{"id":5613,"date":"2010-04-07T18:36:42","date_gmt":"2010-04-07T17:36:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/?p=5613"},"modified":"2022-06-01T09:35:05","modified_gmt":"2022-06-01T08:35:05","slug":"speisepilze-im-herbst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/?p=5613","title":{"rendered":"Speisepilze im Herbst"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\">Speisepilze im Herbst<\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">Zu dieser Jahreszeit gibt es mit Abstand die meisten Pilze. Der Pilzherbst beginnt Mitte August und im September hat das Pilzjahr in der Regel seinen H\u00f6hepunkt erreicht und die Vielzahl der Arten aus den meisten Gattungen ist manchmal kaum zu \u00fcberschauen. Es wachsen fast alle R\u00f6hrlinge, T\u00e4ublinge, Milchlinge, Schirmlinge, Sch\u00fcpplinge, Champignons, Wulstlinge, Schleierlinge, Stockschw\u00e4mme, St\u00e4ublinge und Boviste, Keulen und Korallenpilze u. s. w. Nur Trockenheit kann nicht selten einen Strich durch die Rechnung machen. Dann kann auch der Hauptaspekt des Jahres oft sehr verk\u00fcmmert sein oder erst sp\u00e4ter im Oktober bis in den November hinein stattfinden. Auch die Auswahl der Speisepilze ist jetzt am gr\u00f6\u00dften. Wer \u00fcber eine solide Artenkenntnis verf\u00fcgt, wird jetzt kaum ohne eine frische Pilzmahlzeit aus Wald und Flur heimkehren.<\/span><\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_5614\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/k-p1070418.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5614\" class=\"size-full wp-image-5614\" title=\"k-p1070418\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/k-p1070418.jpg\" alt=\"Der Herbst ist auch die Zeit des Kuhmauls oder Gro\u00dfer Schmierling (Gomphidius glutinosus). Dieser sehr schleimige und von oben dem Butterpilz \u00e4nliche Speisepilz mit Lamellenstruktur auf der Unterseite w\u00e4chst truppweise ausschlie\u00dflich unter Fichten. Schneidet man ihn ab, so f\u00e4llt das intensive, gelbe Fleisch im unteren Stiebereich auf. Die Huthaut sollte abgezogen werden. Er ist dann ein wohlschmeckender, zarter Speisepilz. Legt man ihn zusammen mit anderen Pilzen in den Korb, bekommen alle die mit ihm in Ber\u00fchrung gekommen sind schwarze Flecken. Standortfoto in den Kobander Tannen im September 2009.\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/k-p1070418.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/k-p1070418-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5614\" class=\"wp-caption-text\">Der Herbst ist auch die Zeit des Kuhmauls oder Gro\u00dfen Schmierlings (Gomphidius glutinosus). Dieser sehr schleimige und von oben dem Butterpilz \u00e4hnliche Speisepilz, mit Lamellenstruktur auf der Hutunterseite, w\u00e4chst truppweise ausschlie\u00dflich unter Fichten. Tats\u00e4chlich steht dieser &#8222;Bl\u00e4tterpilz&#8220; den R\u00f6hrlingen verwandtschaftlich sehr nahe. Schneidet man ihn ab, so f\u00e4llt das intensiv gelbe Fleisch im unteren Stielbereich auf. Die Huthaut sollte abgezogen werden. Er ist dann ein wohlschmeckender, zarter Speisepilz. Legt man ihn zusammen mit anderen Pilzen in den Korb, bekommen alle, die mit ihm in Ber\u00fchrung kamen, schwarze Flecken. Standortfoto in den Kobander Tannen im September 2009.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_8766\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/k-p1080663.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8766\" class=\"size-full wp-image-8766\" title=\"k-p1080663\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/k-p1080663.jpg\" alt=\"Der Flaschen - St\u00e4ubling (Lycoperdon perlatum) w\u00e4chst schwerpunktm\u00e4ssig im Herbst, kann aber auch im Sommer gefunden werden. Ertritt sowohl in Laub- als auch in Nadelw\u00e4ldern, oft sehr zahlreich auf und kann junge gegessen werden. Er mu\u00df innen noch schneewei\u00df sein und sein Fleisch mu\u00df noch druckfest sein. Von \u00e4hnlichen Arten unterscheidet er sich gut durch die vielen, griesartigen k\u00f6rnchen auf seiner Oberfl\u00e4che. Standortfoto am 25.10.2009 im Forst G\u00e4debehn.\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/k-p1080663.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/k-p1080663-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8766\" class=\"wp-caption-text\">Der Flaschen &#8211; St\u00e4ubling (Lycoperdon perlatum) w\u00e4chst schwerpunktm\u00e4\u00dfig im Herbst, kann aber auch im Sommer gefunden werden. Er tritt h\u00e4ufig und mitunter sehr zahlreich sowohl in Laub-, als auch in Nadelw\u00e4ldern auf und kann jung gegessen werden. Er muss innen noch schneewei\u00df und druckfest sein. Von \u00e4hnlichen Arten unterscheidet er sich gut durch die vielen, griesartigen K\u00f6rnchen auf seiner Oberfl\u00e4che. Standortfoto am 25.10.2009 im Forst G\u00e4debehn.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_8840\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/k-p1080752.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8840\" class=\"size-full wp-image-8840\" title=\"k-p1080752\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/k-p1080752.jpg\" alt=\"Wenn die sttlichen Riesen - Schirmpilze (Macrolepiote procera) im Sommer oder Herbst in gr\u00f6\u00dferen Trupps an Waldr\u00e4ndern, Lichtungen und Waldwiesen erscheinen, l\u00e4uten sie in der Regel einen neuen Wachstumsschub bei den Pilzen ein. Wenig sp\u00e4ter erscheinen dann oft auch zahlreich die beliebten R\u00f6hrlinge wie Butterpilze, Steinpilze, Birkenpilze u.s.w.. Auch der Parasol, wie er auch genannt wird, ist ein vorz\u00fcglicher Speisepilz, zumindest die jungen H\u00fcte, die man sogar im ganzen in der Pfanne braten kann. Es ist immer auf den dicken, verschiebaren Ring am Stiel zu achten. Sollten gr\u00f6\u00dfere, r\u00f6tende Schirmpilze auf Gartenabf\u00e4llen und G\u00e4rten selbst oder sogar im Gew\u00e4chshaus auftauch, kann es sich unter Umst\u00e4nden um den giftigen Gift - Riesenschirmpilz handeln. Standortfoto am 28.10.2009 im Landschaftsschutzgebiet Obere Seen bei Sternberg.\" width=\"500\" height=\"666\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/k-p1080752.jpg 600w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/k-p1080752-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8840\" class=\"wp-caption-text\">Wenn die stattlichen Riesen &#8211; Schirmpilze (Macrolepiote procera) im Sommer oder Herbst in gr\u00f6\u00dferen Trupps an Waldr\u00e4ndern, Lichtungen und Waldwiesen erscheinen, l\u00e4uten sie in der Regel einen neuen Wachstumsschub bei den Pilzen ein. Wenig sp\u00e4ter tauchen dann oft auch zahlreiche R\u00f6hrlinge wie Butterpilze, Steinpilze, Birkenpilze u. s. w. auf. Der Parasol, wie er auch genannt wird, ist ein vorz\u00fcglicher Speisepilz, zumindest die jungen H\u00fcte, die man sogar im ganzen in der Pfanne braten kann. Sein Fleisch bleibt unver\u00e4nderlich wei\u00df. Etwas kleinere Safran &#8211; Schirmpilze r\u00f6ten im Fleisch und sind ebenfalls essbar. Es ist immer auf die dicken, verschiebbaren Ringe am Stiel zu achten. Sollten gr\u00f6\u00dfere, r\u00f6tende Schirmpilze auf Gartenabf\u00e4llen und G\u00e4rten selbst oder sogar im Gew\u00e4chshaus auftauchen, kann es sich unter Umst\u00e4nden um den Gift &#8211; Riesenschirmpilz handeln! Standortfoto am 28.10.2009 im Landschaftsschutzgebiet Obere Seen bei Sternberg.