Wetter und Pilze im Raum Nordwestmecklenburg

Tagebuch Wetter / Pilze August 2018

Schaurige Wetterstimmung heute morgen an der Wohlenberger Wiek. Letzte Gewitterschauer aus der Nacht ziehen langsam zur Ostsee ab. Viel Niederschlag haben sie nicht gebracht. Die Dürre geht weiter!

Mittwoch, 01. August (Bundesfeier in der Schweiz) – Der Juli endete mit extremer Hitze. Selbst in Kirchdorf, auf der Ostsee – Insel Poel, ging bis auf 37 Grad rauf! Absoluter Rekord, so warm war es hier noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nach einigen Gewittern gestern Nachmittag/Abend und heute morgen ist es etwas angenehmer geworden, aber immernoch hochsommerlich warm. Nur ganz vereinzelt gab es bei diesen Schauern nennenswerte Regenmengen, die aber keine offizielle Meßstation trafen. So geht es meist knochentrocken weiter.

Da ich u. a. durch meinen Urlaub einen Nachholebedarf bei meinen Mittwochsexkursionen habe, ging es heute trotz frustrierender Aussichten in ein neues Meßtischblatt – 2337 = Dabel. Hier war natürlich der erste Quadrant an der Reihe, in dem sich die Peeschen Tannen befinden. Sandboden, überwiegend bestanden von Nadelforsten (Kiefern, Fichten und Lärchen). Das Gebiet war absolut ausgetrocknet und da es zum Landkreis Ludwigslust – Parchim gehört, gelten hier zumindest eingeschränkte Betretungsverbote für die sandigen Nadelwälder. Eingeschränkt in so fern, dass man zwar in den Wald darf, aber die Wege sollten nicht verlassen werden. Daran hielt ich mich strikt und machte eigentlich nur einen entspannten, aber bei der Wärme doch etwas anstrengenden Waldspaziergang. Leider ist es hier über weite Strecken ziemlich verkrautet und wie in vielen unserer trockensandigen Kiefernforste, haben sich zahlreich Spätblühende Traubenkirchen angesiedet. Dieser invasive Neophyt wurde im 19. Jahrhundert von Nordamerika zunächst als Zierstrauch, aber auch zu forstwirtschaftlichem Versuchsanbau, nach Europa geholt.  Vögel sorgten seit dem für eine massive Ausbreitung und inzwischen verunkrauten sie unsere armen Kiefernstandorte, gemeinsam mit einer stickstoffliebenden Pflanzenwelt, wofür die Landwirtschaft die Verantwortung trägt. Neuerdings laufen Versuche, die auch als „Pest des Waldes“ bezeichnete Pflanze mit einem bei uns häufigen Pilz zu bekämpfen, nähmlich mit dem Violetten Knorpelschichtpilz (Chondrostereum purpureum). Wir kennen und finden ihn besonders im Spätherbst und Winter häufig an Laubholz. Etwas gutes wird der  amerikanischen Traubenkirche aber auch nachgesagt. Sie soll bei Waldbränden in den trockenen Kiefernwäldern als Brandriegel fungieren. Die Feuer gehen hier nicht so schnell durch, wie im Kiefern – Reinbestand.

Hier die kleine Artenliste aus den Peeschen Tannen: MTB: 2337/1: Eichen – Mehltau, Echter Zunderschwamm, Holunder Rindenschichtpilz, Eichen – Zystidenrindenpilz, Flacher Lackporling, Schmetterlings – Tramete, Gemeiner Spalblättling, Striegeliger Schichtpilz und Gemeiner Violettporling.

Die Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina) verpestet als unerwünschter Neophyt unsere armen, sandigen Wälder. 01.08.2018 in den Peeschen Tannen.

Donnerstag, 02. August (Lady Of The Angels Day in Costa Rica) – In der zweiten Nachthälfte hatten sich an einer Konvergenz – Linie über Thüringen, Sachsen – Anhalt und dem nordwestlichen Brandenburg sehr heftige Gewitter gebildet, die Strichweise über hundert Liter Regen auf den Quadratmeter lieferten. Die überaus heftigen Wolkenbrüche gingen mit Überschwemmungen und weiteren Schäden einher. Sie zogen in Richtung Norden, bis zur Müritzregion und dem südlichen Vorpommern. Hier gab es aber wesentlich weniger an Niederschlag. Derartige Regenmengen sind mindestens notwendig, um ein solideres Pilzaufkommen vorzubereiten. Aber bitte nicht in Sturzfluten, sondern durch intensiven Dauerregen an mindestens ein bis zwei Tagen. Dieser ist aber leider nicht in Sicht. Statt dessen geht die Hitze weiter. Nachdem es letzte Schauer heute morgen gab, wurde es  zunehmd sonnig, wobei sich schwüle bemerkbar machte. Die war bei 25 – 30 Grad aber noch einigermaßen eträglich. Morgen und am Sonnabend wird es aber wieder richtig tropisch mit bis zu 35 Grad im Schatten! Erst im laufe des Sonnabend und in der Nacht zum Sonntag weht eine Kaltfront kurzzeitig deutlich angenehmere Luft zu uns in den Nordosten. Wir müssen uns dann mal mit 23 bis 26 Grad begnügen und unsere Wohnungen ordentlich durchlüften, bevor es in der neuen Woche wieder Steil bergauf gehen soll.

