment der schwedischen Besatzungstruppen einen kurzen Besuch ab. In der Mitte sehen wir auch unsere Pilzköchin Irena Dombrowa. 23. August 2009.

Da in Wismar an diesem Wochenende das 10. Schwedenfest gefeiert wurde, statteten uns auch "Die langen Kerle" vom preußischen Garderegiment einen Besuch ab. Sie konnten aber die schwedischen Besatzungstruppen nicht mehr daran hindern, in Wismar ihre Zelte auf zu schlagen. In ihrer schützenden Mitte sehen wir auch unsere fleißige Pilzköchin Irena Dombrowa. 23. August 2009.

  

 

 

 

 

 

22. August 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Am Sonnabend, den 22. August 2009 ludt der “Steinpilz - Wismar” wieder zu einer Pilzwanderung ein. Treff war um 08.00 Uhr auf dem ZOB in der Wasserstrasse. Mit dem Auto fuhren wir dann nach Kaarz. Von hier aus Wanderten wir durch Laub- und Nadelforste bis nach Jülchendorf. Die Hitze und Trockenheit der letzten Zeit sorgte dafür, dass es kaum Frischpilze gab. Näheres siehe bei “Pilzlehrwanderungen”.

Start am Schloß Kaarz.

Start am Schloß Kaarz.

21. August 2009 - Abendwanderung der Pilzfreunde

Zu unserer diesjährigen Abendwanderung ludt die Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. ihre Pilzfreunde am Freitag, den 21. August 2009, ein. Treff war um 19.00 Uhr am Cinestar - Kino in der Schweriner Strasse. Die Tour führte in diesem Jahr durch Wismar`s “grüne Inseln”, beginnend am Dreveswäldchen. Weiter ging es durch die “Kuhweide” und dem Gehölzgarten, durch den Park am Ziegeleiteich und dem sich anschließenden Köppernitztal bis zum Eingang des Bürgerparks. Durch die voran gegangene Trockenheit waren aber nur wenige Pilze zu finden: einige Dünnschalige Kartoffel - Hartboviste, einige alte Wurzenlde Bitter - Röhrlinge und Nelkenschwindlinge, die durch den leichten Gewitterregen der vergangenen Nacht und des heutigen Tages wieder aufgefrischt waren.

10 Pilz- und Wanderfreunde nahmen an unserem Abendspaziergang durch Parks und kleine Wäldchen mitten in der Stadt, teil. Der Fotograf ist der 10. Im Hintergrund zwei der mächtigen Kirchenbauten der Hansestadt Wismar: Die Georgen - Kirche und der Marienkirchturm. Beide Bauwerke

10 Pilz- und Wanderfreunde nahmen an unserem Abendspaziergang durch Parks und kleine Wäldchen in mitten unserer Stadt, teil. Der Fotograf ist der 10. Im Hintergrund zwei der mächtigen Kirchenbauten der Hansestadt Wismar: Die St. Georgen - Kirche und der Marienkirchturm. Beide Bauwerke wurden durch alliierte Bomberverbände kurz vor Ende des 2. Weltkrieges stark beschädigt und sind in den letzten Jahren Dank vieler Spenden teilweise wieder aufgebaut worden. 21. August 2009.

14. - 16. August 2009 - Pilzwochenende in Mecklenburg

Zum 2. Pilzseminar unter dem Motto: “Ein Pilzwochenende in Mecklenburg” ludt der “Steinpilz-Wismar” vom 14. - 16. August 2009 wieder nach Keez, bei Brüel, Dorfstrasse 1a, ein.  Das Grundstück liegt genau an der B 104 zwischen Schwerin und Sternberg. Durch das Seminar führen die beiden Pilzberater Irena Dombowa und Reinhold Krakow. Die waldreiche Umgebung bietet beste Möglichkeiten für ausgedehnte Pilzexkursionen. Sowohl sandige Nadelwälder als auch Buchenwälder auf besseren, teilweise kalkhaltigen Böden, geben einer Vielzahl von Pilzarten ein Zuhause.

Für 4 - 5 Personen steht eine Ferienunterkunft zur Verfügung. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt.

Das Programm:

Freitag, den 14.08. von 18.00 - 21.00 Uhr Einführung in die Pilzkunde.

Sonnabend, den15.08. von 08.00 - 12.00 und 14.00 - 18.00 Uhr -  Exkursionen.

Sonntag, den 16.08. von 08.00 - 12.00 Uhr Fundauswertung und Aufbau einer Pilzausstellung. Es besteht die Möglichkeit, seine gefundenen Leckerbissen auch gleich in ein köstliches Mittagsmahl  zu verwandeln.

Bei Bedarf können wir am Nachmittag noch zu einer Abschlußexkursion starten.

Die Seminargebühren belaufen sich auf 80.00 € für Erwachsene und 50.00 € für Kinder unter 18 Jahre.

Da bis zum 10.08.09 keine verbindlichen Anmeldungen vorlagen, viel diese Veranstaltung aus.

  Auskunft unter Tel: 03841/228917 oder 038483/27694.

Schriftlich an Steinpilz-Wismar, ABC Strasse 21, 23966 Wismar.