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_17275\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/k-p1170248.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17275\" class=\"size-full wp-image-17275\" title=\"k-p1170248\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/k-p1170248.jpg\" alt=\"Etwas kleiner aber mintunter sehr zahlreich kann man im Herbst den Safran - Schirmpilz in Laub- und Nadelw\u00e4ldern antreffen. Besonders bevorzugt wird Fichtennadelstreu. Sein Stiel ist glatt und nicht genattert und sein Fleisch l\u00e4uft bei Verletzung karottenrot an. Er ist ebenfalls ein sehr guter Speisepilz ohne die strohigen Stiele. Auf Wiesen w\u00e4chst oft der gr\u00f6\u00dfere Garten - Riesenschirmpilz, der ebenfalls r\u00f6tet. Er sollte gemieden werden, denn er kann mit dem auf Komposterde wachsenden Gift - Riesenschirmpilz verwechselt werden. Standortfoto.\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/k-p1170248.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/k-p1170248-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17275\" class=\"wp-caption-text\">Etwas kleiner, aber mintunter sehr zahlreich, kann man im Herbst den Safran &#8211; Schirmpilz in Laub- und Nadelw\u00e4ldern antreffen. Besonders bevorzugt wird Fichtennadelstreu. Sein Stiel ist glatt und nicht genattert und sein Fleisch l\u00e4uft bei Verletzung karottenrot an. Er ist ebenfalls ein sehr guter Speisepilz, ohne die strohigen Stiele. Auf Wiesen w\u00e4chst oft der gr\u00f6\u00dfere Garten &#8211; Riesenschirmpilz, der ebenfalls r\u00f6tet. Er sollte gemieden werden, denn er kann mit dem auf Komposterde wachsenden Gift &#8211; Riesenschirmpilz verwechselt werden. Standortfoto.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_9033\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/k-p1080925.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9033\" class=\"size-full wp-image-9033\" title=\"k-p1080925\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/k-p1080925.jpg\" alt=\"Der Butterpilz (Suillus luteus) ist einer der ersten und letzten R\u00f6hrlinge und w\u00e4chst praktisch die gesamte Pilzsaison von April - November. Schon im April erscheint er bei uns in Mecklenburg schon vereinzelt an lichten, warmen Stellen in mit Kiefern aufgeforsteten Kiesgruben. In den &quot;normalen&quot; W\u00e4ldern ist er aber kaum vor August zu finden. Er wird besonders im Herbst in Kiefernschonungen oft zum Massenpilz und kann noch bis zu den erten Fr\u00f6sten im Oktober oder November gesammelt werden. Nach entfernen der Huthaut ist er ein schmackhafter und beliebter Speisepilze. Es treten aber h\u00e4ufiger Unvert\u00e4glichkeitserscheinungen auf und der Pilz sollte dann lieber gemieden werden. Standortfoto am 01.11.2009 im ehemaligen Staatsforst Turloff bei Demen. \" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/k-p1080925.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/k-p1080925-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9033\" class=\"wp-caption-text\">Der Butterpilz (Suillus luteus) geh\u00f6rt zu den ersten und letzten R\u00f6hrlingen im Jahr und w\u00e4chst praktisch die gesamte Pilzsaison \u00fcber. Schon im April erscheint er bei uns in Mecklenburg vereinzelt an lichten, warmen Stellen, in mit Kiefern aufgeforsteten Kiesgruben. In den &#8222;normalen&#8220; W\u00e4ldern ist er kaum vor August zu finden. Im Herbst wird er vielfach unter jungen Kiefern zum Massenpilz. Der Butterpilz kann dann bis zu den ersten Fr\u00f6sten im Oktober oder November gefunden werden und z\u00e4hlt zu unseren beliebtesten und schmackhaftesten Speisepilzen. Nicht selten kommt es allerdings zu Unvertr\u00e4glichkeitsreaktionen und der Butterpilz sollte dann lieber gemieden werden. Standortfoto am 01.11.2009 im ehemaligen Staatsforst Turloff bei Demen.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_33294\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/k-p1100780.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-33294\" class=\"size-full wp-image-33294\" title=\"k-p1100780\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/k-p1100780.jpg\" alt=\"Gold - R\u00f6hrling (Suillus grevillei).Diese, mit dem Butterpilz nah verwandte Schmierr\u00f6hrling ist streng an L\u00e4rchen gebunden, mit denen er eine Symbiose eingeht. Er w\u00e4cht unter diesen Nadelb\u00e4umen oft gesellig und ist in W\u00e4ldern, genauso wir in Parkanlgen oder in Vorg\u00e4rten, wo L\u00e4rchen gepflantzt wurden, zu finden. Von unsren Gro\u00dfpilzen, die an L\u00e4rchen gebunden sind, ist der Golr - R\u00f6hrling mit Abstand die h\u00e4ufigste Art. Der ganze Fruchtk\u00f6rper ist goldgelb, alt zitronengelb gef\u00e4rbt und besonders der Hut ist sehe schleimig. Das gelbe Fleisch l\u00e4uft in Kontakt mit der Luft im Schnitt allm\u00e4hlich br\u00e4unlich an. Guter Speisepilz, die Huthaut l\u00e4\u00dft sich allerdings nicht ganz so einfach abziegen, als beim Butterpilz.\" width=\"500\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/k-p1100780.jpg 1052w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/k-p1100780-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-33294\" class=\"wp-caption-text\">Gold &#8211; R\u00f6hrling (Suillus grevillei). Dieser, mit dem Butterpilz nah verwandte Schmierr\u00f6hrling, ist streng an L\u00e4rchen gebunden, mit denen er eine Symbiose eingeht. Er w\u00e4chst unter diesen Nadelb\u00e4umen oft gesellig und ist in W\u00e4ldern, genauso wir in Parkanlagen oder in Vorg\u00e4rten, wo L\u00e4rchen gepflanzt wurden, anzutreffen. Von unseren Gro\u00dfpilzen, die an L\u00e4rchen gebunden sind, ist der Goldgelbe L\u00e4rchenr\u00f6hrling mit Abstand die h\u00e4ufigste Art. Der ganze Fruchtk\u00f6rper ist goldgelb, alt zitronengelb gef\u00e4rbt und besonders der Hut ist sehr schleimig. Das gelbe Fleisch l\u00e4uft in Kontakt mit Luftsauerstoff im Schnitt allm\u00e4hlich br\u00e4unlich an. Guter Speisepilz, die Huthaut l\u00e4sst sich allerdings nicht ganz so leicht abziehen, wie beim Butterpilz. W\u00e4chst ab Sp\u00e4tfr\u00fchling, besonders aber im Sp\u00e4tsommer und Herbst.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_44703\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/k-P1250662.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44703\" class=\"wp-image-44703\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/k-P1250662-300x203.