Pilze und Wetter April 2026
Wetter und Pilzwachstum in Mecklenburg
01.04.2026 – Mittwoch
Im April beginnt die Morchelzeit. Aus dem Süden Deutschlands sind bereits viele Funde gemeldet worden. Bei uns im Norden wird es erfahrungsgemäß und wetterbedingt noch ca. 2 Wochen dauern, bis wir erfolgreich auf Suche gehen können.
Aber wo suche und finde ich Morcheln?
Es gibt nicht nur die „Morchel“, sondern verschiedene Arten, die auch andere Ansprüche an das Habitat haben. Wir wollen euch hier mal einen kleinen Überblick geben, in welchen Habitaten ihr erfolgreich auf Suche gehen könnt. Grundkenntnisse über Bodenbeschaffenheit, Bäume und Zeigerpflanzen sind wie bei jeder Pilzsuche dabei hilfreich.
Spitzmorcheln
- Bevorzugen saure Böden an sonnenbegünstigten Stellen, z.B. an Wegrändern, auf Holzlagerplätzen
- Wachsen vorwiegend in der Streu oder gehäckselter Rinde in Nadelwäldern
- Sind deshalb auch oft auf frisch gemulchten Beeten in Öffentlichen Anlagen, auf Supermarktparkplätzen oder in Gärten zu finden (Rindenmulchmorchel)

Die Spitzmorchel (Morchella conica) findet sich häufig und dann meist sehr zahlreich auf Rindenmulch von Nadelbäumen.
Speise- und Käppchenmorcheln
- Beide Arten erscheinen ungefähr zur selben Zeit und in denselben Habitaten
- Bevorzugen neutrale bis basische Bodenbereiche, vorzugsweise Auwälder, Uferbereiche von Bächen oder Gräben
- Als Begleitbäume fungieren hier hauptsächlich Eschen, Pappeln und Weißdornsträucher sowie Obstbäume auf ungedüngten Streuobstwiesen sowie in vernachlässigten Gärten
- Die Suche im Wurzelbereich der genannten Bäume ist oft erfolgreich
- Zeigerpflanzen sind u.a.: Aronstab, Bärlauch, Bingelkraut, Gelbes Windröschen, Lärchensporn, Lungenkraut, Märzenbecher, Pestwurz, Schlüsselblume, Seidelbast

Die beliebtesten und wertvollsten Speisepilze des Frühlings sind die Speisemorcheln (Morchella esculenta). Wenn der Löwenzahn im April oder Mai blüht sind sie in Auenwäldern, Parkanlagen, Gärten, auf Ödland oder Schutthalden zu finden.

Die Käppchen-Morchel bzw. Halbfreie Morchel (Morchella semilibera) ist die häufigste Morchel und wächst zur selben Zeit wie die Speisemorchel – an ähnlichen Stellen und oft sind sogar beide Arten am gleichen Standort anzutreffen. Ihr glockenförmiger Hut sitzt wie ein Zipfelmützchen mit überhängendem Rand dem Stiel auf. Innen ist der Fruchtkörper hohl.
02.04.2026 – Donnerstag
Verwechslungspartner der essbaren Morcheln ist die Giftlorchel (Gyromitra esculenta), auch als Frühjahrslorchel bekannt. Sie erscheint bereits ab März bevorzugt auf sandigen Böden in Nadelwäldern (besonders bei Kiefern).
Trotz des irreführenden lateinischen Namens (esculentus = essbar) sollte sie niemals verzehrt werden. Sie enthält das Toxin Gyromitrin, das im Körper zu Monomethylhydrazin (MMH) – einem Bestandteil von Raketentreibstoff – abgebaut wird. Das Gift schädigt massiv Leber und Nieren und kann zu neurologischen Störungen (Krampfanfälle) führen. Neuere Studien bringen den wiederholten Verzehr sogar mit einem erhöhten Risiko für die Nervenkrankheit ALS in Verbindung.
Während Morcheln einen wabenartigen Hut mit netzartig vertieften Gruben (wie Bienenwaben) haben, ist der Hut der Giftlorchel hirnartig gewunden, wulstig, faltig, oft rotbraun bis kastanienbraun. Der weißliche Stiel der Giftlorchel ist innen anfangs markig und später hohl und gekammert. Die weißlichen bis creme-ockerfarbenen Stiele der Morcheln sind dagegen brüchig und bilden mit dem wabenartigen Hut meist einen durchgehenden Hohlraum.
Catrin

Die Hüte der Giftlorchel sind rotbraun bis kastanienbraun und hirnartig gewunden.
Foto: Catrin Berseck

Im Schnittbild dieser jungen Giftlorchel sieht man den markigen Stiel, der später hohl und gekammert ist.
03.04.2026 – Freitag (Karfreitag)

