Tagebuch Juni 2015/2

Wetter und Pilze im nordwesten Mecklenburgs

Tagebuch Wetter und Pilze Juni 2015/2

Und nochmals ein Breitblättriger Rübling (Megacollybia platyphylla), weil es zur Zeit einer der wenigen, größeren Pilze ist, der überhaupt noch vereinzelt in Laub- und Nadelwäldern anzutreffen ist. Dieses Exemplar habe ich am Sonntag, dem 14.06.2015 im Neukloster Forst fotografiert. Die bräunlichen Verfärbungen am Fruchtkörper sind der Trockenheit geschuldet, die sich jetzt hoffentlich etwas entspannen könnte. Nicht empfehlenswert..

Und nochmals ein Breitblättriger Rübling (Megacollybia platyphylla), weil er zur Zeit einer der wenigen, größeren Pilze ist, die überhaupt noch vereinzelt in Laub- und Nadelwäldern anzutreffen sind. Dieses Exemplar habe ich am Sonntag, dem 14.06.2015, im Neukloster Forst fotografiert. Die bräunlichen Verfärbungen am Fruchtkörper sind der Trockenheit geschuldet, die sich jetzt hoffentlich etwas entspannen könnte. Nicht empfehlenswert..

Dienstag, 16. Juni – Der Anfang mit der Entspannung wurde am Sonnabend gegeben, als mit Gewittertief Michel gebietsweise nennenswerter Regen fiel. Ab morgen soll sich nun ein neues Tief über der Ostsee eindrehen und uns immer wieder mit Regenwolken versorgen. Hier können laut Niederschlagsvorhersage in den nächsten Tagen teils über 20 l/qm zusammenkommen. Ganz langsam könnte sich das Pilzaufkommen dann bessern. Immerhin geht es bereits mit großen Schritten in Richtung Hochsommermonat Juli. Der erste Monat des Jahres, der schon die Hochsaison einläuten könnte. Dafür brauchen wir aber einen eher verregneten Sommer. Die Weichen werden zum Monatswechsel gestellt (Siebenschläfer – Regel). Setzt sich überwiegend sonniges und trockenes Sommerwetter durch, wird die Hauptsaison sicher erst in Richtung Herbst beginnen, so wie es in den allermeisten Jahren auch der Fall ist. Lassen wir uns also überraschen, was auf uns zukommt, zumindest können wir ab der letzten Monatsdekade des Juni wieder etwas hoffnungsvoller in die Zukunft blicken. Meine Arbeitszeit heute: 11.30 – 22.45 Uhr.

Regenunabhängig sind oft die Baumpilze wie dieser Vorjährige Birken - Porling (Piptoporus betulinus). In ihm haben sich inzwischen, wie man sieht, bestimte Käfer eingnisstet, die bevorzugt Porlinge als Lebensraum besiedeln. Standortfoto im Neukloster Forst bei Klein Warin am 14.06.2015.

Regenunabhängig sind oft die Baumpilze wie dieser Vorjährige Birken - Porling (Piptoporus betulinus). In ihm haben sich inzwischen, wie man sieht, bestimmte Käfer breit gemacht, die bevorzugt Porlinge als Lebensraum besiedeln. Standortfoto im Neukloster Forst bei Klein Warin am 14.06.2015.

Mittwoch, 17. Juni – Eine weitere Etappe meiner Waldumrundung stand heute an. Ich bin immer noch bei Klein Warin. Es ging weiter am Randbereich größerer Erlenbrüche am Wariner See. Rechts meiner Wegrichtung Erlenbruchwald, gesäumt von teils alten Buchen, Eichen und Birken und links ältere Fichtenbestände, teils mossig, teils trockene Nadelstreu auf sandig – sauren Böden. Die Strecke läßt zu gegebener Zeit auf Maronen, Pfifferlinge, Stein – und Birkenpilze hoffen. Schließlich erreichte ich die Pflasterstraße von Klein Warin in Richtung Neumühle. Zurück ging es durch mittelalte Kiefernforste, die leider in diesem Gebiet großflächig mit Kräutern, Farnen, Himmbeeren und vor allem von unzähligen Büschen der Spätblühenden Traubenkirsche durchwuchert sind. Letztere sollen durch Vögel verbreitet werden und sich immer weiter ausbreiten. Ich kenne dieses Gebiet aus früheren Zeiten, damals ein gutes Maronenrevier. Die wird es hier sicher auch noch geben, aber wohl nicht mehr in den früheren Dimensionen. An Frischpilzen fand ich jeweils einen Rehbraunen Dachpilz und einen Rotbraunen Riesenträuschling. Meine Dienst- und Exkursionszeit heute: 13.00 – 17.15 Uhr.

Kürzlich hatte ich ein Foto von Rotrandigen Baumschwämmen (Fomitopsis pinicola) mit weißlichen Zuwachsrändern in das Tagebuchs eingebunden. Hier sehen wir nun die gleiche Art mit ihren charakteristischen, rötlichen Hutkannten. Sie wuchsen an einem liegenden Buchenstamm zusammen mit alten Schmetterlingstrameten, wie auf dem Foto auch zu erkennen. Neukloster Forst bei Klein Warin am 17.06.2015.