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/k-P1250662-300x203.jpg 300w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/k-P1250662-768x519.jpg 768w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/k-P1250662-1024x692.jpg 1024w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/k-P1250662.jpg 1052w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-44703\" class=\"wp-caption-text\">Zur Gattung der Schmierr\u00f6hrlinge geh\u00f6rt auch der Sandpilz (Suillus variegatus). Schmierig ist er aber h\u00f6chstens bei nassem Wetter, ansonsten bildet er mit seinen trockenen H\u00fcten eine Ausnahme in dieser Gattung. Wir finden ihn vor allem vom Sp\u00e4tsommer bis in den Sp\u00e4therbst unter Kiefern auf sandigen, sauren B\u00f6den. Ausnahmsweise auch schon ab April! Bei Verletzung blaut sein Fleisch, welches wiederum f\u00fcr die Schmierr\u00f6hrlinge ungew\u00f6hnlich ist. Seine R\u00f6hren sind von Anfang an d\u00fcster olivgelblich bis br\u00e4unlich. Am Besten verwendet man ihn als Mischpilz, da er nicht der Oberklasse von schmackhaften R\u00f6hrlingen angeh\u00f6rt. Getrocknet soll er hingegen ein vorz\u00fcgliches W\u00fcrzpulver liefern.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_9254\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090228.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9254\" class=\"size-full wp-image-9254\" title=\"k-p1090228\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090228.jpg\" alt=\"Einer der vorz\u00fcglichsten Spesepilze ist der Graubl\u00e4ttrige Schwefelkopf (Hypholoma capnoides). Man findet ihn besonders im Herbst sehr h\u00e4ufig an Nadelholzstubben von Kiefern und Fichten. Seine rauchgrauen Lamellen und der milde Geschmack unterscheiden ihn deutlich vom \u00e4hnlichen, bitterschmeckenden und giftigen Gr\u00fcnbl\u00e4ttrigen Schwefelkopf. Er gedeiht auch im milden Winter bis zum Fr\u00fchling. Wenn es im April oder Mai w\u00e4rmer wird verschwindet er um fr\u00fchestens Ende September wieder zu erscheinen. Standortfoto am 07.11.2009 im Wald bei Alt Karin. \" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090228.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090228-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9254\" class=\"wp-caption-text\">Einer der vorz\u00fcglichsten Speisepilze ist der Graubl\u00e4ttrige Schwefelkopf (Hypholoma capnoides). Man findet ihn besonders im Herbst sehr h\u00e4ufig an Nadelholzstubben von Kiefern und Fichten. Seine rauchgrauen Lamellen, die wei\u00dfbr\u00e4unlichen Stiele\u00a0und der milde Geschmack unterscheiden ihn deutlich vom \u00e4hnlichen, bitterschmeckenden und giftigen Gr\u00fcnbl\u00e4ttrigen Schwefelkopf. Er gedeiht auch noch im milden Winter bis hin zum Fr\u00fchling. Wenn es im April oder Mai w\u00e4rmer wird, verschwindet er, um fr\u00fchestens Ende September wieder zu aufzutauchen. Ohne die z\u00e4hen Stiele eignet er sich besonders gut als Suppenpilz\u00a0mit ausgezeichnetem Aroma.\u00a0Standortfoto am 07.11.2009 im Wald bei Alt Karin.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_9297\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090336.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9297\" class=\"size-full wp-image-9297\" title=\"k-p1090336\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090336.jpg\" alt=\"Der Violette R\u00f6tel - Ritterling (Lepista nuda) geh\u00f6rt zu den ergiebigsten, h\u00e4ufigsten und leicht kenntlichsten Speisepilzen des Herbstes.\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090336.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090336-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9297\" class=\"wp-caption-text\">Der Violette R\u00f6tel &#8211; Ritterling (Lepista nuda) geh\u00f6rt zu den ergiebigsten, h\u00e4ufigsten und leicht kenntlichsten Speisepilzen des Herbstes. Man findet ihn von September bis Dezember oft in Hexenringen in humusreichen Laub- und Nadelw\u00e4ldern, gelegentlich auch auf Wiesen- und Weidefl\u00e4chen. Seine braunviolette F\u00e4rbung und der s\u00fc\u00dflich &#8211; aromatische Duft sind gute Erkennungsmerkmale. Da er roh giftig ist, muss er gut gegart werden. Sein s\u00fc\u00dflicher Geschmack ist allerdings nicht jedermanns Sache. Eignet sich am besten zum D\u00fcnsten oder in Essig eingelegt. Es empfiehlt sich, ihn vor der Zubereitung kurz zu blanchieren. Standortfoto am 11.11.2009 im Revier Wei\u00dfe Krug.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_37853\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/k-p1170162.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-37853\" class=\"size-full wp-image-37853\" title=\"k-p1170162\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/k-p1170162.jpg\" alt=\"Der Lilastielige R\u00f6tel - Ritterling (Lepista personata) besitzt nur einen au\u00dfen lila gef\u00e4rbten Stiel. Der restliche, kompakte Fruchtk\u00f6rper ist meist graubeige gef\u00e4rbt, wobei auch dunkelgraue Hutf\u00e4rbungen vorkommen. In den 1970er Jahren war der Pilz auf Viehweiden in Mecklenburg ein Massenpilz. Er wurde zentnerweise geerntet und vermarktet. In Wismar war er zur damaligen Zeit der bekannteste Speisepilz \u00fcberhaupt, von Steinpilz und Co. sowie Pfifferlingen und Champignons abgesehen. Er wuchs oft in gro\u00dfen Hexenringen. Heute ist der Pilz nur noch recht selten zu finden und wurde im Jahr 2016 von der DGfM zum Pilz des Jahres gek\u00fchrt.\" width=\"500\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/k-p1170162.jpg 1052w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/k-p1170162-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-37853\" class=\"wp-caption-text\">Der Lilastielige R\u00f6tel &#8211; Ritterling (Lepista personata) besitzt nur einen au\u00dfen lila gef\u00e4rbten Stiel. Der restliche, kompakte Fruchtk\u00f6rper, ist meist graubeige gef\u00e4rbt, wobei auch dunkelgraue Hutf\u00e4rbungen vorkommen. In den 1970er Jahren war die sch\u00f6ne Art auf Viehweiden in Mecklenburg ein Massenpilz. Er wurde zentnerweise geerntet und vermarktet. In Wismar war er zur damaligen Zeit der bekannteste Speisepilz \u00fcberhaupt, von Steinpilz und Co. sowie Pfifferlingen und Champignons abgesehen. Er wuchs oft in gro\u00dfen Hexenringen. Heute ist der Pilz nur noch recht selten zu finden und wurde im Jahr 2016 von der DGfM zum Pilz des Jahres gek\u00fchrt.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_33515\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/k-p1110881.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-33515\" class=\"size-full wp-image-33515\" title=\"k-p1110881\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/k-p1110881.jpg\" alt=\"Veilchen - R\u00f6tel - Ritterling (Lepista irina). Schmutzig wei\u00df bis isabellr\u00f6tlich gef\u00e4rbter R\u00f6tel - Ritterling mit s\u00fc\u00dflichem, an Veilchenwurzel erinnernden Geruch. Wir finden ihn von September bis November in Laubw\u00e4ldern, besonders unter Buche, aber auch auf Wiesen. Er w\u00e4chst meist in Hexenringen. Von den bekannten, sp\u00e4therbstlichen R\u00f6tel - Ritterlingen ist er oft der fr\u00fcheste. Nach Michael - Hennig - Kreisel ein ausgezeichneter Speisepilz, aber mit einem starken, s\u00fc\u00dflichem Aroma, das nicht jedem zusagt. Das Foto entstand im S\u00fcltener Forst. \" width=\"500\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/k-p1110881.jpg 1052w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/k-p1110881-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-33515\" class=\"wp-caption-text\">Veilchen &#8211; R\u00f6tel &#8211; Ritterling (Lepista irina). Schmutzig wei\u00df bis isabellr\u00f6tlich gef\u00e4rbter R\u00f6tel &#8211; Ritterling mit s\u00fc\u00dflichem, an Veilchenwurzel erinnernden Geruch. Wir finden ihn von September bis November in Laubw\u00e4ldern, besonders unter Buche, aber auch auf Wiesen. Er w\u00e4chst meist in Hexenringen. Von den bekannten, sp\u00e4therbstlichen R\u00f6tel &#8211; Ritterlingen, ist er oft der Zeitigste. Nach Michael &#8211; Hennig &#8211; Kreisel ein ausgezeichneter Speisepilz, aber mit einem starken, s\u00fc\u00dflichem Aroma, das nicht jedem zusagt. Das Standortfoto entstand in der S\u00fcltener Forst.