Herbstseminar 2017

13. – 15. Oktober 2017 – Pilzseminar in Mecklenburg

Pilzwochenende in Mecklenburg

Wo? in Keez, bei Brüel

Ein Schmuck unserer Wälder und ein Glückssymbol, der Fliegenpilz (Amanita muscaria). Ein Pilz den jedes Kind kennt, aber wie sieht es mit den vielen weiteren Pilzarten aus die unsere Umwelt, insbesondere die Wälder bevölkern?

Ein Schmuck unserer Wälder und ein Glückssymbol, der Fliegenpilz (Amanita muscaria). Ihn kennt jedes Kind, aber wie sieht es mit den vielen anderen Arten aus, die Wald und Flur bevölkern?

Wie schon in den Vorjahren ludt auch in diesem Herbst der Steinpilz – Wismar in seine Außenstelle zu einem „Pilzwochenende in Mecklenburg“ ein. Bei unserem kleinen Pilzseminar handelt es sich nicht um eine streng wissenschaftliche Veranstaltung, sondern es geht in erster Linie um volkstümliche Pilzkunde für jedermann. Der Ort des Geschehens war Keez, genauer gesagt, die Keezer Schmiede, direkt an der B 104 bei Brüel, in Mecklenburg – Vorpommern, Landkreis Ludwigslust – Parchim. Das Grundstück liegt etwa 3 Kilometer aus Richtung Brüel kommend an der rechten Seite zur Bundesstraße und ist hier gleich das erste von drei Anwesen. Aus Richtung Schwerin kommend, das letzte auf der linken Seite. Parkmöglichkeiten sind in begrenzter Anzahl vorhanden. Ansonnsten können weitere Fahrzeuge an den Abzweigen nach Keez oder Golchen, in etwa 100 m Entfernung, geparkt werden. Zur Begrüßung unserer Gäste hatte ich eine kleine Pilzausstellung vorbereitet. Dazu fuhr ich am Vormittag noch kurz in den Wald und Park bei Schönlage.

Gefreut habe ich mich zu diesen farbenfreudigen Blutroten Täublingen (Russula sanguinea). Wir finden sie unter Kiefern auf etwas basischen Sandböden, gern längst der Waldwege oder an Straßenrändern. Durch ihre unerträgliche Schärfe sind sie ungenießbar. Typisch für die Art ist auch, dass ihre Lamellen etwas bogenförmig zum Stiel herab laufen.

Edel – Reizker (Lactarius deliciosus) bevorzugen den gleichen Standort. Sie wuchsen hier in verschwenderischen Mengen. Leider waren viele von ihnen schon überständig, nicht aber die im Bild zu sehenden Exemplare. Daher nahm ich sie für die Ausstellung mit.

Auch diese großen, aber noch recht jungen Graukappen (Clitocybe nebularis) bereicherten schon bald die Begrüßungsausstellung.

Ganz besonders habe ich mich über diesen immer seltener werdenden Schleierling gefreut. Es ist der Heide – Schleimfuß (Cortinarius mucosus). Ein essbarer Pilz der im Volksmund Brotpilz genannt wird. Durch Eutrophierung der Landschaft immer seltener werdend!

Im kleinen Park in Schönlage begrüßten mich große Mengen von Hallimasch. Hier sehen wir den Gemeinen Hallimasch (Armillaria polymyces).

Besonders ergiebig waren hier riesige Büschel des Honiggelben Hallimasch (Armillaria mellea).

Hallimasch sind die einzigen Stockschwämme, die weißes Sporenpulver abstreuen.

Der Honniggelbe Hallimasch (Armillaria mellea) fruktifiziert in großen Büscheln. Er besitzt lange, spindelige Stiele, einen gelblichen, häutigen Ring und wenig Schüppchen auf dem Hut.

Da konnte ich einfach nicht widerstehen und sammelte im handumdrehen einen großen Korb voll ein, denn wir brauchen dringend wieder Waldpilze für zukünftige Imbisstage. Sie wurden gekocht und eingefroren.

Blick auf die Ausstellung.