E-Mail: steinpilz-wismar@t-online.de

  

09. August 2009 - Kartierungsexkursion der Pilzfreunde

Zu einer Kartierungsexkursion durch den Forst Raben Steinfeld bei Schwerin trafen sich 6 Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. am Sonntag, dem 09. August 2009 um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem Zeughaus, in der Ulmenstrasse. Von hier aus starteten wir mit den vorhandenen Autos zum Zielgebiet. Bei hochsommerlichem Wetter wanderten wir durch ein stolzes Waldgebiet. Ständige Abwechslung von Jung- und Hochwald und bei der Zusammensetzung des Baumbestandes kennzeichneten diesen schönen Forst. Sicher ein sehr pilz- und artenreiches Waldgebiet, aber heute, bei der schon wieder beachtlichen Trockenheit, war die Pilzflora leider sehr verarmt. 21 neue Pilzarten konnte wir dennoch notieren.

Beeindruckend wie immer sind die gigantischen Riesenporlinge. Sie wuchsen hier gleich um mehrere alte Eichenstubben herum. 09. August 2009 im Forst Raben Steinfeld.

Beeindruckend waren die gigantischen Riesenporlinge. Sie wuchsen hier gleich um mehrere alte Eichenstubben herum. 09. August 2009 im Forst Raben Steinfeld.

08. August 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Zu einer weiteren Pilzwanderung in diesem Jahr ludt der “Steinpilz-Wismar” am Sonnabend, dem 08. August 2009, ein. Treff war um 08.00 Uhr auf dem ZOB in Wismar, Wasserstrasse. Mit dem Auto fuhren wir dann in Richtung Sternberg. Von dort aus wanderten wir durch Heidelandschaften, vorbei an Seen und durch Laub- und Nadelwälder bis nach Kaarz. Wer Lust hatte, konnte sich hier noch das sehenswerte Schloß Kaarz mit zugehörigem Schloßpark anschauen. Die Rückfahrt erfolgte am frühen Nachmittag. Die Teilnahmekosten beliefen sich auf 5.00 € pro Person, Kinder 2.50 €. 15 Pilzfreunde nahmen an dieser Wanderung teil. Bei Hochsommerlicher Hitze erwartete uns ein gemässigtes Pilzaufkommen. Näheres sie auch auf der Seite “Pilzlehrwanderungen”.

Am Schloßpark Kaarz informieren Schautafeln über Landschaft und Kultur der Region.

Am Schloßpark Kaarz informieren Schautafeln über Landschaft und Kultur der Region.

07. August 2009 - Treffen der Kräuterfreunde

Die Gruppe der Kräuterfreunde innerhalb der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. wollte sich am Freitag, den 07. August um 18.00 Uhr im “Steinpilz-Wismar”, ABC Strasse 21 treffen. Leider viel die heutige Veranstaltung aus und wird am Freitag, den 14.08. um 18.00 Uhr nachgeholt. Es geht an diesem Abend um Giersch und Brombeeren. Es gibt Gierschbratlinge mit Fruchtsuppe zur Verkostung. 

04. - 08. August 2009 - Lehrgang zum Fischereischein

Einen  Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins auf Lebenszeit führte Irena Dombrowa, ehrenamtliches Mitglied der Fischereiaufsicht im Landkreis Parchim, in Keez bei Brüel, Dorfstrasse 1a, in den Sommerferien an folgenden Tagen durch:

Dienstag, den 04.08.09 von 10.00 - 16.00 Uhr.

Mittwoch, den 05.08.09 von 10.00 - 16.00 Uhr.

Donnerstag, den 06.08.09 von 10.00 - 16.00 Uhr

Freitag, den 07.08.09 von 10.00 - 16.00 Uhr

Die Prüfung war am Sonnabend, den 08.08.09 um 11.00 Uhr.

Es haben alle Teilnehmer die Prüfung zum Angelschein bestanden!

Mit 38 Teilnehmern, vorzugsweise Kinder ab 10 Jahre, war dieser Lehrgang sehr gut besucht. 

Anmeldungen und Anfragen unter Tel.: 038483/27694 oder 03841/228917.

E-Mail: steinpilz.wismar@t-online.de

31. Juli. - 02. August 2009 - Lehrgang zum Fischereischein

Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins auf Lebenszeit im “Steinpilz - Wismar”, ABC Strasse 21.

Eigentlich hatten wir an diesem Wochenende ein Pilzseminar geplant. Da bis zum 09. 07. 2009 noch keine verbindlichen Anmeldungen vorlagen, führen wir an diesem Wochenende einen Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins auf Lebenszeit durch.

Die Lehrgangszeiten:

Freitag, den 31.07.09 von 10.00 - 16.00 Uhr.

Sonnabend, den 01.08.09 von 10.00 - 16.00 Uhr

Sonntag, den 02.08.09 von 10.00 - 16.00 Uhr.

Freitag, den 14.08.09 von 10.00 - 16.00 Uhr.

Die Prüfung findet am Sonnabend, den 17.08.09 um 15.00 Uhr im Rathaus Wismar, Raum 28, statt.

Die Teilnahmekosten belaufen sich insgesamt auf 85.00 € für Erwachsene und 65.00 € für Kinder unter 18 Jahren. 

Auskunft unter Tel: 03841/228917 oder 038483/27694.

Schriftliche Anmeldungen an: “Steinpilz-Wismar”, ABC Strasse 21, 23966 Wismar oder über E-Mail Adresse: steinpilz-wismar@t-online.de

  13 zukünftige Angler besuchten diesen Lehrgang

26. Juli 2009 - Pilzausstellung mit Imbissangebot

Am Sonntag, den 26. Juli luden der “Steinpilz- Wismar” und die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. wieder in der Zeit von 10.00 - 18.00 Uhr zur Besichtigung unserer ganzjahres - Frischpilzausstellung unter dem Motto “Unsere Großpilze im Sommer” ein.  Es konnten 99 Pilzarten für 1.00 € besichtigt werden. Dazu gab es wieder eine herzhafte Pilzsuppe, frische Waffeln und eine Tasse Kaffee. 