Wie ich vor einigen Tagen im Juli – Tagebuch schon erwähnte, hat sich über Spanien Rekord – Hitze eingefunden, die nun bis Mitte nächster Woche auch den Weg nach Deutschland finden soll. Nach den neuesten Berechnungen können wir in der Nordhälfte der Bundesrepublick dann mit 35 – 40 Grad im Schatten rechnen! Wir haben also den heißesten Tag des Jahres wohl noch vor uns! Wahrscheinlich mit einigen Unwettern wird die Bruthitze danach wohl nachhaltig aus Deutschland vertrieben. Bei normalen Sommertemperaturen könnte es dann öfters Schauern. Großer Landregen ist aus heutiger Sicht unwahrscheinlich. Ein nachhaltiger Durchbruch an der Pilzfront ebenso!

Als Abschlußfoto des Juli – Tagebuches habe ich ein Bild von der Gewitterfront von Dienstag Abend veröffentlicht, das mehrere Niederschlagskerne zeigte. Gestern morgen bin ich eine Runde durch die betroffenen Gebiete gefahren. Wie man sieht, kam hier einiges vom Himmel. Beckerwitz an der Wohlenberger Wiek wurde voll getroffen. Vieleicht sind auf der Golfanlage im nahen Hohen Wieschendorf in einigen Tagen Wiesen – Champignons zu erwarten. Ein weiteres Zentrum war bei Brook/Hohen Schönberg, im Klützer Winkel. Hier gab es ein richtiges Unwetter mit schweren Sturmböen. Große Äste der Alleebäume wurden abgerissen.

Freitag, 03. August (Internationaler Tag des Bieres) – Na dann Prost! Bei der Affenhitze ist ein kühles Pils ein Genuss und es wirkt auch viel effektiver.

Eine Hitze war das auch heute wieder und dazu noch ziemlich schwül. Regen (1 – 2 l/qm) könnte es morgen wieder geben in form einzelner Schauer und Gewitter. Insbesondere in Ostseenähe, rund um den Großraum Rostock, besteht aus heutiger Sicht eine recht hohe Gewitterwahrscheinlichkeit. Die Küstengebiete werden von einer kleinen Randtiefentwicklung gestreift, die eine Kaltfront hinter sich her schleift. Diese wird dann am Sonntag einen Hauch kühlerer Meeresluft heranwehen. Diese wird aber im laufe des Montags wieder vertrieben.

Tierische Hitze macht sich dann von Spanien her auf den Weg zu uns. Es wird unerträglich und es dürfte die Hitzespitze dieses außergewöhnlichen Dürre – Sommers werden. Dann aber nähert sich vom Atlantik her eine markante Kaltfront, die mit schweren Unwettern die Hitze entgültig verdrängen soll. Allerdings sollte man sich nicht zu früh freuen, denn es scheint immer noch relativ unwahrscheinlich, dass sich nun die große Druckverteilung zu gunsten einer wechselhaften Westwindlage längerfristig ändern sollte. Schön wäre es und derzeit sieht es wohl auch so aus. Großer Regen scheint aber auch dann nicht in Sichtweite. Wie ich heute auf Kachelmann – Wetter gelesen habe, gibt es ein Vorhersagemodel des Europäischen Zentrums für Mittelfristige Wettervorhersagen, dass eine 46 tägige Mittelfristprognose rechnet und dieses hat sich in letzter Zeit ganz gut bewährt. Die Rechnung geht bis 15./16. September und dort wird eine weitere, starke Austrocknung Mitteleuropas gerechnet. Nur über Skandinavien könnte es überdurchnittlich nass werden und auch in Richtung Südeuropa. In Mitteleuropa also weitere Versteppung mit immer höherem Niederschlagsdefizit!

Die Pilzsaison scheint dann engültig ein Totalausfall zu werden und auch unsere Großen Pilzausstellungen dürften allmählich zu Wackelkandidaten werden.

Inzwischen sieht es in vielen Parkanlagen und unter Alleebäumen wie im Herbst aus. Der Hitze- und Trockenstreß läßt die Bäume das Laub abwerfen und die in diesem Jahr aufgeforsteten Jungbäume sind meistens schon eingegangen. Das Foto mit dem Pappellaub habe ich am 31.07.2018 bei Wismar aufgenommen.

