Giftpilze des Sommers

Giftpilze Im Sommer

Giftpilze im Sommer

In loser Folge möchten wir in dieser Rubrik einige, wichtige Giftpilze, denen man nicht nur in Mecklenburg im Sommer begegnen kann, kurz vorstellen.

Sehr giftig ist der Pantherpilz (Amanita pantherina). Er löst das sogenante Pantherina - Syndrom aus, das einer Fliegenpilz - Intoxikation ähnelt, aber meist heftiger Verläuft. Verantwortlich dafür werden Ibotensäure und Muscimol und möglicherweise noch weitere, unbekannte Giftstoffe gemacht.  Erste Symptome nach 2 - 4 Stunden: Schläfrigkeit, Unruhe, Gehstörungen, Rauschzustand, Erregung, Halluzinationen. Dieses Einzelexemplar hat Wilhelm Schulz für und fotografiert. Es ist ein im Hut recht helles Exemplar. Die Huthautfärbung kann von Schwarzbraun bis fast weiß varieihren. Der Hutrand ist deutlich gerift, dafür die Manschette am Stiel nicht. Meist befinden sich auf dem Hut zahlreiche, weiße Flocken, die aber auch völlig fehlen können. Schön ist die gerandete Stielknolle zu erkennen.

Sehr giftig ist der Pantherpilz (Amanita pantherina). Er löst das sogenannte Pantherina - Syndrom aus, das einer Fliegenpilz - Intoxikation ähnelt, aber meist heftiger Verläuft. Verantwortlich dafür werden Ibotensäure und Muscimol und möglicherweise noch weitere, unbekannte Giftstoffe gemacht. Symptome nach 2 - 4 Stunden: Schläfrigkeit, Unruhe, Gehstörungen, Rauschzustand, Erregung, Halluzinationen. Dieses Foto hat Wilhelm Schulz aufgenommen. Es zeigt ein im Hut recht helles Musterexemplar. Die Huthautfärbung kann von Schwarzbraun bis fast weiß variiehren. Der Hutrand ist deutlich gerieft, dafür die Manschette am Stiel nicht. Meist befinden sich auf dem Hut zahlreiche, weiße Flocken, die aber auch völlig fehlen können. Schön ist die gerandete Stielknolle zu erkennen.

Pantherpilz (Amanita pantherina) dunkelbraune Form.

Pantherpilz (Amanita pantherina) dunkelbraune Form.

Weißer Gift- Champignon oder Karbol - Champignon (Agaricus xanthodermus). Dieser häufige und oft sehr zahlreich auftretende Egerling ist schwach giftig. Er ruft besonders bei empfindlichen Personen heftige Brechdurchfälle hervor.

Weißer Gift- Champignon oder Karbol - Champignon (Agaricus xanthodermus). Dieser häufige und oft sehr zahlreich auftretende Egerling ist schwach giftig. Er ruft besonders bei empfindlichen Personen heftige Brechdurchfälle hervor. Standortfoto vom 06. Juni 2009 im wismarer Park am Seeblick.

Kahler Krempling (Paxillus involutus). Dieser ausgesprochen häufige Pilz wächst von Mai - November in Laub- und Nadelwäldern und Parkanlagen. Er wurde besonders früher viel gegessen. Seit Jahrzehnten gilt aber schon die Faustregel: "Hände weg vom Kahlen Krempling!".

Kahler Krempling (Paxillus involutus). Dieser ausgesprochen häufige Pilz wächst von Mai - November in Laub- und Nadelwäldern sowie in Parkanlagen. Er wurde früher viel gegessen. Seit Jahrzehnten gilt aber die Faustregel: "Hände weg vom Kahlen Krempling"! Roh ist er stark giftig! Gut erhitzt zwar nicht mehr, aber er kann beim wiederholten Genuss schwere allergische Reaktionen hervorrufen, die lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können.

Der gefährlichste aller Giftpilze in unseren Breiten ist der Grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalliodes). Jeder, der in der Natur Speisepilze sammelt, muss diesen tödlich wirkenden Giftpilz kennen. Dicke Knolle mit Hautlappen, weißlicher bis dunkelgrüner Hut und angenehmer Honiggeruch sowie sein Wachstum unter Eichen, Buchen, Linden und Fichten kennzeichnen ihn schon recht gut. Er bevorzugt den Hoch - und Spätsommer, kann aber bis in den Spätherbst auftreten. Standortfoto.

Der gefährlichste aller Giftpilze in unseren Breiten ist der Grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalloides). Jeder, der in der Natur Speisepilze sammelt, muss diesen tödlich wirkenden Giftpilz kennen und eindeutig Bestimmen können! Stielbasis knollig verdickt mit Hautlappen, weißer, gelblich - grüner bis dunkelgrüner Hut und angenehmer Honiggeruch sowie sein Wachstum unter Eichen, Buchen, Linden und Fichten kennzeichnen ihn schon recht gut. Er bevorzugt den Hoch - und Spätsommer, kann aber bis in den Spätherbst auftreten. Standortfoto 24.08.2010 bei Goldebee.

Satanspilz (Boletus satanas), junge Exemplare. Ab Hochsommer bis zum Frühherbst ist dieser in Mecklenburg sehr seltene Dickröhrling an wärmebegünstigten Standort unter Buchen und Eichen auf Kalkböden anzutreffen. Im Gegensatz zu den wertvollen Hexen - Röhrlingen mit ihren teils dunkelbraunen Hüten, ist der Hut dieses schwach giftigen Pilzes gelblichgrau gefärbt. Sein Geruch ist sehr markant und auffällig. Er wird oft als aasartig beschrieben. Aasartig soll auch die Stinkmorchel stinken, aber dennoch sind beide Gerüche völlig anders und für die jeweilige Art unverkennbar. Giftstoffe sind im Satans - Röhrling nicht nachgeswiesen worden, roh verzehrt kann er allerdings heftige Magen - Darm Erkrankungen auslösen.

Satanspilz (Boletus satanas), junge Exemplare. Ab Hochsommer bis zum Frühherbst ist dieser in Mecklenburg sehr seltene Dickröhrling an wärmebegünstigten Standorten unter Buchen und Eichen auf Kalkböden anzutreffen. Im Gegensatz zu den wertvollen Hexen - Röhrlingen mit ihren teils dunkelbraunen Hüten, ist der Hut dieses schwach giftigen Pilzes gelblichgrau gefärbt. Sein Geruch ist sehr markant und auffällig. Er wird oft als aasartig beschrieben. Aasartig soll auch die Stinkmorchel stinken, aber dennoch sind beide Gerüche völlig anders und für die jeweilige Art unverkennbar. Giftstoffe sind im Satans - Röhrling nicht nachgeswiesen worden, roh verzehrt kann er allerdings heftige Magen - Darm Erkrankungen auslösen.

Satans - Rährling (Boletus satanas).

Satans - Röhrling (Boletus satanas).