Scheiben-Lorchel (Gyromitra ancilis). Die Oberseite (Fruchtschicht) ist meist hell- bis dunkelbraun, rotbraun oder tabakbraun und wellig-runzelig bis faltig.
Foto: Ivy Brümmer
Auch unser Vereinsmitgleid Ivy hat gestern eine kurze Runde in einem Nadelwald bei Velgast gedreht. Neben Kelchbecherlingen hat sie einen engen Verwandten der Giftlorchel gefunden – die Scheiben-Lorchel (Gyromitra ancilis) an einem bemoosten Nadelbaumstubben.
Die Scheiben-Lorchel (Gyromitra ancilis) wächst als Folgezersetzer vor allem auf morschem Nadelholz (besonders Fichte) oder in dessen unmittelbarer Nähe auf moosigen Böden. Eine sehr ähnliche Art, die Schildförmige Scheibchenlorchel (Gyromitra parma), wächst bevorzugt an Laubholz wie Pappel oder Erle.
Wie alle Lorcheln enthält die Scheiben-Lorchel den Giftstoff Gyromitrin, der Leber und Nieren schädigen kann und somit als potentiell giftig einzustufen ist. Auch wenn in einigen Büchern oder auf Internetseiten geschrieben wird, dass der Pilz essbar sei, ist dringend vom Verzehr abzuraten. Die Scheiben-Lorchel steht auch nicht auf der „Positivliste der Speisepilze“ der DGfM, so dass sie von Pilzsachverständigen und Pilzberatern auch nicht zum Verzehr frei gegeben wird.
Catrin

Die Unterseite der Scheiben-Lorchel (Gyromitra ancilis) ist deutlich heller und oft aderig.
Foto: Ivy Brümmer
04.04.2026 – Sonnabend

Anemonen- und Scharbockskraut-Sklerotienbecherlinge sind gestielte krug- oder pokalförmige Fruchtkörper von etwa 1 – 3 cm.
Foto: Catrin Berseck
Heute habe ich unser Vereinsmitglied Anne in Rostock besucht. Nachmittags haben wir einen Spaziergang durch den Lindenpark bis zu den Wallanlagen gemacht.
Die heute als Lindenpark bekannte historische Anlage am Saarplatz wurde 1831 als der erste städtische Friedhof vor den Toren Rostocks eingeweiht. Der Park zeigt in seiner Gartenarchitektur und Botanik zahlreiche Besonderheiten – seine bis zu 170 Jahre alten Lindenalleen, alte Grabpflanzungen, unter Schutz stehende Einzelbäume verschiedener Arten und eine reiche Wildflora.
Auf dem feuchten Boden unter den alten noch nicht belaubten Bäumen waren Teppiche aus Scharbockskraut (Ficaria verna), die teilweise sogar schon blühten. Also schauten wir uns dort mal nach den kleinen braunen Becherlingen um.
Zu unserer Freude fanden wir sogar 2 Arten, wie die nachträgliche mikroskopische Untersuchung zeigte. Beide Pilze lassen sich nur anhand der Sporengröße und Anzahl der Zellkerne sicher unterscheiden. Es handelte sich um den sehr selten nachgewiesenen und noch nicht publizierten Zweikernigen Scharbockskraut-Sklerotienbecherling (Sclerotinia binucleata Baral ined.) und den optisch nicht zu trennenden Anemonenbecherling (Dumontinia tuberosa). Für den Zweikernigen Scharbockskrautsklerotienbecherling gibt es derzeit erst 2 Einträge in der Datenbank für M/V.
Nachfolgend ein paar Fotos mit Erklärungen.
Catrin

Sowohl der Anemonen- als auch der Scharbockskrautbecherling entspringen einem bis zu 15 mm langen, unregelmäßig geformten schwarzen Sklerotium, das innen weiß ist und mit dem Wurzelsystem der Wirtspflanze in Verbindung steht.
Foto: Catrin Berseck

Der Scharbockskraut-Sklerotienbecherling (Sclerotinia binucleata) ist ein spezialisierter, kleiner Schlauchpilz, der im zeitigen Frühjahr fast ausschließlich bei seiner Wirtspflanze, dem Scharbockskraut (Ficaria verna), zu finden ist.
Foto: Catrin Berseck

Sporen des Scharbockskraut-Sklerotienbecherlings (Sclerotinia binucleata). Zu sehen sind an den Polen 2 Öltropfen und dazwischen 2 Zellkerne.
Foto und Bestimmung: Catrin Berseck

Der Anemonenbecherling (Dumontinia tuberosa) wächst fast ausschließlich in der Nähe von Buschwindröschen. Seltener befällt er auch – so wie hier – Scharbockskraut.
Foto: Catrin Berseck