Kürzlich hatte ich ein Foto von Rotrandigen Baumschwämmen (Fomitopsis pinicola) mit weißlichen Zuwachsrändern in das Tagebuchs eingebunden. Hier sehen wir nun die gleiche Art mit ihren charakteristischen, rötlichen Hutkannten. Sie wuchsen an einem liegenden Buchenstamm zusammen mit alten Schmetterlingstrameten, wie auf dem Foto auch zu erkennen. Neukloster Forst bei Klein Warin am 17.06.2015.

Donnerstag, 18. Juni – Die Großwetterlage spielt sich nun anscheinend auf überwiegend feucht und kühl ein. Immer wieder sollen Tiefdruckgebiete mit ihren Regenfronten durchziehen und die Trockenheit in den Dürre geplagten Gebieten allmählich lindern. Noch vor wenigen Tagen wurde für nächste Woche trockenes und warmes Sommerwetter in der Mittelfristprognose angedeutet. Davon ist jetzt keine Rede mehr und urlauberfreundliches Sommerwetter ist weit und breit nicht auzumachen. Für uns auf jedem Fall eine positive Entwicklung. Einzig die Temperaturen könnten endlich mal nachhaltig auf sommerliches Niveau ansteigen. Der Regen von gestern Abend und heute tagsüber war nicht der Rede wert. In Keez waren am Morgen 2 Liter im Meßbecher. Heute tagsüber kamen vieleicht noch 1 – 2 Liter hinzu. Das sind Mengen, die selbst bei diesem kühlen Wetter gleich wieder verdunsten. Somit ist vorläufig auch kein abrupter Wachstumsschub erster Sommerpilze zu erwarten. Das Pilzaufkommen wird sich im Verlauf nur sehr zögerlich verbessern. Ich habe heute die Ausstellung erneuert. Es liegen 64 Arten auf der Fläche, aber es ist nichts neues dabei. Meine Arbeitszeit heute 09.00 – 21.00 Uhr.

Ein einsamer Rehbrauner Dachpilz an einer feuchten, geschützten Stelle mit viel Altholz direkt mitten auf meinem Wanderweg. Normalerweise ist dieser Holzbewohner spätestens ab Mai einer der häufigsten, stattlichen Blätterpilze die wir in den Wäldern finden können und er ist zudem noch relativ Trockenheits - Resistent. Aber selbst ihn sucht man in diesem Jahr bisher meist vergebens. Vor allem jung ung essbar, wenn die Lamellen noch weiß gefärbt sind. Wächst an Launholz, aber auch auf Rindenmulch oder Stroh. Standortfoto am 17.06.2015 im Neukloster Forst.

Ein einsamer Rehbrauner Dachpilz (Pluteus atricapillus) an einer feuchten, geschützten Stelle, mit viel Altholz, direkt mitten auf meinem Wanderweg. Normalerweise ist dieser Holzbewohner spätestens ab Mai einer der häufigsten, stattlichen Blätterpilze und er ist zudem noch relativ Trockenheits - Resistent. Aber selbst ihn sucht man in diesem Jahr bis jetzt meist vergebens. Vor allem jung essbar, wenn die Lamellen noch weiß gefärbt sind. Wächst an Launholz, aber auch auf Rindenmulch oder Stroh. Standortfoto am 17.06.2015 im Neukloster Forst.

Freitag, 19. Juni – Am Wochenende ist nun auch kalendarischer Sommeranfang. Von diesem war und ist in diesem Jahr bei uns bisher kaum etwas zu spüren. Auch heute fühlte man sich eher in den März oder April versetzt, aber keinesfalls in Mitte Juni! Meist wolkenverhangen mit lebhaftem und kühlem Wind, dazu einige Regenschauer. Bisher ist immer noch nicht viel Regen zusammengekommen. Aber weitere Niederschläge sind ja angekündigt. Sorgen werden sich inzwischen sicher einige Pilzfreunde machen, die sich nach den interessanten, wärmeliebenden Pilzarten des Sommers sehnen. Ob wir diese wohl in diesem Jahr überhaupt zu Gesicht bekommen werden? Die Hoffnung sirbt zuletzt, denn längerfristig ist die Natur auf Ausgleich bedacht. Es kann durchaus sein, dass wir in den nächsten Monaten noch richtig in`s Schwitzen kommen werden. Wenn nicht, wird es wohl ein rekordkaltes Sommerhalbjahr und auch dieses könnte eine durchaus sehr interessante und reizvolle Entwicklung im Pilzreich nach sich ziehen. Wichtig ist vor allem eines, ausreichend und reichlich Regen! Meine Arbeitszeit heute 10.00 – 21.00 Uhr.