Das Programm

  • Freitag, der 13. Oktober ab 12.00 Uhr Anreise. Gegen 14.00 Uhr Beginn des Theorieteils, der wie gewohnt von unserem Pilzexperten Urich Klein in Power – Point Präsentation gestaltet wurde. Zwischendurch gab es Kaffee und Kuchen. Gegen 19.00 Uhr Abendbrot und danach gemütliches Beisammensein sowie Festlegung der morgigen Exkursionsgebiete.

Ulrich Klein eröffnet mit dieser Folie seinen Theorieteil.

Dabei ging es nicht nur um Giftpilze, sondern umfassend informierte er über die wichtigsten Gruppen der Großpilze bis hin zu ihren Übergängen zum Tier- und Pflanzenreich.

Ulrich Klein während seines Vortrages.

Demonstrieren des gelernten am lebenden Objekt während einer Pause an der Ausstellungsfläche.

Zum Schluß überreichte ich Ulrich wie immer am Ende seiner Ausführungen  eine kleine Aufmerksamkeit. Foto: Andreas Prohl.

Danke für deine Mühen und den wie immer tollen und vielseitigen Vortrag!

  • Sonnabend, der 14. Oktober – Exkursionstag. Um 08.00 Uhr Frühstück und gegen 09.00 starteten wir zur ersten Exkursion durch den Schlemminer Forst. Irena und Jonas brachten uns das Mittag dorthin und im Anschluß fuhren wir in den Kiefernforst bei Perniek. Gegen 19.00 Uhr gab es Abendbrot in Keez und anschließend in gemütlicher Runde Aufarbeitung und Besprechung unserer Funde.

Der Fernsehturm im Schlemminer Forst. Dort befindet sich ein Parkplatz und auch eine Sitzgelegenheit zum Picknick.

Hier begrüßten uns nicht nur große Büschel von Hallimasch, auch diese Gallertartigen Stumelfüßchen (Crepidotus mollis) wuchsen hier an Laubholz. Typisch für diese Art ist die gummiartig dehnbare Huthaut. Ungenießbar.

Den Ledergelben Schwindling (Marasmius torquescens) finden wir einzeln oder in kleinen Büscheln im basenreichen Buchenwald. Er ähnelt dem im Rasen wachsenden Nelkenschwindling, ist aber im Gegensatz zu diesem minderwertig.

Ulrich Klein beim Hörtest mit Schnecklingen. Der Hörtest mit dem „blub“ bei Schnecklingen ist für mich auch ein neuer Aspekt bei der Bestimmung dieser Wachsblättler.

Hier blubte ein Elfenbein – Schneckling. Den Finger auf die Hutmitte legen und ruckartig hochziehen. Foto: Beatrice Seidel.

Die länglichen Poren der Rötenden Tramete (Daedaleopsis confragosa) verfärben sich bei Berührung schmutzig braunrötlich.

Fachsimpeln mit Ulrich im Pilzrevier.

Der Zinnoberrote Hautkopf (Cortinarius cinnabarinus) wächst im Herbst in nicht zu sauren, gern basenreicheren Buchenwäldern. Der hygrophane Hut und auch der Stiel sind feucht schmutzig blutrot und trocken leuchtend zinnoberrot. Giftverdächtig.

Der Blutmilchpilz (Lycogala epidendron) ist ein Protist. Protisten sind einzellige Urwesen, zu denen auch die Schleimpilze gerechnet werden.

Sehr markant und höchstens mit dem sehr ähnlichen, ebenfalls essbaren Blauen Träuschling zu verwechseln ist der hier gezeigte Grünspan – Träuschling (Stropharia aeruginea).

Die harten und steifen Konsolen des Rotbraunen Borstenscheiblings ( Hymenochaete rubuginosa) finden wir oft zahlreich dachziegelartig übereinander an alten Eichen – Stubben.

Insbesondere bei den braunen Ritterlingen muss man die Baumart beachten, unter denen sie gefunden werden. Der Brandige Ritterling (Tricholoma ustale) ist ein Buchenbegleiter. Der Pilz gilt als minderwertig. Von oben betrachtet täuscht er oft braune Röhrlinge, insbesondere Maronen, vor.