Die Sporen des Anemonenbecherlings (Dumontinia tuberosa) sind etwas größer und haben 4 Zellkerne.
Foto und Bestimmung: Catrin Berseck
06.04.2026 – Ostermontag
Über die Osterfeiertage haben sich bestimmt viele Hobbygärtner in ihren Gärten aufgehalten. Bewusst oder unbewusst haben dabei sicherlich Einige auch schon Pilze auf Pflanzen gesehen. Natürlich sind solche Pilze auch in der Natur zu finden.
Pflanzenpilze werden auch phytoparasitische Kleinpilze genannt. Es sind spezialisierte Pilzarten, die lebende Pflanzen befallen und sich von Ihnen ernähren. Das können – um nur einige zu nennen – Falsche und Echte Mehltaue, Wucherlinge, Brand- und Rostpilze sein.
Gerade jetzt im Frühjahr kann man auch verschiedene Rostpilze finden. Es handelt sich dabei um eine einzigartige Gruppe innerhalb der Pilze, in deren Entwicklungszyklus es 5 Sporenstadien gibt. Teilweise vollführen diese Pilze innerhalb ihrer Entwicklungsstadien auch einen Wirtswechsel, z.B. auf Gräser oder Gehölze, durch.
Hier ein paar Fotos vom Rainkohlrost (Puccinia lapsanae) aus meinem Garten. Vielleicht achtet ihr in Zukunft ja auch mal auf solche phytoparasitischen Kleinpilze.
Catrin

Der Gemeine Rainkohl (Lapsana communis) ist ein heimisches Wildkraut, das trotz seines Namens kein Kohl, sondern ein Korbblütler (verwandt mit Chicorée und Kopfsalat) ist.
Foto: Catrin Berseck

Rainkohlrost (Puccinia lapsanae). Hier sieht man auffällige violette Blattflecken, auf denen sich die becherförmigen gelben Aezien mit einem hellen zerschlitzten und umgebogenen Rand befinden.
Foto: Catrin Berseck
08.04.2026 – Mittwoch
Heute war es endlich soweit – unsere 1. Vereins- und Kartierungsexkursion fand dieses Jahr statt. Ziel dieser ersten Kartierung war das Messtischblatt 2236 Sternberg. Wir starteten im ersten Quadranten in Warin. 6 Vereinsmitglieder trafen sich um 16 Uhr am vereinbarten Treffpunkt.
Ausgesucht hatten wir den Wanderweg rund um den Glammsee. Da es noch etwas früh im Jahr ist und die Witterungsbedingungen mit Nachttemperaturen um den Gefrierpunkt und zu wenig Regen in letzter Zeit nicht ideal waren, rechneten wir auch nicht unbedingt mit Frischpilzen. Aber es gibt ja auch andere Pilze, die man derzeit finden und in die Kartierungsliste aufnehmen kann.
Bei schönstem Sonnenschein hatten wir eine sehr schöne Wanderung um den Glammsee und haben uns außer den Pilzen auch viele andere interessante Dinge aus Flora und Fauna angesehen.
Eindrücke von dieser Exkursion inkl. Fundbericht findet ihr hier.
Catrin
14.04.2026 – Dienstag

Wer aufmerksam durch die Natur streift, kann jetzt auch die ersten Haus- bzw. Holztintlinge (Coprinellus sp.) finden.
Foto: Maria Schramm
Wir haben schon wieder Mitte April. In den vergangenen Wochen zeichnete sich vermehrt trockenes Wetter ab. Vor allem durch den zunehmenden Wind, hatten wir schon die Befürchtung, dass wir in diesem Frühling wieder einen Hungeraspekt erleben, so wie wir es aus dem vergangenen Jahr kennen. Allerdings befinden sich die Temperaturen weiterhin auf niedrigem Niveau, was dafür sorgt, dass die Böden nur sehr langsam austrocknen. Wir profitieren also weiterhin vom Wasser des geschmolzenen Schnees.
Mittlerweile sind auch immer wieder leichte Regenschauer übers Land gezogen. Diese sind auch wichtig, damit die Oberböden genug Feuchtigkeit behalten, um den Frühlingspilzen einen guten Start zu ermöglichen. In den nächsten Tagen erwarten wir auch wieder höhere Temperaturen, was für die Entwicklung förderlich sein sollte. Abzuwarten bleibt, ob wir auch weiterhin gelegentlich Niederschläge erwarten dürfen.
Auch in der Natur steht der Frühling spürbar in den Startlöchern. Die Krautschicht wächst, die ersten Sträucher schlagen aus. Die Anemonen beginnen damit, unsere Laubwälder in ein weißes Blütenmeer zu verwandeln.
Auch bei den Pilzen tut sich etwas. Bisher war es noch recht dürftig, was Frischpilze anbelangt. Typische Frühlingsarten suchte man bisher fast vergeblich. Pünktlich für Mitte April wurde aber nun bereits von den ersten Morchelfunden in Nordwestmecklenburg berichtet. Es geht also langsam aber sicher los, passend zum Wetter. In ein bis zwei Wochen sollte es dann mit etwas Glück und Gespür möglich sein, sich den ersten Korb mit Speisepilzen zu füllen. Hoffen wir also auf gute Wetterbedingungen.
Phillip