Sonnabend, 04. August (Tag der Küstenwache in den USA) – Mit den Schauern war es nicht so doll. Nur ganz vereinzelt, vor allem nach Vorpommern zu, gab es einige Tropfen. Aber zumindest frischte der Wind etwas auf und wehte schon mal etwas angenehmere Luft in´s Land. Nach drückend schwüler, stickiger Nacht wurde es etwas erträglicher.

So nutzte ich den späten Nachmittag und Abend um eine weitere Mittwochsexkursion nachzuholen, nähmlich die, die am 18. Juli an der Reihe gewesen wäre. Im MTB 2337/2 gibt es reichlich Wald. Ich entschied mich für die Seetannen, die an den Dabeler und Klein Pritzer See grenzen. Staubiger Sandboden mit erstaunlich vielseitigem Waldbestand. Auch die Mildenitz tangiert das interessante Gebiet. Naturbelassene Waldstücke mit reichlich Totholz. Kiefern- und Fichtenforste, Jungaufforstungen. Buchenbereiche, die jedem Pfifferlings- und Steinpilz – Fan das Herz höher schlagen lassen würden, so sie denn überhaupt eine Chance hätten zu wachsen. Integriert auch mindesten ein ganz tolles Torfmoor mit Birken und Blaubeeren. Diese gibt es übrigens auch sonst immer wieder in diesem Gebiet. Nur im Moor standen sie gut im Saft und hatten auch noch Früchte. Auf den armen Sandflächen waren sie hingegen oft vertrocknet. Ich hielt mich wieder weitgehend an die Vorlage, möglichst die Waldwege nicht zu verlassen. Nur bei dem Moor konnte ich nicht an mich halten und wagte einen kleinen Abstecher. Frischpilze gab es heute und auch hier sogut wie keine. Daher habe ich auch nur eine Handvoll Arten aufgeschrieben, darunter nichts besonderes. Hier die Liste von MTB: 2337/2 Seetannen: Eichen – Mehltau, Schwefelporling, Rotbrauner Borstenscheibling, Gemeiner Violettporling, Adlerfarn – Fleckenpilz, Schmetterlingstramete, Echter Zunderschwamm, Birken – Zungenporling und Eichen – Rindensprenger.

Das Orakel ist wieder da! Es setzt zu seiner zweiten Wachstumsphase des Jahres an, der Schwefelporling (Laetiporus sulphureus). Hatte er uns doch bereits im Frühjahr durch reichliches Wachstum signalisiert, dass es wohl ein schlechtes Pilzjahr werden würde. Wie recht er doch zumindest bis zum jetztigen Zeitpunkt gehabt hat. Liebhaber dieses leckeren Speisepilzes dürfen ab sofort wieder nach ihm fahnden, gibt es doch sonst kaum einen Frischpilz. Standortfoto am 04.08.2018 an Eichenstubben in den Seetannen.

Sonntag, 05. August (Tag der Unterwäsche in den USA) – War das heute morgen eine Wohltat, alle Fenster aufzureißen und die frische „Polarluft“ durch die überhitzten Zimmer wehen zu lassen. Ein Wunder ist es schon, dass zur Zeit überhaupt von irgendwoher solch frische Luft angezapft werden konnte. Aber das war nur eine Eintagsfliege, bald schlägt die Hitze wieder erbarmungslos zu.

So nutzte ich das angenehmere Wetter zum nachholen einer weiteren Mittwochsexkursion, die am 25. Juli hätte stattfinden sollen. Ziel war der ehemalige Staatsfotst Turloff in der Nähe des ehemaligen Forsthofs Turloff. In dieser Region soll auch unsere diesjährige Nachtwanderung stattfinden. Teilbereiche der umfangreichen Wälder sind mir bereits seit längerem bekannt, es gibt aber etliche Ecken, in denen ich noch nicht unterwegs war und eine solche wählte ich für heute aus. Mächtige Traufeichen am Waldrand. Wuchtige Buchenbereiche, teils richtig gut naturbelassen, da vor einiger Zeit noch Militärstandort. Auch sandige Kiefern, Fichten und Lärchenforste. Jüngere Eichenbestände mit Pfifferlingsgefahr, aber besonders in den Altbuchen- und Eichenbereichenen herrscht bei günstigen Witterungsbedingungen Steinpilz – Alarm. Ich muss mich immer wieder wundern, wie viele, tolle Ecken, ich mit diesen Exkursionen neu für mich entdecke. Es macht einfach viel mehr Spaß durch unbekanntes, als durch bekanntes zu laufen.

Hier die Artenliste von MTB: 2337/3 – Staatsforst Turloff, unweit des alten Forsthofs: Zugespitzter Kugelpilz, Schmetterlings – Tramete, Rostbrauner Feuerschwamm, Striegeliger Schichtpilz, Zimtfarbener Weichporling, Flockenstieliger Hexen – Röhrling, Echter Zunderschwamm, Eichen – Zystidenrindenpilz, Birken – Zungenporling, Gemeiner Violettporling, Rotrandiger Baumschwamm, Adlerfarn – Fleckenpilz, Eichen – Mehltau und Eichen – Rindensprenger.