Heute bin ich zum Forst Jamel vor den Toren der Hansestadt Wismar gefahren. Die hügelige Landschaft läßt außerhalb des Walödes weite Einblicke in die Landschaft zu. Der Blick schweift hier in Richtung Wismarbucht in der Ostsee und im weiteren Hintergrund ist sogar die Insel Poel zu erahnen. Die Erhebungen steigen hier teils mehr als hundert Meter über den Meeresspiegel an. Foto: 19.Juni 2015.

Heute bin ich zum Forst Jamel vor den Toren der Hansestadt Wismar gefahren. Die hügelige Landschaft läßt außerhalb des Waldes weite Einblicke in die Landschaft zu. Der Blick schweift hier in Richtung Wismarbucht und im weiteren Hintergrund ist sogar die Insel Poel zu erahnen. Die Erhebungen steigen hier teils mehr als hundert Meter über den Meeresspiegel an. Das ist für uns Flachländer schon ganz ordentlich. Foto: 19.Juni 2015.

Sonnabend, 20. Juni – Heute bin ich nochmals zu unserem morgigen Exkursionsgebiet gefahren, um einen Parkplatz für unsere Autos am gegenüberliegendem Ende des Jamelner Forstes zu suchen. Wir werden bis Alt Jassewitz durch teils alte Laub- und Nadelwälder wandern. Das auf lehmig – sandigen Böden stehende, hügelige Waldgebiet, sieht sehr vielversprechend aus, wird aber momentan, wie überall bei uns, kaum Frischpilze zu bieten haben. Auch die teils recht kräftigen Schauer und Gewitter, die nachts und am tage über uns hinweg gezogen sind, werden immer noch keinen nachhaltigen Durchbruch an der Pilzfront zur Folge haben. Aber die Niederschlagsprognose für die nächsten Tage läßt noch hoffen. Zumindest kann es ab nächster Woche stellenweise nicht mehr ganz so trostlos in einigen Wäldern, Parks und Wiesen aussehen, denn die Niederschläge der Gewitter von vor einer Woche könnten erste Wirkung zeigen. Wer aber auf nennenswert Sommersteinpilze, Pfifferlinge und co. hofft, muss sich weiter gedulden. Hier ist vorläufig immer noch nicht viel zu erwarten. In der ersten Hälfte der kommenden Woche soll es bei teils kräftigen Regenfällen noch sehr kühl bleiben. Aber für die zweite Wochenhälfte scheinen sich die Metereologen einig zu sein. Es wird wärmer! Zum Monatswechsel stehen dann zwei mögliche Varianten in Aussicht: Bullenhitze oder Affenkälte (Schafskälte, Teil 2)! Meine Arbeitszeit heute: 14.00 – 21.00 Uhr.

Genau an diesem Standpunkt am wunderschönen Dorfteich von Alt Jassewitz, an dem eine überdachte Wander- und Picknickhütte zum Verweilen einlädt, hat man einen wunderbaren Blick auf den Staatsforst Jamel, unserem morgigen Exkursionsgebiet. Foto: 20.06.2015.

Genau hier, am wunderschönen Dorfteich von Alt Jassewitz, an dem eine überdachte Wander- und Picknickhütte zum Verweilen einlädt, soll unsere morgige Tour enden. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Staatsforst Jamel, unserem morgigen Exkursionsgebiet. Foto: 20.06.2015.

Sonntag, 21. Juni – Nach längerer Pause starteten wir heute mal wieder zu einer Vereins- und Kartierungsexkursion. Ziel war der Forst Jamel, westlich von Wismar. Lehmigsandige Laub- und Nadelwälder mit alten Buchenbeständen und Fichtenforsten. Ein sehr interessanntes und viel versprechendes Gebiet, wenn nur die Bedingungen im Vorfeld besser gewesen wären. Nun hat es hier allerdings kräftig geregnet. Das sollte sicher etwas bewirken, allerdings erst zum Monatswechsel. Heute war es sehr bescheiden, aber es gab vereinzelte Fischpilze: Waldfreund Rübling, Breitblatt, Rehbrauner Dachpilz, Grünblättriger Schwefelkopf, Buchenwald – Wasserfuß, Papagei – Täubling, Rissiger Ackerling und an etwas besseren Arten den Schmalsporigen Faltentintling, den Birken – Knäuling oder die Rillstielige Lorchel. Siehe unter „Kartierungsexkursion Forst Jamel“. Meine Dienstzeit heute: 07.45 – 13.00 Uhr

Ein Pilz- und Vereinsfreund aus Düsseldorf brachte uns diese Perlpilze (Amanita rubescens) mit, die er nicht in Düsseldorf, sondern tags zufor im sandigen Wald zwischen Grevesmühlen und Börzow fand. Die ersten in diesem Jahr. Guter Speisepilz, aber gut durchgaren und Vorsicht vor Verwechslunge mit Pantherpilzen!