Glimmertintlinge (Coprinellus micaceus) sollen im jungen Alter sehr gut schmecken. Durch das enthaltene Gift Coprin sollte aber strikt auf Alkohol verzichtet werden.
Foto und Bestimmung: Phillip Buchfink

Bisher haben sich die Frühjahrslorcheln (Gyromitra esculenta) nicht mit Ruhm bekleckert. Etwas spät dran, aber doch noch zu finden. Durch das enthaltene Gyromitrin ist vom Verzehr abzuraten.
Foto: Phillip Buchfink
16.04.2026 – Donnerstag
Seit dieser Woche werden vermehrt Morchelfunde in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet. Also bin ich dann heute auch mal los gezogen.
Reinhold sagte immer: Wenn der Löwenzahn blüht, ist Morchelsaison. Nun gut – ich habe heute nur einen blühenden Löwenzahn gesehen – dafür aber aber tatsächlich bereits einige Speisemorcheln (Morchella esculenta agg.) gefunden.
Und das nicht in ihrem typischen Habitat unter Eschen in Auwäldern mit den Zeigerpflanzen oder unter Obstbäumen. Sie wuchsen ganz einfach untypisch in einer Kiesgrube…
Unter meinen Speisemorchel-Funden war auch eine dunklere Speisemorchel – evt. die Graue Speisemorchel (Morchella vulgaris). Viele Autoren trennen die einzelnen Variationen der Speisemorcheln jedoch nicht – es gibt in dieser Beziehung noch größeren Forschungsbedarf. Für den normalen Pilzsammler sind aber alle Variationen essbar.
Ich bin anschließend noch in einen Kiefernforst gegangen und habe zum direkten Vergleich eine Gift-Lorchel (Gyromitra esculenta) dazu geholt, um nochmals den Unterschied zwischen essbarer Morchel und giftiger Lorchel zu zeigen.
Catrin

Hier sehen wir die Speisemorchel (Morchella esculenta agg.) mit ihrem hellbraunen und unregelmäßig wabenartigen Hut.
Foto: Catrin Berseck

Im direkten Vergleich:
links evt. Graue Speisemorchel (Morchella vulgaris), mitte Speisemorchel (Morchella esculenta agg.) und rechts Gift-Lorchel (Gyromitra esculenta)
Foto: Catrin Berseck
17.04.2026 – Freitag
Und es morchelt weiter!
Heute habe ich in Bützow mal kurz ein paar Beete mit frisch aufgebrachtem Rindenmulch inspiziert. Und das auch noch erfolgreich – die Spitzmorcheln sind tatsächlich auch schon da.
Die Spitzmorchel (Morchella elata) trägt viele weitere Namen wie z.B. Zipfelmützenmorchel, Hohe Morchel, Köstliche Morchel oder aufgrund des häufig besiedelten Substrats Rindenmulchmorchel (RiMuMo).
Im Gegensatz zur Speisemorchel, die eher einen eiförmig geformten Hut hat, hat die Spitzmorchel einen spitz-kegeligen bis schlank-ovalen Hut und ist meistens etwas dunkler gefärbt. Gemeinsam haben beide Morchelarten die wabenartige Hutstruktur und den hohlen Stiel.
Beides sind vorzügliche Speisepilze, die allerdings nur ausreichend gegart gegessen werden sollten.
Catrin

Die Spitzmorchel wird im Volksmund auch Rindenmulch-Morchel (RiMuMo) genannt, da sie auf frischem Rindenmulch oder an alten Holzlagerplätzen zu finden ist.
Foto: Catrin Berseck