Der Imbisstand am 26. Juli 2009.

Der Imbisstand am 26. Juli 2009.

25. Juli 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Am Sonnabend, den 25. Juli 2009 ludt der “Steinpilz-Wismar” wieder zu einer Pilzwanderung ein. Treff war um 08.00 Uhr auf dem Zentralen Omnibus Bahnhof in der wismarer Wasserstrasse. Unter Bildung von PKW - Fahrgemeinschaften fuhren wir von hier aus in Richtung Sternberg. Vom Oberen See aus wanderten wir zunächst durch heideähnliches Gelände bis in den ehemaligen Staatsforst Turloff. Das Pilzaufkommen hielt sich zwar in Grenzen, aber dennoch konnte jeder Teilnehmer, neben vieles wissenswertes aus der Welt der Pilze, auch eine frische Pilzmahlzeit mit nach hause nehmen. In der nähe der Ortschaft Kobrow endete die Pilztour. Die Rückfahrt traten wir am Nachmittag an.

Über weite strecken führte uns unsere heutige Pilzwanderung in Ufernähe des Oberen- und Wustrowsees entlang.

Über weite Strecken führte uns unsere heutige Pilzwanderung in Ufernähe des Oberen- und Wustrowsees entlang.

 

24. Juli 2009 - Treffen der Pilzfreunde

Am Freitag, den 24. Juli trafen sich 10 Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. um 19.00 Uhr im “Steinpilz”, ABC Strasse 21. Thema des Abends war die Pilzbestimmung mit Hilfe von Sporenbildern. Außerdem schauten wir uns drei Beiträge vergangener Pilzausstellungen an: Die Ausstellungen im wismarer Rathaus aus den Jahren 1997 und 1998 sowie die Pilzausstellung im Botanischen Garten Rostock 1998.

19. Juli 2009 - Kartierungsexkursion der Pilzfreunde

Am Sonntag, den 19. Juli 2009 trafen sich 8 Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. und Pilzberater Klaus Warning aus Bützow um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem Zeughaus in der wismarer Ulmenstrasse. Mit Autos fuhren wir dann in den Leonorenwald bei Klütz/Kalkhorst, MTB: 2032. Trotz reichlich Niederschläge in der letzten Zeit, war in diesem, an sich Artenreichen Waldgebiet, nichts los. Überwiegend Buchenwälder gedeihen hier auf schwereren, gehaltvolleren Böden. Durch die relative Trockenheit des vergangenen Winters und des Frühjahres sind diese Böden noch nicht gut genug durchfeutet. Leichtere, sandige Böden nehmen das Wasser viel schneller und tiefer auf. Das Pilzwachstum reagiert dann umgehend, was es auch muß, denn hier kann es genau so schnell wieder austrocknen. Sind die Buchenwälder auf den schweren Böden erst einmal “Erwacht”, hält sich das Pilzaufkommen auch dann noch, wenn andere Gebiete schon längst wieder in “Trockenstarre” verfallen sind. 

12. Juli 2009 - Pilzausstellung mit Imbissangebot

Am Sonntag, dem 12. Juli 2009, boten die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. wieder einen herzhaften Pilzimbiss im “Steinpilz-Wismar”, in der ABC Strasse 21, an. Von 10.00 - 18.00 Uhr gab es wieder frische Waffeln, Kaffee und Früchtekuchen, eine herzhafte Pilzsuppe und eine würzige Pilzpfanne. Dazu konnte auch die ständige Frischpilzausstellung “Unsere Großpilze im Sommer” in Augenschein genommen werden. Sie Informierte mit 90 Pilzarten über das gegenwärtige Pilzwachstum in unserer Region. Die Besichtigung kostete wie immer 1.00 €. 

Was gibt es den hier? - Viele müssen erst einmal schauen, was das für ein skurriles Angebot ist. 12. Juli 2009.

Was gibt es den hier? - Viele müssen erst einmal schauen, was das für ein skurriles Angebot ist. 12. Juli 2009.

 

11. Juli 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Am Sonnabend, den 11. Juli, trafen sich um 08.00 Uhr 14 Pilzfreunde auf dem ZOB Wismar, in der Wasserstrasse. Mit dem Auto ging es dann in die Biendorfer Tannen. Das Wetter war angenehm und der Wald war sehr feucht durch die Regenfälle der letzten Tage. Das Pilzaufkommen war aber sehr mässig. Am häufigsten fanden wir giftige Grünblättrige Schwefelköpfe und Stinkmorcheln. Der herausragende Fund waren 3 Fruchtkörper des Glänzenden Lackporlings (Ganoderma lucidum). Uns begleitete auch wieder der Bützower Pilzberater Klaus Warning, so dass wir insgesamt 15 Leute waren. 

Abschlußbild der Pilzwanderung durch die Biendorfer Tannen am 11. Juli 2009.

Abschlußbild der Pilzwanderung durch die Biendorfer Tannen am 11. Juli 2009.

05. Juli 2009 - Pilzausstellung mit Imbissangebot

Der “Steinpilz-Wismar” und die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar luden am 05. Juli wieder zur Besichtigung unserer Frischpilzausstellung “Großpilze im Sommer” ein. Es gab einen kleinen Imbiss mit Pilzsuppe, frischen Waffeln, Kaffee und Kräutersuppe. Die Besichtigung der Pilzausstellung kostete wie immer 1.00 €. Der Erlös kommt dem Erhalt der wismarer Pilzberatungsstelle zu gute.

Ausschnitt aus unserer Pilzausstellung am 05. Juli 2009.