Der Sparrige Schüppling (Pholiota squarrosa) ist der klasische Verwechslungspartner des Hallimasch. Er besitzt aber gelbes Fleisch, die Schuppen sind größer und stehen sparrig sowohl von Hut wie auch dem Stiel ab und sein Sporenpulzver ist nicht weiß, sondern braun. Essbar, nach überbrühen!

Der Hohlfuß – Röhrling (Boletinus cavipes) ist im Prinzip unverwechselbar. Seine bräunlichen Schüppchen, die ovalen Röhren, der hohle Stiel und sein Wachstum unter Lärchen kennzeichnen ihn ausgezeichnet. Der essbare Pilz ist in der Regel im Bergland zu hause. In Mecklenburg ist er selten, aber in Richtung Nordsee wieder etwas häufiger.

Holzbewohner mit Lamellen: ein Vertreter der Krüppelfüßchen (Crepidotus spec.) Zur korrekten Bestimmung sollte ein Mikroskop zu rate gezogen werden.

Eine Eidechse auf einem alten Stubben zwischen Trompeten – Pfifferlingen.

Trompeten – Pfifferlinge (Cantharellus tubaeformis) sind keine Blätterpilze, sie gehören zu den Leistlingen. In der tiefe bilden sie teils deutliche Querverbindungen aus. Foto: Ulrich Klein.

Der Buchen – Schlauchzitterling (Ascotremella faginea) wird auch Trugzitterling genannt, da er nicht, wie man vermuten könnte, zu den Gallertpilzen zählt, sondern den Schlauchpilzen zugerechnet wird. Die Art wurde erstmals 1890 in den USA beschrieben. 1944 tauchte er in Europa auf, nähmlich in England. Der Erstnachweis für Deutschland gelang am 10.09.1960 bei Bad Oldesloe in Schleswig – Holstein. Der Pilz hat sich weiter ausgebreitet und in Mecklenburg ist er nicht selten, vorwiegend an noch ziemlich frischem Buchenholz. Kein Speisepilz. Foto: Ulrich Klein.

Da der Spaltblättling (Schizophyllum comune) seinen Wohnsitz an besonders trocken liegenden Laubholzstämmen auf Lichtungen und an Wald- und Wegrändern eingerichtet hat, ist er meist direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Um sich vor zu starker Austrocknung zu schützen, hat er sich einen in der Pilzwelt einmaligen Trick einfallen lassen. Der Pilz kann je nach Wetterlage seine Einzellamelle auf- oder zuklappen. Er besitzt also gespaltene Lamellen. Foto: Ulrich Klein.

Ein fast schon monströses, großes, kompaktes Exemplar des Trockenen Schnecklings (Hygrophorus penarius). Vom Laien in dieser Form nicht ohne weiteres als Schneckling zu erkennen. Essbar.

Oberflächlich betrachtet durchaus ähnlich, aber mit Stacheln auf der Unterseite. Es handelt sich um den Semmelstoppelpilz (Hydnum repandum), der zu den Stachelpilzen zählt. Ein guter Speisepilz, der aber nicht zu alt verwendet werden sollte, da er dann bitter wird.

Hier sehen wir überwiegend den Rotgelben Stoppelpilz (Hydnum repandum) der ebenfalls essbar ist. Getrocknet sollen sie ein gutes Würzpulver ergeben.

Herbsttrompeten (Craterellus cornucopioides) im Buchenlaub. Foto: Ulrich Klein.

Weite, teils eckige Röhrenmündungen und ein grob genetzter Stiel zeichnen diese beiden Ziegenlippen (Xerocomus subtomentosus) aus. Essbar.

Endeckt! Vor der Kiefer hockt eine Glucke!

Sie durfte hocken bleiben, denn ganz so frisch war sie nicht mehr und die Schnecken hatten sie auch schon reichlich rasiert.

Wie viele Haarschleierlinge ändert sich die Färbung auch beim Graubräunlichen Dickfuß (Cortinarius annomalus) im Laufe seiner Entwicklung. In der Jugend graublau, im Alter eher bräunlich gefärbte Hüte. Kein Speisepilz.

Totentrompeten (Craterellus cornucopioides) und Steife Korallen (Ramaria stricta) in trauter Eintracht. Standortfoto.

Vereinzelt auch mal ein Steinpilz (Boletus edulis).