Links Speise-Morcheln (Morchella esculenta) und rechts Spitzmorcheln (Morchella elata) im direkten Vergleich.
Foto: Catrin Berseck
18.04.2026 – Sonnabend
Heute fand unsere erste öffentliche Pilzlehrwanderung 2026 auf der Insel Poel statt.
9 Teilnehmer fanden sich pünktlich am vereinbarten Treffpunkt am Schwarzen Busch ein. Von dort gingen wir den ca. 5 km langen Wanderweg im Küstenschutzwald bis nach Gollwitz und fuhren dann mit einigen dort vorab geparkten Fahrzeugen zum Ausgangspunkt zurück.
Unsere Erwartungen bezüglich Speisepilzen und Morcheln waren nicht sehr hoch – sollten sich leider auch nicht erfüllen. Aber es war ja auch eine Lehrwanderung und diesbezüglich gab es viel zu entdecken und zu lernen.
Trotzdem konnten wir uns über einige Frischpilze, wie Tintlinge, Faserlinge und sogar Grünblättrige Schwefelköpfe freuen.
Bei schönstem Frühlingswetter hatten wir eine sehr schöne Wanderung in einer eindrucksvollen Natur und widmeten unsere Aufmerksamkeit neben den Pilzen auch Bäumen, Kräutern und Vögeln.
Eine ausführliche Beschreibung von dieser Wanderung findet ihr hier.
Catrin
19.04.2026 – Sonntag
Gestern auf Poel waren leider keine Morcheln zu finden.
Aber es geht ja mit den Temperaturen langsam aufwärts und heute und morgen gibt es stellenweise endlich Regen. Also lasst euch nicht entmutigen, wenn ihr bis jetzt noch keine gefunden habt.
Alexander war dafür heute in Nordwestmecklenburg in der Nähe von Parchim und Schwerin sehr erfolgreich auf Morchelsuche. Haupsächlich unter Eschen in Auwäldern und auf verlassenen Plätzen und Grundstücken.
Mit etwas Glück werdet ihr in den nächsten Tagen vielleicht auch welche finden. Genug Tipps für entsprechende Habitate, in denen ihr euch auf Suche begeben könnt, haben wir euch ja bereits mehrfach hier im Tagebuch gegeben.
Catrin
22.04.2026 – Mittwoch
Heute stand mal wieder eine Kartierungsexkursion auf dem Plan. Dazu trafen sich 4 Vereinsmitglieder im 2. Quadranten des Messtischblattes Sternberg.
Wir hatten vorab das Revier Weiße Krug am Groß Labenzer See ausgewählt. Treffpunkt war in der Nähe des ehemaligen Jagdschlosses Friedrichswalde, welches 1880 vom Kaufmann und Generalkonsul Paul Wedekind erworben wurde. Innerhalb des Waldes am Groß Labenzer See wurde dort 1914 auch ein Mausoleum mit der Skulptur eines bronzenen Hirsches für Paul Wedekind und seine Familienangehörigen errichtet.
Bei schönstem Frühlingswetter hatten die Teilnehmer eine schöne Wanderung durch ein vielseitiges Waldgebiet. Wie vorher zu erwarten war, ließ das Pilzaufkommen so früh im Jahr noch zu wünschen übrig.
Einen ausführlichen Bericht findet ihr hier.
Catrin
23.04.2026 – Donnerstag (Georgstag)
Unser Pilzfreund Reinhold hatte immer einen fest durchstrukturierten Tagesablauf. So hat er es auch zu einer Tradition gemacht, pünktlich am 23. April zu seiner ersten Maipilz-Tour zu starten. Die erste Rundtour von vielen, bei denen er im Laufe des Frühlings seine besten Maipilzstellen mit seinem Roller abklapperte und fast immer mit prall gefüllten Körben zurück kam. Von diesen Stellen hatte er reichlich. Wo? Das werden wir wohl nie erfahren. Die Pilze wurden dann beim jährlichen Imbiss in der Wismarer Altstadt zubereitet und verkauft.
Der 23. April ist auch bekannt als Georgstag und für viele der Stichtag für die ersten Maipilze des Jahres. Somit bekam er auch den Beinamen Georgsritterling. Mit etwas Glück kann man ab nun erntereife Exemplare finden – also Augen auf! Und tatsächlich halten sich die Pilze an den Kalender. Die ersten Hexenringe schieben dieser Tage die ersten erntereifen Fruchtkörper an die frische Frühlingsluft.
Daher wollte ich gern an die Tradition anknüpfen und habe mich zu meiner besten Maipilzstelle auf gemacht. Hier ernte ich jedes Jahr mindestens einen großen Korb. 8 große Hexenringe, die zu unterschiedlichen Zeiten sehr ergiebig sind und siehe da: der erste Hexenring hat die Saison eingeläutet. Ungefähr in einer Woche sollte man hier den Korb füllen können, sofern es nicht zu trocken wird.
Phillip

Maipilze (Calocybe gambosa) – auch bekannt als Mairitterling oder Georgsritterling – heute pünktlich zum Georgstag.
Foto: Phillip Buchfink
24.04.2026 – Freitag
Dass der flächendeckende Regen von Anfang dieser Woche nun seine Wirkung entfaltet, konnte ich heute auf einem Spaziergang am Inselsee in Güstrow feststellen. Um anderthalb Stunden Wartezeit zu überbrücken wanderte ich an einem von Pappeln und Obstbäumen gesäumten Feldweg ohne große Erwartungen entlang.
Schon nach kurzer Zeit überraschte mich die erste Speisemorchel (Morchella esculenta) in tadellosem Zustand.
Nun wurde der Blick natürlich geschärft und die weitere Strecke langsam und aufmerksam abgesucht. Am geschotterten Wegesrand scheinen gute Bedingungen für Morchelartige zu herrschen.
Es tauchten einige Käppchenmorcheln (Morchella semilibera) auf und auf dem Rückweg entdeckte ich dann für mich als Erstfund eine Fingerhutverpel (Verpa conica). Dieser Schlauchpilz ist laut Kreisel im Mecklenburg-Vorpommern nur sehr zerstreut zu finden und so war dies ein sehr freudiger Abschluss meiner kleinen Wanderung.
Hanjo