Ausschnitt aus unserer Pilzausstellung am 05. Juli 2009.

Liebevoll sorgt Pilzberaterin Irena Dombrowa für das leibliche wohl.

Liebevoll sorgt Pilzberaterin Irena Dombrowa für das leibliche wohl.

03. Juli 2009 - Treffen der Kräuterfreunde

Am Freitag, dem 03. Juli 2009 trafen sich 4 Kräuterfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. um 19.00 Uhr im “Steinpilz-Wismar”, ABC Strasse 21. Die Veranstaltung fiel aber dennoch aus.

28. Juni 2009 - Kartierungsexkursion der Pilzfreunde

Die Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. ludt ihre Pilzfreunde und interessierte Gäste am Sonntag, dem 28. Juni 2009 zu einer Kartierungsexkursion in die Wälder bei Levetzow/Kahlenberg, MTB: 2135/1, ein. 10 Pilzfreunde trafen ist um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem Zeughaus, in der wismarer Ulmenstrasse. Wir bildeten Fahrgemeinschaften mit dem Auto und fuhren nach Levetzow. Bei bewölktem Wetter und sehr angenehmen Temperaturen erlebten wir eine sehr abwechslungsreiche Exkursion durch Wiesen und Wälder. Ein kleines, verstecktes Paradies, unweit der Hansestadt Wismar.

Ein schöner, junger Perlpilz wird fotografiert. Er hat so einen Menschenauflauf in seinem kurzen Leben auch noch nicht erlebt!

Ein schöner, junger Perlpilz wird fotografiert. Er hat so einen Menschenauflauf in seinem kurzen Leben auch noch nicht erlebt!

 

27. Juni 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Am Sonnabend, den 27. Juni trafen sich 8 Pilzfreunde, die ihren Horizont der Artenkenntnis gerne Erweitern wollten, wieder zu einer Pilzwanderung.  Der Treff war um 08.00 Uhr auf dem Zentralen Omnibus Bahnhof in der wismarer Wasserstrasse. Mit dem Auto starteten wir von hier aus zu unserem Zielgebiet, dem Neukloster Forst bei Pennewitt. Neben den Pilzen  war auch unser Augenmerk auf einen wichtigen Ausflugspunkt in diesem Gebiet gerichtet. Dem Großsteingrab bei Pennewitt. 

Das Großsteingrab bei Pennewitt.

Das Großsteingrab bei Pennewitt.

26. Juni 2009 - Treffen der Pilzfreunde

Am Freitag, den 26. Juni 2009 trafen sich 10 Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. um 19.00 Uhr im “Steinpilz-Wismar”, in der ABC Strasse 21. Thema des Abends war die “Rote Liste” der vom Aussterben bedrohten Pilzarten in Mecklenburg Vorpommern. Anschließend schauten wir uns einen Film über einen Trüffelmarkt in Italien an. Schließlich zeigte uns Pilzfreund Thomas Harm noch einen Zusammenschnitt von gemeinsammen Pilzexkursionen aus den letzten Tagen.  

21. Juni 2009 - Pilzausstellung mit Imbissangebot

Am Sonntag, dem 21. Juni 2009 gab es wieder von 10.00 - 18.00 Uhr eine Frischpilzausstellung mit Imbissangebot im “Steinpilz-Wismar”, ABC Strasse 21. Bei köstlichen Pilzspezialitäten, frischen Waffeln, Kaffee und Kräutertee`s konnte man sich hier 86 “Großpilzarten des Frühsommers” für 1.00 € anschauen. Die Frischpilzausstellung ist übrigens ganzjährig geöffnet und wohl die einzige Ausstellung in Deutschland, in der es immer die aktuellelsten, frisch wachsenden Pilzarten zu sehen gibt.

Blätterpilzecke der heutigen Ausstellung.

Blätterpilzecke der heutigen Ausstellung.

14. Juni 2009 - Pilzausstellung mit Imbissangebot

Eine Pilzausstellung mit Imbissangebot gab es wieder am Sonntag, dem 14. Juni 2009 von 10.00 - 20.00 Uhr im “Steinpilz-Wismar”, ABC Strasse 21. Bei herzhaften Pilzspezialitäten konnten sich hier 77 Pilzarten des Frühsommers angeschaut werden. Die Besichtigung der Ausstellung kostete wie immer 1.00 €. Es gab auch wieder frische Waffeln und Kaffee, die beliebte Waldpilzsuppe sowie eine Pilzpfanne, serviert von den Pilzfreunden der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V.. 

Das Angebot am 14. Juni 2009.

Das Angebot am 14. Juni 2009.

Unsere Vereinsmitglieder Inge Schellbach und Irena Dombrowa beim Waffeln Backen und an der Pilzpfanne.

Unsere Vereinsmitgliederinnen Inge Schellbach und Irena Dombrowa beim Waffeln Backen und an der Pilzpfanne. 14. Juni 2009.

13. Juni 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Am Sonnabend, dem 13. Juni 2009, ludt der “Steinpilz-Wismar” wieder zu einer Pilzwanderung ein. Es ging in den Höltingsdorfer Forst bei Goldberg/Passee. Es handelt sich hier um Buchenwälder durchsetzt mit Nadelforsten, meist Fichte und Lärche. Treff war um 08.00 Uhr auf dem Zentralen Omnibus Bahnhof Wismar, in der Wasserstrasse. Unter Bildung von Fahrgemeinschaften fuhren wir dann mit dem Auto zum Zielgebiet. Die Teilnahmegebühr betrug 5.00 €. Die Rückfahrt erfolgte am MIttag. Das Pilzwachstum war abermals recht bescheiden. Eine Pilzsucherin konnte sich an einem Stubben mit Stockschwämmchen erfreuen. Es reichte gerade für eine kleine Mahlzeit. Ansonsten fanden wir einige Frischpilze zum erläutern. Darunter einen schönen Perlpilz, ein Rotfüßchen, Rehbraune Dachpilze und einige andere, für Speisezwecke untaugliche Arten. Zum Schluß erfreute uns noch ein kleiner Sommersteinpilz. Es herschte zwar freundliches, aber sehr frisches und windiges Wetter. 8 Pilzfreunde nahmen an der Wanderung teil.