Eigentlich schaue ich mir derzeit nur Stubben und Bäume an, denn Holzpilze sind immer zu finden. Gerade an der knochentrockenen Waldkannte unter den Traufeichen, auf dem blanken Waldboden, traute ich meinen Augen kaum. Ein ansehnlicher Frischpilz in Gestalt eines Flockenstieligen Hexen – Röhrlings (Boletus luridiformis) lachte mich an. Er war zwar zur Wetterseite hin, wie man sieht, etwas angekrustet, aber dennoch frisch und knackig. Er bereicherte heute meine dürftige Ausstellung und wandert am Abend auf den Trockner. Standortfoto.

Montag, 06. August (Hiroshima – Gedenktag) – Langer Tag im Steinpilz – Wismar. Zutun gibt es immer, auch wenn die Pilzberatung als solches in diesem Jahr bisher so gut wie nicht genutzt wurde. Auch eine sehenswerte Frischpilzausstellung kann ich nicht anbieten. Aus diesem Grunde habe ich derzeit reduzierte Öffnungszeiten. Es ist regulär nur Montags und Donnerstags geöffnet. Natürlich bin ich auch an den restlichen Tagen im Laden, möchte mich aber nicht an die regulären Sprechzeiten halten, um mehr Freiraum z. B. auch zum nachholen meiner Mittwochsexkursionen zu haben.

Morgen und auch am Mittwoch wird es diesbezüglich wohl nichts werden. Bei bis zu 40 Grad im Schatten droht der Hitzekollaps und dass möchte ich vermeiden. Dazu kommt am Mittwoch schon eine deutlich ansteigende Gewittergefahr auf uns zu. Erste, heftige Entwicklungen könnten aufziehen. Da die extrem heiße Luft immer feuchter, labiler und damit entsprechend ernergiereicher werden soll, kann es richtig zur Sache gehen! Da sollte man sich von Wäldern und Parkanlagen und überhaupt von Orten fern halten, wo einem etwas um die Ohren fliegen oder auf den Kopf fallen könnte. Besonders dramatisch kann es mit Durchgang einer markanten Kaltfront von Donnerstag auf Freitag werden. Gebietsweise wird es wohl sehr schlimm! Schon jetzt werden auch für M-V hohe Windgeschwindgkeiten gerechnet. Wehe dem, der den aufziehenden Unwettern ungeschützt ausgesetzt ist. Auch Autofahren unter Alleenbäumen sollte bei Aufzug der Gewitter vermieden werden. Aber leider ignorieren die meisten Menschen die Gefahren und es kommt immer wieder zu schweren Unfällen. Wir sollten also vorgewarnt sein, es ist mächtig was im Busch! Die für uns extreme Glutzhitze wird auch extreme Folgeerscheinungen nach sich ziehen. Hoffen wir wenigstens auf reichlich Regen, damit es an der Pilzfront endlich losgehen kann.

Ansonsten wird mein Blick auch weiterhin dem Altholz in unseren Wäldern gelten. Hier gibt es immer etwas zu endecken. So auch dieser Rostbraune Feuerschwamm (Phellinus ferruginosus), der gestern im Staatsforst Turloff flächig an einem alten Haselstrauch zu bewundern war.

Dienstag, 07. August (Weltkatzentag) – Wie erwartet herrschte heute wieder brütende Hitze bei viel Sonne und nur wenigen, harmlosen Quellwolken. Diese werden aber nun immer zahlreicher, schießen stärker in die Höhe und können gefährlich werden. Waren es heute vor allem im Süden heftige Hitzegewitter, nähern sich aus den BeNeLux – Staaten allmählich Störungen, die es in sich haben. Eine erste erreicht in der kommenden Nacht den Nordwesten und könnte einige heftige Gewitter bis Schleswig – Holstein bringen. In diesem Zusammenhang bildet sich morgen eine Konvergenz aus, die zur Mittagszeit genau über Westmecklenburg gerechnet wird. An ihr werden besonders am Nachmittag die Gewittertürme in die Höhe schießen. Hier gilt es ab Mittag nicht nur den Himmel zu beobachten, sondern auch auf Windsprung zu achten. Weht er noch aus Südost, besteht ab Mittag hohe Gewittergefahr. Weht er schon von See her, also aus Nordwest, dürfte nicht mehr viel passieren. Westmecklenburg wird dabei wohl leer ausgehen, einschließlich Wismar. Haarscharf östlich könnte hingegen die Post abgehen. Ganz grob gesagt, zwischen Rostock/Stralsund und der Seenplatte. Der äußerste Nordwesten Mecklenburgs könnte allenfalls morgen früh noch Gewittereste aus der Nacht abbekommen. So wird aktuell in Wismar morgen auch nicht mehr die ganz große Hitze erwartet, nur noch um 33 Grad (Wind von See her!). Abends und in der Nacht zum Donnerstag können mit einem neuen Gewittersystem Entwicklungen auch wieder auf M-V übergreifen. Hier ist wohl aus derzeitiger Sicht vor allem Richtung Seenplatte und Vorpommern einiges los.