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_36783\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/k-p1140495.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-36783\" class=\"size-full wp-image-36783\" title=\"k-p1140495\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/k-p1140495.jpg\" alt=\"An \u00e4hnlichen Standorten wie obige R\u00f6tel - Ritterlinge und oft mit ihnen zusammen finden wir die Nebel oder Graukappe (Clitocybe nebularis) Auch sie w\u00e4chst vorwiegend in Hexenringen und besitzt einen parf\u00fcmierten, aber aufdringlichen Geruch, der von vielen als unangenehm empfunden wird. In diesem Fall sollte man auf Speiseversuche mit diesem umstrittenen Speisepilz verzichten. Dennoch gibt es Liebhaber dieses Pilzes. Es sollten m\u00f6glichst noch junge Pilze Verwendet werden, die vorher blanchiert werden m\u00fcssen und das Kochwasser ist nicht mit zu Verwenden. Es sollen allerdings Substanzen in ihm gefunden worden sein, die m\u00f6glicherweise Krebserkrankungen beg\u00fcnstigen k\u00f6nnten.\" width=\"500\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/k-p1140495.jpg 1052w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/k-p1140495-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-36783\" class=\"wp-caption-text\">An \u00e4hnlichen Standorten wie obige R\u00f6tel &#8211; Ritterlinge und oft mit ihnen zusammen finden wir die Nebel- oder Graukappe (Clitocybe nebularis). Auch sie w\u00e4chst vorwiegend in Hexenringen und besitzt einen parf\u00fcmierten, aufdringlichen Geruch, der von vielen als unangenehm empfunden wird. In diesem Fall sollte man auf Speiseversuche verzichten. Dennoch gibt es Liebhaber dieses Pilzes. Es sollten m\u00f6glichst junge Exemplare verwendet werden, die vorher zu blanchieren sind und das Kochwasser sollte wegzusch\u00fcttet werden. Es sollen allerdings Substanzen in ihm gefunden worden sein, die m\u00f6glicherweise Krebserkrankungen beg\u00fcnstigen k\u00f6nnten.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_9326\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090383.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9326\" class=\"size-full wp-image-9326\" title=\"k-p1090383\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090383.jpg\" alt=\"Wenn der erste Bofenfrost im Herbst schon leise den Winter anklopfen l\u00e4\u00dft, beginnt die Wachstumsphase des appetitlichen Frostschnecklings (Hygrophorus hypothejus). Er erscheint dann in gro\u00dfen Trupps und Schaaren in sandigen Kiefernw\u00e4ldern. Seinen schleimigen \u00dcberzug kann man in warmen, leicht gesalzenem Wasser entfernen.\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090383.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090383-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9326\" class=\"wp-caption-text\">Wenn der erste Bodenfrost im Herbst schon leise den Winter anklopfen l\u00e4sst, beginnt die Wachstumsphase des appetitlich aussehenden Frostschnecklings (Hygrophorus hypothejus). Er erscheint dann oft in gro\u00dfen Trupps und Schaaren in sandigen Kiefernw\u00e4ldern. Seinen schleimigen \u00dcberzug kann man in warmen, leicht gesalzenem Wasser gut entfernen. Hat man eine gr\u00f6\u00dfere Menge des Pilzes in den Korb gesammelt, verstr\u00f6mt er einen dezenten, wunderbar milden Duft. \u00dcber seine Verwertbarkeit schreibt Frieder Gr\u00f6ger in seinem wunderbaren B\u00fcchlein &#8222;Pilze und Wildfr\u00fcchte&#8220;: &#8222;Zartfleischiger, sehr schmackhafter Pilz. Am besten ged\u00fcnstet oder f\u00fcr Suppen.&#8220; Standortfoto am 11.11.2009 im Landschaftsschutzgebiet Obere Seen bei Sternberg.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_9337\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090404.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9337\" class=\"size-full wp-image-9337\" title=\"k-p1090404\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090404.jpg\" alt=\"Den M\u00f6nchskopf (Clitocybe geotropa) findet man gelegentlich im sp\u00e4teren Herbst und Laubb\u00e4umen aus besseren B\u00f6den. Gern auch im Laubmischwald mit Ahorn. Der gro\u00dfe, wei\u00dfliche bis ledergelbe Trichterling wirkt meist schlank und elegant und besitzt in der Hutmitte einen kleinen, charakteristischen Buckel. Er w\u00e4chst gerne in Hexenringen und ist recht ergiebig. Zum Speisewert ist bei Frieder Gr\u00f6ger &quot;Pilze und Wildfr\u00fcchte&quot; folgendes zu Lesen &quot;Gebraten schmackhaft, sowohl geschnitten als auch unzerteilt wie Schnitzel. Schmeckt gekocht oder sterilisiert nicht. Trocknet sehr gut, ist aber nur von geringer W\u00fcrzkraft. Alt z\u00e4h, besonders im Stiel&quot;. Standortfoto am 14.11.2009 im Wald bei Roggow.\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090404.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090404-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9337\" class=\"wp-caption-text\">Den M\u00f6nchskopf (Clitocybe geotropa) findet man gelegentlich im sp\u00e4teren Herbst unter Laubb\u00e4umen auf besseren B\u00f6den. Gern auch im Laubmischwald mit Ahorn. Der gro\u00dfe, wei\u00dfliche bis ledergelbe Trichterling wirkt meist schlank und elegant und besitzt in der Hutmitte einen kleinen, charakteristischen Buckel. Er w\u00e4chst gerne in Hexenringen und ist recht ergiebig. Zum Speisewert ist bei Frieder Gr\u00f6ger in &#8222;Pilze und Wildfr\u00fcchte&#8220; folgendes zu Lesen:\u00a0&#8220; Gebraten schmackhaft, sowohl geschnitten als auch unzerteilt wie Schnitzel. Schmeckt gekocht oder sterilisiert nicht. Trocknet sehr gut, ist aber nur von geringer W\u00fcrzkraft. Alt z\u00e4h, besonders im Stiel. Standortfoto am 14.11.2009 im Wald bei Roggow.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_9371\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090498.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9371\" class=\"size-full wp-image-9371\" title=\"k-p1090498\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090498.jpg\" alt=\"Grauer Erdritterling (Tricholoma terreum). Dieser Massenpilz junger Kiefernaufforstungen k\u00f6nnte stellenweise in gro\u00dfen Mengen geerntet werden.\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090498.