Der Perlpilz ist ein sehr guter Speisepilz, was man von der Stinkmorchel in diesem Zustand wohl nicht behaupten kann. 13. Juni 2009 - Höltingsdorfer Forst.

Der Perlpilz ist ein sehr guter Speisepilz, was man von der Stinkmorchel in diesem Entwicklungszustand wohl nicht behaupten kann. 13. Juni 2009 - Höltingsdorfer Forst.

 

06. Juni 2009 - Kartierungsexkursion der Pilzfreunde

6 Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V., traffen sich am Sonnabend, dem 06. Juni 2009, um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem Zeughaus, in der wismarer Ulmenstrasse. Mit dem PKW ging es dann zu einer Kartierungsexkursion zum Farpener Stausee, MTB: 2035/1. Dort erwartete uns schon der Bützower Pilzberater Klaus Warning. Bei sehr angenehmen Wetter wanderten wir durch eine landschaftliche Perle Nordwestmecklenburgs. Dieser, in den 1970er Jahren angestaute See mit seinen zahreichen, teils bewaldeten Buchten, ist ein Paradies für Angler und Pilzsucher zugleich. Heute war das Angebot an frischen Pilzen aber erwartungsgemäss recht gering. Die wenigen, die wir fanden, waren teils aber hochkarätig, jedenfalls aus der Sicht der Speispilz - Fans: einige sehr schöne Sommer - Steinpilze, Espen - Rotkappen, zwei Perlpilze und einen Netzstieligen Hexen - Röhrling. Auch die ersten Milchlinge in diesem Jahr zeigten sich, es waren Flatter Reizker. Unter Eichen fanden wir einige nicht klar definierbare Fälblinge.

Diese schönen Espen - Rotkappen (Leccinum aurantiacum) lassen das Pilzsammlerherz höher schlagen. 06. Juni 2009 am Farpener Stausee.

Diese schönen Espen - Rotkappen (Leccinum aurantiacum) lassen das Pilzsammlerherz höher schlagen. 06. Juni 2009 am Farpener Stausee.

30. Mai - 27. Juni 2009 - Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins

Ein Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins auf Lebenszeit hat an folgenden Tagen bei Irena Dombrowa in Keez, bei Brüel, Dorfstrasse 1a, begonnen:

                          Sonnabend, den 30.05.09 von 10.00 - 16.00 Uhr.    

Sonnabend, den 06.06.09 von 10.00 - 16.00 Uhr.

Sonnabend, den 13.06.09 von 10.00 - 16.00 Uhr.

Sonnabend, den 20.06.09 von 10.00 - 16.00 Uhr.

Die Prüfung ist für den 27.06.09 um 11.00 Uhr vorgesehen.

Es nehmen 20 zunkünftige Angler an diesem Lehrgang teil.

Anfragen unter Tel.: 038483/27694 oder 03841/228917.

E-Mail: steinpilz.wismar@t-online.de

30. Mai 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Zu einer weiteren Pilzlehrwanderung ludt der “Steinpilz-Wismar” am Sonnabend, dem 30. Mai 2009, ein. 8 Pilzfreunde trafen sich um 08.00 Uhr am ZOB, in der wismarer  Wasserstrasse. Es ging per Fahrgemeinschaft mit dem PKW in den Wald bei Trams. Die Rückfahrt traten wir am Mittag an. Der Unkostenbetrag belief sich auf 5.00 € + Fahrkosten. Bei recht angenehmen Wanderwetter gab es erwartungsgemäss recht wenige Frischpilze. Trotz der gelegentlichen Niederschläge in der letzten Zeit, ist es immer noch recht Trocken. Wir fanden heute essbare Kiefern - Zapfenrüblinge, einen Lilablättrigen Mürbling, zwei Goldmistpilze, drei Grünblättrige Schwefelköpfe, einige Waldfreund Rüblinge und Breitblätter. Einen Dunkelscheibigen Fälbling, zwei Chromgelbe Graustieltäublinge und ebenfalls zwei Erlen - Kremplinge. Zum Schluß noch zwei alte Butterpilze und drei prachtvolle Birken Rotkappen! 

Der Topfund unserer heutigen Wanderung waren diese prächtigen Birken - Rotkappen (Leccinum testaceoscabrum), ebenfalls am Uferbereich eines anderen Gewässers.

Der Topfund unserer heutigen Wanderung waren diese prächtigen Birken - Rotkappen (Leccinum testaceoscabrum).

29. Mai 2009 - Treffen der Pilzfreunde

Die Gruppe der Pilzfreunde innerhalb der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. traf sich am Freitag, dem 29. Mai 2009 um 19.00 Uhr im “Steinpilz-Wismar”, ABC Strasse 21. Das Thema an diesem Abend lautete: “Von köstlich bis tödlich” - die Gattung Amanita. Passend zum Thema schauten wir uns dann noch den Film “Gift und Gegengift” an. 13 Pilzfreunde verlebten in gemütlicher Runde zwei informative Stunden. Für das leibliche Wohl sorgten unsere Pilzfreundinnen Irena und Liselotte. Es gab eine herzhafte Hallimasch/Stockschwämmchen - Pilzsuppe.