Am Donnerstag deutet sich der Höhepunkt der brisanten Wetterlage an. Mit annäherung eines Gewittertiefs und zugehöriger Kaltfront kann es schwere Unwetter geben. Extremer Starkregen, Großhagel, hohe Blitzraten, schwere Sturm – und Orkanböen bis hin zu vereinzelten Tornados! Also die ganze Bandbreite, die Schwergewitter auszeichnet. Nach den derzeitigen Berechnungen sollten die stärksten Ereignisse westlich an Mecklenburg nach Norden ziehen, also Niedersachsen und Schleswig – Holstein. Die möglichen Regenmengen für Mecklenburg wurden, wie so oft schon, bereits runtergerechnet. Aktuell dürfen wir wohl auf bis zu 10 l/qm hoffen, oder auch weniger b.z.w. deutlich mehr, was in der Natur der Sache liegt!

Soweit ein möglicher Ablauf, wie ich ihn aus den Daten der verlinkten Wetterseiten herauslesen kann. Es muss nicht so kommen und geringste Änderungen, die auch das beste Computermodell nicht vorhersehen kann, lassen einen ganz anderen Ablauf entstehen. Alles hängt in erster Linie davon ab, welche Position das steuernde Gewittertief schließlich einnehmen wird und wie stark es sich entwickelt. Sicher ist jedenfalls, dass es bis Freitag früh recht verbreitet zu schweren Unwettern kommen wird! Bei starkem Luftdruckabfall, und so wird es derzeit berechnet, ist auch außerhalb von Gewittern eine für sommerliche Verhältnisse gefährliche Sturmlage möglich!

Nach so viel Wetter noch kurz zu den Pilzen, und zwar solchen, die immer zu finden sind. Hier sehen wir schön an einem umgestürzten Buchstenstamm die Auswirkungen der Gravitationskräfte der Erde, in diesem Fall spricht man von Geotropismus. Der Fruchtkörper des Zunderschwamms (Fomes fomentarius) paßt sich den neuen Gegebenheiten an und sorgt dafür, das die Sporen wieder nach unten ausfallen können. Standortfoto am 05.08.2018 im Staatsforst Turloff.

Mittwoch, 08. August (Friedensfest in Augsburg) – Wie schwierig die Gewittervorhersage ist, zeigte wieder einmal die Entwicklung der letzten Nacht. Gestern tagsüber hatten sich im Süden und über der Mitte Deutschlands zahlreiche Hitzegewitter gebildet, die auf Nordostkurs in Richtung M-V waren. Da diese Wärmegewitter in der Regel nach Sonnenuntergang schnell absterben, war nicht davon auszugehen, dass sie uns noch erreichen. Die meisten Zellen hatten sich auch aufgelöst, nur ein kleiner Bereich, in dem es immer wieder brodelte, konnte in der zweiten Nachthälfte auch den Süden Mecklenburgs erreichen und weiter nach Nordosten ziehen. Alles war bislang nur sehr schwach, bis auf einen kurzen Starkregenschauer in der Region Lübz. Nach Sonnenaufgang erreichte diese labile Zone die Ostseeregion um Rügen. Möglicherweise auch durch das warme Ostseewasser und höherer Luftfeuchtigkeit entwickelten sich nun massive Quellwolken, die verclusterten und der Insel Rügen heftige Gewitter brachten. Das hatte so kein Wetterdienst auf dem Sender!

Bei der angekündigten Konvergenz lief es dann schon eher nach Plan. Einige schwache Schauerzellen am Nachmittag in Nordwestmecklenburg und das war es auch schon für unser Einzugsgebiet. Zwischen Rostock und Stralsund b.z.w. auch südlich davon ging es ab ca. 16.00 Uhr hoch. Jetzt am Abend ist diese Zone immernoch schön über Vorpommern im Radar zu sehen, mit teils heftigen Gewitterschauern. Auch Rügen wurde wieder getroffen.

