Herbstseminar 2018

19. – 21. Oktober 2018 – Pilzseminar in Mecklenburg

Ein Pilzwochenende in Mecklenburg

Herbstseminar in der Keezer Schmiede, bei Brüel

Sparrige Schüpplinge (Pholiota squarosa) im Schlemminer Staatsforst.

Freitag, der 19.10. – Theorietag mit Ulrich Klein

Sonnabend, der 20.10. – Exkursionstag

Sonntag, der 21.10. – Pilzbestimmungen und Abschlußexkursion

Soweit das wichtigste in Stichpunkten. Wo liegt Keez? – Keez ist ein Ortsteil der mecklenburgischen Kleinstadt Brüel, im Landkreis Ludwigslust – Parchim. Zwischen Schwerin und Sternberg, direkt an der B 104 gelegen. Von Schwerin kommend, das letzte Grundstück links, nach den Straßenabzweigen nach Keez und Golchen, ca 3 Km vor Brüel. Leider ist hier kein Ortsschild vorhanden. Die Häuser an der Bundesstraße sind die Keezer Schmiede. Die genaue Adresse. 19412 Brüel, Ortsteil Keez, Dorfstraße 1. Bitte nicht in den eigentlichen Ort Keez fahren!

Dieses Schild ist zwar im vorbeifahren leicht zu übersehen, soll aber die richtige Adresse signalisieren. Einer der großen Pilze ist leider beim letzten, schweren Sturm gestürtzt.

Auch der Steinpilz – Aufsteller wies auf unseren Außenstandort hin.

Zur Begrüßung und Einstimmung hatte ich wieder eine Pilzausstellung vorbereitet.

Weit gereiste Gäste aus dem Brandenburgischen haben während der Anfahrt diese Parasole eingesammelt. Sie wurden der Ausstellung beigefügt.

Unsere Teilnehmerin aus Hamburg übereicht Gastgeberin Irena ein Blumenpräsent. Ganz herzlichen Dank dafür! Irena hat wie immer alles im Griff, damit niemand hungern und dursten braucht. Im Hintergrund sehen wir Pilzfreundin Monika aus Wismar.

  • Freitag, der 19.10. – Ab 12.00 Uhr Anreise. 14.00 – 18.00 Uhr Theorieteil durch Powerpoint – Präsentationen unseres Pilzexperten Ulrich Klein. Zwischendurch gab es Kaffee und Kuchen. Abendbrot wurde ebenfalls serviert und im Anschluß stand gemütliches Beisammensein und Festlegung der morgigen Exkursionsgebiete auf dem Programm.

Der Startschuß ist gefallen. Ulrich hat das Wort.

Hier sehen wir ihn in Aktion. Wie immer vermittelte er den Teilnehmern umfängliches Wissen rund um unsere Großpilze und immer werden dabei auch neue Aspekte beleuchtet.

Wie gewohnt überreichte ich Ulrich und Lebensgefärtin Anke ein kleines Dankeschön für ihre Mühen und dem theoretisch vermittelten Pilzwissen.

  • Sonnabend, der 20.10. – 08.00 Uhr Frühstück und gegen 09.00 Uhr Aufbruch zu unseren Exkursion. Ich suchte dafür zunächst den Kreuzgrund mit seinem berühmten Steintanz aus.

Der Steintanz von Boitin. Foto: Ulrich Klein.

Auf einer Informationstafel finden sich ausführliche Erläuterungen zu diesem Bodendenkmal. Foto: Ulrich Klein.

Und noch ein schönes Foto von Ulrich.

Nun aber zu den Pilzen. Der häufige Rotfuß – Röhrling (Xerocomus chrysenteron) zeichnet sich durch eine trockene, filzige und felderig aufgerissene Hutoberfläche, einem meist rötlichen Stiel, grüngelbe Röhren, die auf Druck blauen und säuerlichem Geruch und Geschmack aus. Essbar.

Die Gattung der Schwefelköpfe enthält büschelig wachsende Stubbenpilze, aber auch einzeln auf den verschiedenen Waldböden, Hölzern oder Moosen stehende Arten. Die häufigsten und bekanntesten sind der vorzügliche Graublättrige Schwefelkopf, der ungenießbare Ziegelrote Schwefelkopf und der hier zu sehende, giftige Grünblättrige Schwefelkopf.

Auch der Hallimasch ist eine Blätterpilz – Gattung von verschiedenen Arten. Essbar, aber roh giftig sind sie alle. Hallimasch ist ein Weißsporer, was ihn von anderen Stockschwämmen unterscheidet. Hier sehen wir den Gelbschuppigen Hallimasch (Armillaria lutea).

Interessiert werden die gefundenen Pilze begutachtet.

Die etwas kleineren Grobscholligen Riesenschirmpilze (Macrolepiota konradii) bevorzugen eher das Waldesinnere, währen die großen Riesenschirmpilze meistens an lichten Stellen erscheinen. Hüte essbar.