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090498-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9371\" class=\"wp-caption-text\">Grauer Erdritterling (Tricholoma terreum). Dieser Massenpilz junger Kiefernaufforstungen kann stellenweise in gro\u00dfen Mengen geerntet werden. Sein mausgrauer Hut, die grauen, relativ entfernt stehenden\u00a0Lamellen, sein wei\u00dflicher, ringloser Stiel und das Vorkommen bei Kiefern grenzen ihn recht gut von anderen, sehr \u00e4hnlichen Arten ab. Als Speisepilz ist er eher von mittlerer G\u00fcte und daher\u00a0am besten\u00a0als Mischpilz geeignet. Gut s\u00fc\u00dfsauer eingelegt! Auch zum Trocknen eignet er sich, ist\u00a0aber nur von recht schwacher W\u00fcrzkraft. Am besten mit aromatischeren Arten Mischen. Er w\u00e4chst nach meinen Beobachtungen in der Zeit\u00a0von April &#8211; Januar, hat aber sein Maximalwachstum in der Regel in den Monaten Oktober und November. Standortfoto im Kiefernforst bei Demen am 15. November 2009.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_37848\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/k-p1170126.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-37848\" class=\"size-full wp-image-37848\" title=\"k-p1170126\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/k-p1170126.jpg\" alt=\"Der Schwarzfaserige Ritterling (Tricholoma portentosum) ist ein sehr schmackhafter Speisepilz. Wir finden ihn von September bis November im Laub- und Nadelwald. Vorzugsweise auf sandigen B\u00f6den. Hier auch gerne unter Kiefern mit dem Gr\u00fcnling gemeinsam. Der dunkle, glatte, schwarzfaserige Gut und der wei\u00dfliche Stiel und Lamellen, die meist gr\u00fcnlich angehaucht sind lassen ihn recht leicht von \u00e4hnlichen Arten unterscheiden. Auch der milde Geschmack ist ein gutes anbgrenzungsmerkmal zu \u00e4hnlichen Arten wie dem Sch\u00e4rflichen Ritterling, den wir im kalkhaltigen Buchenwald finden k\u00f6nnen. \" width=\"500\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/k-p1170126.jpg 1052w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/k-p1170126-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-37848\" class=\"wp-caption-text\">Der Schwarzfaserige Ritterling (Tricholoma portentosum) ist ein sehr schmackhafter Speisepilz. Wir finden ihn von September bis November im Laub- und Nadelwald. Vorzugsweise auf sandigen B\u00f6den. Hier auch gerne unter Kiefern mit dem Gr\u00fcnling gemeinsam. Der dunkle, glatte, schwarzfaserige Hut und der wei\u00dfliche Stiel und Lamellen, die meist gr\u00fcnlich angehaucht sind, lassen ihn recht leicht von \u00e4hnlichen Arten unterscheiden. Auch der milde Geschmack ist ein gutes Abgrenzungsmerkmal zu \u00e4hnlichen Arten wie dem Sch\u00e4rflichen Ritterling, dem wir im kalkhaltigen Buchenwald begegnen k\u00f6nnen.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_9834\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/k-p1090756.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9834\" class=\"size-full wp-image-9834\" title=\"k-p1090756\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/k-p1090756.jpg\" alt=\"Die Krause Glucke (Sparassis crispa) geh\u00f6rt zu unseren beliebtesten und gekanntesten Speisepilzen. Sie w\u00e4chst von Juli bis in den Winter\" width=\"500\" height=\"666\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/k-p1090756.jpg 600w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/k-p1090756-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9834\" class=\"wp-caption-text\">Die Krause Glucke (Sparassis crispa) geh\u00f6rt zu unseren beliebtesten und bekanntesten Speisepilzen. Sie w\u00e4chst von Juli bis in den Winter hinein recht h\u00e4ufig an Nadelholzstubben oder am Grunde \u00e4lterer B\u00e4ume. Dabei wird die Kiefer als Wirt eindeutig bevorzugt. Sie gedeiht aber auch an Fichte und L\u00e4rche. Standortfoto im Fichtenforst bei Moidentin am 22.11.2009.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_12527\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/k-p1010717.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12527\" class=\"size-full wp-image-12527\" title=\"k-p1010717\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/k-p1010717.jpg\" alt=\"Der Igel - Stachelbart ist ein ergiebiger Speisepilz aber in der freien Natur Mecklenburgs ein \u00e4u\u00dferst seltener Holzbewohner an alten Eichen und Buchen. \" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/k-p1010717.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/k-p1010717-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12527\" class=\"wp-caption-text\">Der Igel &#8211; Stachelbart (Hericium erinaceus)\u00a0ist ein ergiebiger Speisepilz, aber in der freien Natur Mecklenburgs ein \u00e4u\u00dferst seltener Holzbewohner an alten Eichen und Buchen. Daher sollte er, falls man jemals das Gl\u00fcck\u00a0hat ihn zu finden, unbedingt geschont werden. Da er aber kultiviert wird, kann es sein, dass man ihm auch auf M\u00e4rkten begegnet. Er soll \u00fcber 30 verschiedene Aromastoffe enthalten und wird auch in der Naturheilkunde gesch\u00e4tzt. Es gibt ihn dann sogar in Pulver- oder Tablettenform. Dieses wundersch\u00f6ne Foto schickte mir Naturfotograf Andreas Okrent aus Graal &#8211; M\u00fcritz im Herbst 2011.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_12799\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/k-dsc_0003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12799\" class=\"size-full wp-image-12799\" title=\"k-dsc_0003\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/k-dsc_0003.jpg\" alt=\"Der Habichtspilz (Sarcodon imbricatus) ist in Mecklenburg \u00fcber weite Strecken sehr selten oder fehlend. Nur in den ausgesrochenen Sandgebieten kommt er punktuell etwas h\u00e4ufiger vor. Er w\u00e4chst im Nadelwald unter Kiefern und Fichten. Jung soll er ein recht guter Speisepilz sein, mit zunehmendem Alter aber bitter und z\u00e4h werden.\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/k-dsc_0003.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/k-dsc_0003-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12799\" class=\"wp-caption-text\">Der Habichtspilz (Sarcodon imbricatus) ist in Mecklenburg \u00fcber weite Strecken sehr selten oder fehlend. Nur in den ausgesprochenen Sandgebieten kommt er punktuell etwas h\u00e4ufiger vor. Er w\u00e4chst im Nadelwald unter Kiefern und Fichten. Jung soll er ein recht guter Speisepilz von kr\u00e4ftig w\u00fcrzigem Aroma sein, mit zunehmendem Alter aber bitter und z\u00e4h werden. Bei Michael &#8211; Hennig &#8211; Kreisel hei\u00dft es, er sei besonders gut geeignet zur Herstellung von Pilzklopsen, Suppen und S\u00fclzen. Aus getrockneten Habichtspilzen soll sich auch ein vorz\u00fcgliches W\u00fcrzpulver herstellen lassen. Dieses sch\u00f6ne Foto erhielt ich von Andreas Okrent aus Graal &#8211; M\u00fcritz.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_14435\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/k-p1150228.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14435\" class=\"size-full wp-image-14435\" title=\"k-p1150228\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/k-p1150228.jpg\" alt=\"Der Edel - Reizker w\u00e4chst einzeln oder truppweise ausschlie\u00dflich unter Kiefern und liebt sandige, kalkhaltige B\u00f6den. Hier w\u00e4chst er in der Zeit zwischen Juli und November und ist ortsh\u00e4ufig. Der gro\u00dfe Pilz mit seiner orange bis ziegelr\u00f6tlichen F\u00e4rbung mit mehr oder weniger zonniertem Hut und sein r\u00f6tlicher Milchsaft kennzeichnen ihn gut. Er geh\u00f6rt zu unseren edelsten Speisepilzen. Am besten den Hut ganz lassen oder h\u00f6chstens vierteln und scharf Braten. Es gibt aber auch Rezepte f\u00fcr eine Reizker - Suppe. Unter Fichten w\u00e4chst der sehr \u00e4hnliche, aber etwas minderwertigere Fichten - Reizker.