{"id":9387,"date":"2011-03-26T15:30:03","date_gmt":"2011-03-26T14:30:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/?p=9387"},"modified":"2021-09-03T13:50:52","modified_gmt":"2021-09-03T12:50:52","slug":"mecklenburger-speisepilze-im-winter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/?p=9387","title":{"rendered":"Mecklenburger Speisepilze im Winter"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000080;\">Speisepilze des Winters<\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"color: #000080;\">Mitten im Winter in die Pilze? &#8211; Ja selbstverst\u00e4ndlich! Es ist oftmals sogar einfach sich in der kalten Jahreszeit eine frische Pilzmahlzeit aus Wald und Flur zu besorgen und es besteht bei den wenigen, empfehlenswerten Arten, auch kaum Verwechslungsgefahr mit giftigen Pilzen, denn diese wachsen im Winter kaum. Wenn man wei\u00df, was man zu dieser Jahreszeit wo finden kann, ist mit etwas Gl\u00fcck eine schmackhafte Frischpilzmahlzeit gesichert. Pilze, die zu dieser Jahreszeit wachsen, sind in der Regel Frost unempfindlich b. z. w. ben\u00f6tigen diesen sogar um die Fruchtk\u00f6rperbildung anzuregen. Nur st\u00e4ndiger Dauerfrost l\u00e4sst ihr Wachstum stagnieren. Viel Gl\u00fcck beim Pilze Suchen im Winter!<\/span><\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_9388\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090679.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9388\" class=\"size-full wp-image-9388\" title=\"k-p1090679\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090679.jpg\" alt=\"Das Judasohr (Hirneola auricula judae) ist ein mu\u00df f\u00fcr jeden Fan der asiatischen K\u00fcche. Unter der Bezeichnung &quot;Mur Err&quot; oder &quot;Black Fungus&quot; ist er in getrockneter Form auch im Handel erh\u00e4ltlich. In meimischer Natur ist dieser Gallertpilz ganzj\u00e4hrig, bevorzugt allerdings in den feuchteren Wintermonaten zu finden. Am ehesten und oft recht schnell wird man am Schwarzen Holunder (Sambucus nigra) f\u00fcndig. Die fleischbr\u00e4unlichen, gellatin\u00f6sen &quot;Ohren&quot; sind kaum zu verwechseln. Sie sind reich an den Inhaltsstoffen Eisen, Kalium, und Magnesium. Sie enthalten au\u00dferdem noch Phosphor, Silicium und Vitamin B1. Stando\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090679.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/k-p1090679-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9388\" class=\"wp-caption-text\">Das Judasohr (Hirneola auricula judae) ist ein muss f\u00fcr jeden Liebhaber der asiatischen K\u00fcche. Unter der Bezeichnung &#8222;Mu-Err&#8220; und &#8222;Black Fungus&#8220; ist es in getrockneter Form auch im Handel erh\u00e4ltlich. Es w\u00e4chst ganzj\u00e4hrig, ist aber im feuchteren Winterhalbjahr wesentlich h\u00e4ufiger als im Sommer. Will mann den Pilz in gr\u00f6\u00dferen Mengen finden, sollte man die St\u00e4mme und \u00c4ste des Schwarzen Holunders (Sambucus nigra) nach ihnen absuchen. Judasohren wachsen zwar auch an vielen anderen Geh\u00f6lzen, am Holunder sind sie aber mit Abstand am h\u00e4ufigsten anzutreffen. Sie sollen reich an Eisen, Kalium und Magnesium sein und au\u00dferdem noch Phosphor, Silicium und Vitamin B1 enthalten. Sie besitzen allerdings nur einen schwachen Eigengeschmack, sind aber durch ihre Konsistenz eine interessante Zutat zu allerlei Speisen. Standortfoto am 21.11.2009 im Haushalt Forst an Buchenholz.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_9694\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/k-p1090745.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9694\" class=\"size-full wp-image-9694\" title=\"k-p1090745\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/k-p1090745.jpg\" alt=\"Samtfu\u00df - Winterr\u00fcbling (Flammulina velutipes). Im Winterhalbjahr, insbesondere von November bis Februar\" width=\"500\" height=\"666\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/k-p1090745.jpg 600w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/k-p1090745-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9694\" class=\"wp-caption-text\">Samtfu\u00df &#8211; Winterr\u00fcbling (Flammulina velutipes). Im Winterhalbjahr, schwerpunktm\u00e4\u00dfig von November bis Februar, kann man diesen kleinen bis mittelgro\u00dfen, gelbbr\u00e4unlichen, b\u00fcschelig wachsenden Bl\u00e4tterpilz mit seinem fettig gl\u00e4nzendem Hut und dem braunsamtigen Stiel recht h\u00e4ufig an Laubh\u00f6lzern antreffen. Besonders an Weiden und in Erlen\/Eschenbr\u00fcchen lohnt sich die Suche im Winter und ist oft von Erfolg gekr\u00f6nt. Bei Beachtung seiner markanten Merkmale ist dieser vorz\u00fcgliche Speisepilz kaum zu verwechseln. Verwendet werden nur die H\u00fcte, die Stiele sind z\u00e4h. Standortfoto am 22.11.2009 im ehemals gro\u00dfherzoglichen Forst Moidentin.