Steinpilze (Boletus edulis) haben es in diesem extrem trockenen Jahr schwer. Er sollte der einzige an diesem Wochenende bleiben.

Der Hochthronende Schüppling (Pholiota aurivella) findet sich oft hoch oben am Stamm von alten Bäumen, bevorzugt an Rotbuche. Er ähnelt etwas dem Sparrigen Schüppling, dieser hat aber niemals einen schmierigen Hut. Der ebenfalls ähnliche Pinsel – Schüppling bildet große Büschel um Laubbäume b.z.w. Stubben herum und wächst scheinbar aus der Erde heraus. Ungenießbar.

Seine holzgelben Lamellen werden frühzeitig durch die Sporen braun gefärbt.

Stimmungsfoto im Kreuzgrund mit Grünblättrigen Schwefelköpfen (Hypholoma fasciculare). Giftig!

Ein dankbares Fotomotiv nicht nur für mich.

Gerne kann auch ein Büschel für die Bestimmungsarbeit mitgenommen werden.

Während Hallimasch ein Weißsporer ist, Stockschwämmchen braunen Sporenstaub abwerfen, sind die Hüte der weiter unten stehenden Schwefelköpfe von schwarzem Sporenpulver bedeckt.

Eine besonders farbintensive Variante des Rotfüßchen (Xerocomus chrysentheron).

Schnecklinge und Saftlinge gehören zu den Wachsblättlern. Hier sehen wir den Verfärbenden Schneckling (Hygrophorus cossus).Er ähnelt zunächst dem am gleichen Standort unter Rotbuchen vorkommenden und viel häufigeren Elfenbein – Schneckling. Während dieser auch im Alter immer reinweiß bleibt, verfärbt sich die hier gezeigte Art besonders zu den Huträndern im Verlauf orangebräunlich. Essbar, aber wohl wenig schmackhaft.

Dieser Nördliche Zinnoberschwamm (Pycnoporus cinnabarinus) ist eine kaum zu verwechselnde Porlingsart trockener, sonniger Laubwaldstandorte. Besonders an totem Buchen- und Birkenholz.

Bauchpilze bilden ihre Sporen im inneren des Fruchtkörpers aus. Sie werden durch mechanische Reize an die Luft befördert. Deshalb bildet sich am Scheitel dieser Braunen Stäublinge (Lycoperdon umbrinum) eine kleine Öffnung. Treffen jetzt beispielsweise Regentropfen auf den reifen Fruchtkörper, werden die Sporenwolken heraus geschleudert.

Nah Verwandt mit den Bauchpilzen sind die Nestlinge. Hier sehen wir den Gestreiften Teuerling (Cyathus striatus). Die linsenförmigen „Eierchen“ im Nest nennen sich Peridiolen. In ihnen reifen die Sporen.

Das ganze noch einmal etwas näher betrachtet auf diesem Foto von Chris Engelhardt.

Hier sehen wir keine Rißpilze, sondern die großen, fleischigen Hüte des Veilchen – Rötelritterlings (Lepista irina). Die Trockenheit kann die Huthaut derart in Mitleidenschaft ziehen, dass für die jeweilige Art untypische Strukuren entstehen können. Guter Speisepilz.

Zwei sehr ähnliche Sprödblättler, die oft im Buchenwald in unmittelbarer Nachbarschaft wachsen, sind der komplett ungenießbare Gallen – Täubling (Russula fellea), links, und der essbare Zitronen – Täubling (Russula ochroleuca) rechts.

Hier die farblichen Unterschiede beider Arten von oben betrachtet. Beim linken Gallen – Täubling muss der Randbereich nicht immer so aufgehellt sein. Er besitz am gesamten Fruchtkörper einen beige Farb- b.z.w. Unterton.

Ein besonders schönes Fotomotiv bot sich uns mit dieser Gelben Lohblüte (Fuligo septica). Schleimpilze stellen das Bindeglied zwischen dem Tier- und Pilzreich dar. Es sind Einzeller, die sich von organischen Substanzen ernähren, u. a. auch von echten Pilzen.

Es gibt diesen Myxomyceten auch in weiß. Schleimpilze können sich fortbewegen und neue Nahrungsquellen erschließen. Hier kriecht er am Baum hoch.

Weiße Lohblüte (Fuligo candida).

Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabils). Es sind schon etwas ältere Fruchtkörper, so dass die charakteristischen Schüppchen unterhalb der hier auch nur noch als Fragment zu sehenden Ringzone schon etwas schütter geworden sind.

Aus einem Nadelholzstubben wuchsen diese nitrös riechenden Helmlinge heraus. Christoper Engelhard hat sie sich unter dem Mikroskop angeschaut. Es handelt sich demzufolge um den Viersporigen Nitrat – Helmling (Mycena stipata).