\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/k-p1150228.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/k-p1150228-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-14435\" class=\"wp-caption-text\">Der Edel &#8211; Reizker (Lactarius deliciosus) w\u00e4chst einzeln oder truppweise, ausschlie\u00dflich unter Kiefern und liebt sandige, kalkhaltige B\u00f6den. Hier w\u00e4chst er in der Zeit zwischen Juli und November und ist ortsh\u00e4ufig. Der gro\u00dfe Pilz mit seiner orange bis ziegelr\u00f6tlichen F\u00e4rbung, mit mehr oder weniger zoniertem Hut und sein r\u00f6tlicher Milchsaft kennzeichnen ihn gut. Er geh\u00f6rt zu unseren edelsten Speisepilzen. Am besten den Hut ganz lassen oder h\u00f6chstens vierteln und scharf Braten. Es gibt aber auch Rezepte f\u00fcr eine schmackhafte Reizker &#8211; Suppe. Unter Fichten w\u00e4chst der sehr \u00e4hnliche, aber etwas minderwertigere Fichten &#8211; Reizker. Standortfoto am 24.08.2010 in einer Kiefernaufforstung bei Neukloster.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_14666\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/k-p1150394.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14666\" class=\"size-full wp-image-14666\" title=\"k-p1150394\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/k-p1150394.jpg\" alt=\"Der Echte Steinpilz (Boletus edulis) hat seinen Wachstumsschwerpunkt meist im Sp\u00e4tsommer und Herbst. Man findet ihn aber auch schon ab Juni und bis weit in den November hinein. Er bildet innerhalb der Saison oft mehrere Wachstumsch\u00fcbe aus, ist also mal mehr und mal weniger h\u00e4ufig. Auch gibt es ausgesprochene Steinpilz - Jahre, in denen er fast in jedem Wald und oft in gro\u00dfen Mengen vorkommt. Am liebsten w\u00e4chst er unter Fichten (Fichtensteinpilz) und unter Buchen. Aber auch bei Eichen, Kiefern, Douglasien und Birken kann er angetroffen werden. Im Gegensatz zum ebenfalls h\u00e4ufigen Sommersteinpilz, besitz er im Anschnitt direkt unter der Huthaut weinr\u00f6tlich durchgef\u00e4btes Fleisch. Seine Hutf\u00e4rbung ist selten einheitlich braun, sondern meist mit unterschiedlichen Braunt\u00f6nen geflammt und mit helleren Bereichen vermischt. Junge Pilze sind oft noch v\u00f6llig weih\u00fctig. Auch wenn er unter Laub verst\u00e4kt ist, kann er noch sehr hellh\u00fctig sein. Au\u00dferden variiert die Hutfarbe von hell nussbr\u00e4unlich bis fast violett - schw\u00e4rzlich und dann ist er auch oft gerunzelt. Das Stielnetzt ist meist feiner als beim Sommersteinpilz und verliert sich oft zum Stielgrund hin. Beliebter und gesuchter Speisepilz. Standortfoto am 01.09.2012 in den Kobander Tannen. \" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/k-p1150394.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/k-p1150394-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-14666\" class=\"wp-caption-text\">Der Echte Steinpilz (Boletus edulis) hat seinen Wachstumsschwerpunkt meist im Sp\u00e4tsommer und Herbst. Man findet ihn aber auch schon ab Juni und bis weit in den November hinein. Er bildet innerhalb der Saison oft mehrere Wachstumssch\u00fcbe aus, ist also mal mehr und mal weniger h\u00e4ufig. Auch gibt es ausgesprochene Steinpilz &#8211; Jahre, in denen er fast in jedem Wald und oft in gro\u00dfen Mengen vorkommt. Am liebsten w\u00e4chst er unter Fichten (Fichtensteinpilz) und Buchen. Aber auch bei Eichen, Kiefern, Douglasien und Birken kann er angetroffen werden. Im Gegensatz zum ebenfalls h\u00e4ufigen Sommersteinpilz, besitz er im Anschnitt direkt unter der Huthaut weinr\u00f6tlich durchgef\u00e4rbtes Fleisch. Seine Hutf\u00e4rbung ist selten einheitlich braun, sondern durch unterschiedliche Braunt\u00f6ne geflammt und mit helleren Bereichen vermischt. Junge Pilze sind oft noch v\u00f6llig wei\u00dfh\u00fctig. Auch wenn er unter Laub verst\u00e4rkt ist, kann er sehr hellh\u00fctig sein. Au\u00dferdem variiert die Hutfarbe von hell nussbr\u00e4unlich bis fast violett &#8211; schw\u00e4rzlich und ist dann oft gerunzelt. Das Stielnetz ist meist feiner als beim Sommersteinpilz und verliert sich oft zum Stielgrund hin. Beliebter und gesuchter Speisepilz. Vielseitig zu verwenden, am besten aber getrocknet. Standortfoto am 01.09.2010 in den Kobander Tannen.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_30009\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/k-p1040532.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-30009\" class=\"size-full wp-image-30009\" title=\"k-p1040532\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/k-p1040532.jpg\" alt=\"Kiefern - Steinpilz (Boletus pinophilus). W\u00e4hrend der Fichtensteinpilz eine \u00fcberaus h\u00e4ufige Art in mecklenburgischen W\u00e4ldern darstellt, ist der Kiefern - Steinpilz (Boletus pinophilus) eher eine Seltenheit. Wir k\u00f6nnen ihn vereinzelt von Mai bis Oktober unter Kiefern antreffen. Sein rotbrauner Hut und meist auch rotbr\u00e4unlich \u00fcberlaufener, bauchiger Stiel lassen ihn schon recht gut von anderen Steinpilzen unterscheiden. Auch er ist ein guter Speisepilz. \" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/k-p1040532.jpg 1024w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/k-p1040532-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-30009\" class=\"wp-caption-text\">Kiefern &#8211; Steinpilz (Boletus pinophilus). W\u00e4hrend der Fichtensteinpilz eine \u00fcberaus h\u00e4ufige Art in Mecklenburgischen W\u00e4ldern darstellt, ist der Kiefern &#8211; Steinpilz eher eine Seltenheit. Wir k\u00f6nnen ihn vereinzelt von Mai bis Oktober unter Kiefern antreffen. Sein rotbrauner Hut und meist auch rotbr\u00e4unlich \u00fcberlaufener, bauchiger Stiel, lassen ihn schon recht gut von anderen Steinpilzen unterscheiden. Auch er ist ein guter Speisepilz.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_15175\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/k-p1150975.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15175\" class=\"size-full wp-image-15175\" title=\"k-p1150975\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/k-p1150975.jpg\" alt=\"Ab Hochsommer bis in den sp\u00e4ten Herbst kann man diesem wahren Giganten in Laubw\u00e4ldern um alte Stubben von Rotbuchen und Eichen begegnen. Sind seine rosettenartig angeordnetet Hutf\u00e4cher noch junge und zartfleischig, wie bei diesem auf dem Bild, kann er gegessen werden. Er besitz aber die unsch\u00f6ne Eigenschaft, sich recht rasch schwatz zu verf\u00e4rben. Da das Auge ja oftmals nitisst, nicht jedermans Sache. Geschmacklich soll er aber recht gut sein. Seine Konsistenz erinnert etwas an Rindfleisch. Standortfoto im Forst Ritzerau in Schleswig - Holstein.\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/k-p1150975.