Käppchenmorchel (Morchella semilibera) wird auch auch Halbfreie Morchel genannt. Der Hut ist bräunlich bis olivbraun mit wabenartiger Struktur.
Foto: Hanjo Herbort

Der Hut der Käppchenmorchel ist nur im oberen Drittel mit dem Stiel verbunden, der untere Teil steht frei ab (daher „halbfrei“).
Foto: Hanjo Herbort

Die Fingerhut-Verpel (Verpa conica) wird auch Glocken-Verpel genannt. Der Hut ist glocken- oder fingerhutförmig, meist glatt bis schwach runzelig und hell- bis dunkelbraun gefärbt.
Foto: Hanjo Herbort

Bei der Fingerhutverpel sitzt der Stiel nur an der Spitze (Scheitel) auf, während der Rand frei herabhängt.
Foto: Hanjo Herbort

Fingerhut-Verpel (Verpa conica). Der Stiel ist weißlich bis ockerfarben, oft mit feinen Körnchen oder Streifen besetzt.
Foto: Phillip Buchfink
26.04.2026 – Sonntag
Der Löwenzahn steht in voller Blüte – also Morchelzeit!
Das Wetter an diesem Wochenende war genau richtig, um einen Spaziergang zu machen und auch nach Morcheln und anderen Pilzen Ausschau zu halten. Und im Gegensatz zum letzten Jahr lohnt es sich endlich wieder, nach den begehrten Speisemorcheln zu suchen. 2025 war ja leider aufgrund der Trockenheit diesbezüglich fast ein Totalausfall.
Alexander war wieder mal in der Schweriner Gegend unterwegs – auch Maria und Dirk hatten Erfolg im Raum Schwerin auf ihrer Morchelsuche. Anne und ich waren heute in der Wismarer Gegend. Und in beiden Gebieten sind wir alle fündig geworden – wie die nachfolgenden Fotos zeigen.
Also liebe Pilzfreunde – wenn ihr auch endlich mal Morcheln finden möchtet – jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um sich erfolgreich auf die Suche zu begeben!
Nachfolgend ausnahmsweise ein paar mehr Fotos – so oft findet man die Morcheln ja nun auch nicht.
Catrin

Speisemorcheln (Morchella esculenta agg.) im Wismarer Raum im Auwald unter Eschen.
Foto: Catrin Berseck

Links Speisemorcheln aus einem Auwald und rechts aus einer Kiesgrube bei Wismar.
Foto: Catrin Berseck
27.04.2026 – Montag

Hochgerippte Becherlorchel (Helvella acetabulum). Das markanteste Merkmal sind die kräftigen, helleren Rippen, die vom Stiel ausgehen. Die Farbe der Fruchtkörper variiert in Brauntönen.
Foto: Catrin Berseck
Die Morcheln haben gerade Hochkonjunktur und werden derzeit teilweise massenweise gefunden. Es gibt aber natürlich jetzt auch andere interessante Pilze zu entdecken.
Die Morcheln gehören zu den Schlauchpilzen (Ascomyceten). Der Name „Schlauchpilz“ leitet sich von ihren charakteristischen Fortpflanzungsorganen ab – den schlauchförmigen Asci – in denen die Sporen gebildet werden. Aber z.B. auch Lorcheln und Becherlinge gehören zu den Schlauchpilzen. Davon möchten wir euch heute ein paar Funde vorstellen.
So hatten Anne und ich gestern in einem sandigen kalkhaltigen Gebiet 2 Arten der Becherlorcheln – die Hochgerippte Becherlorchel (Helvella acetabulum) und die Schwarzweiße Rippen-Becherlorchel (Dissingia leucomelaena). Wie viele Lorchelverwandte enthalten beide Giftstoffe (wie Gyromitrin), weshalb vom Verzehr abgeraten wird.
Dagegen sind Phillips und Sylvinas Funde – der Aderige Morchelbecherling (Disciotis venosa) – ein hervorragender Speisepilz, der im Geschmack den echten Morcheln ebenbürtig ist. Wie die Speisemorcheln wächst er bevorzugt auf kalkreichen, feuchten Böden in Auwäldern in der Nähe von Eschen oder auf Streuobstwiesen – oft sogar zusammen mit ihnen.
Catrin

Die Schwarzweiße Rippen-Becherlorchel (Dissingia leucomelaena). Die Innenseite des Becher- bzw. pokalförmigen Fruchtkörpers ist dunkelgrau bis schwarzbraun, während die Außenseite zur Basis hin deutlich heller bis weißlich gefärbt ist.
Foto: Catrin Berseck