Der Staubfüßige Trichterling (Clitocybe metachroa) ist ein häufiger Herbstpilz in der Nadelstreu vieler Wälder. Er gehört in eine Gruppe grauer b.z.w. weißlicher Trichterlinge, die giftig sein können.

Dazu hat uns Christopher Engelhardt diese Dokumentation mit Mikro- und Makromerkmalen zusammengestellt.

Der große, häufige und leicht bestimmbare Dickblättrige Schwarz- oder Kohlentäubling (Russula nigricans) ist in vielen Buchenwäldern zu hause. Der zunächst blasse Pilz verfärbt sich zunehmend schwärzlich. Markant sind auch seine dicklichen, entfernt sterhenden und sehr brüchigen Lamellen. Als Speisepilz minderwertig.

Dieses Ahornblatt ist vom Ahorn – Runzelschorf (Rhytisma acerinum) befallen, auch Teerfleckenkrankheit genannt.

Der Pilzbefall ist für den Baum nicht gefährlich, da die Blätter erst kurz vor ihrem Fall besiedelt werden. Runzelschorfe gehören zu den Schlauchpilzen.

Im Buchenwald fanden wir diese schönen Haarschleierlinge. Es könnte sich um den Fuchsbraunen Schleimkopf oder Gilbenden Fuchs – Seidenkopf (Cortinarius vulpinus) handeln. Zumindest dürfte er im Umfeld dieser Art zu suchen sein.

Der Rosa- oder Morgenrot – Täubling (Russula aurora) ist ein recht großer Vertreter seiner Gattung in Buchenwäldern auf besseren Böden. Der oft lange Stiel ist weißlich und etwas netzflockig Strukturiert. Er ist nicht so hartfleischig wie der ähnliche und am selben Standort vorkommende Zinnober – Täubling. Sein Geschmack ist mild und er kann zumindest ein Mischpilz – Gericht bereichern.

Christopher Engelhardt beim fotografieren eines ganz besonders schönen Blätterpilzes.

Nähmlich des Schwarzflockiger Dachpilzes (Pluteus umbosus).

Nicht nur auf dem Hut ist dieser hübsche Dachpilz netzaderig flockig, auch die Schneiden seiner Lamellen sind mit schwarzen Flocken besetzt. Foto: Chris Engelhardt.

Und auf dieser Foto – Montage hat Chris die Schönheit dieses nicht häufigen Freiblättlers in ganz hervorragender Weise dokumentiert.

Die Grau- oder Nebelkappe (Clitocybe nebularis) ist einer der häufigsten, bekanntesten und umstrittensten Speisepilze des Spätherbstes. Sie wächst in der Humusschicht in großen Gruppen, Halbkreisen oder voll ausgebildeten Hexenringen. Trotz ihres aufdringlichen Geruches gibt es Liebhaber dieses Pilzes, der schon den Rötel – Ritterlingen angehörte, aktuell aber wieder bei den Trichterlingen gelandet ist.

Eine auffällige Pilzgestalt ist der Erdschieber oder Wollige Milchling (Lactarius vellereus). Seine Größe, der wollig – filzige Hut und die weiße, brennend scharf schmeckende Milch kennzeichnen ihn recht gut. Unter Pappeln kann der ähnliche Rosascheckige Milchling zu Verwechlungen Anlaß geben. Sehr ähnlich ist auch der Blaublättrige Täubling, mit bläulichem Schimmer besonders am Stielansatz und in den Lamellen. Er sondert keinen Milchsaft ab.

Dieser große Buchenstubben war in unglaublicherweise von Pilzfruchtkörpern unterschiedlicher Arten besetzt.

Hier sind es Stockschwämmchen und Hallimasch.

Einfach gigantisch, was hier abging.

Das nützt alles nichts, das Überangebot an Hallimasch in Top – Qualität mußte mitgenommen werden. Foto: Chris Engelhardt.

Ein Porling hat großflächig einen alten Baumstumpf überzogen.

Chris hat ihn herausbekommen und dieses schöne Erläuterungsfoto dazu gebastelt.

Schön sind die weiten und etwas eckigen Röhren der Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus) auf diesem Foto zu erkennen. Am Stiel sehen wir keine Rottöne und der Pilz blaut auch nur selten.

Immer wieder werden wir auf unserem Weg zum Steintanz durch interessante Pilzfunde aufgehalten.

Hier handelt es sich um einen Schlauchpilz der Gattung Peziza, nähmlich um den Buchenwald – Becherling (Peziza arvernensis). Ein vom Frühling bis in den Herbst häufiger Großbecherling unserer Buchenwälder und besonders an Wegrändern zu finden.

Dazu noch ein Mikro – Foto von Chris Engelgardt. Gut sind die Sporenschläuche zu erkennen. Einige Sporen befinden sich allerdings außerhalb, dass kann bei der Herstellung des Präparates schon mal passieren.

