Trichterlinge

Trichterlinge in Mecklenburg

Trichterling = Clitocybe

Die Trichterlinge leben saprophytisch, besonders in der Laub- und Nadelstreu der Wälder, aber auch auf Pflanzenresten auf Wiesen. Viele besitzen einen typisch, mehr oder weniger trichterförmigen Hut. Besonders bei älteren Pilzen. Einige, besonders gelbbräunliche Arten können gegessen werden, viele sind zur Speise ungeeignet und wieder andere, besonders weißliche Arten, zum Teil schwer giftig! Die Artenreiche Gattung umfaßt in Mitteleuropa etwa 80 Arten.

Feinschuppiger Trichterling (Clitocybe squamulosus). Dieser Trichterling wächst immer bei Nadelbäumen, meist Fichte, aber soll auch bei Kiefern vorkommen.Er ist bei uns in Mecklenburg zerstreut zu finden. Im Bergland soll er viel häufiger vorkommen. Der Pilz ist essbar.

Feinschuppiger Trichterling (Clitocybe squamulosus). Dieser Trichterling wächst immer bei Nadelbäumen, meist Fichte, aber soll auch bei Kiefern vorkommen.Er ist bei uns in Mecklenburg zerstreut zu finden. Im Bergland soll er viel häufiger vorkommen. Der Pilz ist essbar. Standortfoto am 10. Juni 2009 im Forst Gädebehn.

Kohlen Trichterling (Clitocybe sinopica). Nicht nur auf Brandstellen findet man diesen leicht kenntlichen Trichterling. Er ist eine Chrakterart sandiger Kiefernwälder wo er schon ab Mai bis in den Herbst zu finden ist. Beachtet man seine fast rotbräunliche färbung und den starken Mehlgeruch mit Gurkenkomponente, ähnlich dem des Maipilzes, so ist er leicht von anderen gelbbräunlichen Trichterlingen zu unterscheiden.

Kohlen Trichterling (Clitocybe sinopica). Nicht nur auf Brandstellen findet man diesen leicht kenntlichen Trichterling. Er ist eine Chrakterart sandiger Kiefernwälder wo er schon ab Mai bis in den Herbst zu finden ist. Beachtet man seine fast rotbräunliche Färbung und den starken Mehlgeruch mit Gurkenkomponente, ähnlich dem des Maipilzes, so ist er leicht von anderen gelbbräunlichen Trichterlingen zu unterscheiden. Der Kohlen - Trichterlind ist essbar. Standortfoto am 10. Juni im Neukloster Forst.

Ranziger Trichterling (Clitocybe phaeophthalma). Dieser häufige grauweißliche Trichterling ist besonders im Herbst längst der Waldwege gesellig anzutreffen. Anscheinend liebt er mehr oder wenige kalkhaltige Stellen. Er ist gut an seinem stinkenden, stechenden Geruch zu erkennen. In der Literatur wird er auch als Hühnerstallgeruch bezeichnet. Der Ranzige Trichterling ist giftig. Standortfoto im August 2009 im ehemaligen Staatsforst Turloff.

Ranziger Trichterling (Clitocybe phaeophthalma). Dieser häufige, grauweißliche Trichterling ist besonders im Herbst längst der Waldwege gesellig anzutreffen. Anscheinend liebt er mehr oder wenige kalkhaltige Stellen. Er ist gut an seinem stinkenden, stechenden Geruch zu erkennen. In der Literatur wird er auch als Hühnerstallgeruch bezeichnet. Der Ranzige Trichterling ist giftig. Standortfoto im August 2009 im ehemaligen Staatsforst Turloff.

Riesen - Krempentrichterling (Aspropaxillus giganteus) Dieser wirklich gigantische Trichterling wächst nicht sehr häufig, aber wenn, da unübersehbar im August und September auf Wiesen, Waldlichtungen und in Wäldern. Sein Hut kann einen Durchmesser von 40 cm erreiche und er tritt gerne in Hexenringen auf. Die Größe und sein markanter Mehlgeruch sind gute Kennzeichen. Der ganze Fruchtkörper ist weiß bis schmutzig gelblich geförbt. Der ebenfalls sehr groß werdende Mönchskopf hat einen viel hochbeinigeren, eleganteren Habitus und wächst meist viel später in Laubwäldern. Auch er ist wie der Riesen - Krempentrichterling essbar. Standortfoto am Roten See bei Brüel am 05. September 2009.

Riesen - Krempentrichterling (Aspropaxillus giganteus). Dieser wirklich gigantische Trichterling wächst nicht sehr häufig, aber wenn, dann unübersehbar im August und September auf Wiesen, Waldlichtungen und in Wäldern. Sein Hut kann einen Durchmesser von 40 cm erreichen und er tritt gerne in Hexenringen auf. Die Größe und sein markanter Mehlgeruch sind gute Kennzeichen. Der ganze Fruchtkörper ist weiß bis schmutzig gelblich gefärbt. Der ebenfalls sehr groß werdende Mönchskopf hat einen viel hochbeinigeren, eleganteren Habitus und wächst meist später im Jahr in Laubwäldern. Auch er ist, wie der Riesen - Krempentrichterling, essbar. Standortfoto am Roten See bei Brüel am 05. September 2009.