Hier im Vergleich:
Links die Hochgerippte Becherlorchel (Helvella acetabulum) in Brauntönen und dem deutlich gerippten Stiel, der sich bis in die Außenseite des Fruchtkörpers hoch zieht.
Rechts die Schwarzweiße Rippen-Becherlorchel (Dissingia leucomelaena) mit Grautönen und einem nur leicht längsgerippten Stiel, der erst beim Ausgraben zum Vorschein kommt.
Foto: Catrin Berseck

Junger Aderiger Morchelbecherling (Disciotis venosa), im Volksmund oft auch Flatschmorchel oder Aderbecherling genannt. Er zeichnet sich durch seine becher- bis schüsselförmigen Fruchtkörper aus, die im Alter flach am Boden aufliegen können. Ein markantes Merkmal ist der deutliche Chlorgeruch (ähnlich wie Schwimmbadwasser) des frischen Pilzes. Dieser verfliegt jedoch beim Erhitzen bzw. Kochen vollständig.
Foto: Phillip Buchfink

Ein älteres Exemplar des Aderigen Morchelbecherlings (Disciotis venosa) auf einer Streuobstwiese. Die Innenseite ist braun und weist bei Reife charakteristische aderige Falten auf.
Foto: Sylvina Zander
28.04.2026 – Dienstag

Der Schuppige Porling (Cerioporus squamosus) ist einer der auffälligsten und größten Baumpilze Mitteleuropas. Er ist bekannt für seine beeindruckenden Hüte, die im Extremfall bis zu 60 cm Durchmesser erreichen.
Foto: Catrin Berseck
Wer jetzt in Auwäldern nach Morcheln sucht, findet sicherlich auch die nicht zu übersehenden Schuppigen Porlinge (Cerioporus squamosus). So fanden auch Anne und ich am letzten Sonntag viele Exemplare.
Als Wundparasit befällt der Pilz die Stämme lebender Laubbäume und schädigt dabei das Kernholz mit einer Weißfäule, kann aber auch saprobiontisch an Totholz wachsen. Bevorzugt werden Eichen, Weiden und Buchen. Die Fruchtkörper erscheinen erst, wenn die Fäule bereits fortgeschritten ist, wachsen aber dann sehr schnell und gehören zu den größten Porlingen in Mitteleuropa. Einzelne Exemplare können schon mal über 60 cm groß werden.
Die Oberseite der Fruchtkörper ist gelbbräunlich mit konzentrischen dunkelbraunen Schuppen, der Hutrand ist anfangs scharfkantig nach unten gebogen. Die Poren auf der Unterseite sind cremeweiß gefärbt. Der Stiel ist dick und feinsamtig, im unteren Teil oft dunkelbraun bis schwarz. Die Fruchtkörper sind meist nieren- bis fächerförmig und wachsen einzeln oder dachziegelartig übereinander. Ein typisches Erkennungsmerkmal ist der deutliche gurkenartige oder mehlige Geruch.
Solange der Pilz jung und zart ist, ist er essbar – er wird jedoch mit zunehmendem Alter und Größe zäh und ist dann völlig ungenießbar. Über den Speisewert des Pilzes gibt es unterschiedliche Aussagen – wenn man aber ganz junge Exemplare nimmt, ist es ein recht guter Speisepilz.
Catrin

Hier sehen wir deutlich die konzentrisch angeordneten, dunkelbraunen namensgebenden Schuppen auf dem blassgelblich bis ockerfarbenen Hut eines jungen Schuppigen Porlings.
Foto: Catrin Berseck

Einfach – aber lecker. Junge Schuppige Porlinge in Butter scharf angebraten mit Zwiebeln, Salz und Pfeffer auf Toast.
Foto: Catrin Berseck
29.04.2025 – Mittwoch
Heute haben Bea & Christian aus Berlin und Ivy aus der Nähe von Stralsund uns zu einer privaten Exkursion im Tarnewitzer Urwald getroffen.
Natürlich auch in der Hoffnung, dort Morcheln und Morchelbecherlinge zu finden. Das Habitat stimmte und war wie aus dem Lehrbuch: Auwald mit Eschen und allen gängigen Zeigerpflanzen, wie Aronstab, Schlüsselblumen, Lungenkraut, Anemonen und Gelben Buschwindröschen. Trotz intensiver Suche und Umrunden aller Eschen haben wir dort nicht eine einzige Morchel gefunden.
Aber so ist das mit der Morchelsuche – man kann nicht immer Erfolg haben. Trotzdem hatten wir einen sehr schönen und abenteuerlichen Nachmittagsspaziergang bei bestem Wetter.
Und natürlich auch ein paar sehr schöne und teils sogar seltene Pilzfunde, die wir euch hier gerne zeigen möchten.
Catrin

Zeigerpflanzen für Morcheln: Aronstab (Arum) und Busch-Windröschen (Anemone nemorosa).
Foto: Beatrice Seidel

Der Mai-Stielporling (Lentinus substrictus) ist ein typischer Frühjahrspilz, der vor allem zwischen März und Juli an totem Laubholz zu finden ist.
Foto: Catrin Berseck