Die Apothezien können durchaus auch kurz gestielt sein.

Wir bekommen Besuch.

Anke und Ulrich haben sich von Arpshagen aus auf den Weg zu uns gemacht. Natürlich bis zum Waldrand mit dem Auto und dann erst auf Schusters Rappen.

Wir erreichen den Boitiner Steintanz.

Neben Pilze kennen lernen, füllten sich auch einige Körbe allmählich mit leckeren Speisepilzen.

So auch beispielsweise mit dieser schönen Dreier – Gruppe von Maronen – Röhrlingen (Xerocomus badius).

Die in diesem Jahr in besonders großen Mengen wachsenden Falschen Pfifferlinge (Hygrophoropsis aurantiaca) sind zwar unschädlich, brauchen aber als mindertige Pilze bei reichlich Angebot an guten Speisepilzen nicht unbedingt den Sammelkorb und später den Magen belasten. Der Echte Pfifferling, der niemals Orangetöne erkennen läßt, bildet in diesem trockenen Jahr die absolute Außnahme. Es loht nicht auf Pfifferlingspirsch zu gehen!

Der Ziegelrote Schwefelkopf (Hypholoma sublateritium) ist ein minderwertiger bis ungenießbarer Stubbenpilz. Er steht zwischen seinen beiden häufigen Verwandten, dem giftigen Grünblättrigen Schwefelkopf und dem vorzüglichen Graublättrigen Schwefelkopf.

Der hübsche Gelbstielige Dachpilz (Pluteus romelii) ist kein seltener Laubholz – Besiedler. Der warmbraune Hut und der oft deutlich gelb gefärbte Stiel sind gute Erkennungsmerkmale. Auf Schredderholz kann er recht ansehliche Fruchtkörpergrößen an den Tag legen und zahlreich auftauchen. Ohne Speisewert.

Weiße Polsterpilze (Oligoporus ptychogaster) sind häufige Saftporlinge auf Stubben oder Reisig von Fichten oder Kiefern. Von manchen Autoren werden sie in die Nähe der Schleimpilze (Myxomyceten) gestellt, sind aber Basidiomyceten (Ständerpilze). Ständerpilze bilden ihre Sporen auf einem Ständer (Mikroskop) aus und stehen nicht etwa auf dem selben (Stiel).

Der Rote Fliegenpilz (Amanita muscaria) ist das Glückssymbol aus dem Pilzreich schlechthin. Er gehört zu den Wustlingen (Knollenblätterpilzen) und ist bekanntlich giftig!

Leberpilze oder Ochsenzungen (Fistulina hepatica) wachsen am Fuße alter Eichen. Der eigenartige Pilz gehört zu den Porlingen, obwohl er keine klassische Röhrenschicht bildet, sondern die einzelnen Röhren stehen frei, sind also nicht wie üblich in eine Röhren b.z.w. Porenschicht eingebunden.

Seine Konsistenz erinnert an rohes Fleisch oder Leber. Auch sein in der Jugend reichlich austretender Saft trägt dazu bei und weckt Assoziationen zu Blut. So animiert er doch immer wieder einige Pilzfreunde zum Speiseversuch. Allerdings empfiehlt sich vorheriges Wässern um mögliche Gerbstoffe seines Wirtes abzumildern. Dennoch dürfte er ganz sicher keine Delikatesse darstellen.

Da wir nun schon beim Thema essen sind, auch hier ist ein bekannter Porling im „Hühnerfrikasse für Vegetarier“ enthalten, nähmlich der Schwefelporling.

Das Wetter war gut und Irena brachte uns das Mittag hinaus, dass an frischer Waldluft doppelt so gut mundete.

Sie hat an alles gedacht, selbst für Wasser zum Händewaschen.

Und sogar an Kisten dachte sie, damit die teilweise schon gut gefüllten Körbe wieder frei für die zweite Tour werden konnten.

Im Anschluß setzten wir in ein anderes Gebiet um, nähmlich in die Vierburg Waldung bei Bützow. Hier folgten wir dem von Klaus Warning im Auftrag der Stadt vor einigen Jahren angelegten Pilzlehrpfad.

Eine Karte zu Beginn des Wanderweges weißt auf den Pilzlehrpfad hin.

Wir folgten den Wegweisern.

Auf geht`s zur vornehmen Jagd, wie das Pilzsesuchen auch genannt wird.

Chris Engelhardt aus Lübeck auf der Suche nach dem Adlerfarn – Sklerotienkeulchen. Finden konnte er aber nur den Adlerfarn – Fleckenpilz.

Eine Informationstafel vermittelt Pilzwissen.