Unser Pilz- und Vereinsfreund Wolfgang aus Düsseldorf brachte uns diese Perlpilze (Amanita rubescens) mit, die er allerdings nicht in Düsseldorf, sondern tags zuvor im sandigen Wald zwischen Grevesmühlen und Börzow fand. Die ersten in diesem Jahr! Guter Speisepilz, aber gut durchgaren und Vorsicht vor Verwechslung mit Pantherpilzen!

Montag, 22. Juni – Die ersten Perlpilze sind da! Auch Pilzfreundin Angelika Boniakowski teilte mir mit, dass ihr Mann am Wochenende einen ersten Perlpilz gefunden hätte. Das verdeutlicht einmal mehr, wie arm wir doch in diesem Jahr dran sind. Perlpilze können eigentlich schon Ende Mai auftauchen und im Juni sind sie in manchen Jahren schon richtig häufig. Aber es wird wohl langsam besser werden. Die Niederschläge fallen zwar weiterhin meist nur kleckerweise, aber mitunter sind doch recht kräftige Schauer dabei. So sah es in unserem gestrigen Exkursionsgebiet schon recht gut durchfeuchtet aus. Weitere Schauer können an den nächsten Tagen folgen und in der zweiten Wochenhälfte soll es auch etwas wärmer werden, bei weiterhin anhaltender Schauer- und Gewitterneigung. Zum Monatswechsel ist sogar eine Hitzewelle im Bereich des möglichen. Ob sie dann tatsächlich endlich auch den Sommer einleitet, ist meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen. Im Mai und Juni deutete sich mindestens schon zweimal ein Übergang zu sommerlich warmem Wetter an, der aber schnell wieder von kalter Polarluft zunichte gemacht wurde. Allerdings geht es auf den Siebenschläfer Zeitraum (Ende Juni/Anfang Juli) zu. Da werden meist die Weichen für den Hochsommer gestellt. Ideal wäre für uns eine länger anhaltende Wärmeperiode in feuchter Luft mit vielen regenintensiven Gewittern, aber der Idealfall tritt nur selten ein. Wir werden sehen, auf jedenfall kann es zunächst nur besser werden. Heute habe ich unsere Ausstellung wieder aufgefrischt. Es liegen 69 Arten auf der Fläche. Zum ersten mal in diesem Jahr zu sehen: Flächiges Eckenscheibchen, Rissiger Ackerling, Birken – Knäuling und Schmalsporiger Faltentintling. Meine Arbeitszeit heute: 09.00 Uhr – 23.00 Uhr.

Zumindest zeigen die Niederschläge bereits erste Wirkung. Auf Rasenflächen sind nun die Rissigen Ackerlinge (Agrocybe dura) erschienen. Sie treten etwa eine Woche nach Einsetzen von Niederschlägen auf und gehören zu den ersten Arten, die einen neuen Wachstumsschub im Sommer ankündigen können. Essbar. Standortfoto am 21.06.2015 in Maßlow.

Inzwischen zeigen die Niederschläge bereits erste Wirkung. Auf Rasenflächen sind nun die Rissigen Ackerlinge (Agrocybe dura) erschienen. Sie treten etwa eine Woche nach Einsetzen von Niederschlägen auf und gehören zu den ersten Arten, die einen neuen Wachstumsschub im Sommer ankündigen können. Essbar. Standortfoto am 21.06.2015 in Maßlow.

Dienstag, 23. Juni – Heute Vormittag habe ich der Parkanlage am Seeblick einen kurzen Besuch abgestattet. Keine Anzeichen eines beginnenden Wachstumsschubes, aber dennoch fand ich vereinzelte, aber alte Frischpilze. Das waren zwei Waldfreund – Rüblinge, drei Frauen – Täublinge und ein Flockenstieliger Hexen – Röhrling. Wie gesagt, ziemlich alte Fruchtkörper die einfach noch im Boden waren und durch die Regenfälle auswachsen konnten. Unter dessen brachte mir heute unsere Vereinsfreundin Hella aus Heiligendamm einige junge Riesen – Champignons mit. Das spricht widerum für erste Auswirkungen der vor 10 Tagen begonnenen, feuchteren Witterungsphase. Es hat jetzt überall in Deutschland recht ordentlich geregnet, so dass sich die Situation überall entspannen dürfte und bald mit einem ersten Aufflackern des sommerlichen Pilzwachstums zu rechnen ist. Mit am wenigsten Regen im Deutschlandmaßstab haben allerdings wir bekommen, aber das sollte auch ausreichen, um etwas nennenswertes in Gang zu setzen. Zumal es auch heute gebietsweise teils kräftige Schauer gab. Besonders in Richtung Vorpommern und Seenplatte, aber auch östlich und südlich von Wismar, wo am Morgen eine Schauerzone örtlich sehr starken Regen brachte, wo von auch einige unserer Pilzreviere profitieren werden. Meine Arbeitszeit heute: 13.15 – 21.15 Uhr.