Die Luft bleibt zunächst feucht und schwül, so dass auch nachts irgendwo wieder etwas zünden könnte, was kein Mensch und kein Super – Computer vorhersagen kann. Es ist ein bisschen wie Lotterie. So weiß auch noch niemand genau, wie der morgige Unwetter – Donnerstag ausfallen wird. Ziemlich sicher scheint zumindest, das über den BeNeLux – Staaten eine sehr schwere Unwetterlage anstehen dürfte. Das kleine Randtief entwickelt sich wohl zu einem starken Sturm, der selbst im Winter beachtlich wäre. Jetzt im Sommer könnten die Auswirkungen bis an die deutsche Nordseeküste katastrophale Züge annehmen. Da das Tief aber hart noch Norden, in Richtung Norwegen ziehen soll und dort auch sehr viel Regen bringen wird, dürfte die Schlagkraft der noch kürzlich so dramatisch angekündigten Kaltfront bei uns wohl weniger tempramentvoll ausfallen. Das Super HD – Modell bei Kachelmann – Wetter rechnet bei uns zwar morgen Abend mit mehreren, teils starken Gewittern, ich bin aber mitlerweile skeptisch. Zumindest in punkto Niederschlag sind die aktuellen Prognosen fast schon gegen null gegangen. Danach soll die Hitze schnell wieder zurück kehren und in den nächsten 14 Tagen werden für uns allenfalls mal einige Spritzer Regen gerechnet. Ein Durchbruch zu wechselhafteren Westwetter rückt wieder in weite Ferne. Favorisiert wird derzeit wieder eine beständige, trockene Sommerwetterlage bis gegen Ende des Monats. Wir dürfen uns also endgültig vom „Pilzsommer“ 2018 verabschieden!

Da ich mich bei der heutigen unruhigen Wetterlage mit Gewittergefahr nicht zu meiner Mittwochsexkursion in den Wald traute, nutzte ich den Tag um in Vorbereitung der nächsten Pilzwanderung am kommenden Sonnabend eine Parkmöglichkeit an der Blockkoppel, bei Lübz, ausfindig zu machen. An einem Straßenbaum zwischen Greven und Lübz fiel mir dieser Wollige Scheidling (Volvariella bombycina) ins Auge. Eine wärmeliebende Art!

Donnerstag, 09. August (Frauentag in Südafrika) – Hochsommerlich war es auch heute wieder. Am Abend zog dann das erwartete Donnerwetter auf. Zum einen war besonders Westmecklenburg und dann auch ein Streifen im zentralen Mecklenburg betroffen. Auch dazwischen gab es stellenweise extreme Wolkenbrüche. Die Gewitter ziehen im laufe der Nacht zur Ostsee und Polen weiter. Es gab sicher Orte, an denen durchaus 20 Liter gefallen sind. Vieleicht auch mehr. Trotzdem war es im großen und ganzen nichts weiter als der so oft zitierte Tropfen auf den heißen Stein. Ein Durchbruch an der Pilzfront ist dadurch auf keinen Fall zu erwarten. Schließlich soll es auf recht hohem Sommer – Niveau weitergehen. Immer wieder kann es zu Hitze – Einschüben kommen, aber auch zu einigen Schauern und Gewittern. Große Regenmengen werden aber nicht prognostiziert.

Im laufe der Nacht soll nun mit Annäherung des eigentlichen Tiefs der Wind stark auffrischen. An der Nordsee ist sogar mit einem schweren Sturm zu rechnen. Der Wind wird gleich wieder viel abtrocknen. Ganz ohne Wirkung werden die Niederschläge aber nicht sein. Hier und da dürfte sich in der nächsten Zeit doch der eine oder andere Frischpilz zeigen, zumindest dort, wo es heute am stärksten geschüttet hat. Auch weil der Druck zur Fuchtkörperbildung allmählich zunimmt, da es in Richtung Hochsaison geht. Auch die Nächte werden länger, die Tage kürzer und die Verdunstungsrate ist im Vergleich zu Juni und Juli nicht mehr ganz so hoch. Ein richtiger Schub wird aber ausbleiben!

Für diesen Mais kommt jeglicher Regen ohnehin zu spät. Das Foto habe ich gestern zwischen Venzkow und Demen aufgenommen.

Freitag, 10. August (Internationaler Bio – Diesel – Tag) – Die Unwetter sind vorüber und fielen deutlich weniger dramatisch aus, wie sie hätten sein können. Unterdessen naht nun an der Nordsee der ehemalige Tropensturm Debby. Er hat reichlich Regen und Gewitter, aber teilweise auch wieder Sturm im Gepäck. Im Nordseeumfeld bis hoch nach Dänemark kann es ergiebig regnen. Auch Teile Süd – und Mittel – Norwegens werden nun vom Regen zugeschüttet. Hier dürfte sich allmählich die große Pilzschwämme entfalten. Bei uns ist hingegen weiterhin warten angesagt. Die Regenmengen der letzten drei Tage belaufen sich in M-V zwischen 5 und 26 Liter. Zumindest an den offiziellen Meßstationen. Da es sich um Gewitter handelte, ist örtlich noch etwas weniger, aber auch deutlich mehr gefallen. Nach Hiddensee mit 26 l/qm folgt Boltenhagen mit knapp 24 l/qm. Örtlich könnte es also etwas bewirken, aber nur sehr verhalten, denn in der nächsten Zeit soll es weiter meist sonniges, warmes, zeitweise heißes Sommerwetter geben. Nur ab und an kann mal ein Gewitter durchziehen. Das besonders zum Anfang der kommenden Woche und vielleicht auch morgen.