Der Stiel des Maistiel-Porlings ist gräulich-braun und bei ausgewachsenen Exemplaren oft deutlich genattert. Die Poren sind extrem fein und mit bloßem Auge kaum sichtbar.
Foto: Catrin Berseck

Der Kohlen-Kugelpilz (Daldinia concentrica), auch als Holzkohlen-Kugelpilz oder „Lebende Holzkohle“ bekannt, ist ein faszinierender Pilz, der wie ein verkohltes Stück Holz aussieht. Er wächst das ganze Jahr über an totem Laubholz, besonders gerne an Eschen.
Foto: Beatrice Seidel

Das namensgebende Merkmal ist das Innere: Schneidet man ihn durch, sieht man konzentrische, silbrig-graue Zonen, die an Jahresringe von Bäumen erinnern.
Foto: Ivy Brümmer

Der Kupferrote Lackporling (Ganoderma pfeifferi) ist ein seltener, mehrjähriger Baumpilz aus der Familie der Lackporlingsverwandten. Er zeichnet sich vor allem durch seine glanzlose, dunkel- bis kupferrote Kruste und einen charakteristischen süßlichen Geruch aus, der an Bienenwachs oder Honig erinnert.
Foto: Beatrice Seidel

Der Gesäte Tintling (Coprinellus disseminatus) ist ein kleiner, zierlicher Pilz, der vor allem durch sein massenhaftes Auftreten auffällt. Er wächst oft in riesigen Gruppen von hunderten oder gar tausenden Fruchtkörpern an totem Laubholz oder Baumstümpfen, was ihm seinen Namen „wie gesät“ eingebracht hat.
Foto: Beatrice Seidel

Die Hüte des Gesäten Tintlings sind sehr klein (meist unter 1,5 cm), glockig geformt und deutlich gerieft.
Foto: Beatrice Seidel

Der Tarnewitzer „Urwald“ trägt seinen Namen zu Recht… Beim Rückweg wollten wir eine Abkürzung nehmen und mussten uns durch Sumpf, über Gräben und umgestürtzte Bäume kämpfen.
Foto: Ivy Brümmer

Bea und Christian haben auf dem Rückweg dann noch diesen Fasanenhahn (Phasianus colchicus) im Bild festhalten können.
Foto: Beatrice Seidel
30.04.2026 – Donnerstag

Wir begannen gestern unsere Exkursion an der Milchstraße Bützower Land. Entlang der Milchstraße gibt es 5 farblich gestaltete Milchkannen. Wenn man den Innenraum einer Kanne betritt, hört man Informationen zur Milchstraße, zu den ortsansässigen Landwirten und zu touristischen Ausflugszielen.
Foto: Ivy Brümmer
Ivy und ich hatten uns gestern schon vormittags getroffen und vor und nach dem Treffen im Tarnewitzer Urwald noch einige andere Gebiete zwischen Bützow und Wismar auf dem Hin- und Rückweg aufgesucht.
So waren wir an 2 meiner Morchelstellen, damit Ivy sie mal in natura sehen und sich natürlich auch ein paar Exemplare mit nehmen konnte. Wir haben auch unterwegs mal immer an ein paar vielversprechenden Gebieten, wie Apfelbaumplantagen, Kleingartenanlagen und Rindenmulchbeeten angehalten und Ausschau gehalten – aber leider auch erfolglos. Die Suche nach Morchelgebieten erfordert eben viel Ausdauer und Zeit – vor allem, da das Wachstum der begehrten Pilze ja nur in einem sehr kurzen Zeitraum von ca. 3 Wochen erfolgt.
Ganz erfolglos ist so eine eine Suche ja nie – es gibt ja schließlich auch andere Pilze und schöne Dinge in der Natur zu entdecken. Und für den Speisekorb war dann gestern auch noch einiges dabei.
Morchelfotos gab es die letzten Tage genug – hier ein paar andere Funde von gestern.
Catrin

Viele der gestern im Laufe des Tages gefundenen Exemplare waren noch sehr klein – aber ein paar größere durften mit und können von Ivy verkostet werden.
Foto: Ivy Brümmer

In einem Flußtal in Wismar fanden wir an Totholz diese Schuppigen Porlinge (Cerioporus squamosus). Einige junge Exemplare durften auch zum Verkosten mit.
Foto: Ivy Brümmer

Dieser kleine Rehbock ließ sich beim Fressen im Uferbereich von uns überhaupt nicht beirren.
Foto: Ivy Brümmer

Eine einzige Käppchenmorchel (Morchella semilibera) ließ sich am Wegrand dann tatsächlich auch noch blicken.
Foto: Ivy Brümmer

Riesengroße Becherlinge der Gattung Peziza. Diese Art kann sicher nur mikroskopisch bestimmt werden und bekommt etwas später ihren richtigen Namen.
Foto: Catrin Berseck

