Hier noch ein Foto von Sonnabend. Wir sehen ganz junge Birken - Knäulinge (Panus conchatus) auf einem alten Buchenstubben. Die Art scheint sich bei uns auszubreiten, denn in den letzten Jahren konnten wir sie öfters finden. In den 1900er Jahren, wo wir sehr intensiv den Westmecklenburger Raum abkartiert haben, ist sie uns nur selten über den Weg gelaufen. Der Birken - Knäuling wächst nicht nur an Birke. Hier ist es Buche, deshalb ist die Bezeichnung Laugholz - Knäuling wohl die Bessere. Standortfoto am 21. 06.2015 im Forst Jamel. Ungenießbar.

Hier noch ein Foto von Sonntag. Wir sehen hier ganz junge Birken - Knäulinge (Panus conchatus) in ihrer violetten Tracht auf einem alten Buchenstubben. Die Art scheint sich bei uns auszubreiten, denn in den letzten Jahren konnten wir sie öfters finden. In den 1990er Jahren, wo wir sehr intensiv den westmecklenburger Raum abkartiert haben, ist sie uns nur selten über den Weg gelaufen. Der Birken - Knäuling wächst nicht nur an Birke. Hier ist es Buche, deshalb ist die Bezeichnung Laubholz - Knäuling wohl die Bessere. Standortfoto am 21.06.2015 im Forst Jamel. Ungenießbar.

Mittwoch, 24. Juni – Ich nutzte meinen Exkursionstag heute zu einem weiteren Stück meiner Waldumrundungs- und Entdeckungstour im Neukloster Forst. Es ging weiter am großen Erlenbruch am Wariner See bei Klein Warin. Dazu konnte ich auch Sohn Jonas überreden, mit mir diesen neuen Teilabschnitt abzuwandern. Am Rande des Erlenbruchs mächtige, alte Kiefern, reichlich Birken und natürlich auch Buchen. Sicher eine gute Adresse für Krause Glucken – Jäger. Dann ein sehr vielversprechendes Filetstück mit großer, heideartiger Lichtung, umsäumt von Moosflächen auf ausgehagerten, nährstoffarmen Böden mit Eichen, Buchen und Kiefern. Mit Sicherheit ein Pfifferlings– und Steinpilzgebiet. Ich erkannte die Stelle noch aus grauer Vorzeit und bin der Meinung, hier schon Sommersteinpilze gefunden zu haben. Ist aber schon sehr lange her. Heute nicht die Spur der erwähnten Arten und auch sonst nichts. Der häufigste Frischpilz, den wir sahen, waren an feucht liegenden Holzstückchen zahlreiche Blutmilchpilze und das sind noch nicht einmal echte Pilze, sondern Schleimpilze. Ansonsten ein taufrischer Rehbrauner Dachpilz, den Jonas ganz stolz und freudig auf einem liegenden Birkenstamm entdeckte und ein von Schnecken stark zerfressener Sklerotienporling. Das war alles an Frischpilzen! Es gab noch Schichtpilze, Rotrandige Baumschwämme und immer wieder Zunderschwämme sowie Birkenporlinge. Am Abend bin ich noch kurz zu den Barniner Tannen gefahren, um zu schauen, wo wir am Sonnabend zu unserer nächsten Pilzwanderung am besten die Autos parken können. Dabei schaute ich in der Parkanlge in Schönlage vorbei. Hier gibt es eine sehr zuverlässige Zeigerstelle für Weiße Anis – Champignons, die immer zuerst kommen, wenn sich etwas anbahnt. Ich war nahezu sicher, welche zu finden. Diese Sicherheit wurde umgehend bestätigt, es waren zwei Exemplare am Standort. Meine Dienstzeit heute: 09.30 – 13.00 Uhr, 16.00 – 18.00 Uhr und nochmals 20.30 – 22.15 Uhr.

Hier die Standort - Aufnahme dazu. Wie man sieht, war es fast schon dunkel. Weißer Anis - Champignon (Agaricus arvensis). Sehr schmackhafter Speisepilz.

Hier die Standort - Aufnahme dazu. Wie man sieht, war es auch fast schon dunkel, aber die weißen Pilze leuchteten trotzdem unübersehbar. Weißer Anis - Champignon (Agaricus arvensis). Sehr schmackhafter Speisepilz.