Flatter – Milchlinge (Lactarius tabidus) gehören zu einer Gruppe bräunlicher, mittelgroßer Milchlinge, bei denen die Baumart, unter denen sie gefunden werden, bei der Bestimmung oft eine wichtige Rolle spielt. Leider beachten viele Pilzsucher nicht die Ökologie des Fundortes. Dieser geringwertige und oft häufige Massenpilz ist in der Regel unter Birken und Fichten anzutreffen.

Der Fliegenpilz (Amanita muscaria) ist genau so wie der Flatter – Milchling  gerne unter Birken und Fichten zu hause. Kann aber auch unter Kiefern und Buchen auftauchen. Hier sehen wir eine orange – Form des Roten Fliegenpilzes. Giftig!

Das Derbe Rotfüßchen (Xerocomus pruinatus) ist besonders unter Buchen ein häufiger Massenpilz. Hier wuchsen sie zahlreich unter Birken. Sie werden auf den Hüten nur selten einmal rissig. Meist überwiegen bräunlich bis weinbräunlich gefärbte Hüte. Bei manchen Kollektionen kann aber auch der weinrote Farbstoff dominieren. Auch völlig rote Exemplare sind möglich und können dann mit dem Blutroten Röhrling verwechselt werden. Essbar.

Hier wuchsen sie auch reichlich im Fichtenforst, gemeinsam mit Maronen – Röhrlingen. Beim Sammeln dieser guten Speisepilze ist darauf zu achten, dass sie nicht vom Goldschimmel befallen sind, der die Pilze giftig macht. Dieser spezielle Schimmelpilz ist nur auf Röhrlinge spezialisiert. Also schon beim Sammeln darauf achten, dass solche Exemplare gar nicht erst in den Korb wandern!

Der Rotbraune Milchling (Lactarius rufus) ist in der Regel im Nadelwald zu hause. Gern unter Fichten, aber auch Kiefern. Außnahmsweise habe ich ihn auch schon im reinen Jungeichenwald und unter Moorbirken gefunden. Sein rotbrauner, fester Frucktkörper mit dem kleinen Buckel in der Mitte und die weiße, brennend scharfe Milch, lassen ihn leicht erkennen. Für herkömmliche Zubereitungsmethoden ungenießbar.

In diesem, etwas trist wirkenden, kürzlich ausgelichteten Fichtenbestand wimmelte es in Nadelstreu und Moos nur so vor Pilzen. Vor allem von Falschen Pfifferlingen, Kahlen Kremplingen, Maronen und Derben Rotfüßchen.

In trockener Nadelstreu sind die Maronen – Röhrlinge (Xerocomus badius) oft recht kompakt und feinsamtig auf der Hutoberfläche.

Wuchsen in trauter Eintracht: Maronen – Röhrlinge, Derbes Rotfüßchen und Rotbrauner Milchling.

Das Löwenfrüchtchen (Leocarpus fragilis) ist ein Schleimpilz der Reisig von Nadelhözern, aber auch Krautstängel besiedeln kann. Er erinnert etwas an Insekten – Eier, ist ansonsten aber kaum zu verwechseln.

Und noch einmal Falsche Pfifferlinge (Hygrophorus aurantiaca). Sie gehören der Gattung der After – Leistlinge an. Im Gegensatz zum echten Pfifferling sehen wir hier statt Leisten echte Blätter oder Lamellen. Paradox ist hingegen, dass er näher mit den Röhrlingen als mit den eigentlichen Blätterpilzen verwandt ist.

An liegendem Eichholz fanden wir ganz frische Fruchtkörper des Zweifarbigen Knorpelporlings (Gloeoporus dichrous).

Zum Abendbrot kehrten wir wieder in Keez ein und wurden sogleich auch zu einem Interview von der Schweriner Volkszeitung erwartet. Im Anschluß wurden die Pilzfunde sortiert und auf Pappteller nach Arten ausgelegt. Nun konnte die Teilnehmer mit Hilfe reichlich vorhandener Fachbücher an die Bestimmungsarbeit gehen. Schließlich stellte ich das vorhandene Material noch ausführlich vor und wies auf die wichtigsten Merkmale und andere Eigenschaften der jeweiligen Arten und Gattungen hin. Auch reichlich Speisepilze mußten noch bis in den Morgen hinein in gemütlicher Runde der Verwertung zugeführt werden.

Irena hatte inzwischen schon festlich für uns eingedeckt.

Und wir kehrten mit inzwischen wieder vollen Körben ein.

Das muss alles noch heute verarbeitet werden.

Aber erstmal abstellen und Abendbrot essen.

Im Anschluß ging es an die Bestimmungsarbeit.

Vieles hatten wir schon im Wald vorgestellt und besprochen. Nun zeigt sich bei der selbsttändigen Bestimmung der Arten, was davon hängen geblieben ist. Selbstverständlich ging ich im Anschluß das ausliegende Material durch und stellte die Fundstücke nochmals ausführlich vor.