17. Mai 2009 - Pilzausstellung mit Imbissangebot

Am Sonntag, dem 17. Mai 2009 gab es wieder von 10.00 - 18.00 Uhr einen Imbisstag im “Steinpilz-Wismar”, ABC Strasse 21. Unter dem Motto “Unsere Großpilze im Wandel der Jahreszeiten” konnten sich 61 Pilzarten des Frühlings für 1.00 € angeschaut werden. Es gab frische Waffeln, Kirsch- und Rhababerkuchen und dazu eine Tasse Kaffee. Eine herzhafte Pilzsuppe nach “Art des Hauses”, pannierten Schwefelporling, Pfifferlings - Schmalzstullen sowie verschiedene Kräutersalate und manches mehr.

Der Steinpilz lädt ein.

Der Steinpilz lädt ein.

Pilzfreundin- und Kuchenbäckerin Irena in ihrem Element.

Pilzfreundin und Kuchenbäckerin Irena Dombrowa in ihrem Element.

Frischer Rhababerkuchen schmeckt lecker!

Frischer Rhababerkuchen schmeckt lecker!

16. Mai 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Zu einer öffentlichen Pilzlehrwanderung ludt der “Steinpilz-Wismar” alle interessierten Pilzfreunde am Sonnabend, dem 16. Mai 2009, ein. Treff war um 09.00 Uhr am ZOB Wismar, in der Wasserstrasse. Mit dem PKW ging es dann nach Neukloster. Hier erwartete uns auch schon Bützow`s Pilzberater Klaus Warning. Die Wanderroute führte am Neukloster See im Bereich der dortigen Halbinsel entlang. Verschiedene Frühlingspilze blieben größtenteils, bedingt durch die lange Trockenheit, aus. Wir waren insgesammt 6 Pilzfreunde. An frischen Pilzen gab es nur einige Grünblättrige Schwefelköpfe, Kiefern Zapfen - Rüblinge, Schwefelporlinge und zwei kleine Tintlinge.

Wir starteten am nördlichen Eingang zum Naturpark Sternberger Seenland in Neukloster.

Wir starteten am nördlichen Eingang zum Naturpark Sternberger Seenland in Neukloster.

Reinhold Krakow

10. Mai 2009 - Ostseeküstenwanderung der Pilzfreunde

Am Sonntag, dem 10. Mai 2009 trafen sich 9 Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. und der Bützower Pilzberater Klaus Warning um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem wismarer Zeughaus. Mit dem PKW fuhren wir dann nach Wohlenberg. An der dortigen “Liebeslaube” beginnend, starten wir dann zu einer abwechslungsreichen Ostseeküstenwanderung bis nach Hohen Wieschendorf. Frischpilze waren kaum im Angebot, dafür aber schönes Wetter und eine tolle Küstenlandschaft. An frischen Pilzen fanden wir nur einige Frühlings - Mürblinge, Frühlings - Ackerlinge, einen Maipilz und zwei Schuppige Porlinge. Dafür trat als Massenpilz der Sanddorn Feuerschwamm in Erscheinung.

Sanddorn - Feuerschwamm (Phellinus hippophaecola) Dieser Porling ist in den Sanndorngebüschen der Ostseeküste häufig.10. Mai 2009.

Sanddorn - Feuerschwamm (Phellinus hippophaecola) Dieser Porling tritt in den Sanddorngebüschen längst der Ostseeküste häufig auf. Standortfoto vom 10. Mai 2009.

Reinhold Krakow 

09. Mai 2009 - Frühjahrstagung der Pilzberater

Die Frühjahrstagung der Pilzberater Mecklenburg -  Vorpommerns fand am Sonnabend, dem 09. Mai 2009 wieder in Teterow statt.

Reinhold Krakow

08. Mai 2009 - Treffen der Kräuterfreunde

8 Kräuterfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. trafen sich am Freitag, dem 08. Mai 2009, um 18.00 Uhr im “Steinpilz-Wismar”, ABC Strasse 21. Thema des Abends war die Karoffel im Zusammenspiel mit Quark und den verschiedenen Kräutern. 

Reinhold Krakow

02. Mai 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Am Sonnabend, dem 02. Mai 2009 ludt derSteinpilz-Wismarwieder zu einer geführten Pilzwanderung ein. Treff war um 08.00 Uhr auf dem ZOB Wismar, in der Wasserstrasse. Mit zwei PKW`s ging es in Richtung Schweriner See bis Raben Steinfeld. Von hier aus wanderten wir an dessen Ufer durch teils sehr alte Laubwaldbestände bis nach Görslow/Resthof. 

Beindruckend sind die teils sehr steilen Hangterrassen zum Schweriner See hin, mit ihren zum Teil uralten Eichen und Buchen.

 Die Wochenlang anhaltende Trockenheit in Mecklenburg ließ kaum frische Pilze sprießen. Die Maipilze, die hier allerdings standen, wurden schon vor uns geerntet, was uns die madigen Überreste bewiesen. Bei “Kaiserwetter” lohnte sich diese Tour in wunderschöner Natur aber in fast jeder Hinsicht (bis auf die Pilze). 

Abschlußfoto bei Görslow/Resthof am Schweriner See. In der Mitte sitzend Pilzberaterin Irena Dombrowa.

Abschlußfoto bei Görslow/Resthof am Schweriner See. In der Mitte sitzend Pilzberaterin Irena Dombrowa.

