Schönköpfe = Calocybe

Schönköpfe in Mecklenburg

Schönköpfe = Calocybe

Kleine bis recht große Blätterpilze mit Raslings, Rüblings- oder Ritterlingshabitus. Teils lebhaft gefärbte Fruchtkörper. Stiel ohne Ring oder Velumreste. Lamellen ausgebuchtet angewachsen. Hellsporer. Saprophytische Lebensweise auf Laub- und Nadelstreu sowie anderen Pflanzenreste. In Mitteleuropa 9 Arten.

Der bekannteste Vertreter dieser Gattung ist der Maipilz. Von Ende April bis Mitte Juni ist er einer der häufigsten und ergiebigsten Speisepilze. Oft wächst er in großen Hxenringen mit

Der bekannteste Vertreter dieser Gattung ist der Maipilz (Calocybe gambosa). Von Ende April bis Mitte Juni ist er der häufigste und ergiebigste Speisepilz. Oft wächst er in großen Hxenringen mit einer Vielzahl von Einzelfruchtkörpern. Die kräftigen Pilze sind meist in allen Teilen sahneweißlich gefärbt. Recht häufig kommt auch eine schön gelbe Form vor. Auch grauhütige, oder wie hier zu sehen, Pilze mit bräunlichen Hüten kommen vor. Sein Fleisch riecht intensiv nach Mehl oder frischen Gurken. Daher empfiehlt es sich, die Pilze kurz zu blanchieren und das Wasser weg zu schütten. Er wächst in feuchten Laubwäldern, gern auch in der Krautschicht der Waldränder, unter Schlehenhecken, auf Parkrasen, seltener sogar im Nadelwald bei Kiefern und Fichten. Guter und ergiebiger Speisepilz, zu einer Jahreszeit, wo sich das Angebot an Speisepilzen noch sehr in Grenzen hält. Standortfoto am 09. Mai 2010.

Veilchenblauer Schönkopf (Calocybe ionides). Dieser kleinere Verwandte des Maipilzes ist in Mecklenburg sehr selten. Er ist relativ dünnfleischig und durch seine lilabläuliche Färbung auf dem Hut und Stiel und durch die gelblichweißen Lamellen recht gut kenntlich. Er soll in Laub- aber auch Nadelwäldern auf mehr oder weniger kalkreichen Böden vorkommen. Das Foto haben wir Wilhelm Schulz aus Duisburg zu verdanken. Er hat die Pilze am 28.08.2013 bei Ledenitzen/Villach in Kärnten/Österreich fotografiert.

Veilchenblauer Schönkopf (Calocybe ionides). Dieser kleinere Verwandte des Maipilzes ist in Mecklenburg sehr selten. Er ist relativ dünnfleischig und durch seine lilabläuliche Färbung auf dem Hut und Stiel und durch die gelblichweißen Lamellen recht gut kenntlich. Er soll in Laub- aber auch Nadelwäldern auf mehr oder weniger kalkreichen Böden vorkommen. Das Foto haben wir Wilhelm Schulz aus Duisburg zu verdanken. Er hat die Pilze am 28.08.2013 bei Ledenitzen/Villach in Kärnten/Österreich fotografiert.