Donnerstag, 25. Juni – Wir nähern uns dem Siebenschläfer – Zeitraum (27.06. – 07.07.) in dem oftmals die Weichen für den Hochsommer gestellt werden. Und es soll sich jetzt tatsächlich eine nachhaltige Umstellung der Großwetterlage anbahnen. Das es wärmer werden soll, zumindest in der nächsten Woche, deutet sich ja schon seit Tagen an, aber bis gestern berechneten die Modelle dabei trotzdem eher wechselhaftes Wetter mit Schauern und Gewittern zwischendrin. Der neueste Trend scheint den Aufbau einer stabilen Hochduck – Allianz quer über Mitteleuropa, von Skandinavien bis Afrika, zu favorisieren. Dieses Hoch könnte sich zu einem regelrechten Bollwerk gegen Tiefdruchgebiete auswachsen und längerfristig nennenswerte Regenereignisse, von einigen Sommergewittern einmal abgesehen, von uns fern halten. Hochdruck über Skandinavien ist eigentlich eine Schönwettergarantie für alle Sonnenanbeter an den Stränden der Ostsee, aber ein Horroszenario für uns Pilzfreunde. Wollen wir hoffen, dass das Hochdruckgebiet doch nicht so stark wird und zwischendurch immer mal für kräftige Niederschläge offen ist. Es besteht auch die Möglichkeit, dass es sehr heiße Saharaluft anzapfen könnte mit Spitzenwerten weit jenseits der 30 Grad Marke. Das dieses dann das gerade etwas aufflackernde Pilzwachstum nahezu völlig zum erliegen bringen würde, dürfte wohl klar sein. Andererseits ist der Juli im Jahresdurchschnitt der regenreichste Monat, dass läßt hoffen. Stichwort Regen. Bevor es mit Sonne und Wärme losgeht, stehen zunächst noch einige weitere wechselhaftere Tage an. Auch heute gab es in unseren südlicheren Einzugsgebieten teils kräftige Schauer und Gewitter. Ziemlich verbreitet kann es dann in schwüler Luft am Sonnabend regnen und gewittern und Anfang der Woche auch noch etwas regnen. Sollte die große Hitze ausbleiben, können wir in den nächsten 10 – 14 Tagen noch den einen oder anderen Frischpilz erwarten. Ich habe heute die Ausstellung erneuert. Es liegen 65 Arten auf der Fläche. Zum ersten mal in diesem Jahr zu sehen: Riesen – Champignon. Meine Arbeitszeit heute: 09.00 – 21.00 Uhr.

Frische Blutmilchpilze (Lycogala epidendron) waren gestern immer wieder aun feucht liegendem Totholz in ihrem schönsten und auffälligsten Entwicklungsstadium zu sehen. Im weiteren Verlauf entfärben sie sich unscheinbar grau. Standortfoto.

Frische Blutmilchpilze (Lycogala epidendron) waren gestern immer wieder auf feucht liegendem Totholz in ihrer schönsten und auffälligsten Färbung zu sehen. Im weiteren Verlauf entfärben sie sich unscheinbar grau. Standortfoto.

Freitag, 26. Juni – Inzwischen hat sich die herbstlich kühle Luft auch bei uns verabschiedet und es ist angehm vom Temperaturniveau her geworden. Im südlichen Mecklenburg sind auch heute wieder einige Niederschläge durchgezogen. Morgen kann das gesamte Einzugsgebiet vorerst ein letztes mal flächendeckend überregnet werden, so hoffe ich zumindest, denn ganz sicher ist dieses nicht, da es sich um Schauer und Gewitter handeln wird, die hoffentlich recht kräftig ausfallen werden. Nach ein bischen Gewölk und stellenweise etwas Regen startet dann der Hochsommer ab der nächsten Woche richtig durch. Tag für Tag soll es sonniger und wärmer werden. Zum Ende der nächsten Woche könnte sich die Hitze dann auch bei uns in`s unerträgliche steigern, denn der Zutrom heißer Saharafuft könnte dann auch die Küsten erreichen. Die Natur scheint nun das Wärmedefizit der letzten Wochen und Monate ausgleichen zu wollen. Auch wenn es morgen nochmal kräftig schütten kann, kommt es so, wird das zaghaft aufkeimende Pilzwachstum schnell wieder abklingen. Mal schauen, was wir morgen in den Barniner Tannen finden werden. Viel wird es sicher nicht. Meine Arbeitszeit heute: 11.30 – 21.00 Uhr.

Diesen schönen und taufrischen Rehbrauner Dachpilz (Pluteus atricapillus) fand Jonas am Mittwoch anläßlich unserer Waldumrung bei Klein Warin. Auch wenn er hier etwas hell wirkt, es war tatsächlich ein Rehbrauner. Dachpilze gehören zu den Freiblättlern, des Lamellen den Stiel nicht direkt erreichen, sondern frei stehen. Essbar. Am Standort auf einem liegenden Birkenstamm fotografiert, auf dem er auch gewachsen war..

Diesen schönen und taufrischen Rehbraunen Dachpilz (Pluteus atricapillus) fand Sohn Jonas am Mittwoch anläßlich unserer Waldumrundung bei Klein Warin. Auch wenn er hier etwas hell wirkt, es war tatsächlich ein Rehbrauner! Dachpilze gehören zu den Freiblättlern, dessen Lamellen den Stiel nicht erreichen, sondern frei stehen. Essbar. Am Standort auf einem liegenden Birkenstamm fotografiert, auf dem er auch gewachsen war.