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/k-p1150975-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-15175\" class=\"wp-caption-text\">Ab Hochsommer bis in den sp\u00e4ten Herbst hinein kann man diesem wahren Giganten in Laubw\u00e4ldern um alte Stubben von Rotbuchen und Eichen herum begegnen. Sind seine rosettenartig angeordneten Hutf\u00e4cher noch jung und zartfleischig, wie bei diesem auf dem Foto, kann er gegessen werden. Er besitz aber die unsch\u00f6ne Eigenschaft, sich recht rasch schwarz zu verf\u00e4rben. Da das Auge ja bekanntlich mit isst, nicht jedermanns Sache. Geschmacklich soll er aber recht angenehm sein. Die Konsistenz erinnert etwas an Rindfleisch. Standortfoto am 10.09.2010 im Forst Ritzerau in Schleswig &#8211; Holstein.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_17642\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/k-p1170686.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17642\" class=\"size-full wp-image-17642\" title=\"k-p1170686\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/k-p1170686.jpg\" alt=\"Der puntuell oft in gro\u00dfen Megen auftretende Frost- oder B\u00fcschel - Rasling (Lyophyllum fumosum) ist zwar nicht nur im Herbst zu finden, bevorzugt diese Jahreszeit aber eindeutig. Man findet ihn in ganz unterschiedlichen Biotopen. In gro\u00dfen B\u00fcscheln w\u00e4chst er aus dem Erdboden heraus und kann schnell den Sammelkorb f\u00fcllen, denn er ist ein ausgezeichneter, festleischiger Speisepilz. Standortfoto.\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/k-p1170686.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/k-p1170686-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17642\" class=\"wp-caption-text\">Der punktuell oft in gro\u00dfen Mengen auftretende Frost- oder B\u00fcschel &#8211; Rasling (Lyophyllum fumosum) ist zwar nicht nur im Herbst zu finden, bevorzugt diese Jahreszeit aber eindeutig. Man findet ihn in ganz unterschiedlichen Biotopen. In gro\u00dfen B\u00fcscheln w\u00e4chst er aus dem Erdboden heraus und kann schnell den Sammelkorb f\u00fcllen, denn er ist ein ausgezeichneter, festfleischiger Speisepilz. Standortfoto am 10.11.2010 in Sch\u00f6nlage.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_33261\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/k-p1100436.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-33261\" class=\"size-full wp-image-33261\" title=\"k-p1100436\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/k-p1100436.jpg\" alt=\"Maronen - R\u00f6hrling (Xerocomus badius).\" width=\"500\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/k-p1100436.jpg 1052w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/k-p1100436-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-33261\" class=\"wp-caption-text\">Maronen &#8211; R\u00f6hrling (Xerocomus badius). Dieser R\u00f6hrling z\u00e4hlt zu den bekanntesten und am meisten gesuchten Speisepilzen. Wir finden ihn von Ende Mai bis Anfang Dezember, schwerpunktm\u00e4\u00dfig allerdings im Herbst, in Laub- und Nadelw\u00e4ldern. Besonders in Fichten- und Kiefernforsten kann er zeitweise zum Massenpilz werden. Typisch ist der ziemlich einheitlich gef\u00e4rbte, kastanienbraune Hut, die gelbgr\u00fcnlichen R\u00f6hren, die auf Druck meist blauen, genauso wie das Fleisch. Der Stiel ist zumeist schlank und gelbbr\u00e4unlich gef\u00e4rbt. Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl waren gebietsweise hohe C\u00e4sium &#8211; Werte in ihm gemessen worden, was inzwischen in den meisten Regionen weitgehend abgeklungen sein d\u00fcrfte. Sehr schmackhafter Speisepilz.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_33992\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/k-p1130170.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-33992\" class=\"size-full wp-image-33992\" title=\"k-p1130170\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/k-p1130170.jpg\" alt=\"Sehr ergiebig, da oft in gro\u00dfen Mengen am Standort vorkommend ist der Pappel - Ritterling. Insbesondere auch unter Zitterpappeln auf sandigen B\u00f6den. Falls Kiefern in der n\u00e4he sind, sollte man auf den schwach giftigen Wei\u00dfbrauen Ritterling achten, der sehr \u00e4hnlich aussehen kann. Die Huthaut sollte entfernt werden, da sie Bitterstoffe enth\u00e4lt. Er gilt als Vitalpilz und kann unangehme allerische Raktionen wie Heuschnupfen lindern. Daher sollte er, bei reichlichem Vorkommen Konserviert werden, um ihn f\u00fcr regelm\u00e4\u00dfige Mahlzeiten zur Verf\u00fcgung zu haben.\" width=\"500\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/k-p1130170.jpg 1052w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/k-p1130170-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-33992\" class=\"wp-caption-text\">Sehr ergiebig, da oft in gro\u00dfen Mengen am Standort vorkommend, ist der Pappel &#8211; Ritterling. Insbesondere auch unter Zitterpappeln auf sandigen B\u00f6den. Falls Kiefern in der N\u00e4he sind, sollte man auf den schwach giftigen Wei\u00dfbrauen Ritterling achten, der sehr \u00e4hnlich aussehen kann. Die Huthaut sollte entfernt werden, da sie Bitterstoffe enth\u00e4lt. Er gilt als Vitalpilz und kann unangenehme, allergische Reaktionen wie Heuschnupfen lindern. Daher sollte er bei reichlichem Vorkommen konserviert werden, um ihn f\u00fcr regelm\u00e4\u00dfige Mahlzeiten zur Verf\u00fcgung zu haben.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_35476\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/k-p1130801.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-35476\" class=\"size-full wp-image-35476\" title=\"k-p1130801\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/k-p1130801.jpg\" alt=\"Ab Ende Juli, vor allem aber im Herbst kann man in manchen Jahren gro\u00dfe Ansammlunge dieser F\u00fcllhornartigen Pilze in besseren Laubw\u00e4ldern unter Buchen und Einen antreffen. Der braune bis schwarze Fruchtk\u00f6rper wirkt wie eine tiefe T\u00fcte oder Trompete und besitzt keine sichtbare Fruchtschicht wie Lamellen, Leisten, R\u00f6hren oder \u00e4hnlichem. Dadurch ist er praktisch unverwechselbar, au\u00dfer mit dem Grauen Pfifferling, der sehr \u00e4hnlich aussehen kann, aber Leisten besitzt und nat\u00fcrlich ebenfalls essbar ist. Die Totentrompete (Craterellus cornucopioides), wie sie auch genannt wird, ist ein ganz vorz\u00fcglicher Speisepilz, besonders nach dem trocknen. \" width=\"500\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/k-p1130801.jpg 1052w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/k-p1130801-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-35476\" class=\"wp-caption-text\">Ab Ende Juli, vor allem aber im Herbst, kann man in manchen Jahren gro\u00dfe Mengen dieser f\u00fcllhornartigen Pilze in besseren Laubw\u00e4ldern unter Buchen und Eichen antreffen. Der braune bis schwarze Fruchtk\u00f6rper wirkt wie eine tiefe T\u00fcte oder Trompete und besitzt keine sichtbare Fruchtschicht wie Lamellen, Leisten, R\u00f6hren oder \u00e4hnlichem. Dadurch ist er praktisch unverwechselbar, au\u00dfer mit dem Grauen Pfifferling, der sehr \u00e4hnlich aussehen kann, aber Leisten besitzt und ebenfalls essbar ist. Die Herbst- oder Totentrompete (Craterellus cornucopioides) ist ein ganz vorz\u00fcglicher Speisepilz, besonders nach dem trocknen.