Die bestimmten Arten bekamen ein rotes Zettelchen mit dem möglichen Namen.

Einige Schwierigkeiten bei der Bestimmung bereitete den Teilnehmern dieser nicht gerade häufige, maronenähnliche Röhrling. Es handelt sich um den Schwarzblauenden Röhrling (Boletus pulverulentus). Die Marone blaut zwar ebenfalls, aber bei weiten nicht so intensiv wie bei desem Vertreter der Röhrlinge.

Schließlich mußten auch noch die Speisepilze der Verwertung zugeführt werden.

Die Röhrlinge landeten auf dem Trockner.

Die Hallimasch wurden mittel`s Schere enthauptet und in den Kochtopf verbracht.

Voll ist dieser und das sieht schon mal richtig gut aus.

Kurz ins Wasserbad und dann mit etwas Speiseöl zurück in den Topf. Neben Hallimasch sorgen auch einige Violette – Rötelritterlinge und der eine oder andere Röhrling für einen interessanten Farbaspekt. Ohne zusätzliches Wasser  aufgesetzt und gut eine halbe Stunde unter häufigem Umrühren köcheln lassen, abkühlen und später portionsweise in den Gefrierschrank.

  • Sonntag, der 21.10. – Vormittags haben wir weitere Fundauswertungen vorgenommen und anschließend brachen alle zur Abschlußexkursion auf.

Sonnenaufgang in Keez. Der Tag scheint schön zu werden und er hielt sein Versprechen auch bis zum Abend.

Bereits beim Öffnen der Autotür hatten diese Hallimasch verspielt.

Fast genau an der Stelle, wo wir Ende September unseren monströsen Riesenporling als Blickfang für die Großpilzausstellung ernteten, wuchs ein neues, weniger großes Exemplar. Riesenporling (Meripilus giganteus).

Gleich daneben mehrere große Büschel des Honiggelben Hallimasch (Armillaria mellea).

Und los geht es. Zum Abschluß hatte ich das Klaasbachtal bei Neukloster ausgesucht.

Unter Randfichten wuchsen diese Milchlinge. Ihr roter Milchsaft und das grünen der Fruchtkörper sowie sein Wirtsbaum lassen kaum eine Verwechslung zu. Es handelt sich um den Fichten – Reizker (Lactarius deterrimus). Er gehört der Gruppe der essbaren Edel – Reizker an.

Durch das frisch gefallene Buchenlaub schiebt sich ein Pantherpilz (Amanita pantherina) empor. Zwei wichtige Merkmale dieses gefährlichen Giftpilzes sind hier zu erkennen. Die weißen, flockigen Hüllreste und der geriefte Hutrand! Auch können die Tiere des Waldes giftige Pilze ohne weiteres anknabbern, ohne für sie negative Folgen!

Die weißen Lamellen des Pantherpilzes stehen frei, die oft dürftige Manschette ist oberseits ungerieft und die Stielknolle besitzt einen ringartigen Wulst. Das Fleisch bleibt immer weiß.

Der essbare Graue Wulstling (Amanita excelsa), links, und der giftige Pantherpilz (Amanita pantherina), rechts, haben unterschiedlich gefärbte Hüllreste (grau/weiß) auf dem Hut. Diese können aber bei Regenwetter abgespült werden.

Beim Pantherpilz sehen wir weiße Farben am Stiel und beim Grauen Wulsling überwiegen Grautöne. Die Manschette des essbaren Wulstlings ist oberseits gerieft (hier nur ansatzweise zu sehen) und die Stielbasis besitzt eine enfache, ungerandete Knolle.

Der Tonblasse Dickfuß (Cortinarius turgidus) liebt, wie viele Haarschleierlinge, offensichtlich basischen Untergrund mit Laubbäumen, insbesondere Buche, und gilt in Deutschland als selten. In Mecklenburg scheint er mir hingegen nicht die große Rarität zu sein, es gibt aber weite Landstriche in Deutschland, wo er noch nicht nachgewiesen wurde. Insbesondere in den sandigen Regionen Nord- und Mitteldeutschlands. Kein Speisepilz.

Dafür stellt in diesem Jahr der weit verbreitete und häufige Echte Pfifferling (Cantharellus cibarius) eine Seltenheit dar. Er liebt feuchte, verregnete Sommer und kann sich bei Dauer – Dürre nicht entwickeln.

Der Harte Zinnobertäubling (Russula rosacea) ist einer der farbenfrohesten und markantesten Pilzgestalten unserer besseren Buchenwälder. Sein typisches, oft wie bereift wirkendes Zinnoberrot kann auch stark entfärben und zu gelblichweiß ausblassen. Man erkennt ihn aber immer an seinem pochharten Fleisch. Er ist also hart und fest wie kein anderer Täubling. Die Risse auf dem Hut sind der trockenen Witterung geschuldet. Geringwertig.