Sonnabend, 27. Juni (Siebenschläfer) – Heute war also Siebenschläfer und es hat fast überall geregnet! Bedeutet das nun sieben Wochen Regen? – Keinesfalls! Die Großwetterlage hat gegenteiliges vor. Ein blockierendes Sommerhoch wird nun Regengebiete von uns fern halten. Der Siebenschläfer – Zeitraum dauert noch bis zum 07. Juli an. Bis dahin wird sich das Hoch nach jetzigem Stand wohl kaum vertreiben lassen. Es sieht also eher nach trockenen und heißen Hochsommerwochen aus! Heute gab es zwar stellenweise nochmals kräftige Schauer und Gewitter, aber angesichts der bevorstehenden Hitzewelle hat auch dieses keine Nachhaltigkeit mehr zur Folge. Soll heißen, bis auf weiteres kein nennenswertes, lohnendes Wachstum von Frischpilzen! Kleinere Überraschungen kann es in den nächsten Tagen aber noch geben. Wir sind ja bescheiden geworden. Bescheidenheit stand uns auch heute auf unserer öffentlichen Pilzwanderung durch die Barniner Tannen gut zu Gesicht. Siehe unter „Schöne Wanderung, wenig Pilze“ Meine Arbeitszeit heute: 07.40 – 23.00 Uhr.

Zwei essbare Graue Wulstlinge (Amanita excelsa) gehörten zu den wenigen Frischpilze, die wir heute in den Barniner Tannen vorfinden konnten.

Zwei essbare Graue Wulstlinge (Amanita excelsa) gehörten zu den wenigen Frischpilzen, die wir heute in den Barniner Tannen vorfinden konnten.

Sonntag, 28. Juni – In Keez war gestern und heute volles Haus. Unser Sommerlehrgang zum Erwerb des Fischereischeins hat begonnen und ist gut besucht. Am Abend fuhr ich dann noch mit Sohn Jonas kurz in den Wald. Wir schauten uns zwei Zeigerstellen an. Zunächst einen sehr produktiven und zuverläßigen Eichen – Standort für Sommersteinpilze. Völlig Tod, soll heißen, es stand hier nichts was irgendwie nach Pilz aussah. Ich ersparte mir weitere Sommersteinpilzstellen aufzusuchen, hielt aber noch an einem Straßenrand in den Venzkow/Kobander Tannen an, an dem sich, falls sich etwas anbahnt, Körnchen – Röhrlinge zu  zeigen pflegen. Und siehe da, einige junge und frische Fruchtkörper dieses Schmieröhrlings schoben aus der Grasnarbe. Allerdings ist dieser Standort besonders niederschlagsbegünstigt, da recht licht und direkt am Straßenrand, wo zusätzlich Wasser vom Asphalt ablaufen kann. Auf jeden Fall aber ein positives Zeichen und in den nächsten Tagen könnte tatsächlich hier und da mal ein Sommersteinpilz und co. auftauchen. Einen nennenswerten Schub erwarte ich aber nicht! Meine Arbeitszeit heute: 08.00 – 16.00 und 18.00 – 19.00 Uhr.

Wirklich ganz jung und Frisch zeigten sie die ersten Körnchen - Röhrlinge (Suillus granulatus) heute in den Venzkower/Kobander Tannen. Gut zu erkennen die milchigen Tröpfchen an der Fruchtschicht. Der ähnliche Butterpilz hätte in diesem Entwicklungsstadium noch ein weißes Häutchen zwischen Hutrand und Stiel gespannt und sondert keine Tröpfchen ab. 28.06.2015 am Standort fotografiert.sich heute

Wirklich ganz jung und frisch zeigten sich die ersten Körnchen - Röhrlinge (Suillus granulatus) heute in den Venzkower/Kobander Tannen. Gut zu erkennen die milchigen Tröpfchen an der Fruchtschicht. Der ähnliche Butterpilz hätte in diesem Entwicklungsstadium noch ein weißes Häutchen zwischen Hutrand und Stiel gespannt und sondert keine Tröpfchen ab. 28.06.2015 am Standort fotografiert.

Montag, 29. Juni – Nun macht der Sommer ernst! Zur Zeit, und das auch noch bis Mittwoch, ist es bei uns an der Küste aber noch recht angenehm bei Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad. Spätestens ab Donnerstag schlägt die Hitze auch bei uns zu. Am Wochenende geht es auch direkt am Wasser des Ostsee über die 30 Grad hinaus. Im Binnenland sind bis zu 36 Grad möglich! Da in dieser Woche die große Urlaubszeit beginnt, sei es den Feriengästen gegönnt. Auch sonst ist es wichtig, dass das Wärmedefizit der letzten Monate endlich ausgeglichen wird. Das Wasser der Ostsee ist für Ende Juni noch ausgesprochen frisch, dass sollte sich jetzt ändern. Auch unsere wärmeliebenden Pilze werden es danken. Da ein Ende der Hitzwelle nicht abzusehen ist, unterbrochen nur von zeitweilgen Hitzegewittern, werden sie danach hoffentlich um so reichlicher sprießen, entsprechend kräftige Niederschläge als Initialzündung vorausgesetzt. Wer die nächsten Tage trotz der Hitze noch für einen Abstecher in den Wald nutzen möchte, kann vereinzelt Glück haben. Übrigens wurden mir heute in der Pilzberatung wunderbar frische Fransige Wulstlinge aus dem Stadtgebiet vorgelegt! Schnell wird dieses minimale aufflackern aber Geschichte sein, denn zumindest an sonnigen Standorten werden die wenigen Pilze regelrecht gegart. Heute habe ich unsere Ausstellung erneuert. Es liegen 70 Arten auf der Fläche. Erstmals in diesem Jahr mit dabei: Halbkugeliger Ackerling, Körnchen – Röhrling, Feinschuppiger Trichterling, Grauer Wulstling und Perlpilz. Meine Arbeitszeit heute: 09.00 – 21.00 Uhr.