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_38306\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/k-p1180038.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-38306\" class=\"size-full wp-image-38306\" title=\"k-p1180038\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/k-p1180038.jpg\" alt=\"An \u00e4hnlichen Stellen wie die Herbsttrompete k\u00f6nnen in Buchenw\u00e4ldern die Trompeten - Pfifferlinge (Cantharellus cibarius) wachsen. In anderen Regionen k\u00f6nnen sie auch in Nadelw\u00e4ldern gedeihen. Bereits ab dem Hochsommer wagen sie sich manchmal schon heraus. Besonders \u00fcppig und ergibig sind sie aber meist im Herbst bis in den Winter hinein. Besonders wenn das frisch gefallene Buchenlaub im November den Waldboden bedeckt, werden sie sehr ansehnlich, denn sie haben das Bestreben ihre H\u00fcte dar\u00fcber hinaus zu schieben, damit die Sporen an den Wind verteilt werden k\u00f6nnen. Guter, besonders in Skandinavien sehr beliebter Speisepilz.\" width=\"500\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/k-p1180038.jpg 1052w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/k-p1180038-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-38306\" class=\"wp-caption-text\">An \u00e4hnlichen Stellen wie die Herbsttrompete k\u00f6nnen in Buchenw\u00e4ldern die Trompeten &#8211; Pfifferlinge (Cantharellus cibarius) wachsen. In vielen Regionen gedeihen sie auch in Nadelw\u00e4ldern. Bereits ab dem Hochsommer wagen sich diese Pfifferlinge manchmal schon heraus. Besonders \u00fcppig und ergiebig sind sie aber meist im Herbst, bis in den Winter hinein. Insbesondere wenn das frisch gefallene Buchenlaub im November den Waldboden bedeckt, werden sie sehr ansehnlich, denn sie haben das Bestreben, ihre H\u00fcte dar\u00fcber hinaus zu schieben, damit die Sporen an den Wind verteilt werden k\u00f6nnen. Guter, besonders in Skandinavien sehr beliebter Speisepilz.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_36256\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/k-p1140114.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-36256\" class=\"size-full wp-image-36256\" title=\"k-p1140114\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/k-p1140114.jpg\" alt=\"Besonders im Oktober ist der Hallimasch oft der ergiebigste Massenpilz. \u00dcberall an Laub- und Nadelholz brechen die gro\u00dfen Stockschw\u00e4mme teils in gewaltigen B\u00fcscheln hervor. Der Stiel ist beringt und auf dem Hut sind meist zahlreiche kleine Sch\u00fcppchen vorhanden. Da Hallimasch eine Bl\u00e4tterpilz - Gattung mit verschiedenen Arten ist, sehen sie oft auch recht unterschiedlich aus. Allen gemein ist der seifig zusammenziehende Geschmack des rohen Pilzes, der gut durchgegart werden muss, da er roh giftig ist und das wei\u00dfe Sporenpulver, was bei anderen Stubbenpilzen dunkel gef\u00e4rbt ist. W\u00fcrziger Speisepilz, der aber etwas schleimt. Die Stiele werden nicht verwendet.\" width=\"500\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/k-p1140114.jpg 1052w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/k-p1140114-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-36256\" class=\"wp-caption-text\">Besonders im Oktober ist der Hallimasch oft der ergiebigste Massenpilz. \u00dcberall an Laub- und Nadelholz brechen die gro\u00dfen Stockschw\u00e4mme teils in gewaltigen B\u00fcscheln hervor. Der Stiel ist beringt und auf dem Hut sind meist zahlreiche kleine Sch\u00fcppchen vorhanden. Da Hallimasch eine Bl\u00e4tterpilz &#8211; Gattung mit verschiedenen Arten ist, sehen sie oft auch recht unterschiedlich aus. Allen gemein ist der seifig zusammenziehende Geschmack des rohen Pilzes, der gut durchgegart werden muss, da er roh giftig ist, und das wei\u00dfe Sporenpulver, welches bei anderen Stubbenpilzen dunkel gef\u00e4rbt ist. W\u00fcrziger Speisepilz, der aber etwas schleimt. Die Stiele werden nicht verwendet.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_36757\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/k-p1140438.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-36757\" class=\"size-full wp-image-36757\" title=\"k-p1140438\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/k-p1140438.jpg\" alt=\"Der Fuchsige R\u00f6tel - Trichterling (Lepista flaccida) ist ein umstrittener Speisepilz. Es wird auch von Unvertr\u00e4glichkeiten berichtet. Diese k\u00f6nnten beispielsweise auf den Verzehr von \u00fcberalterten Fruchtk\u00f6rpern zustande kommen. Die Pilze sind miunter sehr langlebig und k\u00f6nnen bei trockenem Wetter durchaus l\u00e4ndere Zeit am Standort fast unver\u00e4ndert verharren. Es sollten nur junge, frische Exempolare gesammelt werden. Sein Geschmack soll etwas herb - bitterlich sein. Neben der hier zu sehenden fuchsigen Typusform gibt es auch eine blassere Variante des Pilzes die als eigene Art angesehen wird, der Fahlgelbe- oder Wasserfelckige R\u00f6tel - Trichterling, mit gleicher Wertigkeit.\" width=\"500\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/k-p1140438.jpg 1052w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/k-p1140438-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-36757\" class=\"wp-caption-text\">Der Fuchsige R\u00f6tel &#8211; Trichterling (Lepista flaccida) ist ein umstrittener Speisepilz. Wir finden ihn von Ende September bis in den Winter hinein vor allem in Nadelw\u00e4ldern, aber auch in feuchteren Laubw\u00e4ldern. Oft in auff\u00e4lligen Hexenringen. Es wird von Unvertr\u00e4glichkeiten berichtet. Diese k\u00f6nnten beispielsweise auf den Verzehr von \u00fcberalterten Fruchtk\u00f6rpern zur\u00fcckzuf\u00fchren sein. Die Pilze sind mitunter sehr langlebig und k\u00f6nnen bei trockenem Wetter durchaus l\u00e4ngere Zeit am Standort verharren. Es sollten nur junge, frische Exemplare gesammelt werden. Sein Geschmack soll etwas herb &#8211; bitterlich sein. Neben der hier gezeigten, fuchsigen Typusform, gibt es auch eine blassere Variante des Pilzes, die als eigene Art angesehen wird, der Fahlgelbe- oder Wasserfleckige R\u00f6tel &#8211; Trichterling, mit gleicher Wertigkeit.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Speisepilze im Herbst Zu dieser Jahreszeit gibt es mit Abstand die meisten Pilze. Der Pilzherbst beginnt Mitte August und im September hat das Pilzjahr in der Regel seinen H\u00f6hepunkt erreicht und die Vielzahl der Arten aus den meisten Gattungen ist manchmal kaum zu \u00fcberschauen. Es wachsen fast alle R\u00f6hrlinge, T\u00e4ublinge, Milchlinge, Schirmlinge, Sch\u00fcpplinge, Champignons, Wulstlinge, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[464],"tags":[],"class_list":["post-5613","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-speisepilze-des-herbstes"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5613"}],"version-history":[{"count":71,"href":"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5613\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":77268,"href":"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5613\/revisions\/77268"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5613"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5613"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}