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08. Juli 2017 – Öffentliche Pilzlehrwanderung

Öffentliche Pilzlehrwanderung

Sie führt durch das Buchholz bei Parchim

Pfifferlinge (Cantharellus cibarius) haben im Hochsommer Hochkonjungtur, Steinpilze (Boletus edulis) nicht unbedingt, können aber, insbesodere in Form des Sommersteinpilzes) auch schon sehr zahlreich wachsen.

Pfifferlinge (Cantharellus cibarius) haben im Hochsommer Hochkonjunktur. Steinpilze (Boletus edulis) nicht unbedingt, können aber, insbesondere in Form des Sommersteinpilzes, auch schon sehr zahlreich wachsen.

Treff: Sonnabend, der 08. Juli 2017, um 08.00 Uhr auf dem schmalen Parkplatz am ZOB in Wismar, Ecke Wasserstraße/Kopenhagener Straße. Ein Zweittreffpunkt am Zielgebiet wird an dieser Stelle zeitnah bekannt gegeben.

Heute wollen wir mal wieder in die südlicheren Gebiete Mecklenburgs fahren, in unmittelbare Nähe der Kreisstadt Parchim. Die nahen Pfifferlingstannen durchstreiften wir bereits vor wenigen Jahren und wurden diesbezüglich auch reichlich fündig. Heute soll es das Buchholz, südöstlich der Kreisstadt sein. Laut Karte finden wir hier aber keinesfalls nur Buchen vor, es ist auch ein gehöriger Nadelwald – Anteil eingezeichnet. Aber auch wenn die Buche dominant wäre, Buchenwälder gehören im allgemeinen zu den interessantesten und artenreichsten Waldgesellschaften. Eine Vielzahl von Mykorrhiza – Pilzen, zu denen viele der beliebtesten Speisepilze, aber auch gefährliche Giftpilze gehören, sind hier zu hause. So wächst bei uns der Fichtensteinpilz vorzugsweise unter Buchen, oft mit dem Sommersteinpilz gemeinsam. Grüne Knollenblätterpilze finden sich neben Eichen auch sehr gerne unter Buchen ein. Viele Täublinge, Milchlinge, Ritterlinge u.s.w. lieben diesen wichtigen und imposanten Waldbaum. Natürlich können wir hier auch dem Pfifferling begegnen. Pfifferlinge wachsen außer unter Buchen auch gerne bei Eichen, Birken, Kiefern und Fichten, allerdings meist auf ärmeren, sauren Böden. Was uns heute hier begegnen wird, wissen wir nicht. Erst am Ende der Wanderung werden wir schlauer sein. Zu Entdecken gibt es aber immer etwas, auch wenn sich der Korb am Ende nicht mit den erwähnten Edelpilzen füllen sollte. Die Tour dürfte schon aufgrund des längeren Anfahrtsweges bis deutlich in den Nachmittag hinein andauern.

  • Es wird eine Teilnahmegebühr von 5,00 € erhoben.