Kleine Pilze wie diese Halbkugeligen Ackerlinge (Agrocybe semiorbicularis) dürften in den nächsten Tagen rsch vertrockenen und wieder von der Bildfläche verschwinden. Ohne Speisewert. Foto: 27.06.2015 bei Barnin am Standort.

Kleine Pilze wie diese Halbkugeligen Ackerlinge (Agrocybe semiorbicularis) dürften in den nächsten Tagen rasch vertrockenen und wieder von der Bildfläche verschwinden. Ohne Speisewert. Foto: 27.06.2015 bei Barnin am Standort.

Dienstag, 30. Juni – Ein ausgesprochen pilzarmer Juni geht zu Ende. Die relative Trockenheit des Frühlings setzte sich fort und nur ganz vereinzelt wurden Frischpilze gefunden. Selbst Pfifferlinge, die ihre Bestände im Juni auszubilden pflegen, sind bisher kaum in Erscheinung getreten. Für Freunde dieser Edelpilze sieht es bei uns in diesem Jahr wohl schlecht aus. Auch gab es kaum Röhrlinge, Täublinge, Champignons oder Wulstlinge, die durchaus schon in diesem Frühsommermonat etwas zahlreicher auftreten können. Heute absolvierte ich auch ein weiteres Stück meiner Waldumrundung. Außer einem Stubben mit Schleimpilzen, keinen einzigen Frischpilz! Dafür aber ein recht ansehlicher Blätterpilz heute morgen auf dem Grundstück von Irena in Keez. Sie hatte ihn gestern Abend direkt in einem kleinen Heuschober neben einer brütenden Enten – Mutter entdeckt und fotografiert. Heute machte ich mir selber ein Bild, denn aus dem Foto wurde ich nicht schlau. Was soll in diesem ungewöhnlichen Biotop schon besonderes wachsen, dachte ich. Es stehen nur junge Kirschbäume in der Nähe. Vorsichtig erntete Irena das ominöse Objekt aus der Bruthöhle des Heuhaufens. Oh, ein Fälbling, dachte ich, aber er roch nicht nach Rettich! Sieht auch ein wenig nach Schleierling aus, aber keine spinnwebartige Zone um den Stiel, in der sich in der Regel die braunen Sporen hätten verfangen können. Dann schoss mir sogleich, noch am Fundort, die zündende Idee in den Kopf! Im Mai 2011 rief mich der Vorsitzende des Rehnaer Pilzvereins Torsten Richter voller Freude und Begeisterung an, mit der Frage, ob ich schon jemals das Ansehnliche Samthäubchen gefunden hätte oder kennen würde. Ich verneinte! Die ausgesrochen seltene Art aus Gewächshäusern wurde ihm zur Bestimmung vorgelegt. Schöne, kräftige Blätterpilze, die so gar nicht in die ansonsten zierliche und gebrechliche Gattung der Samthäubchen hinein zu passen scheinen. Ich eilte sogleich in`s Haus, an die Bibliothek der Pilzbücher. Abbildung und Beschreibung stimmten überein und sogleich war alles klar. Ich gratulierte Irena zu diesem Superfund, der Spitzenfund  des Jahres bisher!

Meine Arbeitszeit heute: 10.15 – 21.45 Uhr.

Ansehliches Samthäubchen (Conocybe intrusa). Sehr seltene, wärmeliebende Art, daher gern in Gewächshäusern. Hier allerdings im Freiland auf faulendem Heu. Bisher meines wissens nur zwei Nachweise in M-V. Hier ist der dritte: Keezer Schmiede im Strohhaufen, 30.06.2025, MTBQ: 2235/4. Speisewert unbekannt.

Ansehliches Samthäubchen (Conocybe intrusa). Sehr seltene, eingewanderte und wärmeliebende Art, daher gern in Gewächshäusern. Hier allerdings im Freiland auf faulendem Heu. Meines wissens bisher nur zwei Nachweise in M-V. Hier ist der dritte: Keezer Schmiede im Heuhaufen, 30.06.2015, MTBQ: 2235/4. Speisewert unbekannt.

Fortsetzung unter „Wetter/Pilze Juli 2015/1“