 Wir waren 7 Pilzinteressierte kleine und große, junge und nicht mehr ganz so junge Leute.

Reinhold Krakow

 

24. - 26. April 2009 - Frühjahrstagung der AMMV (NABU)

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Mykologie Mecklenburg Vorpommern trafen sich vom 24. - 26.04.09 in Lenzen im Elbtal zu ihrer diesjährigen Frühjahrstagung.

Reinhold Krakow

18. April 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Am Sonnabend, dem 18. April 2009 waren Pilzinteressierte Wanderfreunde wieder zu einer Pilzwanderung zu um 08.00 Uhr am ZOB Wismar, in der Wasserstrasse, herzlich eingeladen. Mit dem PKW sollte es in die Kiefernaufforstung bei Perniek gehen. Leider waren wir nur 2 Pilzfreunde ohne Auto. Somit fiel diese Tour leider aus. Angesichts der Trockenheit die gerade auch im Kiefernwald herrscht, wohl auch kein großer Verlust.

Reinhold Krakow

04. April 2009 - Öffentliche Pilzlehrwanderung

Zur ersten Pilzwanderung in diesem Jahr lud der “Steinpilz-Wismar” interessierte Pilzfreunde am Sonnabend, dem 04. April 2009 ein. Treff war um 08.00 Uhr am ZOB Wismar, in der Wasserstrasse. Von hier aus starteten wir mit dem PKW in den Staatsforst Jamel bei Sternkrug. Bei sehr schönem, frühsommerlichem Wetter wanderten wir durch den noch lichtdurchfluteten Frühlingswald. Die Erwartungen der Speisepilz - Fans wurden zwar nicht erfüllt, aber dennoch kann die erste Wanderung zur Saisoneröffnung als voller Erfolg gewertet werden. Wir fanden nähmlich ein staatliches Vorkommen der bei uns sehr seltenen Riesen - Lorchel (siehe auch unter Pilzwanderungen). 8 Pilzfreunde nahmen teil.  

Reinhold Krakow   

03. April 2009 - Treffen der Kräuterfreunde

Am Freitag, dem 03. April 2009 traffen sich 5 Kräuterfreunde des ehemaligen Vereins “Leben mit der Natur” um 19.00 Uhr im “Steinpilz-Wismar”, ABC Strasse 21. Auf dem Programm stand der Neuanfang unter dem Dach der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V.. Die hier anwesenden Kräuterfreunde wollen auf jeden Fall ihre Aktivitäten fortsetzen und planen zum nächsten Treffen im Mai einen speziellen  Vortragsabend.

Reinhold Krakow

29. März - 18. April 2009 - Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins auf Lebenszeit

Sonntag, den 29. März von 10.00 - 16.00 Uhr.

Sonnabend, den 04. April von 10.00 - 16.00 Uhr.

Sonntag, den 05. April von 10.00 - 16.00 Uhr.

Sonnabend, den 11. April von 10.00 - 16.00 Uhr.

Die Prüfung fand am Sonnabend, den 18. April um 11.00 Uhr statt.

An ihr nahmen 20 Angelfreunde teil, die auch alle die Prüfung mit Erfolg bestanden! 2 von ihnen absolvierten die Prüfung ohne Lehrgang.

Wo? - bei Irena Dombrowa in Keez bei Brüel, Dorfstrasse 1a. Anmeldungen unter Tel.: 038483/27694 oder 03841/228917.  

      E-Mail: steinpilz.wismar@t-online.de

Der Lehrgang startete wie geplant am 29.03.2009 in Keez bei Brüel.

Es nahmen 18 Angelfreunde daran teil.

Reinhold Krakow

27. März 2009 - Treffen der Pilzfreunde

Die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. trafen sich am Freitag, dem 27. März um 19.00 Uhr im “Steinpilz - Wismar”, ABC Strasse 21. Thema des Abend`s war der “Pilz des Jahres 2009″ (Blauer Rindenpilz). 

Nach einer Stärkung durch selbstgemachten Kartoffelsalat und Wiener Würstchen, serviert von Pilzfreundin Inge Schellbach, brachte uns Frau Brigitte Schurig, ehemalige Landespilzsachverständige Mecklenburg Vorpommerns und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Mykologie,  diesen seltenen und farbenfreudigen Holzpilz etwas näher und vieleicht können wir diese wärmeliebende Art in Zukunft auch in Mecklenburg begrüßen. Der Treibhauseffekt wird`s wohl möglich machen. 

Pilzfreundin Bärbel Wirth brachte uns die von ihrem Mann liebevoll bemahlten Steinpilz - Aufsteller mit.

Begrüßen konnten wir auch zwei weitere Gäste: Elfi Hruby- Pilzberaterin im Landkreis Ludwigslust und den Pilzberater der mecklenburgischen Kleinstadt Bützow, Herrn Klaus Warning. Beide brachten auch frische Pilze mit: Samtfußrüblinge und Winter - Trompetenschnitzling als vertreter der zu Ende gehenden kalten Jahreszeit und Schildförmige Scheibenlorcheln sowie Gesäte Tintlinge als Vorboten der wärmeren Jahreszeit. Bei letzterem mußte erst einmal mikroskopisch abgeklärt werden, ob es sich dabei nicht um Psathyrella pygmaea handelt. Der Befund viel positiv für unseren Tintling aus.

Schließlich schauten wir uns noch drei Beiträge über Beamer an: Pilzausstellung 1996 im wismarer Rathaus, Pilzausstellung im Botanischen Garten Rostock 1997 und einen kleinen Film über Trüffelsucher und ihren eigenwilligen Schweinen.

