Pilze und Wetter Januar bis März 2026
Wetter und Pilzwachstum in Mecklenburg
Tagebuch zu Pilze und Wetter Januar bis März 2026
01.01.2026 – Neujahr
Mit diesem Aquarell von Sylvina wünschen wir allen Pilzfreunden und Lesern des Tagebuches für 2026 Gesundheit, Glück, Erfolg und Freude.
Der Fliegenpilz ist ein bekanntes Glückssymbol, obwohl er giftig ist.
Die genaue Herkunft ist unklar, aber Theorien umfassen seine frühere Verwendung als Rauschmittel, das Glückgefühle auslöst. Seine auffällige Optik wird mit Magie verbunden.
Und letztendlich können Fliegenpilze Pilzsucher zu Glückspilzen machen, da in ihrer Nähe oft auch die begehrten essbaren Steinpilze zu finden sind.
In diesem Sinne wünschen wir euch allen viel Glück für 2026!
Eure Pilzfreunde der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V.
02.01.2026 – Freitag

Kleine Judasohren (Auricularia auricula-judae) brechen hier aus der Rinde eines Holunders hervor.
Foto: Christian Boss
Heute trafen sich Torsten, Chris und Christian zu einer Saisonauftakt-Exkursion nordöstlich von Grevesmühlen. Als Ziel hatten sie sich den langgestreckten Vielbecker Waldsee mit viel Totholz ausgesucht.
Der Vielbecker See ist ein flussähnliches Gewässer, welches sich über den nördlichen Ortsteil von Grevesmühlen erstreckt. Um den knapp 30 Hektar großen See führt ein Wanderweg, am nordöstlichen Ufer schließt sich ein größeres Waldgebiet an.
Neben Zitter- und Schwarzpappeln sowie einigen wenigen alten Eichen war der häufigste Baum erfreulicherweise die Grauerle (Alnus incana). An diesem Standort hat sie sich bislang noch behauptet und wurde noch nicht von der konkurrenzfähigeren und langlebigeren Schwarzerle (Alnus glutinosa) verdrängt.
Einen ausführlichen Bericht mit einigen ausgewählten Funden findet ihr hier.

Bambus im Uferbereich des Sees. Es handelt sich bei Bambus um eine ausufernd wachsende invasive Pflanzenart, die nichts in unserer heimischen Natur zu suchen hat. Er bringt auch keinen ökologischen Nutzen. Da er nicht blüht und keine Früchte bildet, bietet er Vögeln und Insekten keine Nahrung.
Foto: Christian Boss
03.01.2025 – Sonnabend
Heute hat der Winter mit stellenweise starken Schneefällen endgültig in Mecklenburg-Vorpommern Einzug gehalten.
Das steuernde Tief „Tizian“ liegt bei Gotland. Randtiefs ziehen dabei von der Nordsee her mit viel Feuchtigkeit nach Norddeutschland.
Ein Sturmtief über der Ostsee führt kalte polare Meeresluft mit sich und brachte Schnee, Frost sowie teils stürmischen Wind. An der Ostsee treten örtlich Wind- und Sturmböen mit Geschwindigkeiten von 60 bis 70 Kilometern pro Stunde auf, vor allem in Küstennähe besteht zudem ein geringes Risiko für kurze Wintergewitter. In den Nächten kann die Temperatur im Binnenland auf bis zu minus sieben Grad absinken, an der Küste auf minus vier Grad.
Auch in den kommenden Tagen bleibt es laut Deutschem Wetterdienst winterlich.

Laut Wettervorhersage bleibt es auch die nächsten Tage winterlich mit Frost und Schnee.
Quelle: Deutscher Wetterdienst