Oft ist sein Stiel auch intensiv zinnoberrot überlaufen. Hier ist er nur zart angehaucht.

Stark herangezoomt können wir hier Erlen – Schillerporlinge (Inonotus radiatus) erkennen, die sich dachziegelartig am Stamm einer Erle anordnen.

Unterhalb des Baumes jede Menge Hallimasch, nach oben zu viele Konsolen des Strahligen Schillerporlings, wie der Erlen – Schillerporling auch genannt wird.

Der Scharfblättrige Täubling (Russula acrifolia) gehört in die Gruppe der schwärzenden Täublinge (Kohlentäublinge). Er ist ungenießbar, wie schon seine Name vermuten läßt.

Dieser Flache Lackporling (Ganoderma lipsiense) hat die Umgebung mit seinem zimtbraunen Sporenpulver bestreut.

Bei diesen Buchen – Klumpfüßen (Cortinarius amoenolens) ist gut zu sehen, wie sich die ebenfalls braunen Sporen in die Reste des ehemals zwischen Hutrand und Stiel gespannten Haarschleiers verfangen haben.

Hier noch ein etwas jüngeres Exemplar der selben Art. Teile des Haarschleiers sind noch mit dem Hutrand verbunden. Obwohl die Lamellen noch blau gefärbt sind, haben sie schon reichlich Sporenpulver auf die Schleierreste fallen lassen.

Junge Buchen – Schleimrüblinge (Oudemansiella mucida) wachsen aus der Bruchstelle einer gestürtzten Rotbuche heraus. Eine markante, unverwechselbare Pilzgestalt luftfeuchter Laubwald – Standorte.

Sohn Jonas hat mitgedacht. Bald ist wieder Advents – Basteln angesagt und dafür ist dieser kapitale Rotrandige Baumschwamm (Fomitopsis pinicola) bestens geeignet.

Zu den Ockersporern unter den Täublingen zählen die Leder – Täublinge. Hier sehen wir den in Buchenwäldern auf besseren Böden nicht seltenen Rotstieligen Leder – Täubling (Russula olivacea). Durch den rötlich angehauchten Stiel, besonders nach oben zu, läßt er sich leicht vom am selben Standort vorkommenden Weißstieligen Leder – Täubling unterscheiden. Leder – Täublinge gehören zu den besten Speisepilzen unter den Täublingen, können aber gelegentlich auch Unverträglichkeiten hervorrufen.

Umgestürtzte Bäume dürfen hier zum Glück auch liegen bleiben und bieten  vielen Arten einen neuen Lebensraum, nicht zuletzt auch zahlreichen Pilzen.

Zur Gruppe der Weißtäublinge gehört der Blaublättrige Täubling (Russula delica). Der große Sprödblättler wird auch Erdschieber genannt und kann mit dem gleichnamigen Wolligen Milchling verwechselt werden. Dieser würde aber scharf schmeckenden, weißen Milchsaft absondern, während dieser Täubling eher mit seinen bläulichen Reflexen am Stielansatz und in den Lamellen auffält. Als Speisepilz geringwertig.

Der Tauben – Täubling (Russula grisea) wächst in Laubwäldern und Parkanlagen auf neutralen bis kalkhaltigen Böden. Er ähnelt sehr dem Frauen – Täubling, hat aber gemeinsam mit weiteren blauvioletten Täublingen, wie dem Papagei – Täubling und dem Blaugrauen Wolken – Täubling, splitternde Lamellen. Außerdem ist sein Stiel öfters bläulich überlaufen und er ist gegenüber den beiden letztgenannten Arten etwas festfleischiger. Essbar.

Der Weinrötliche Zwerg – Champignon (Agaricus semotus) ist mit seinen bis zu 4 cm breiten, dünnfleischigen, im Zentrum oft weinrötlichen Hüten ein kleiner Pilz, der gern längst der Waldwege anzutreffen ist. Bevorzugt bei Nadelbäumen. Auf Druck gilbt er stark und sondert einen sehr intensiven Anis – Duft ab. Guter, aber wenig lohnender Speisepilz.

Von Juli bis Oktober, vorwiegend in Buchenwäldern, auf nährstoffreichen Böden und hier Truppweise wächst der Rotgegürtelte Milchling (Lactarius rubrocinctus). Der Pilz ist recht selten und erreicht aufgrund unserer langjährigen Kartierungsarbeit in Mecklenburg seinen Norddeutschen Verbreitungsschwerpunkt. In den Sandergebieten fehlt er und wird erst ab der Mittelgebirgsschwelle nach Süden hin wieder etwas häufiger. Seine weißliche Milch schmeckt zunächst mild, dann bitter und schließlich brennend scharf, daher ungenießbar. Typisch ist der rotbraune Gürtel zur Stielpitze hin.