Der Rotstielige Leder – Täubling (Russula olivacea) gehört zu den Ockersporern. Besonders zur Stielspitze ist er meist rötlich überhaucht. Hier ist davon allerdings kaum etwas auszumachen. Ledertäublinge gelten eigentlich als gute Speisepilze, sollen aber vereinzelt schon zu leichten Vergiftungen geführt haben.

Schön sind hier die namensgebenden, spinnwebartigen Schleierreste am Stiel zu erkennen, die den Haarschleierlingen ihren Namen eingebracht haben. In ihnen verfängt sich das braune Sporenpulver.

Die namensgebende Gelbverfärbung beim Gilbenden Erdritterilng (Tricholoma argyraceum) setzt erst ein, wenn der Fruchtkörper in Zersetzung übergeht. Jung ist der Pilz esbbar.

Zwei häufige Stachelpilze: Links der Semmelstoppelpilz (Hydnum repandum) und rechts der Rotgelbe Stoppelpilz (Hydnum rufescens). Beide sind jung gute Speisepilze und geben getrocknet und gemahlen ein vorzügliches Würzpulver ab.

Ein Blick in meinen Sammelkorb.

Und dann war Mittag an frischer Waldluft angesagt.

Salzkartoffeln und Soße.

Gries und Sauerkirsch – Kompott, Kaffee und Eier.

Und Rohkostsalat. Ein großes Dankeschön an unsere gute Seele Irena!

Ankunft im Kiefernforst bei Perniek.

Insbesondere im Randbereich sind auch Weiden, Birken und Espen zu finden. Letztere Baumart rief hier in großen Mengen den Pappel – Ritterling (Tricholoma populinum) auf den Plan.

Ein großer, brauner, fleischiger Ritterling mit Mehlgeruch, den wir oft in großen Hexenringen unter Pappeln finden können.

Da er essbar, fleischig und somit ergiebig ist, nahmen wir die schönsten Exemplare mit. Sie wurden am Abend geputzt, aufgekocht und eingefroren. Wichtig ist, dass beim Putzen die Huthaut entfernt wird, da sie Bitterstoffe enthält. Wer mit Heuschnupfen ansitzt, sollte sie nach Möglichkeit regelmäßig essen, da der Pappel – Ritterling die Symtome lindern soll.

Der Purpurfilzige Holzritterling (Tricholomopsis rutilans) ist an Kiefernholz gebunden. Der wunderschöne, farbenfrohe Pilz wäre zwar essbar, soll aber dumpfig schmecken. Er ist also eher etwas für das Auge!

Kuhpilze gab es heute keine, aber dieses Rindviech scheint sich uns gerne anschließen zu wollen.

Die rotmilchenden Milchlinge nennt man Reizker. Hier sehen wir den Edel – Reizker (Lactarius deliciosus), den wir ausschließlich unter Kiefern finden.

Schließlich verwöhnte uns Irena noch mit Kaffee und Kuchen.

Nach der Ankunft in Keez wurden die interessantesten Funde auf Papptellern sortiert und im Anschluß nochmals vorgestellt und besprochen.

Es ist einiges zusammen gekommen. Foto: Beatrice Seidel.

Und schließlich mußten auch noch die Speisepilze geputzt werden. Dieses ist durchaus wichtig, um die jeweilige Pilzart besser kennen zu lernen. Konsistenz und Geruch prägen sich dann ganz besonders gut ein, insbesondere bei neu hinzugelernten Arten. Foto: Beatrice Seidel.

  • Sonntag, der 15. Oktober: Gegen 09.00 Uhr Frühstück und danach weitere Pilzbestimmungen und Vervollständigung der kleinen Ausstellung. Um 12.00 Uhr gab es Mittag mit Verkostung verschiedenen Speisepilze und im Anschluß Aufbruch zur Abschlußexkursion durch die Jülchendorfer Buchen mit Kaffee und Kuchen zum Abschied.

Fundbesprechung am Sonntag. Foto: Beatrice Seidel.

Es sind reichlich Arten zusammen gekommen.

Täublingsbestimmung mit Hilfe chemischer Farbreaktionen.

Inzwischen wurden auch die Pilzarten zur Verkostung vorbereitet.

