Giftpilze im Sommer

Giftpilze Im Sommer

Giftpilze im Sommer

In loser Folge möchten wir in dieser Rubrik einige wichtige Giftpilze, denen man in Mecklenburg begegnen kann, kurz vorstellen. 

Weißer Gift- Champignon oder Karbol - Champignon (Agaricus xanthodermus). Dieser häufige und oft sehr zahlreich auftretende Egerling ist schwach giftig. Er ruft besonders bei empfindlichen Personen heftige Brechdurchfälle hervor.

Weißer Gift- Champignon oder Karbol - Champignon (Agaricus xanthodermus). Dieser häufige und oft sehr zahlreich auftretende Egerling ist schwach giftig. Er ruft besonders bei empfindlichen Personen heftige Brechdurchfälle hervor. Standortfoto vom 06. Juni 2009 im wismarer Park am Seeblick.

Kahler Krempling (Paxillus involutus). Dieser ausgesprochen häufige Pilz wächst von Mai - November in Laub- und Nadelwäldern und Parkanlagen. Er wurde besonders früher viel gegessen. Seit Jahrzehnten gilt aber schon die Faustregel: "Hände weg vom Kahlen Krempling!".

Kahler Krempling (Paxillus involutus). Dieser ausgesprochen häufige Pilz wächst von Mai - November in Laub- und Nadelwäldern sowie in Parkanlagen. Er wurde früher viel gegessen. Seit Jahrzehnten gilt aber die Faustregel: "Hände weg vom Kahlen Krempling"! Roh ist er stark giftig! Gut erhitzt zwar nicht mehr, aber er kann beim wiederholten Genuss schwere allergische Reaktionen hervorrufen, die lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können.

Pantherpilz (Amanita pantherina) Dieser gefährliche Giftpilz aus der Gattung der Knollenblätterpilze ist besonders in den Sommermonaten oft sehr häufig auf sandigen Böden anzutreffen.

Pantherpilz (Amanita pantherina) Dieser gefährliche Giftpilz aus der Gattung der Knollenblätterpilze ist besonders in den Sommermonaten oft sehr häufig im Laub- und Nadelwald auf sandigen Böden anzutreffen. Gern auch an thermophilen Standorten unter Eichen. Er kann mit den essbaren Grauen Wulstlingen und Perlpilzen verwechselt werden. Die haben aber keine gerandete Knolle, eine geriefte Manschette und der Perlpilz weist zu dem immer mehr oder weniger weinrötliche Tönungen auf. Standortfoto vom 27. Juni 2009 im Neukloster Forst.