Mit 13 Pilzfreunden war der Abend recht gut besucht. 

Reinhold Krakow    

06. März 2009 - Treffen der Kräuterfreunde

3 Kräuterfreunde des VereinsLeben mit der Natur“ e.V. Wismar traffen sich am Freitag, den 06. März 2009, um 19.00 Uhr imSteinpilz-Wismar“, ABC Strasse 21. Thema des Abend`s war die Auflösung des obig genannten Vereins. Letzte Formalitäten zur Vereinsauflösung wurden geregelt und eine erste Planung für den Neubeginn in der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. besprochen. Schade nur, dass so wenige an diesem Abend erschienen waren, denn Kräuterfreundin Irena Dombrowa hat viel Mühe und Zeit in die Vorbereitung des letzten Abends investiert. Übrigens gründete sich der Verein “Leben mit der Natur” auf den Tag genau vor drei Jahren, am 06. März 2006 in den gleichen Räumlichkeiten. 

Reinhold Krakow   

27. Februar 2009 - 2. Treffen der Pilzfreunde 2009

18 Pilzfreunde der Gemeinnützige Gesellschaft Wismar e.V. trafen sich am Freitag, den 27. Februar 2009  um 19.00 Uhr im ”Steinpilz-Wismar”, ABC Straße 21.  Auf dem Programm standen bewegte Bilder des Jahres 1995 - gezeigt wurde der Film “Pilze Sammeln und Erkennen” den Eberhard Welz und Reinhold Krakow im Herbst des Jahres 1995 aufnahmenFür das leibliche Wohl sorgte wieder einmal mehr unsere Pilzfreundin Irena Dombrowa mit ihrer beliebten und einzigartigen  Pilzsuppe. Diesmal bestehend aus Maipilzen und Champignons sowie diversen VerfeinerungenGerade noch pünktlich konnte ich den Veranstaltungsplan für das laufende Jahr fertigstellen, so das sich jeder ein Exemplar mitnehmen konnte. 

Er ist für 1.00 € im “Steinpilz-Wismar” erhältlich.    

Reinhold Krakow

06. Februar 2009 - Treffen des Vereins “Leben mit der Natur” e.V. Wismar

Am Freitag, dem 06. Februar 2009 traffen sich die Mitglieder des Vereins “Leben mit der Natur” e.V. um 19.00 Uhr im Steinpilz - Wismar, ABC Strasse 21. Es wurde beschlossen, den eigenständigen, obig genannten Verein, aufzulösen. Die weiter an der Kräuterkunde interessierten Mitglieder treten, wie schon die Pilzfreunde, der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. bei. 10 Mitglieder waren anwesend.

Reinhold Krakow

07. - 21. Februar 2009 - Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins

Ein Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins auf Lebenszeit fand im Februar im Steinpilz - Wismar statt. Kursleiterin war Frau Irena Dombrowa, ehrenamtliches Mitglied der Fischereiaufsicht im Landkreis Parchim.

Die Prüfung erfolgte am 21.02.2009 um 09.00 Uhr im Rathaus Wismar.

Wir haben den Lehrgang gestartet, obwohl trotz 10 telefonischen Anmeldungen, nur 7 Teilnehmer erschienen waren.

 Es haben alle 7 Teilnehmer unseres Lehrgangs die Prüfung bestanden !  

Reinhold Krakow

30.01.2009 - 1.Treffen der Pilzfreunde 2009

Am Freitag, den 30.01.2009 trafen sich die Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. um 19.00 Uhr im Steinpilz Wismar - ABC Straße 21.

Thema des Abends war die Planung für die Saison 2009. Anschließend schauten wir uns Bilder von Pilzlehrwanderungen der letzten Jahre an, die Pilzfreund Ullrich Bardet eigentlich schon zu unserer Weihnachtsfeier zeigen wollte. Helmut Meier, Vorsitzender des Vereins “Leben mit der Natur” e.V. Wismar brachte uns vier neue Steinpilzaufsteller, die er in seiner Tischlereiwerkstatt für uns fertigte. Die stellvertretende Vorsitzende der Gemeinnützigen Gesellschaft, Frau Ingrid-Maria Rieck, gab einen Überblick über die Ergebnisse des Projektes “Kundig rund um den Pilz“, welche nur durch die Unterstützung der “Aktion Mensch-die Gesellschafter.de” so erreicht werden konnten. Allerdings hatten wir eine noch breitere Resonanz erhofft und werden die Angebote auch im Jahr 2009 aufrecht erhalten. So haben Vereine und Schülergruppen nach vorheriger Terminabsprache weiterhin die Möglichkeit jeden Dienstag in der Zeit von 08.00 - 12. 00 Uhr unsere Angebote wahr zu nehmen. Bei Frau Rieck konnte auch der Vereinsbeitrag für 2009 entrichtet werden. Pilzfreund Thomas Harms berichtete uns schließlich noch von der gesundheitsfördernden Wirkung des Klapperschwamms (Grifola frondosa). Mit 17 Pilzfreunden war die Veranstaltung sehr gut besucht.

Reinhold Krakow

„Der Steinpilz“ ist mit neuer Website online

Nach der Erarbeitung eines Werbeflyers sind wir nun auch im gleichen Design im Internet präsent. Ab sofort gibt es hier neben den allgemeinen Informationen über die Pilzberatungsstelle und die Interessengruppe der Pilz- und Kräuterfreunde in Wismar auch Terminankündigungen und ein Tagebuch mit Berichten über unsere Arbeit.

Viel Spaß beim Durchstöbern unserer Website!