Warum man bei Gewitter- und Strumlagen Wälder meiden sollte, zeigt dieses Foto. Ich habe es am 04.08.2018 in den Seetannen aufgenommen. Kurios, der eine Baum fiel nach rechts, der andere nach links.

Sonnabend, 11. August (Neumond) – Nun sind wieder die Mondtheoretiker an der Reihe. Demnach geht es nun mit dem Pilzwachstum aufwärts. Etwas besser sind die Chancen regional auch geworden. Insbesondere im Umfeld von Rügen und Hiddensee sowie dem angrenzenden Binnenland. Hier sind an den zurückliegenden Tagen ganz ordentliche Regenmengen zusammen gekommen. Auch heute Abend zog hier von der Ostsee kommend eine Gewitterlinie entlang, die es nochmals kräftig schütten ließ. Stellenweise dürften hier nun innerhalb weniger Tage über 40 Liter gefallen sein. Das sollte reichen, um etwas nenneswertes zu bewirken. Ansonsten wird es sehr verhalten weitergehen, aber hier und da ist auch der eine oder andere Frischpilz möglich. So fanden wir auch heute währdend der geführten Lehrwanderung in der Blockkoppel bei Lübz einige, wenige frisch gewachsene Arten. Siehe unter „Zur Blockkoppel und Hansesail“

Am Wegrand unter Buchen erfreuten uns diese Täublinge. Sie gehören in den Formenkreis des Violettstieligen Täublings (Russula violeipes). Da aber grüne Hutfarben, teilsweise auch etwas rötlich angehaucht, überwogen, könnte es auch in Richtung Samt- oder Brätlings – Täubling (Russula amoena) gehen. Essbar.

Sonntag, 12. August (Welt – Elefantentag) – Elefanten schauen stand heute nicht auf dem Programm, dass hätte man in Hamburg ohne weiteres tun können. Nähmlich bei Hagenbeck. Hier dürfen sie sogar gefüttert werden. Dieses hatten wir am Herrentag schon im Programm. Heute stand in der Freien und Hansestadt eine Hafenrundfahrt an. Die Tickets haben wir schon vor zweieinhalb Jahren im Zuge einer Kombinierten Stadtrundfahrt erworben und es wurde endlich mal Zeit, dass wir sie einlösten. Damals war es Februar und im Sommer ist es doch etwas angenehmer. So schipperten wir an der Queen Mary II entlang, durch die alt ehrwürdige Speicherstadt, die mitlerweile Welterbe – Status besitzt und vielem mehr. Im Anschluß wünschte sich Jonas noch einen Abstecher zum Helmut Schmidt Flughafen. Beeindruckend in welch kurzen Abständen hier Start und Landung routiniert ablaufen.

Das Wetter war wolkenverhangen und angenehm temperiert. Das Regenradar zeigte  reichlich blau an, dieser Regen zog aber leider über die Ostsee. Wasser zu Wasser, wir brauchen ihn über Land!

Auf dem Fleet der Elbe geht es durch die alte Speicherstadt, dem größten, historischen Lagerkomplex der Welt. Sie gehört zum Unesco – Welterbe.

Montag, 13. August (13. August 1961 – Mauerbau in Berlin) – Langer Tag im Steinpilz – Wismar. Unter anderem stand jede Menge Internet – Arbeit auf dem Programm. Die ziemlich letzten Trockenpilze gingen über den Ladentisch. Es sind noch drei Gläser Herbstrompeten und drei kleine Dosen Pilzwürze im Angebot. Dann ist schluß! Im vergangenen Jahr um diese Zeit hatte ich bereits die komplette Ernte an Steinpilzen zum trocknen unter dach und fach. In diesem Jahr noch keinen einzigen. Es wird eng! Kaum eine Pilzberatung. Die Ausstellung ist auf Winter – Niveau. Zu den Wanderungen kommen kaum Leute, da kaum Pilze. Es geht langsam an die Substanz!

Zum Wetter: Zwar wird schrittweise die ganz große Trockenheit abgebaut, aber ein richtiger, allgemeiner Durchbruch an der Pilzfront ist nicht absehbar. Der kann nur durch massive, flächendeckende Regenfälle eingeleitet werden. Statt dessen gibt es häppchenweise etwas Feuchtigkeit. Nur regional könnte es in kürze etwas besser werden. In Mecklenburg hat der äußerste Nordwesten die besten Karten. Hier ziehen jetzt am Abend auch wieder Schauer durch. Morgen können weitere Gewitterschauer folgen. Zumindest scheint die Dominanz des Hochdrucks allmählich aufgeweicht zu werden. Das Azorenhoch will aber nicht aufgeben. Es streckt immer wieder seine Fühler in Richtung Mitteleuropa aus, mit sehr warmer Sommerluft im Gepäck. Gleichzeit gelingt es den Tiefs nun immer besser einige Wetterfronten zu uns zu schicken. Die Bedingungen können sich aber nur sehr schleppend verbessern und großes wird es bis auf weiteres nicht geben.