Ein riesiges Büschel von Stubbenpilzen und sofort ist alles klar, um welche Art b.z.w. Gattung es sich handelt. Viele Hüte sind von weißem Sporenpulver bedeckt, dass kann nur Hallimasch sein. In diesem Fall ist es Honiggelber Hallimasch (Armillaria mellea).

Die Hüte sind nur mit wenigen Schüppchen bedeckt und der Ring ist beim Honiggelben Hallimasch sehr deutlich und lange häutig abstehend. Die Stiele sind lang und kommen büschelig aus einem gemeinsamen Strunk. Oft sogar wurzelnd.

Der Igelstäubling (Lycoperdon echinatum) ist eine kaum zu verwechselnde Art der Bauchpilze. Im Alter können seine Stacheln allerdings ausfallen und er steht dann mit Glatze dar. Warum soll es den Pilzen anders ergehen wie den Menschen. Jung essbar.

Noch merkwürdiger verhält es sich mit den hier fotografierten Stäubenden Zwitterlingen (Asterophora lycoperdoides). Sie befallen absterbende Schwarztäublinge und entwickeln ihre Fruchtkörper auf deren Hüten. Zwitterlinge bilden keine herkömmlichen Sporen aus, sondern Konidien. Diese Konidien nennen sich bei Pilzen Mitosporen und sind ungeschlechtlich.

Fast meterlang erstreckt sich hier eine Fläche von Gallertfleischigen Fältlingen (Merulius tremellosus) auf einem liegenden Buchenstamm. Mit seiner faltigen Unterseite, der behaarten Oberfläche und seiner gallertartigen Konsistenz ist dieser Fältlingsverwandte kaum zu verwechseln. Die Haupterscheinungszeit ist der Herbst.

Eine Schönheit, nicht nur von oben betrachtet, stellt der elegante Wollstiel – Schirmling (Lepiota clypeolaria) dar. Er gehört zu den echten Schirmpilzen, die im Vergleich zu den bekannten Riesenschirmlingen meist viel kleinere Fruchtkörper ausbilden.

Typisch ist der wollig gestiefelte Stiel unterhalb einer angedeuteten Ringzone. Sehr ähnlich kann der Gelbgestiefelte Schirmling aussehen. Ungenießbar. Zu den echten Schirmpilzen gehören auch gefährlich giftige Arten!

Ein klassischer Spätherbstpilz längst der Waldwege ist der hochbeinige Kaffeebraune Schein- oder Gabeltrichterling (Pseudoclitocybe syathiformis). Essbar.

Hier sehen wir drei markante Vertreter von den Täublingen. Links den am Rande gerieften Mandel – Täubling (Russula laurocerasi), aus der Gruppe der ungenießbaren Stink – Täublinge. Gut zu erkennen an seinem angenehmen Mandelgeruch. In der Mitte der köstlich nussartig schmeckende Fleischrote Speise – Täubling (Russula vesca). Typisch ist die vom Hutrand etwas bis deutlich zurückgezogene, fleischrötliche Huthaut. Er gehört zu unseren besten Speisepilzen. Rechts der ebenfalls essbare Rotstielige Leder – Täubling (Russula olivacea) – siehe weiter oben.

Und diese schönen, jungen Honiggelben Hallimasch mußten natürlich noch mit für zu hause, denn nun endete unser Pilzwochenende am Waldhotel bei Neukloster.

Auch hier hatte es nochmal gelohnt. Die beiden Körbe sind voll mit Hallimasch. Es sind gleich drei verschiedene Arten dieser Speisepilz – Gattung.

Zum Abschied hatte Irena noch für alle einen Imbiss und ein kleines Abschiedsgeschenk parat.

Es handelt sich bei unseren Pilzwochenenden in Mecklenburg nicht um  hochwissenschaftliche Mykologen – Seminare, sondern alles dreht sich um   Pilzkunde für Jedermann, der seinen Horizont erweitern möchte. Das es dabei weit über Steinpilz, Pfifferling, Champignon und Co. hinaus geht, versteht sich von selbst.

Anmeldungen zu weiteren Seminaren (Siehe unter „Termine“) können entweder schriftlich oder per E- Mail unter folgenden Adressen: Steinpilz-Wismar, ABC Straße 21, 23966 Wismar oder E- Mail: steinpilz.wismar@t-online.de erfolgen.

Unser Teilnehmerfoto entstand zum Abschluß unseres Exkursionstages am Abend des 20. Oktober 2018 am Rande der Vierburg Waldung bei Bützow. Leider sind die hinten stehenden Pilzfreunde etwas abgeschattet, wofür ich um Entschuldigung bitten möchte. Foto: Chris Engelhadt.

Der Steinpilz – Wismar, mit seiner Außenstelle in der Keezer Schmiede, freut sich auf das Jahr 2019, in dem wir wieder zu zwei „Pilzwochenenden in Mecklenburg“ einladen möchten!