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_17282\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/k-_dsc0126.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17282\" class=\"size-full wp-image-17282\" title=\"k-_dsc0126\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/k-_dsc0126.jpg\" alt=\"Der ergiegigste Speisepilz im Winterhalbjahr d\u00fcrfte oft der Austern - Seitlind (Pleurotus ostreatus) sein. Besonders in der Zeit zwischen November und Februar kann man ihn an Laubh\u00f6lzern finden. Er kann sowohl als Wundparasit an noch lebenden B\u00e4umen als auch in saprophytischer Lebensweise an liegenden St\u00e4mmen vorkommen. Er w\u00e4chst an zahlreichen Laubb\u00e4umen, mir Abstand am h\u00e4ufigsten aber an altem Buchen- und Pappelholz. Selten auch an Nadelholz wie z.B. Fichte. Diese wunderbare Aufnahme sendete mir Andreas Okrent im Sp\u00e4therbst 2012 zu. Jung ein schmackhafter Speisepilz. Z\u00e4he Teile k\u00f6nnen zu einer schmackhaften Br\u00fche ausgekocht werden.\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/k-_dsc0126.jpg 800w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/k-_dsc0126-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17282\" class=\"wp-caption-text\">Der ergiebigste Speisepilz im Winterhalbjahr d\u00fcrfte wohl der Austern &#8211; Seitling (Pleurotus ostreatus) sein. Besonders in der Zeit zwischen November und Februar kann man ihn an Laubh\u00f6lzern finden. Er w\u00e4chst sowohl als Wundparasit an noch lebenden B\u00e4umen wie auch\u00a0in saprophytischer Lebensweise an noch stehenden oder schon liegenden, toten\u00a0St\u00e4mmen. Der Pilz\u00a0kommt an zahlreichen Laubb\u00e4umen vor, mit Abstand am h\u00e4ufigsten aber an alten Rotbuchen- und Pappeln. Selten auch an Nadelholz wie z. B. Fichte. Diese wunderbare Aufnahme sandte mir Andreas Okrent im Sp\u00e4therbst 2012 zu. Jung ist er ein schmackhafter Speisepilz. Z\u00e4he Teile k\u00f6nnen zu einer schmackhaften Br\u00fche ausgekocht werden.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_49155\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/k-P1280036.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-49155\" class=\"wp-image-49155\" src=\"http:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/k-P1280036-300x203.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/k-P1280036-300x203.jpg 300w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/k-P1280036-768x519.jpg 768w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/k-P1280036-1024x692.jpg 1024w, https:\/\/www.steinpilz-wismar.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/k-P1280036.jpg 1052w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-49155\" class=\"wp-caption-text\">Graubl\u00e4ttriger Schwefelkopf (Hypholoma capnoides). Vorz\u00fcglicher Speisepilz. Wir k\u00f6nnen ihn an Nadelholzstubben von Oktober bis April finden. Schwerpunkt im Herbst, aber auch in milden Wintern. Wenn es im Fr\u00fchjahr w\u00e4rmer wird, stellt er die Fruchtk\u00f6rperbildung ein. Die H\u00fcte dieser Stockschw\u00e4mme geh\u00f6ren zu den schmackhaftesten Wildpilzen in unseren W\u00e4ldern. Verwechslungsgefahr besteht mit dem giftigen Gr\u00fcnbl\u00e4ttrigen Schwefelkopf!<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Speisepilze des Winters Mitten im Winter in die Pilze? &#8211; Ja selbstverst\u00e4ndlich! Es ist oftmals sogar einfach sich in der kalten Jahreszeit eine frische Pilzmahlzeit aus Wald und Flur zu besorgen und es besteht bei den wenigen, empfehlenswerten Arten, auch kaum Verwechslungsgefahr mit giftigen Pilzen, denn diese wachsen im Winter kaum. 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