Heute habe ich die Ausstellung erneuert. Es liegen 78 Arten auf der Fläche. Das erste mal in diesem Jahr mit dabei: Waldfreund – Rübling.

Waldfreund – Rüblinge (Collybia dryophila) sind in der Regel ab Mai mit die häufigsten Blätterpilze in fast allen Waldtypen. Wirklich nichts besonderes. In diesem Jahr bisher aber eine absolute Rarität! Am Sonnabend zählten sie zu den wenigen Frischpilzen, die wir in der Blockkoppel fanden. Essbar.

Dienstag, 14. August (Pramuka) – Die gestrigen Schauer und Gewitter waren in Schleswig – Holstein regional sehr ergiebig. Stellenweise sind fast 40 Liter vom Himmel geprasselt. In diesen Regionen, genauso wie im Raum Hiddensee/Rügen und angrenzendes Binnenland, sollte man seine Standorte für Sommerpilze im Auge behalten. Hier könnte sich nennenswertes anbahnen. Im allgemeinen wird es in den meisten Gebieten aber trostlos bis sehr verhalten weitergehen. Einige Frischpilze sind aber mit steigender Tendenz überall möglich. In den Wäldern besonders entlang von Waldwegen, da sich hier die Feuchtigkeit ansammelt.

Auch heute gab es einige Schauer und Gewitter. Sie begleiteten uns auch auf unserer Abendwanderung durch Wismars grüne Lungen. Sie führte über den Gehölzgarten, dem Ziegeleipark bis in das wildromantische Köppernitztal. Bis auf Baumpilze gab es nichts frisches und auch diese waren nicht wirklich frisch. Siehe unter „Abendwanderung Köppernitztal“.

Eigentlich befinden wir uns noch im Hochsommer, aber in unseren Parkanlagen sieht es aus wie im Oktober. Die Blätter fallen bereits massiv, eine Reaktion auf die monatelange Trockenheit. Tatsächlich beginnt aber für uns Pilzfreunde ab sofort der reale Herbst (Mitte August bis Mitte Oktober). Foto: 14.08.2018 am Köppernitztal in Wismar.

Mittwoch, 15. August (Maria Himmelfahrt) – Es war Mittwoch und somit stand die gleichnamige Exkursion auf dem Programm. Ich bin immer noch im Rückstand, so dass heute der letzte Quadrant des Meßtischblattes 2337 an der Reihe war. Regulär wäre er am 25. Juli dran gewesen. Auch hier gibt es reichlich Wald. Ich habe mich für die Kukuksbuchen bei Kukuk entschieden. Eigentlich dominieren hier leichte Sandböden. Die Kukuksbuchen sind aber durch die Verschiebungen der Eiszeit recht hügelig, so dass hier stellenweise etwas bessere Böden neben sehr sandigen Bereichen zutage treten. Daher können die Buchen hier auch sehr mächtig werden. Dieses ist aber meist nur noch an den Rändern der Fall. Im Waldesinneren wurden inzwischen fast alle starken Bäume heraus geholzt, wie in fast allen unserer Wäldern. Neben Buchen stehen auch zahlreiche Eichen und ein kleiner Teil besteht aus Nadelbäumen, vorrangig Fichte. Frischpilze gab es kaum, denn das Gebiet ist staubtrocken. Auch in der nächsten Zeit kein Frischpilz – Erwartungsgebiet!

Es war die letzte Sommerexkursion. Genau genommen beginnt morgen Mittag um 12 Uhr der Pilzherbst. Dann ist die Hälfte des August um und der Herbstaspekt startet rein theoretisch (Mitte August – Mitte Oktober).

Hier die kleine Artenliste aus den Kukuksbuchen, MTB: 2337/4: Zugespitzter Kugelpilz, Schmetterlings – Tramete, Striegeliger Schichtpilz, Riesenporling, Birnen – Stäubling, Brandkrustenpilz, Schwefelporling, Veränderlicher Spaltporling, Flacher Lackporling, Eichen – Mehltau, Mottenkugel – Lederrindenpilz, Echter Zunderschwamm, Flächiges Eckenscheibchen, Rehbrauner Dachpilz und Birken – Zungenporling.

Bei aller Trostlosigkeit besteht fast überall die Möglichkeit einem der wenigen, derzeit wachsenden Frischpilze zu begegnen. Hier ist es ein stattlicher Rehbrauner Dachpilz (Pluteus atricapillus) auf einem modrigem Buchenstubben. Die essbare Art ist dafür bekannt, dass sie auch in Trockenzeiten wachsen kann. Standortfoto am 15.08.2018 in den Kukuksbuchen.