Irena bei der Zubereitung. Foto: Beatrice Seidel.

Und hier das Ergebniss. Von Zwiebeln flankiert kristalisiert sich ein leckerer Speisepilz heraus, bestehend aus Pappel – Ritterlingen, Herbsttrompeten, Edel – Reizkern und Trompeten Pfifferlingen. Die Verkostung kann beginnen! Foto: Beatrice Seidel.

Jonas führte während der Abstimmung die Strichliste. Gewonnen hat wie erwartet der Edel – Reizker, gefolgt von der Herbsttrompete und dem Pappel – Ritterling. Schlußlicht war der Trompeten – Pfifferling. Das lag aber wohl daran, das von ihm einfach zu wenig dabei war, um seine tatsächlichen Geschmacksqualitäten ausreichend zu bewerten.

Die Ausstellungsfläche hat sich weiter gefüllt.

Der am Freitag noch hahezu geschloßene Hallimasch hat sich sichtlich weiterentwickelt.

An die 50 Pilzarten lasteten die Ausstellungsfläche vollkommen aus.

Ankunft bei sonnig – warmen Wetter zur Abschlußexkursion in den Jülchendorfer Buchen.

Hier begrüßten uns neben Graukappen auch Hexenringe von Fuchsigen Rötel – Trichterlingen (Lepista flaccida). Die Pilze sehen tatsächlich wie Trichterlinge aus, zählen aber zu den Rötel – Ritterlingen. Essbar.

Der weißmilchende und sehr scharfe Falbe Milchling (Lactarius pallidus) ist ein strenger Buchenbegleiter auf basischen Böden.

Um welche Vertreter aus der Riesengattung der Haarschleierlinge (Cortinarius spec.) es sich hier handelt, konnte leider nicht geklärt werden.

Fast nur noch ein Fragment, da von Schnecken schon reichlich heimgesucht, aber dennoch eindeutig bestimmbar. Es handelt sich um den stark giftigen Pantherpilz (Amanita pantherina). Die weißen Hüllreste auf dem brauen Hut und der geriefte Hutrand ist eine Merkmalskombination, die auch beim fehlen anderer, wichtiger Kennzeichen eindeutig dieser Pilzart zugerechnet werden kann. Würden die weißen Hüllreste jedoch fehlen, wäre der geriefte Hutrand zur Abgrenzung zum essbaren Grauen Wulstling nicht mehr ausreichend!

Der Birnen – Stäubling (Lycoperdon pyriforme) ist an altem, modrigem Holz zu finden. Jung wäre er theoretisch essbar, ist aber gummiartig zäh und daher sehr geringwertig.

Der Echte Pfifferling (Cantharellus cibarius) besitzt keine Lamellen, sondern Leisten auf der Hut – Unterseite.

Unmengen von leckeren Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis) überziehen einen alten Buchen – Stubben. Im Gegensatz zum weißsporenden Hallimasch streuen ihre Lamellen braunes Sporenpulver ab, so dass die unteren Hüte im Büschel dunkler erscheinen.

Dichte und gebogene, weiße Verästellungen besitzt die Kammkoralle (Clavulina christata). Korallenpilze dürfen nicht mit Krausen Glucken verwechselt werden, da einige von ihnen schwach giftig sein können. Diese ist allerdings harmlos.

Der Gelbmilchende Helmling (Mycena crocata) ist bei näherer Betrachtung ein sehr hübscher Geselle, der an Laubholzästchen in basenreichen Buchenwäldern gelegentlich in Mengen vorkommen kann. Sein orangeroter Milchsaft tropft beim abbrechen reichlich aus der Stielbasis. Kein Speisepilz.

Abschiedsfoto nach Kaffee und Kuchen in Jülchendorf. 15.10.2017.

Irena, Jonas und Reinhold bedanken sich auch an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für die liebevoll verpackten Abschiedsgeschenke!

Anmeldungen für mögliche Pilzwochenenden im nächsten Jahr können unter folgenden Anschriften erfolgen: Irena Dombrowa, 19412 Keez, Dorfstraße 1 oder Steinpilz – Wismar, ABC Straße 21 in 23966 Wismar. Am besten auch per 

E- Mail: steinpilz.wismar@t-online.de